Bischmisheim gibt sich zum Jahresauftakt keine Blöße

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Teammanager Peter Käsbauer (hinten) war zufrieden Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat den Jahresstart mehr als souverän gemeistert. Im Heimauftritt gegen Aufsteiger BC Offenburg kam der Vizemeister zu einem glasklaren 7:0-Erfolg und gab dabei gegen das punktlose Schlusslicht noch nicht mal einen Satz ab. Weil die Konkurrenten im Kampf um die Spitze am Wochenende Federn ließen, machte der BCB durch den Sieg in der Tabelle Boden gut.

Die Pflicht erfüllt. Und das mehr als souverän. Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ließ den Gästen vom BC Offenburg im Heimspiel am Sonntag keine Chance. Beim klaren 7:0-Erfolg in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle gestattete der Vizemeister dem punktlosen Aufsteiger nicht mal den Gewinn eines einzigen Satzes. „Es war eine ganz eindeutige Sache. Wir haben unseren Stiefel von Anfang an sehr konzentriert runtergespielt, so wie es geplant war – schön, wenn ein Plan dann so astrein aufgeht“, lobte BCB-Teammanager Peter Käsbauer den souveränen Auftritt des Tabellendritten, der durch die eigenen drei Punkte und den nur knappen 4:3-Heimsieg des Ligazweiten SV Fun-Ball Dortelweil gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg im Tableau Boden gutmachte. Mit nun 21 Punkten (sieben Siege, drei Niederlagen) liegt Bischmisheim nur noch drei Zähler hinter den Hessen aus Bad Vilbel, die als Zweiter auf einem der beiden direkten Qualifikationsplätze Richtung Final Four rangieren. Spitzenreiter bleibt Meister 1. BC Wipperfeld, obwohl die ersatzgeschwächten Nordrhein-Westfalen am Sonntag bei Blau-Weiß Wittorf-Neumünster mit 2:5 ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Der Vorsprung des Titelrivalen aus Wipperfürth beträgt dadurch nur noch vier Zähler.

Und er könnte am nächsten Bundesliga-Spieltag in drei Wochen weiter schrumpfen, denn am 12. Februar kommt es als nächstes zum zweiten direkten Duell zwischen Meister und Vizemeister. Den ersten Vergleich zum Saisonauftakt hatte der BCB in eigener Halle knapp mit 3:4 verloren. In drei Wochen werden nach ihrer Rückkehr aus Asien dann auch wieder Isabel Lohau und Linda Efler für die Saarländer zum Schläger greifen. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Offenburg wurden die beiden Topspielerinnen nicht allzu sehr vermisst. Stine Küspert und Priskila Siahaya gaben sich gegen die Baden-Württemberger keine Blöße. Im Damendoppel siegten sie 11:4, 11:4, 11:3 gegen Lena Reder und Paloma Wich. Im Einzel gewann die gebürtige Indonesierin Siahaya glasklar 11:4, 11:1, 11:5 gegen Reder und Küspert verbuchte im Mixed an der Seite von Marvin Datko mit einem 11:6, 11:4, 11:6 über Wich und Sebastian Grieser ihren zweiten Erfolg des Tages. Im Herrendoppel gab es im Auftritt von Datko und Johannes Pistorius gegen Lukas und Jonas Burger den engsten Satz zu sehen. Am Ende siegte das Bischmisheimer Duo aber ebenfalls souverän mit 11:5, 14:12 und 11:5. Das erste Herrendoppel hatten Peter Käsbauer und der Franzose Julien Maio gegen Johannes und Sebastian Grieser klar mit 11:4, 11:8, 11:4 für sich entschieden. „Revanche geglückt“, freute sich Käsbauer, nachdem er im November beim 6:1-Erfolg im Hinspiel in Offenburg an der Seite von Mads Christophersen noch eine Niederlage hatte hinnehmen müssen. Diesmal also steuerte auch der Ex-Nationalspieler seinen Teil bei – und sah „ein insgesamt gutes Wochenende für uns. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und zudem noch einen Punkt auf Rang zwei aufgeholt. Jetzt wollen wir auch gegen Wipperfeld ein gutes Spiel hinlegen“, wagte der 34-Jährige bereits einen kleinen Ausblick.

Die übrigen Punkte zum klaren 7:0 gegen Offenburg steuerten Christophersen und Daniel Nikolov im Herreneinzel bei. Der Däne Christophersen bezwang Johannes Grieser 11:5, 11:7, 11:7. Nikolov wahrte gegen Johannes Discher mit einem 11:6, 11:3 und 11:3-Erfolg seine blütenweiße Weste. Der bulgarische Internationale baute seine Einzelbilanz damit auf 9:0-Siege aus.

David Benedyczuk

Offenburg gegen Bischmisheim chancenlos

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Die Teams aus Offenburg und Bischmisheim auf einem Bild. Bild von Paloma Wich

Am vergangenen Sonntag trat die Bundesligaauswahl des BCO gegen die Drittplatzierten der aktuellen Saison, die Spieler des 1. BC Bischmisheim, an. Bereits vor Antritt der Partie mussten die Südbadener den ersten Nackenschlag verkraften; der Flug von Karl Kert aus Tallinn war kurzfristig witterabgesagt worden, sodass der erste Herr der Offenburger nicht rechtzeitig in Bischmisheim ankommen würde.

Glücklicherweise konnte der erfahrene Johannes Discher kurzfristig einspringen, sodass die Offenburger die Partie vollzählig und adäquat bestückt antreten konnten.

Weniger glücklich verlief die Partie selbst, in der die Offenburger weitestgehend chancenlos waren und letztlich keinen Satzgewinn erzielen konnten. Selbst die ansonsten oft auf Augenhöhe agierenden Herrendoppel mussten dieses Mal die enorme Klasse der Bischmisheimer Akteure anerkennen und sich jeweils in drei Sätzen geschlagen geben.

Natürlich ist ein solch deutliches Ergebnis nach einer langen Anreise ein frustrierendes Erlebnis für die Spieler, die trotz allem auch dieses Mal an ihre Grenzen gegangen sind und sich selbst nichts vorwerfen können. Allerdings beweist es auch, dass es in Deutschlands höchster Spielklasse bereits eine Errungenschaft darstellt, den Weltklasseleuten einen Satz abzutrotzen.

Das junge Team ist sich dessen bewusst und wird auch nach einem klaren Ergebnis wie gegen Bischmisheim nicht verzagen. Im Gegenteil, das Team nimmt in den kommenden Tagen direkt das Training wieder auf um eventuell am 12.2. gegen Beuel ihre Außenseiterchance zu nutzen.

Simon Discher

Wipperfeld kann auch verlieren

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Wipperfeld ohne ihre Superstars haben verloren.

Seinen Augen wollte man nicht glauben, als man las, dass Wipperfeld in Wittorf mit 2:5 am zehnten Spieltag der 1. Bundesliga verlor. Wegen der Einsätze der Wipperfelder Stars in Indien und Asien war das Team in seiner Kraft dezimiert und so kam es mit Ersatz in Wittorf zur ersten Niederlage. Da wird natürlich die Konkurrenz wach. Allen voran Dortelweil, die gegen Neuhausen nur mit 4:3 die Oberhand behielten, aber trotzdem nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Wipperfeld stehen. Auch Bischmisheim macht sich wieder Hoffnungen, da sie heute überzeugend gegen Schlusslicht Offenburg mit 7:0 gewannen. Mit drei Punkten Rückstand zu Dortelweil stehen die Saarländer wieder gut da und hoffen auf einen weiteren Fehltritt der oberen zwei. Einige Mühe hatte auch Beuel, die in Schorndorf über ein 4:3 nicht hinweg kam.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Zwei schmerzende Niederlagen für Beuel 2

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Beuel II in guter Laune. Foto: BC Beuel

Die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel hat zum Rückrundenauftakt in der zweiten Badminton-Bundesliga Nord zwei Niederlagen kassiert.

In der heimischen Erwin-Kranz-Halle in Bonn verlor die Mannschaft von Cheftrainer Marc Krieger am Samstag mit 2:5 gegen SG EBT Berlin und am Sonntag folgte eine 1:6-Niederlage gegen Tabellenführer TSV Trittau.

Die stark ersatzgeschwächten Beueler, die auf Moritz Rappen, Kati Holenz und Anna Mejikovskiy verzichten mussten, sind in der Tabelle damit auf Platz acht abgerutscht. Zumindest mal ein Punkt wäre am Samstag durchaus drin gewesen, aber von den insgesamt drei Spielen, die über die volle Distanz von fünf Sätzen gingen, verlor Beuel zwei. Lediglich das Brüderduo Iljo und Yaro van Delsen holte im zweiten Herrendoppel einen Punkt. Den zweiten Zähler steuerte Yaro van Delsen im zweiten Herreneinzel bei.

Gegen den Tabellenführer am Sonntag gelang den Brüdern Til und Ben Gatzsche der einzige Punkt im zweiten Herrendoppel. Sie setzten sich klar in drei Sätzen gegen Jonathan Persson und Kjell Wagener durch (11:9, 11:2, 11:5). „Vor allem am Samstag war mehr drin für uns, die Niederlage hat weh getan“, kommentierte Beuels Mannschaftsführer Luis La Rocca das Wochenende.

Henning Bock

Guter Einstieg von Weisskirchen bei Beuel

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Beuel freut sich über ihren Sieg. Foto: BC Beuel

Das Debüt von Max Weißkirchen am Sonntag in schwarz-gelb ist geglückt. Sein neuer, alter Verein 1. BC Beuel landete zum Rückrundenauftakt in der Badminton-Bundesliga einen denkbar knappen 4:3-Erfolg bei der SG Schorndorf.

Nach mehr als einem halben Jahr verletzungsbedingter Spielpause gab der 26-Jährige sein Debüt für seinen Heimatverein nach seiner Rückkehr. Wegen der größeren physischen Belastung im Einzel agierte Max Weißkirchen lediglich im Herrendoppel und im Mixed und ging „ohne große Erwartungen“ in die Spiele. Im zweiten Herrendoppel an der Seite von Felix Hammes benötigte das nicht eingespielte Duo zwei Sätze, um in Fahrt zu kommen. Nachdem die Sätze drei und vier gewonnen wurden und die Beueler im fünften Satz bereits 9:6 in Führung lagen, gaben sie die Partie noch unerwartet ab. „Schade, dass wir verloren haben, aber ich war froh, fünf Sätze ohne Schmerzen spielen zu können“, kommentierte Weißkirchen sein Spiel. Mehr Fortune bewies das erste Herrendoppel mit Daniel Hess und Zach Russ, die sich in ihrem Fünf-Satz-Krimi ebenso durchsetzten wie das Damendoppel mit Hannah Pohl und Brid Stepper. In drei Sätzen mit 12:10, 11:7, 11:7 hatten die Beuelerinnen immer die Nase vorn und harmonierten blendend. Nachdem Brid Stepper im Dameneinzel gegen die Dänen Josefine Redkjaer Jensen klar in drei Sätzen unterlag und auch Felix Hammes im ersten Herreneinzel gegen Karan Raja Rajarajan in vier Sätzen das Nachsehen hatte, führten die Gastgeber mit 3:2.

Mit seinem zweiten Auftritt, dieses Mal im Mixed, konnte Max Weisskirchen hingegen sehr zufrieden sein. Zusammen mit Hannah Pohl zeigte das Beueler Duo eine grundsolide Leistung und fertigte Mads Pieler Kolding und Elisabeth Tolman mit 11:9, 11:9, 11:8 ab. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen avancierte Hannah Pohl klar zur Matchwinnerin, denn zum ersten Mal in dieser Spielzeit gewann sie ihre beiden Partien. Beim Spielstand von 3:3 musste dann der erst 18-jährige Beueler Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im zweiten Herreneinzel sein Können gegen David Kramer zeigen. Der Jugend EM-Teilnehmer schien nach 11:3, 11:9 schon auf der Siegerstraße, gab jedoch die Sätze drei und vier ab (8:11, 7:11), bevor der leichtfüßige gebürtige Inder mit dem extrem guten Ballgefühl im fünften Satz beim 11:3 alles klar machte und Beuel damit den Sieg sicherte. „Wir können mit dem Wochenende insgesamt zufrieden sein“, resümierte Beuels Spielführerin Hannah Pohl.

Henning Bock

Trittau unbezwingbar im Norden

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EBT Berlin freut sich über zwei Siege an diesem Wochenende. Foto: EBT

Auch nach dem 13. Spieltag der 2. Bundesliga Nord heisst der Spitzenreiter nach wie vor Trittau – auch nach einem der höchsten Tagessiege, denn in Beuel gab es einen 6:1-Erfolg für die Norddeutschen. Mit dem gleichen Ergebnis glänzte auch Refrath, die in eigener Halle gegen Schlusslicht Harkenbleck brillierten. Refrath steht nun auf Platz vier der Tabelle. Vor ihnen steht noch Wipperfeld als 2. und VfB Mülheim auf drei. Dabei gewann Mülheim das direkte Aufeinandertreffen mit 4:3. Die Konkurrenz aus Mölheim, der BV war ebenfalls heute siegreich und zwar gegen Peine mit 5:2. Den zweiten Sieg an diesem Wochenende feierte hingegen der EBT Berlin, der heute in Solingen mit 4:3 die Oberhand behielt. Einen knappen Sieg markierte ebenfalls der CfB Köln, der in eigener Halle gegen Hohenlimburg glücklich mit 4:3 das bessere Ende hatte.

Freystadt rückt im Süden nach oben

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Freystadt rückt auf Rang zwei vor.

Dortelweil gelingt am 13. Spieltag der 2. Bundesliga Süd ein eindrucksvoller 7:0-Erfolg gegen Remagen. Die Hessen verbleiben damit jedoch weiterhin im letzten Drittel der Tabelle. An der Spitze gab es keine Änderung, da Bischmisheim gegen Maintal mit 4:3 gewannen. Die Gäste rutschen jedoch ein Rang runter auf den Dritten, da Freystadt in Geretsried mit 4:3 siegen und damit nun den zweiten Platz belegen. Jena muss sich an diesem Wochenende erneut dem Gegner beugen, da sie in Neuhausen mit 3:4 unterlagen, aber immer noch den vierten Platz belegen. In eigener Halle unterliegt Eggenstein 3:4 Marktheidenfeld. Mit gleichem Ergebnis muss sich Schlusslicht Schwanheim seinen Gästen aus Hofheim beugen, aber fährt einen Punkt für die Tabelle ein.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Trittau dominiert weiterhin im Norden

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TSV Trittau

Zum Jahresauftakt gibt Trittau in der 2. Bundesliga weiterhin den Ton an. Am 12. Spieltag gelang in Solingen in knapper 4:3-Sieg gegen Solingen. Damit führt in der Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor Wipperfeld, die heute beim VfB Köln eine knapper 3_4-Niederlage hinnehmen mussten. Auf dem dritten Rang folgt der VfB Mülheim, die heute gegen Hohenlimburg einen 6:1-Erfolg und damit drei Punkte einfuhre, Noch besser punkteten der BV Mülheim, der egen Schlusslicht Harkenbleck einen 7:0-Erfolg einfuhren. Keinen guten Start in das neue Jahre erwischte Beuel, die in Berlin ein 2:5-Niederlage einstecken mussten. Profitieren konnte dadurch Refrath, die gegen Peine mit dem 6:1-Erfolg drei Zähler einmeimsten und auf Rang vier marschierten.

Bischmisheim führt weiterhin im Süden

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Logo Bischmisheim

Am 12. Spieltga der 2. Bundesliga Süd bestimmt Bischmisheim das Geschehen. Mit einem knappen 4:3-Sieg gegen Marktheidenfeld behaupteten die Saarländer weiterhin die Tabellenspitze mit einem Vorsprung von zwei Punkten. Eifriger Verfolger ist nun Maintal, die heute in Eggenstein mit 5:2 die Oberhand behielten. Danach folgt Freystadt, die in Neuhausen mit dem gleichen Ergebnis die Oberhand behielten. Jena hingegen nusste in Geretsried eine 2:5-Niederlage einstecken, bleiben jedoch auf Platz vier der Tabelle. Dicht gefolgt werden sie von Remagen, die in Schwanheim einen 4:3-Erfolg feierten. Beim Derby am Tabellenende gelang Dortelweil ein 4:2-Erfolg gegen Hofheim.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Refrath siegt deutlich gegen Lüdinghausen

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Logo Refrath

Im einzigen Spiel am 10. Spieltag der 1. Bundesliga besiegte Refrath Lüdinghausen deutlich mit 7;0 und sicherte sich damit drei Punkte für die Tabelle. Spannend machte es dabei Fabian Roth im ersten Einzel gegen Aram Mahmoud, den er in fünf Sätzen gewann. Auch im zweiten Einzel der Herren gab es einen Kampf auf längere Distanz, bei dem David Kim in fünf Sätzen gegen Nick Fransman die Oberhand behielt.

Bischmisheim peilt zum Jahresstart im Heimspiel drei Punkte an

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Stine Küspert.Foto: Thomas Wieck

Saarbrücken-Bischmisheim empfängt am Sonntag zum Jahresauftakt den punktlosen Tabellenletzten BC Offenburg in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle (15 Uhr). Alles andere als ein klarer Sieg gegen den Aufsteiger wäre für den Vizemeister eine Enttäuschung, schließlich gilt es, die vor dem Jahreswechsel angerollte Aufholjagd im Tableau weiter fortzusetzen. Teammanager Peter Käsbauer ist optimistisch, dass das gelingt.

Die Marschroute für den Jahresauftakt des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der 1. Badminton-Bundesliga ist klar. Gegen das punktlose Tabellenschlusslicht BC Offenburg peilt der zehnfache deutsche Meister einen optimalen Auftakt an, möchte mit einem klaren Heimsieg am Sonntag um 15 Uhr die vor dem Jahreswechsel begonnene tabellarische Aufholjagd im Oberhaus unbedingt fortsetzen. „Wir wollen gegen Offenburg die vollen drei Punkte holen – und sind so aufgestellt, dass wir das auch schaffen können“, sagt BCB-Teammanager Peter Käsbauer, dessen Team zur Halbzeit den dritten Tabellenrang belegt. Neben ihm selbst schicken die Saarbrücker gegen den Aufsteiger mit Johannes Pistorius, Marvin Datko und dem Franzosen Julien Maio drei weitere ausgewiesene Doppelspezialisten ins Rennen. Bei den Damen sollen Stine Küspert und Priskila Siahaya in Abwesenheit der auf Asien-Tour befindlichen WM-Dritten Isabel Lohau und Linda Efler die nötigen Siege zu einem punktreichen Jahresstart beisteuern. Im Herreneinzel greifen der Däne Mads Christophersen und der Bulgare Daniel Nikolov in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle für den BCB zum Schläger.

Das erste Duell mit dem Liganeuling aus Offenburg gewannen die Bischmisheimer im November letzten Jahres auswärts klar mit 6:1. Einzig das improvisierte zweite Herrendoppel um Christophersen und Käsbauer verlor seinerzeit seine Partie gegen die Offenburger Jonas und Lukas Burger (12:10, 7:11, 7:11, 9:11). „Wir haben eine ganz ähnliche Aufstellung wie im Hinspiel und im Herrendoppel diesmal noch Julien dabei. Wenn wir dasselbe Ergebnis wie in der Hinrunde erreichen, verliere ich auch gerne wieder mein Spiel. Generell sollten wir die drei Punkte zwingend einfahren, ansonsten wäre es fast eine gefühlte Niederlage – ohne Offenburg jetzt zu nahe treten zu wollen“, sagt Käsbauer angesichts der Null-Punkte-Runde der Baden-Württemberger, die in neun Partien gerade mal fünf einzelne Erfolge verbuchen konnten. Der BCB hatte sich nach einem Fehlstart in die Saison (drei Niederlagen aus den ersten vier Partien) stabilisieren können und vor dem Jahreswechsel fünf Siege in Serie eingefahren. Dabei holte der amtierende Vizemeister nicht nur in Offenburg, sondern noch zwei weitere Male die Optimal-Ausbeute von drei Punkten und somit zuletzt 13 von 15 möglichen Punkten. Als Tabellendritter mit 18 Punkten liegt der BCB vier Zähler hinter dem SV Fun-Ball Dortelweil, der als Zweiter momentan eines der beiden Direkt-Tickets zum Final Four um die Meisterschaft innehat. Davor führt Meister 1. BC Wipperfeld das Tableau mit 25 Punkten an. Der viertplatzierte SC Union Lüdinghausen liegt vor dem Rückrundenauftakt drei Zähler hinter dem BCB.

dbe

Offenburg hofft auf guten Start in die Rückrunde

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Sebastian und Johannes Grieser zeigten im Hinspiel gegen Bischmisheim eine sehr starke Leistung, als sie für den BCO einen Satzgewinn erzielen konnten. Foto: Sven Heise

Während in der 1. Badmminton-Bundesliga seit dem 11. Dezemmber keine Bälle mehr flogen, nutzten die Akteure des BCO diese kurze Winterpause überaus erfolgreich; bei den in dieser Zeit stattfindenden Baden-Württembergischen und Südostdeutschen Meisterschaften standen mit den Burger-Zwillingen und den Grieser-Brüdern jeweils ein Duo aus Offenburg ganz oben auf dem Siegertreppchen der Herrendoppel-Konkurrenz. Diesen Schwung möchten die Offenburger nun mitnehmen in die am kommenden Sonntag startende Rückrunde der Bundesliga. Auch wenn in den überregionalen Meisterschaften durchaus ein beachtliches Niveau herrschte, sind die Gegner in Deutschlands höchster Spielklasse doch noch einmal ein anderes Kaliber.

Mit dem 1. BC Bischmisheim wartet dabei direkt der Drittplatzierte der aktuellen Bundesligasaison auf. Die Bischmisheimer verfügen über einen Kader, der sowohl auf Herren – als auch Damenseite absolutes internationales Format darstellt. Mit Daniel Nikolov und ark Caljouw stehen gar zwei Einzelspezialisten in den Top 60 der Weltrangliste in den Diensten der Saarländer. Dass das Team auch in der Breite enorm stark aufgestellt ist beweist der Fakt dass Julien Maio, seines Zeichens mehrfacher Französischer Meister im Herrendoppel, erst auf Position 9 der Herrenrangliste notiert ist. 

Auf solche Sensationen und vor allem tolle Erfahrungen gegen Europas beste Spieler hoffen die Akteure des BCO auch am kommenden Wochenende.

Auf Damenseite steht neben Spitzenkräften aus Indonesien und den Niederlanden mit Isabel Lohau die stärkste deutsche Dame im Doppel und Mixed in Bischmisheims Kader, bei den vergangenen Weltmeisterschaften Bronzegewinnerin. 

Dass die Offeburger selbst gegen solch eine Starpower nicht chancenlos sind bewiesen im Hinspiel einmal mehr die starken Herrendoppel des BCO. Während sich Johannes und Sebastian Grieser noch mit einem Satzgewinn begnügen mussten, war es Lukas und Jonas Burger gar gelungen gegen den langjährigen Nationalspieler Peter Käsbauer und den Dänen Mads Christophersen den Ehrenpunkt für die Südbadener zu erzielen.

Die Begegnung beginnt am Sonntag um 15 Uhr. Neben einem Livestreamm auf sportdeutschlannd.tv werden die Anhännger des BCO auch auf der Instagram-Seite des Vereins mit Infos, Bildern und Kurzvideos des Spieltags versorgt.

Simon Discher

Max Weisskirchen ist für Beuel wieder spielbereit

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Max Wiesskirchen will im Doppel seine Verletzungspause beenden. Foto: Frank Friedrich

Jetzt ist es amtlich: Max Weisskirchen gibt beim Auswärtsspiel des 1. BC Beuel bei der SG Schorndorf (Sonntag, 11 Uhr) zum Rückrundenauftakt in der Badminton-Bundesliga sein Debüt in schwarz-gelb.

Die mehr als sechsmonatige Leidenszeit des bis zum vergangenen Sommer besten Deutschen Einzelspielers ist damit zu Ende. Mittlerweile ist der 24-Jährige in der Einzelweltrangliste von Rang 56 auf Platz 84 abgerutscht. Ein Anriss der Achillessehne bei den letzten Weltmeisterschaften vergangenen September sorgte für eine halbjährige Zwangspause.

Nun trainiert Max Weisskirchen wieder schmerzfrei und brennt auf seinen Einsatz: „Ein halbes Jahr ohne Turnier und Wettkampf war super hart für mich. Jetzt bin ich super happy.“ Am Sonntag tritt der mehrfache Deutsche Meister freilich nur im Doppel am, weil die physische Belastung im Einzel deutlich höher ist: „Und wenn es gut läuft und ich ohne Beschwerden bin, kann ich auch noch Mixed spielen“, fiebert der gebürtige Bonner seinem Auftritt im Beueler Trikot entgegen.

Nach Abschluss der Hinrunde liegt der 1. BC Beuel auf Rang sechs, also auf einem der vorher avisierten „play off“-Plätze. Das Hinspiel gegen Schorndorf im November ging seinerzeit knapp mit 3:4 verloren. Ein Betriebsunfall, der sich laut Teammanager Thilo Mund nicht wiederholen soll: „Schorndorf hat eine solide Truppe, aber nun müssen wir die Punkte holen, Schorndorf steht in der Tabelle hinter uns und soll es auch nach diesem Spieltag tun.“

Mit im Team am Wochenende sind neben Daniel Hess noch der Engländer Zach Russ, Felix Hammes und Nachwuchsspieler Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan. Das 18-jährige Eigengewächs soll im zweiten Herreneinzel antreten. Bei den Damen musste die eigentlich vorgesehene Clara Graversen verletzungsbedingt absagen, so dass die beiden „Dauerbrennerinnen“ im Team, Hannah Pohl und Brid Stepper die Disziplinen unter sich aufteilen.

Mit ganz großen Verletzungssorgen startet derweil die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel in die Rückrunde in der zweiten Bundesliga Nord. Die Truppe um Mannschaftsführer Luis La Rocca hat einen Doppelspieltag in der heimischen Erwin-Kranz-Halle vor sich. Am Samstag kommt SG EBT Berlin (18 Uhr), am Sonntag ab 14 Uhr hat sich Primus TSV Trittau angekündigt. Dabei muss der Tabellenvierte ohne Sanjeevi PV, die beiden Verletzten Moritz Rappen und Kati Holenz auskommen, ein Fragzeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Til Gatzsche. Sollte dieser auch noch ausfallen, würde wohl Daniel Stratenko die Mannschaft um La Rocca, Lennart Konder, die Brüder Yaro und Iljo van Delsen, Vanessa Aslan-Seele und Anna Mejikovskiy verstärken, am Sonntag steht zudem Ben Gatzsche zur Verfügung. „Angesichts dieser Problematik werden wir wohl kaum das Hinrundenergebnis wiederholen, als wir Trittau die erste Saisonniederlage beibrachten“, erklärt La Rocca.

Henning Bock

Attraktive Partien gegen Dänemark in Bad Camberg und Dessau-Roßlau

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Stine Küspert (l.) und Leona Michalski verbuchten in Bad Camberg einen klaren Sieg. Foto: Claudia Pauli

Zusammen rund 2.500 Badmintonfans, die für eine begeisternde Atmosphäre sorgten, amtierende
Europameister aus Deutschland in Aktion, deutsche Nachwuchshoffnungen, die das Publikum
gleichsam mit spektakulären Ballwechseln beeindruckten, und sympathische Gäste aus
Nordeuropa: Die beiden Freundschaftsländerspiele, welche die deutsche
Badmintonnationalmannschaft am 15. und 16. Dezember in Bad Camberg (Hessen) und Dessau-
Roßlau (Sachsen-Anhalt) bestritt, stellten für alle Beteiligten einen überaus attraktiven Ausklang
des Badmintonjahres 2022 dar.

„Es ist eine tolle Geste, dass die Dänen noch kurz vor Weihnachten trotz ihrer hohen
Turnierbelastung so ein starkes Team geschickt haben“, zeigte sich Martin Kranitz, der
Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), erfreut. Er ergänzte: „Man hat
gesehen, dass Dänemark natürlich ein Zugpferd im Badminton ist.“

Die Nordeuropäer gewannen bis dato 18-mal bei der Mixed-Team-Europameisterschaft den Titel,
triumphierten achtmal (und damit jedes Mal) bei der EM für Herrennationalmannschaften und
entschieden sechsmal bei der EM für Damennationalmannschaften das Finale für sich.

Während der Rekordeuropameister die Begegnung in Bad Camberg mit 3:2 gewann, nahm die
Auswahl des DBV tags darauf durch einen Sieg in gleicher Höhe Revanche.

Anders als die Dänen, die an beiden Veranstaltungsorten in der gleichen Aufstellung antraten, waren die Mannschaften von Gastgeber Deutschland in Hessen und in Sachsen-Anhalt unterschiedlich zusammengesetzt.

Hinzu kamen kurzfristige Veränderungen in den Aufgeboten, da Spieler*innen erkrankt waren bzw. sich verletzt hatten. So hätten z. B. in Dessau-Roßlau die amtierenden Europameister Mark Lamsfuß und Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) das Herrendoppel bestreiten wollen. Mark Lamsfuß konnte jedoch krankheitsbedingt nur in Bad Camberg – dort im Mixed – aufschlagen.

Stine Küspert (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), die an beiden Tagen insgesamt drei Matches bestritt, zeigte sich von der Stimmung bei den Freundschaftsländerspielen angetan. „Das war sehr
cool, vor allem die Atmosphäre. Es ist schon schön, mal vor so vielen Leuten in Deutschland zu
spielen. Die Gelegenheit hat man ja nicht so oft“, meinte die 23-Jährige etwa nach ihrem Sieg im
Damendoppel (mit Leona Michalski vom TV Refrath) in Bad Camberg.

Organisiert wurden die Begegnungen – die unter dem Motto „Badminton-Weltklasse hautnah
erleben“ standen – einmal mehr federführend von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte
(AEP) aus Delmenhorst. In Bad Camberg fungierte die TG Camberg als dessen
Kooperationspartnerin, in Dessau arbeitete Heinz Bußmann mit dem Verein Anhalt Sport um Ralph
Hirsch zusammen.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Großer Erfolg für Zach Russ von Beuel

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Zach Russ im Vordergrund. Foto: BC Beuel

Der Engländer holte sich vergangenes Wochenende in Milton Keynes bei den nationalen Englischen Meisterschaften zwei Medaillen. Im Mixed sicherte sich die Nummer 55 der Weltrangliste an der Seite seines Partners Rory Easton die Silbermedaille, im Herrendoppel die Bronzemedaille.

Bischmisheim fast optimal – dennoch wächst der Rückstand auf Rang zwei

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Bischmisheim brachte aus zwei Spielen fünf Punkte mit. Foto: Thomas Wieck

Bischmisheim hat seine Hausaufgaben in den Auswärtsspielen zum Jahresabschluss gemacht und zwei Siege für fünf Punkte geholt. Beim TSV Neuhausen-Nymphenburg gewann der BCB am Samstag mit 6:1. Tags darauf siegte der Vizemeister 5:2 bei der SG Schorndorf. Trotz der Saisonsiege fünf und sechs büßten die Saarbrücker Boden auf die Spitzenteams ein und liegen zur Halbzeit der regulären Saison vier Punkte hinter dem wichtigen zweiten Platz.

„Wir haben jetzt aus den letzten vier Spielen elf von zwölf möglichen Punkten geholt – damit können wir zufrieden sein“, blickte Peter Käsbauer, Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, mit Genugtuung auf die letzten beiden Auftritte der Saarländer in diesem Kalenderjahr. Der Vizemeister gewann am Samstag zunächst sein Münchner Gastspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg klar mit 6:1 und heimste die maximal möglichen drei Zähler ein. Einen Tag später gab es einen 5:2-Erfolg bei der SG Schorndorf, verbunden mit zwei weiteren Punkten fürs Tableau, wo der BCB einen Platz gutmachte. Die Saarbrücker rückten mit nun 18 Punkten vor auf Rang drei, vorbei am SC Union Lüdinghausen, der nach einem 4:3-Sieg beim 1. BC Beuel am Sonntag eine 1:6-Niederlage beim Ligazweiten SV Dortelweil hinnehmen musste – ein Umstand, den Käsbauer durchaus mit Bedauern registrierte: „Es ist schon etwas ärgerlich, dass Dortelweil da drei Punkte geholt hat. Lüdinghausen war gegen uns (5:2-Sieg für Union, Anm. d. Red.) deutlich stärker besetzt. Aber das passt irgendwo zu unserem insgesamt unglücklichen Halbjahr“, sagt Käsbauer – und hofft für die nahe Zukunft auf das Motto „neues Jahr, neues Glück“.

Weil Dortelweil vor dem Heimsieg über Lüdinghausen auch bereits gegen Blau-Weiß Wittorf zuhause klar mit 6:1 gewonnen hatte, büßte Bischmisheim trotz der beiden Erfolge sogar weiteren Boden ein und liegt vier Punkte hinter Rang zwei, der zur direkten Qualifikation für das Final Four-Turnier um die deutsche Meisterschaft berechtigen würde. Der weiterhin makellose Meister 1. BC Wipperfeld ist bereits um sieben Zähler enteilt. „Die kriegen wir jetzt wohl definitiv nicht mehr“, sagt Käsbauer. In Schorndorf musste er an der Seite von Ruben Jille eine glatte Niederlage gegen das hochkarätig besetzte erste Herrendoppel der Baden-Württemberger hinnehmen. Gegen Ex-Doppel-Europameister Mads Pieler Kolding aus Dänemark und dem schottischen Doppel-Vize-Europameister Alexander Dunn (mit Adam Hall verlor er im April in Madrid das EM-Finale gegen Mark Lamsfuß und den Saarländer Marvin Seidel 17:21, 16:21) waren Jille/Käsbauer beim 8:11, 5:11, 4:11 chancenlos. Zudem ließ der BCB im Damendoppel Federn, nicht zuletzt deshalb, weil die WM-Dritte im Mixed Isabel Lohau wegen akuter Rückenschmerzen kurzfristig absagen musste. Statt ihrer ging Priskila Siahaya im Doppel mit Linda Efler an den Start – und beide verloren 9:11, 7:11, 8:11 gegen Miranda Wilson und die Dänin Josefine Redkjær Jensen. „Wäre Bel dabei gewesen, hätten wir das Damendoppel sicher für uns entschieden“, sah Käsbauer einen weiteren Punkt, der das unglückliche Halbjahr für den BCB nur bestätigt.

Auf der anderen Seite entschieden die Saarbrücker in Schorndorf auch zwei Partien für sich, die gut und gerne andersrum hätten ausgehen können. So gewann das zweite Herrendoppel um Johannes Pistorius und Marvin Datko nur knapp 6:11, 13:11, 11:8, 9:11, 11:6 gegen Alan Erben und seinem dänischen Partner Karan Rajan Rajarajan. Und auch Efler und Jille mussten im Mixed Schwerstarbeit verrichten, bis der 11:9, 6:11, 13:11, 7:11, 11:9-Erfolg über Wilson und Dunn feststand. Siahaya musste im Dameneinzel gegen Redkjær Jensen bei ihrem 13:11, 10:12, 11:9, 13:11 ebenfalls hart fighten, ebenso Mads Christophersen, der sich im ersten Herreneinzel gegen Rajarajan 5:11, 11:8, 15:13, 11:9 behauptete. Weniger Mühe hatte derweil Daniel Nikolov bei seinem 11:5, 11:5, 7:11 und 11:3 über Erben.

Am Samstag in München reichte es beim 6:1 über den TSV Neuhausen-Nymphenburg dafür zur Optimalausbeute von drei Zählern – nicht zuletzt deshalb, weil Käsbauer und Jille gegen die starke bayerische Paarung um Misha Zilberman und Ivan Rusev Atanasov große Comeback-Qualitäten bewiesen. Die Bischmisheimer kamen nach 0:2-Satzrückstand noch einmal zurück und siegten in einem echten Krimi mit 12:14, 8:11, 12:10, 11:9 und 11:9. „Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber zumindest gekämpft und den wichtigen Sieg geholt“, konstatierte Käsbauer. Somit kassierte der BCB an diesem Tag nur eine einzige Niederlage: Christophersen blieb gegen den starken Israeli Zilberman beim 7:11, 4:11, 12:14 chancenlos. Ansonsten mussten nur Siahaya und Efler bei ihrem 8:11, 11:9, 11:7, 11:7 gegen die Estinnen Kati-Kreet Marran und Helina Rüütel sowie Siahaya im Dameneinzel überhaupt einen Satz abgeben. Die Indonesierin gewann gegen Polina Buhrova aus der Ukraine in einer hart umkämpften Partie 10:12, 11:9, 12:10, 11:6.

Glatte Siege holten derweil das Herrendoppel Pistorius/Datko (11:4, 12:10, 11:8 gegen Tobias Wadenka und Justin Seibel), das Mixed um Jille und Efler (11:5, 12:10, 11:6 gegen Atanasov und Marran) sowie Atanasovs bulgarischer Landsmann Nikolov mit seinem 11:6, 11:6, 11:4 gegen Seibel. Durch seinen Erfolg am Folgetag in Schorndorf baute Nikolov seine makellose Bilanz im Herreneinzel aus, steht nun bei 8:0 Siegen. Schmerzlich vermisst wurde östlich von Stuttgart eine Spielerin, die Lohaus kurzfristigen Ausfall wohl eher hätte auffangen können: Stine Küspert feierte dafür im weit entfernten Kanada einen schönen Erfolg. Die 23-jährige Nationalspielerin erreichte mit Jan Colin Völker beim mit 15.000 Dollar dotierten Turnier in Markham das Endspiel. Dort unterlag das DBV-Mixed Mathias Thyrri und Amalie Magelund aus Dänemark 17:21, 16:21. Für den BCB geht es in der Bundesliga im neuen Jahr am Sonntag, den 22. Januar weiter, wenn im Heimspiel ab 15 Uhr gegen das punktlose Schlusslicht BC Offenburg eine Pflichtaufgabe ansteht.

dbe

Hanna Jaenichen begeistert bei ihrem Debut

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Bei ihrem Erstligadebut holte Hannah Jaenichen (Bildmitte oben) zwei Siege. Foto: BC Beuel

Als Hannah Jaenichen im Anschluss an das Meisterschaftsspiel in der Badminton-Bundesliga zwischen dem 1. BC Beuel und dem SC Union Lüdinghausen am Samstagabend gegen 20.30 Uhr unter dem tosenden Jubel der Zuschauer von ihren Mannschaftskameraden in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel in die Luft geworfen wurde, da war klar, dass das Erstligadebüt der 20-Jährigen ein echter Erfolg war. Die Debütantin gewann beide Spiele und hatte so maßgeblichen Anteil daran, dass der 1. BC Beuel für die knappe 3:4-Niederlage noch einen kaum zu erwartenden Punkt holte. Am Sonntag hatte der 1. BC Beuel hingegen keine Chance. Gegen das Spitzenteam des Tabellenführers 1. BC Wipperfeld gab es im letzten Spiel des Jahres eine deutliche 0:7-NIEDERLAGE.

Die beiden Auftritte des Beueler Eigengewäches hätten besser kaum sein können. Schon bei der Einschwörung im Kreis vor dem Spiel zu „Superjeilezick“ von Brings stimmten sowohl Anspannung als auch Stimmung. An der Seite ihrer ehemaligen Trainerin und jetzigen Mitspielerin Hannah Pohl zeigte Hannah Jaenichen im Damendoppel eine Spitzenleistung und das Duo holte durch den 11:3, 6:11, 11:7, 11:7-Erfolg den ersten Punkt für Beuel. Zuvor war das erste Herrendoppel mit Ygor Coelho/Felix Hammes klar in drei Sätzen verloren worden und als das zweite Doppel mit Luis La Rocca/Daniel Hess nach drei kurzen Sätzen die Segel streichen musste, bahnte sich die Beueler Niederlage bereits an, zumal Felix Hammes wenig später sein zweites Herreneinzel verloren hatte. Mit ihrem großen Siegeswillen gelang Hannah Jaenichen dann im Dameneinzel der wichtige zweite Punkt für Beuel. Im Dameneinzel holte sie gegen Victoria Südbeck den wichtigen Punkt durch ihren 8:11, 11:8, 11:7, 11:6-Sieg.

Nachdem das Mixed mit Hannah Pohl und Daniel Hess das Ruder nicht herumreißen konnte und Lüdinghausen mit 4:2 führte stand das parallel begonnene erste Herreneinzel im Fokus. Zwischen Beuels Weltklassespieler Ygor Coelho (Nummer 54 der Weltrangliste) und dem Belgier Julien Carraggi (Nummer 81 der Weltrangliste) entwickelte sich ein Krimi. Nach 8:11, 11:7, 7:11 vergab der Belgier im vierten Satz beim Stand von 11:10, 12:11 und 13:12 drei Matchbälle, ehe Coelho mit 15:14 gewann und sich in den fünften Satz rettete. Hier hatte gegen seinen an Wadenkrämpfen leidenden Gegner beim 11:5 leichtes Spiel und sicherte Beuel durch seinen Sieg den einen Punkt. „Das hätten wir uns vor dem Spiel kaum erträumen können, dass wir punkten“, freute sich Beuels Mannschaftsführerin Hannah Pohl.

Der Sonntag gegen Tabellenführer 1. BC Wipperfeld verlief hingegen erfolglos. Bei der glatten 0:7-Niederlage gab es für Beuel insgesamt nur zwei Satzgewinne. Hannah Pohl und Brid Stepper gewannen im Damendoppel den ersten Satz, Ygor Coelho gewann im ersten Herreneinzel Satz zwei.

Auch bei der zweiten Mannschaft standen die eigenen Nachwuchskräfte im Vordergrund. In der zweiten Bundesliga Nord sorgte Team zwei für die erste Niederlage von Primus TSV Trittau (4:3) und wurde am Sonntag seiner Favoritenrolle beim 5:2 über SG EBT Berlin gerecht. Bärenstark präsentierten sich am Wochenende die Eigengewächse Moritz Rappen und Anna Mejikovskiy. Moritz Rappen gewann alle vier Spiele mit seiner Beteiligung im ersten Herrendoppel und dem zweiten Herreneinzel. Anne Mejikovskiy war am Samstag die Matchwinnerin. Sowohl im Damendoppel mit Vanessa Aslan-Seele als auch im Dameneinzel steuerte die WM-Teilnehmerin wichtige Punkte zum Sieg in Trittau bei. Am Sonntag in Berlin spielte das Team souverän auf und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. „Moritz Rappen und Anna Mejikovskiy haben herausragend gespielt und die ganze Mannschaft hat ein Riesenwochenende gemacht“, freute sich Beuels Cheftrainer Marc Krieger.

Henning Bock

Offenburg verliert Anschluss im Kellerduell

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Mariia Stoliarenko, die ihr Einzel gewinnen konnte. Foto: Sven Heise

Samstag – Schorndorf. Das erste baden-württembergische Derby in der Bundesliga Geschichte. Im Vorfeld hat sich der BCO viel vorgenommen. Wenigstens mal einen Punkt aus der Partie zu holen. Kurzfristig musste die Offenburger Nr. 1 Karl Kert verletzungsbedingt passen. Ebenso war ein Einsatz von Johannes Grieser fraglich weil dieser die Woche über krank war.

Schorndorf konnte auf einige europäische Topspieler zurückgreifen, sodass es sehr schwer für den BCO war.

Lediglich im ersten Herrendoppel und im zweiten Herreneinzel konnte man einen Satz erkämpfen. Die Partie ging klar an die SG Schorndorf mit 0:7.

Sonntag – München. Auch hier hatten es die Offenburger mit einigen internationalen Topspielern zu tun. Ein kleines Ausrufezeichen konnte Mariia gegen ihre Landsfrau im Dameneinzel setzen als sie im fünften Satz die Partie mit 14:12 für sich entschied. Neben den Burger-Zwillingen musste sich auch Johannes Discher, trotz Satzgewinn, letzten Endes geschlagen geben – eine 1:6 Niederlage.

Platz 10, null Punkte. Fazit der Hinrunde: Der Kampfgeist passt, teilweise konnte der BC Offenburg mitspielen. Das Potential nach oben ist vorhanden, gerade was die Punkte- Ausbeute angeht.

Weiter geht es am 22. Januar auswärts mit dem nächsten Spieltag gegen den 1. BC Bischmisheim.

Hannes Discher

Freystadt rückt auf Platz zwei vor

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Freystadt rückt auf. Foto: Freystadt

Spitzenreiter Bischmisheim II kann trotz der 2:5-Niederlage gegen Marktheidenfeld noch die Tabellenspitze verteidigen. Ihnen auf der Spur ist Freystadt, die gegen Neuhausen einen 5:2-Sieg landeten. Den größten Sprung in der Tabelle machte Remagen, die gegen Schlusslicht Schwanheim einen 7:0-Erfolg feieren und nun auf dem fünften Platz das Jahr beenden. Maintal schwächelte gegen Eggenstein und verlor in eigener Halle mit 3:4. Verfolgt werden sie nun von Jena, die mit dem 7:0-Erfolg gegen Geretsried Platz vier belegen. Zu einem wichtigen Drei-Punkte-Sieg kam die Reserve von Dortelweil, die gegen Hofheim mit 6:1 gewannen. Damit haben sie die Möglichkeit, im neuen Jahr aus der Abstiegszone zu kommen.

Wipperfeld ohne Fehl und Tadel

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Wipperfeld ganz oben – wo sonst?

Auch am letzten Spieltag des Jahres der 1. Bundesliga zeigte Wipperfeld seine überragende Vormachtstellung. In Beuel gab es ein klares 7:0. Mit drei Punkten Vorsprung gegenüber Dortelweil geht Wipperfeld in Feiertagspause. Dortelweil hingegen zeigte Heimstärke und gewann gegen Lüdinghausen mit 6:1. Auf Rang drei folgt Bischmisheim, die heute in Schorndorf mit 5:2 die Oberhand behielten. Verbessern konnte sich auch Refrath, die in eigener Halle Wittorf keine Chance beim 7:0 ließen und nun Platz fünf belegen. Ebenfalls wertvolle Punkte gegen den Abstieg konnte sich Neuhausen beim 6:1-Sieg gegen Schlusslicht Offenburg sichern.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Trittau verliert wieder – wenn auch knapp

trittau-verlor-zum-zweiten-male-foto-trittau
Trittau verlor zum zweiten Male. Foto: Trittau

Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga Nord – dem letzten in diesem Jahr – verliert Spitzenreiter Trittau erneut. Heute gegen Solingen nur knapp mit 3:4. Trotzdem bleiben die Norddeutschen weiterhin Spitzenreiter. Besser machte es da die Reserve von Wipperfeld, die CfB Köln mit 4:3 besiegte und nun auf Platz zwei der Tabelle steht. Sie verdrängten den VfB Mülheim, der in Hohenlimburg mit 2:5 verlor. Auf Platz vier folgt Beuel, die in Berlin mit 5:2 die Oberhand behielten. Verbessern konnte sich auch der BV Mülheim, die beim Tabellen-Schlusslicht Herkenbleck beim 7:0 drei Punkte einheimsen konnten. Noch in der Gefahrenzone des Abstieges, konnte Peine gegen Refrath jedoch beim 4:3-Erfolge wichtige Punkte auf ihre Konto gutschreiben.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
111311230
2VfB Mü3139424
3Wipper22139424
44136720
5cfb Köln6137618
65139418
7EBT Berlin7137617
8Hohenlimurg10137616
9Solingen9135816
108137616
11Peine111331012
12Harkenbleck12130132
1300000
1400000

Beuel verliert knapp gegen Lüdinghausen

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Bischmisheim ließ in Neuhausen nichts anbrennen. Foto: Thomas Wieck

Ein knappes Spiel gab es am achten Spieltag in der 1. Bundesliga. Beuel unterlag in eigener Halle gegen Lüdinghausen mit 3:4. Deutliche Siege mit jeweils drei Zähler dagegen in den anderen Begegnungen. An der Spitze dreht Wipperfeld unbeirrbar seine erfolgreichen Kreise. In Refrath gab es einen 6:1-Erfolg. Mit dem gleichen Resultat wartete auch der Tabellenzweite Dortelweil in eigener Halle gegen Wittorf auf. Auf Platz drei steht mittlerweile Bischmisheim, die in Neuhausen beim 6:1 nichts anbrennen ließen. Und am Tabellenende gab es am heutigen Tag sogar ein 7:0, da Schorndorf den Tabellenletzten mit 7:0 abfertigte.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Bischmisheim 2 verliert hoch in Maintal

maintal-bezwang-den-spitzenreiter-foto-bv-maintal
Maintal bezwang den Spitzenreiter. Foto: BV Maintal

Für die Erstliga-Reserve von Bischmisheim gab es am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga Süd eine herbe Niederlage in Maintal. Mit 1:6 verloren die Saarländer gegen die Hessen, bleiben jedoch mit drei Punkten Vorsprung weiterhin Tabellenführer vor Maital. Überzeugen konnte hingegen Freystadt, die in eigener Halle gegen Geretsried einen 6:1-Erfolg verbuchten und auf Platz drei stehen. Verfolgt werden sie nun von Jena, die in eigener Halle gegen Neuhausen II mit 5:2 gewannen. Hofheim hatte gegen das Schlusslicht Schwanheim seine Mühe, mit 4:3 die Begegnung zu gewinnen. Auch in Remagen wurde es eng, da die Gastgeber nur knapp gegen den Tabellenvorletzten mit 4:3 die Oberhand behielten.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Bischmisheim hofft auf fette Auswärts-Beute im Jahresendspurt

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Isabel Lohau soll es im Mixed richten. Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim möchte seine Aufholjagd in den abschließenden Gastspielen in diesem Jahr weiter vorantreiben. Sowohl am Samstag beim TSV Neuhausen-Nymphenburg als auch am Sonntag bei der SG Schorndorf peilt der Tabellenvierte jeweils einen Sieg an – im Idealfall mit der Optimalausbeute von drei Punkten.

Im Jahresendspurt der 1. Bundesliga wollen die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ihre tabellarische Aufholjagd weiter vorantreiben. In den beiden abschließenden Hinrunden-Partien am Samstag in München beim Tabellenachten TSV Neuhausen-Nymphenburg (16 Uhr) und tags darauf bei der neuntplatzierten SG Schorndorf (11 Uhr) ist das Vorhaben klar: „Wir wollen in beiden Spielen mindestens mal vier Punkte holen und peilen im Idealfall sogar die volle Ausbeute an“, sagt BCB-Teammanager Peter Käsbauer, der in den Auftritten in Bayern und Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Aufgebot ins Rennen schicken kann.

Im Damenbereich stehen die WM-Dritte im Mixed Isabel Lohau, Vize-Europameisterin Linda Efler und als Einzelspezialistin Priskila Siahaya bereit. Im Herreneinzel vertraut der Vizemeister auf den Dänen Mads Christophersen und den Bulgaren Daniel Nikolov. Für die Herrendoppel sind Ruben Jille, Johannes Pistorius, Marvin Datko und Käsbauer selbst eingeplant – wobei sich der Teammanager persönlich in die Pflicht nimmt: „Ich suche aktuell noch ein wenig meine Form. Ich hoffe, dass das im Jahresendspurt nochmal ein bisschen besser ausschaut. Mit meiner bisherigen Ausbeute kann ich jedenfalls nicht zufrieden sein“, sagt der 34-Jährige.

Seinen Teamkollegen und -Kolleginnen attestiert Käsbauer vor dem Jahresabschluss derweil eine gute Form – und sieht gute Chancen auf ein erfolgreiches Ende eines insgesamt mäßigen Bundesliga-Halbjahrs, das für den zehnfachen deutschen Champion mit drei Niederlagen aus sieben Partien ungewohnt viele Dämpfer bereithielt: „Wir waren in dieser Saison bisher nicht wirklich vom Glück verfolgt. Ich hoffe, dass sich das jetzt wieder anders darstellt und wir mal das entscheidende Quäntchen bei uns haben“, so Käsbauer.

Er wisse zwar nicht, wie die Gegner genau besetzt sein werden, betont aber dennoch: „Wir haben mit Sicherheit in jeder Partie die Möglichkeit zu gewinnen.“ Sechs Punkte würden dem BCB definitiv gut zu Gesicht stehen, nachdem die Saison mit drei Niederlagen aus den ersten vier Auftritten sehr bescheiden angelaufen war. Durch diese Fehltritte waren die Bischmisheimer von Anfang an ins Hintertreffen geraten. Aktuell rangieren sie mit 13 Punkten sechs Zähler hinter Spitzenreiter und Meister 1. BC Wipperfeld nur auf dem vierten Platz. Der SV Fun-Ball Dortelweil auf Rang zwei, welcher ebenfalls zur direkten Qualifikation für das Final Four-Finalturnier berechtigen würde, hat drei Punkte Vorsprung und spielt am Sonntag gegen den mit dem BCB aktuell punktgleichen Tabellendritten SC Union Lüdinghausen. Mit einer optimalen Ausbeute in München und Schorndorf könnte der BCB demnach zumindest schon mal einen Platz gutmachen.

dbe

Offenburg hofft auf ersten Punktgewinn

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Jonas und Lukas Burger, frisch gekrönte Baden-Württembergische Meister, wollen den Schwung mit in die nächsten Spieltage nehmen. (Bild: Sven Heise

Nachdem die Badmintonspieler von Offenburg noch vergangenes Wochenende in Stockach bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften um Titel rangen, steht mit dem nächsten Spieltag der 1. Bundesliga bereits das nächste sportliche Großevent vor der Tür.

In Stuttgart und München warten dabei mit der SG Schorndorf und dem TSV Neuhausen-Nymphenburg der Zweit- und Drittletzte der Bundesliga, sodass sich der BCO Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn in Deutschlands höchster Spielklasse macht. Dafür wäre nicht einmal ein direkter Sieg gegen die starken Teams aus München und Schorndorf nötig, da dem Unterlegenen bereits bei einer 3:4-Niederlage ein Punkt gutgschrieben wird.

Das Unterfangen wird dennoch schweirig, schließlich führen beide Gegner selbst als Kellerkinder der Bundesliga internationale Topleute ins Feld. Während für Neuhausen neben dem Israeli Misha Zilberman, der bereits an mehreren Weltmeisterschaften aufschlug, mit dem Malayen Yeoh Seng Zoe und dem Bulgaren Ivan Rusev zwei weitere Weltkasseleute bereit hält, spielen für Schorndorfer eine ganze Delegation nordeuropäischer Akteure sowohl auf Herren- als auch auf Damenseite.

Wie immer besteht jedoch für Offenburg eine Hoffnung darin, dass die Bundesligisten gegen das Tabellenschlusslicht Offenburg auf einige dieser Spitzenkräfte verzichten, um deren Gehälter einzusparen und dem eigenen Nachwuchs Einsatzchancen in der 1. Bundesliga zu gewähren. Gegen einige dieser Spieler hätten die Offenburger sehr gute Gewinnchancen, wie beispielsweise der souveräne Finalsieg der Burger-Zwillinge über eine Schorndorfer Paarung am letzten Wochenende belegt. 

Unabhängig von allen Gedankenspielen vor dem ersten Ballwechsel reisen die Offenburger hoch motiviert zu ihren Auswärtsuafgaben. Selbst wenn sie es mit den Spitzenkräften ihrer Gegner zu tun bekommen, haben die Offenburger speziell in den Doppeln in dieser Saisonn bereits bewiesen, dass sie es auch mit Gegnern von internationalem Format aufnehmen können. 

Das Samstagsspiel gegen Schorndorf beginnt um 15 Uhr, gegen Neuhausen wird Sonntag bereits um 14 Uhr aufgeschlagen. Beide Spiele können vonn den Fans des BCO wie üblich auf sportdeutschland.tv verfolgt werden.

Simon Discher

Rekordeuropameister Dänemark zu Gast für zwei Freundschaftsspiele

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Das Deutsche Team spielt zweimal gegen Dänemark. Foto: Claudia Pauli

Das Jahr 2022 endet für die deutsche Badmintonnationalmannschaft mit einem besonderen
„sportlichen Leckerbissen“: Am 15. und 16. Dezember trifft die Auswahl des Deutschen Badminton-
Verbandes (DBV) im Rahmen von zwei Freundschaftsländerspielen vor heimischem Publikum auf
Rekordeuropameister Dänemark.

Die Nordeuropäer, die bis dato 18-mal bei der Mixed-Team-Europameisterschaft den Titel
gewannen, achtmal (und damit jedes Mal) bei der EM für Herrennationalmannschaften
triumphierten sowie sechsmal bei der EM für Damennationalmannschaften das Finale für sich
entschieden, sind am 15. Dezember in Bad Camberg (Hessen) und einen Tag später in Dessau-
Roßlau (Sachsen-Anhalt) zu Gast.

„Europameisterlich“ gestalten sich die Begegnungen auch seitens der Gastgeber: In Bad Camberg
schlagen Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) für
Deutschland auf, die bei der Individual-EM 2022 die Goldmedaille im Mixed holten. Die aktuellen
WM-Dritten haben sich in der Weltrangliste inzwischen auf Platz sieben hochgearbeitet.

In Dessau-Roßlau werden die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Mark Lamsfuß/Marvin
Seidel (beide 1. BC Wipperfeld), das Publikum mit ihrem Können begeistern. Außerdem treten bei
der Partie in Sachsen-Anhalt u. a. die aktuellen Vizeeuropameisterinnen im Damendoppel, Linda
Efler/Isabel Lohau (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), an.

Organisiert werden die Begegnungen – die unter dem Motto „Badminton-Weltklasse hautnah
erleben“ stehen – einmal mehr federführend von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte
(AEP) aus Delmenhorst. In Bad Camberg fungiert die TG Camberg als dessen
Kooperationspartnerin, in Dessau arbeitet Heinz Bußmann mit dem Verein Anhalt Sport um Ralph
Hirsch zusammen.

Deutschland und Dänemark trafen bis dato 60-mal aufeinander. Einbezogen in diese Statistik sind
sowohl Freundschaftsländerspiele als auch Begegnungen im Rahmen von Turnieren wie Welt- und
Europameisterschaften. Im direkten Vergleich liegen die Nordeuropäer mit 51 Siegen vorn.

Die bislang letzte Begegnung datiert aus dem Vorjahr: Anlässlich der (nachgeholten) TotalEnergies
BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 standen Deutschlands Herren am 11. Oktober 2021
Dänemark gegenüber – und unterlagen knapp mit 2:3. Das bis dato letzte Aufeinandertreffen im
Sudirman Cup-Format, in dem auch die beiden Freundschaftsvergleiche in der kommenden Woche
ausgetragen werden, erfolgte am 19. Februar 2021. Damals verlor die Auswahl des DBV im
Halbfinale der European Mixed Team Championships ebenfalls mit 2:3 gegen Dänemark. Das
Sudirman Cup-Format sieht pro Begegnung je ein Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein
Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed vor.

Für die Nordeuropäer werden in Bad Camberg und Dessau-Roßlau u. a. Mads Christophersen,
Rasmus Kjær, Frederik Søgaard und Jesper Toft antreten, die bei den in der vergangenen Woche
ausgetragenen Welsh International Badminton Championships 2022 (29. November bis 3.Dezember in Cardiff/Wales) die Titel im Herreneinzel (Mads Christophersen), Herrendoppel
(Rasmus Kjær/Frederik Søgaard) und Mixed (Jesper Toft mit Clara Graversen) gewannen.

Die viermalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SV Fun-Ball Dortelweil), ließ bei
dem Turnier der Kategorie „International Challenge“ ebenfalls die gesamte Konkurrenz hinter sich.
Dabei setzte sie sich im Halbfinale gegen Amalie Schulz durch, die gleichsam zum Aufgebot
Dänemarks für die Länderspiele in der kommenden Woche zählt und in Bad Camberg erneut auf
die Weltranglisten-25. aus Deutschland trifft.

Die Ergebnisse der Freundschaftsvergleiche sind auf der DBV-Website unter www.badminton.de
sowie im Internet unter https://dbv.turnier.de [Stichworte „Länderspiel O19 Deutschland –
Dänemark (Bad Camberg)“ und „Länderspiel O19 Deutschland – Dänemark (Dessau)“] erhältlich.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Beuel muss einige Stammspieler für dieses Wochenende erstetzen

beuels-teammanager-thilo-mund-muss-am-wochenende-improvisieren-foto-bc-beuel
Beuels Teammanger Thilo Mund muss am Wochenende improvisieren. Foto: BC Beuel

Mit „Jugend forscht“ könnte das Wochenende für den Badminton-Bundesligisten 1. BC Beuel treffend beschrieben werden. Thilo Mund holte sich unter der Woche zahlreiche Absagen seiner Stammspieler ab und so machte der Teammanager des 1. BC Beuel aus der Not eine Tugend. Nach Absprache mit Cheftrainer Marc Krieger entschloss man sich dazu, bei den beiden Heimspielen gegen SC Union Lüdinghausen (Samstag, 10. Dezember, 18 Uhr) und den amtierenden Deutschen Meister 1. BC Wipperfeld (Sonntag, 11. Dezember, 14 Uhr) fast ausschließlich auf Eigengewächse zu setzen. Ausgetragen werden die letzten Spiele des Jahres in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel.

Die Vielzahl an Absagen hatte es dieses Mal in sich. Allen voran schmerzt den Club, dass die Premiere von Max Weißkirchen weiter auf sich warten lässt. Der Deutsche Nationalspieler befindet sich nach seinen Achillessehnenproblemen noch im Aufbautraining und hat, anders als im November angenommen, noch keine Freigabe von den Bundestrainern für einen Wettkampf erhalten. „Alle müssen sich weiter in Geduld üben, das ist sehr schade, aber wir hoffen dann auf den Januar als Premiere für Max“, erklärt Mund. Clara Graversen befindet sich derweil nach ihrem Überraschungserfolg bei den „Welsh open“, mit dem Finalsieg im Mixed über das Spitzenduo Mark Lamsfuß/Isabell Lohau, mit der dänischen Nationalmannschaft in einem Trainingslager in Asien. Da auch Brid Stepper am Samstag nicht mit an Bord ist, steht Hannah Jaenichen vor ihrem Erstligadebüt. Die Nachwuchsspielerin hat als echtes „Beueler Mädchen“ alle Stationen der Beueler Badminton Akademie (BABB) durchlaufen und ist normalerweise in Team drei in der Regionalliga aktiv. Sie wird am Samstag gemeinsam mit Hannah Pohl im Damendoppel spielen und entweder im Mixed oder im Einzel weitere Erfahrung sammeln können.

Auch zahlreiche andere Spieler sind am Wochenende nicht mit dabei. So fallen mit Harry Huang, Zach Russ, Sam Smith und Matthew Clare alle Engländer wegen den nationalen Meisterschaften in England aus. Vom Stammteam bei den Herren dabei sind mit Felix Hammes und Daniel Hess lediglich zwei Spieler, der Brasilianer Weltklassespieler Ygor Coelho ist demnach der einzige nicht-Beueler im Team. Daher werden Luis La Rocca und Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan aus Team zwei aushelfen. „Das ist eine richtig coole Truppe, praktisch alles Eigengewächse, das wird den Zuschauern Spaß machen“, hofft Mund. Mit Punkten gegen die beiden Spitzenteams aus Lüdinghausen und Wipperfeld ist derweil nicht zu rechnen. Der Tabellendritte Lüdinghausen musste zwar vor der Saison zahlreiche Stammspieler ziehen lassen, hat den Kader jedoch mit ausgezeichneten Niederländern aufgefüllt, was derzeit zu Rang drei reicht. Noch dicker kommt es am Sonntag gegen Wipperfeld. Der amtierende Deutsche Badmintonmeister wird wegen seiner großen Finanzkraft oft und gerne mit den Fußballern von Bayern München verglichen. Alleine schon bei den Herren verfügt Wipperfeld mit Mark Lamsfuß, Jones Jansen und Marvin Seidel über ausgezeichnete Stars und auch bei den Damen ist der Tabellenführer nicht minder schlecht besetzt. „Die Prognose lautet ganz klar null Punkte für uns, alles andere wäre schon eine Riesenüberraschung“, prophezeit Mund.

Derweil hat die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel in der zweiten Bundesliga Nord ein Reisewochenende vor sich. Am Samstag geht´s zum TSV Trittau in den hohen Norden (15 Uhr) und am Sonntag gastiert der Tabellenvierte bei SG EBT Berlin (12 Uhr). Da auch in der Reserve den eigenen Nachwuchsspielern mehr Spielzeit gegeben werden soll, hatte Mannschaftsführer Luis La Rocca ohnehin nicht mit einem Einsatz geplant. Für ihn und Sanjeevi PV rücken nun Ben Gatzsche und Daniel Stratenko aus der dritten Mannschaft in den Kader. Darüber hinaus werden Lennart Konder, Moritz Rappen, Adam Pringle, Anna Mejikovskiy sowie Vanessa Aslan-Seele spielen. Noch nicht sicher ist, ob der erkältete Til Gatzsche spielen kann.

Henning Bock

Wer bekommt die Lederhosn ausgezogen?

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Heimspiel von Jena gegen zwei Bayern

Am kommenden Wochenende sind unsere erwachsenen Athletinnen und Athleten in der zweiten Bundesliga gefragt. Es wird sehr zünftig, da wir sowohl Samstag als auch Sonntag Besuch aus Bayern bekommen.

Und ganz nach dem Motto: “SO JUNG KEMA NIMMA ZAM!“ möchten wir Sie herzlich zu beiden Heimspielen einladen:

Samstag 17:00 Uhr JENA vs. TSV MÜNCHEN 2
Sonntag 11:00 Uhr JENA vs. TUS Geretsried (München)
Ort: Sportschule Jena | Spielhalle | Wöllnitzer Str. 40 | 07749 Jena

Das Team um Kapitän Lennart Notni ist seit vier Spielen ungeschlagen und aktuell auf Platz fünf in der Tabelle. Wir möchten betonen, dass wir gegen die bayrischen Teams wieder mit sehr vielen knappen „SPUIN“ rechnen.

Die Münchner sind mit elf Punkten nur wenige Plätze hinter uns, Geretsried rangiert aktuell mit zwei Punkten vor uns auf Platz vier.

Für Spannung ist damit gesorgt und wir freuen uns selbstverständlich über Unterstützung zur Zementierung des Heimvorteils durch unsere Partner und Fans.

Für eine Anmeldung zu den Spielen von Medienvertreter oder Sponsoren, reicht wie immer eine kurze Mail an: marketing@badminton-jena.de

Wir freuen uns auf Sie/Euch zum Heimspiel in der zweiten Badminton-Bundesliga!

Rachmat Hidajat als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt

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Rachmat Hidajat (2.v.r.) mit DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste (2.v.l.), Hannes Käsbauer (ganz rechts), dem Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV, sowie Hans-Bernd Ahlke, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend im DBV.Foto: Claudia Pauli

In seiner langen Laufbahn coachte er u. a. Teilnehmer*innen an Olympischen Spielen, Welt- und
Europameisterschaften – und erhielt für seine Erfolge auch bereits in verschiedener Form
Anerkennung.

Nun kam für Rachmat Hidajat eine besondere Auszeichnung hinzu: Der 73-Jährige wurde im
Rahmen der Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 2022 (25. bis 27. November in
Mülheim an der Ruhr) als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt. Die
entsprechende Urkunde und den persönlichen, vom Deutschen Badminton-Verband (DBV)
gestifteten, Geldpreis überreichten ihm gemeinsam DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste sowie
Hannes Käsbauer, der Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV.

Rachmat Hidajat fungierte bis 1997 über viele Jahre als Bundestrainer Jugend im DBV. Darüber
hinaus war bzw. ist er lange Zeit als Vereins- und Stützpunkttrainer in Nordrhein-Westfalen tätig,
schwerpunktmäßig beim SC Union Lüdinghausen und am Bundesstützpunkt in Mülheim an der
Ruhr. Bereits im Jahr 1989 beendete er die Ausbildung zum Diplomtrainer des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) erfolgreich.

„Durch seine jahrzehntelange Erfahrung mit einer Vielzahl deutscher – und auch internationaler –
Nachwuchs- und Spitzenspieler*innen stellt Rachmat Hidajat eine besondere Bezugsperson für
viele Athlet*innen im Nachwuchsbereich, aber genauso für seine Trainerkolleg*innen, dar. Er ist
damit nicht nur Trainer, sondern gleichermaßen Mentor und Vorbild in einer Person“, so Hannes
Käsbauer, der den Wettbewerb „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ vor einigen
Jahren initiierte.„Badminton ist mein Leben. An meiner Tätigkeit als Trainer mag ich vor allem, dass ich viel mit jüngeren Menschen zu tun habe. Ich denke, das hat mich auch fit gehalten“, meinte Rachmat
Hidajat nach der Ehrung.

Mit dem Preis „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ verfolgt der Deutsche
Badminton-Verband das Ziel, besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von
Trainer*innen, die in Badminton-Vereinen, an Stützpunkten und in den Badminton-
Landesverbänden die „Badmintonasse von morgen“ ausbilden, zu würdigen und allen Beteiligten
weitere Motivation für ihre Tätigkeit zu verleihen. Entsprechende Nominierungen können von
Vereinen bzw. Landesverbänden vorgenommen werden. Eine Fachjury wählt schließlich unter
allen eingegangenen Vorschlägen die zu ehrende(n) Person(en) aus.

Erstmalig wurde die Auszeichnung für das Jahr 2017 vergeben. Im Fokus stehen im Rahmen des
Wettbewerbs Trainer*innen, die mit Athlet*innen arbeiten, welche große sportliche Erfolge im (inter-)nationalen Vergleich vorweisen können, und/oder die Talente in den jüngeren Altersklassen
entwickeln,
– die im Nachwuchsleistungssport tätig sind,
– die über eine hohe Fachkompetenz verfügen und sich regelmäßig weiterbilden,
– die Vorbilder sind und eine hohe soziale und pädagogische Kompetenz haben,
– die beispielhaftes Engagement sowie organisatorisches Geschick zeigen,
– die sich durch großartige, verantwortungsbewusste sowie für den Badmintonsport
nutzbare Begeisterung auszeichnen und
– die an konzeptionellen und strukturellen Aufgaben im Verein/Stützpunkt/Landes- bzw.
Spitzenverband und/oder in der betreffenden Region mitwirken.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim gibt sich bei Schlusslicht Offenburg (fast) keine Blöße

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Priskila Siahaya siegte gegen Reder Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg beim punktlosen Liga-Schlusslicht BC Offenburg seine Pflicht erfüllt: Durch den vierten Saisonsieg im siebten Spiel zog der BCB nach Punkten mit dem Tabellendritten Union Lüdinghausen gleich. Der Abstand auf das Führungsduo bleibt dagegen vorerst so bestehen.

„Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Die drei Punkte wollten wir – und die haben wir auch geholt“, blickte Peter Käsbauer, der Team-Manager von Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, durchaus zufrieden auf den drittletzten Auftritt des Jahres für sein Team. Im Gastspiel beim punktlosen Schlusslicht BC Offenburg machte der amtierende Vizemeister am Sonntag seine Hausaufgaben, strich mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg die Optimalausbeute von drei Punkten ein und bleibt damit dran an den absoluten Spitzenplätzen. Einzig die eigene Niederlage im Herrendoppel an der Seite vom Mads Christophersen fuchste Käsbauer beim Auftritt im Westen Baden-Württembergs ein wenig. „Dass Mads und ich das Doppel verlieren, ist schon ärgerlich. Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen, haben aber zu viele leichte Fehler gemacht und einfach nicht gut gespielt – das sollte nicht passieren, war letztlich aber auch kein wirklicher Beinbruch“, sagte der Team-Manager mit Blick auf die 12:10, 7:11, 7:11, 9:11-Niederlage gegen Offenburgs Jonas und Lukas Burger.

Ansonsten gab sich der BCB beim Erstliga-Aufsteiger allerdings keinerlei Blöße: Einzig das erste Bischmisheimer Herrendoppel um Johannes Pistorius und Marvin Datko musste ebenfalls einen Satz abgeben. Beide bezwangen Sebastian und Johannes Grieser mit 11:7, 12:10, 4:11 und 11:8. Die übrigen fünf Duelle waren derweil klare Dreisatzangelegenheiten zugunsten der eindeutig favorisierten Saarländer. Im Damendoppel ließen die Vize-Europameisterinnen Isabel Lohau und Linda Efler ihren Gegnerinnen Lena Reder und Paloma Wich beim 11:5, 11:6, 11:2 überhaupt keine Chance. Ähnlich dominant agierte Priskila Siahaya in ihrem Dameneinzel gegen Reder, das sie mit 11:6, 11:6, 11:3 gewann. Im Mixed siegte Lohau an der Seite von Pistorius ebenfalls glatt 11:6, 11:5, 11:8 gegen Wich und Jonas Burger. Und auch die beiden Herreneinzel waren jeweils glasklare Angelegenheiten für die Gäste. Der Däne Christophersen bezwang Offenburgs Esten Karl Kert mit 11:8, 11:9, 12:10. Noch deutlicher machtes es Bischmisheims Bulgare Daniel Nikolov, der Lukas Burger 11:3, 11:2 und 11:9 abblitzen ließ und damit in seinem sechsten Herreneinzel den sechsten Sieg feiern durfte.

Durch den vierten Sieg im siebten Spiel und den dritten Erfolg nacheinander verbesserte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim sein Punktekonto auf 13 Zähler. Weil der SC Union Lüdinghausen beim 4:3 im Heimspiel gegen den TV Refrath nur zwei Zähler einstrich, zog der viertplatzierte BCB mit dem Tabellendritten nach Punkten gleich. Die beiden Spitzenteams der Liga, der amtierende Meister 1. BC Wipperfeld und Verfolger SV Fun-Ball Dortelweil schnappten sich derweil am Wochenende ebenfalls die optimale Ausbeute von drei Zählern und wahrten ihren Vorsprung von sechs (Wipperfeld) respektive drei Punkten (Dortelweil) auf den BCB. In ihren letzten beiden Auftritten des Jahres sind die Bischmisheimer dann jeweils erneut auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Dezember steht um 16 Uhr in München das Gastspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg auf dem Plan. Tags darauf gastiert der BCB um 11 Uhr bei der SG Schorndorf. „Das Minimalziel sind dort vier Punkte. Alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir ebenfalls gerne mit“, sagt Käsbauer.

dbe

Wipperfeld ohne Mühe gegen Wittorf

wipperfeld-bleibt-auch-nach-dem-siebten-Spieltag-dominant
Wipperfeld bleibt auch nach dem siebten Spieltag dominant.

Ohne Probleme wickelte Wipperfeld ihre Begegnung am siebten Spieltag der 1. Bundesliga gegen Wittorf ab und gewann mit der höchstmöglichen Ausbeute von drei Punkten zum 7:0, sitzt damit fest im Sattel des Tabellenführers. Ihnen folgt Dortelweil, die in Neuhausen einen 6:1-Erfolg hatten und damit ebenfalls drei Zähler mitnahmen. Danach steht Lüdinghausen auf dem dritten Platz, die heute einen Krimi hinlegten. Gegen Refrath lagen sie schon 1:3-zurück, dann jedoch zum 3:3 ausglichen. Die Entscheidung fiel im ersten Herreneinzel. Julien Carraggi siegte in fünf Sätzen gegen Fabion Roth und führte sein Team zum 4:3-Erfolg. Wie schon vorher angesagt, wollte Bischmisheim beim Tabellenletzten Offenburg die volle Punktzahl einholen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Dies gelang auch eindrucksvoll mit einem 6:1-Erfolg und dem nun vierten Rang in der Tabelle.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Offenburg gegen Bischmisheim in den Doppel auf Augenhöhe

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Jonas und Lukas Burger erzielten den Offenburger Ehrenpunkt. Bild: Sven Heise

Am Sonntag empfing der BC Offenburg den 1. BC Bischmisheim in der Offenburger Nordwest-Halle. Saarbrücken, Heimstadt des Nationnalmmannnschafts-Strützpunnktes in Doppel und Mixed, war in einer starken Besetzung um den Dänen Mads Christophersen und die deutsche WM-Dritte Isabel Lohau angereist. Während sich das Damendoppel als erwartet schwer für die Offenburger herausstellte, gelang es den Südbadenern in den Herrendoppeln, vom Anfang weg frech aufzuspielen und gut mitzuhalten. Während die Burger-Zwillingen Lukas und Jonas gar einen von den zahlreichen Zuschauern lautstark gefeierten Sieg errangen, mussten Johannes und Sebastian Grieser den deutschen Nationalspielern Datko/Pistorius letztlich den Sieg überlassen.

Leider waren dies die letzten Satzgewinne für die Offenburger, die anschließend alle Einzel ebenso wie das Mixed in drei Sätzen abgeben mussten. Lediglich Karl Kert, der es mit dem explosiven und angriffsstarken Dänen Mads Christophersen zu tun bekam, konnte das Spiel phasenweise ausgeglichen gestalten und durfte gar an einem Satzgewinn schnuppern, musste aber letzten Endes die Klasse seines Kontrahenten anerkennen. 

Für die Offenburger blieb nach diesem Spieltag eine weitere 1:6-Niederlage und wieder keine Punkte. Über die bisherige Saison gesehen, erweisen sich die beiden Herrendoppel bis dato als die stärksten Disziplinen der Offenburger, die hier regelmäßig knappe Spiele zeigen und Satz- oder gar Spielgewinne erzielen konnten. Mit den Brüderpaaren Burger und Grieser verfügen die Offenburger über zwei sehr eingespielte Doppel, die auch kürzlich auf einem Deutschen Ranglistenturnier bewiesen, dass sie zur erweiterten deutschen Spitze zu zählen sind. 

In diese Spielklasse reiht sich auch Lena Reder ein, die in der Liga bisher dennoch einen sehr schweren Stand hat. In den Einzeln, sowohl auf Damen- als auch Herrenseite zeigt sich bisweilen ein deutlicher Unterschied in puncto Spieltempo zwischen den Offenburgern und ihren internationalen Konkurrenten. Selbst der Este Karl Kert, seines Zeichens die Nummer 1 der Rangliste seines Heimatlandes, ist hier noch sieglos und muss sich sehr strecken, um auf diesem Niveau mitzuhalten. Lediglich wenn die Gegner der Offenburger ihre absoluten Spitzenkräfte schonten, hatten die Offenburger einmal Chancen auf Spielgewinne in den Einzeldisziplinen.

Diese Beobachtungen bestätigen allerdings auch den sportlichen Kammpfgeist und Ehrgeiz der Offenburger, die vor der Saison bestens über die Schwierigkeiten der 1. Bundesliga Bescheid wussten und den Aufstieg dennoch wagten. Nicht vergessen seien neben Kammpfgeist und Einstellung auch die sportlichen Leistungen der Südbadener, die immer wieder selbst in klaren Niederlagen das Publikum mit dynamischen Ballwechseln und tollen Schlagkombinationen verzücken. Darüber hinaus zeigen die Offenburger Akteure über die Saison allesamt individuelle Lernprozesse, die sie durch das Kräftemessen mit den zum Teil weltbesten Badmintonspielern erzielen.

Auf die nächsten Entwicklungsschritte hoffen die Offenburger am 10. und 11. Dezember, wenn die Kellerduelle gegen Schorndorf und München steigen. 

Simon Discher

Beuel kämpfte tapfer in eigener Halle

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Beuel knapp geschlagen. Foto: BC Beuel

Obwohl der Beueler Fanclub am Samstag um 20.21 Uhr in der Beueler Erwin-Kranz-Halle wie über einen Gesamtsieg jubelte, als der Beueler Felix Hammes sein Gegenüber Alan Erben im abschließenden zweiten Herreneinzel mit 11:5, 11:13, 11:3, 12:10 regelrecht niedergerungen hatte, ging die Partie für Beuel verloren. Die mit ungewöhnlichen vielen Ausländern angereisten Gäste der SG Schorndorf hatten die Partie in der Badminton-Bundesliga mit 4:3 für sich entschieden und einen unerwarteten Sieg eingefahren.

Rund 230 Zuschauer hatten sich am Samstag in der Beueler Erwin-Kranz-Halle eingefunden, darunter übrigens auch der verletzte Beueler Nationalspieler Max Weißkirchen, „um die Spieler zu supporten“, wie der 26-Jährige lächelnd betonte. Doch auch die moralische Unterstützung durch den Ausnahmespieler nützte nicht viel. Nur das erste Herrendoppel mit Zach Russ/Sam Smith konnte sich nach zähem Ringen mit 6:11, 11:8, 11:8, 11:5 durchsetzen. Das Damendoppel mit Clara Graversen/Anna Mejikovskiy (9:11, 12:10, 12:10, 6:11, 7:11) ging ebenso verloren wie das erste Herrendoppel. Hier spielten Felix Hammes und Daniel Hess zum ersten Mal miteinander und mussten sich unerwartet 6:11, 9:11, 7:11 geschlagen geben. Hess spielte angeschlagen mit einer Zerrung, die noch nicht ganz überwunden schien und war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Als dann auch noch Brid Stepper ihr Einzel gegen die hochgewachsene Josefine Jensen mit 10:12, 7:11, 8:11 abgegeben hatte und die Gäste mit 3:1 führten, durfte man sich keinen Patzer mehr erlauben. Zum spielentscheidenden „Zünglein an der Waage“ wurde dann das Mixed mit Russ/Graversen, die gegen das englische Duo auf Seiten der Schorndorfer, Alexander Dunn/Elisabeth Tolman, mit 8:11, 11:6, 6:11, 1:11 den Kürzeren zogen. Die Partie war insgesamt verloren, nur noch die beiden Herreneinzel standen an. Überzeugend agierte Harry Huang für die Beueler an Position eins, der seine Partie mit 13:11, 11:9, 11:6 nach Hause brachte. Einen prominenten Coach in Gestalt von Weißkirchen hatte Hammes dann im zweiten Einzel an seiner Seite, der sich am Ende dann durchsetzte. Als Lohn der Mühe gab´s für Beuel für die 3:4-Niederlage immerhin einen Punkt für die Tabelle.

Max Weißkirchen wird übrigens ab Dezember wieder für Beuel auf dem Platz stehen. Der 26-Jährige steht nach seiner Achillessehnenverletzung seit drei Wochen wieder auf dem Feld, steigert die Belastung kontinuierlich und will ab Januar auch wieder an Turnieren teilnehmen. Die Niederlage im Mixed sah Beuels Teammanager Thilo Mund im Anschluss als entscheidend an: „Schorndorf hatte ungewöhnlich viele Ausländer im Team, damit war so nicht zu rechnen.“

Für reichlich Stimmung in der Halle hatte die zweite Beueler Mannschaft nebst Anhang mit Trommeln und Gesang gesorgt. Diese kehrten just rechtzeitig zum Spielbeginn von ihrem 4:3-Auswärtssieg bei STC BW Solingen zurück und rangieren nun auf Rang vier in der zweiten Bundesliga Süd. Für die Punkte sorgten Moritz Rappen/Til Gatzsche im zweiten Herreneinzel (12:10, 9:11, 11:9, 11:9), Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im ersten Herreneinzel (11:6, 9:11, 11:3, 11:2) sowie Moritz Rappen/Vanessa Aslan-Seele im Mixed, die ihr Spiel mit 11:7, 11:8, 11:7 holten. Der entscheidende Punkt zum 4:3 gelang dann Lennart Konder im zweiten Herreneinzel, der mit 12:10, 11:5, 11:8 gegen Steffen Becker gewann. Die Niederlagen im ersten Herrendoppel mit Luis La Rocca/Sanjeevi PV sowie im Damendoppel mit Katja Holenz/Vanessa Aslan-Seele waren jeweils äußerst enge Fünfsatz-Niederlagen. Einzig Novi Wieland hatte im Dameneinzel gegen Alicia Molitor bei der Dreisatz-Niederlage einen schweren Stand.

Henning Bock

Trittau unbeirrbar weiter auf Meisterkurs

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Trittau auf Meisterkurs. Foto: Trittau

Auch am neunten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord ist Trittau das Maß aller Dinge. Am heutigen Tag überraschte Peine, die beim Tabellenletzten Harkenbleck das höchste Tagesergebnis mit 7:0 erzielten und nun auf Platz zehn der Tabelle stehen. Währenddessen gewann Trittau in gewohnter Weise in Berlin mit 5:2. Auch die Reserve von Wipperfeld zeigte sich stark und siegte in Hohenlimburg mit 5:2.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
111311230
2VfB Mü3139424
3Wipper22139424
44136720
5cfb Köln6137618
65139418
7EBT Berlin7137617
8Hohenlimurg10137616
9Solingen9135816
108137616
11Peine111331012
12Harkenbleck12130132
1300000
1400000

Jena besiegt Freystadt und rückt auf

jena-trumpfte.als-gastgeber-auf-foto-jena
Jena trunpfte als Gastgeber auf. Foto: Jena

Einen knappen 4:3-Sieg in eigener Halle konnte Jena am neunten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen Aufsteiger Freystadt verzeichnen und steigt um einen Rang in der Tabelle. Die Gäste bleiben jedoch weiterhin auf dem dritten Platz. Ebenfalls knapp auswärts mit 4:3 sicherte sich weiterhin Maintal, die in Martkheidenfeld einen Punkt als Erinnerung hinterließen. Unangefochten bleibt Bischmisheim an der Spitze, die in Eggenstein mit 6:1 die Oberhand behielten. Ebenfalls drei Punkte für den Sieger Dortelweil gab es im Kellerduell zwischen Dortelweil und Schwanheim. Geretsried zeigte sich in eigener Halle bärenstark und ließ den Gast aus Neuhausen beim 6:1 keine Chance. Auch überlegen Remagen, die dem Gast aus Hofheim beim 6:1-Erfolg keine Chance ließ und drei Zähler einkassierte.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Beuel II siegt in Solingen und steigt in der Tabelle

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Beuel II überraschte mit einem Sieg in Solingen. Foto: BC Beuel

Am neunten Spieltag der 2. Bundesliga Nord gab es am heutigen Samstag insgesamt drei Spielaustragungen. GW Mülheim überzeugte dabei gegen CfB Köln mit einem 6:1-Erfolg und drei weiteren Punkten auf dem Konto. Beuel 2 überraschte mit einem 4:3-Sieg in Solingen und steigt in der Tabelle um einen Platz. Refrath II muss in eigener Halle eine 3:4-Niederlage gegen den BV Mülheim hinnehmen.

Beuel unterliegt Schorndorf knapp in eigener Halle

Am siebten Spieltag in der 1. Bundesliga gab es am heutigen Samstag nur ein Spiel. Dabei gelang es Schorndorf Beuel in eigener Halle mit 4:3 zu besiegen. In der Tabelle gibt es danach keine Änderung. Morgen werden die restlichen Spiele des siebten Spieltages ausgetragen.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000
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Beuel I musste sich gegen Schorndorf geschlagen geben. Foto: BC Beuel

Bischmisheim vor Pflichtaufgabe beim punktlosen Schlusslicht

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Peter Käsbauer und Johannes Pistoriusschlagen in Offenburg auf. Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will seine tabellarische Aufholjagd im Oberhaus am Sonntag weiter vorantreiben: Im Gastspiel beim bis dato punktlosen Ligaschlusslicht BC Offenburg (13 Uhr) wartet auf den amtierenden Vizemeister eine Pflichtaufgabe.

„Unser Ziel sind die nächsten drei Punkte – und die sollten es auch werden“, sagt Peter Käsbauer, der Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, vor dem anstehenden Auftritt seiner Mannschaft im Westen Baden-Württembergs. Beim bislang punktlosen Aufsteiger BC Offenburg ist der BCB am Sonntag ab 13 Uhr klarer Favorit. Alles andere als drei weitere Zähler wären eine Enttäuschung, wobei Käsbauer dennoch zur Vorsicht mahnt: „Die können auch Federball spielen. Wir sind ganz weit davon entfernt, das Ganze auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Und trotzdem sieht der Teammanager seine Formation „in jedem Spiel favorisiert“, die nächsten drei Punkte nach dem vorherigen 7:0-Heimerfolg über den TV Refrath sind demnach fest eingeplant.

Im Einzel schickt der BCB in Offenburg den Dänen Mads Christophersen und den Bulgaren Daniel Nikolov ins Rennen. Für das Herrendoppel stehen neben Käsbauer Johannes Pistorius, Marvin Datko und Christophersen bereit. Bei den Damen wird sich erst noch klären, wer neben der fixen Priskila Siahaya fürs Einzel in den Doppelpartien an den Start geht. Die WM-Dritte im Mixed Isabel Lohau, Linda Efler und Stine Küspert sind unter der Woche bei den Irish Open im Einsatz. Je nach Abschneiden soll entschieden werden, wer dann in Offenburg tatsächlich ran darf. Der Gegner aus Baden-Württemberg setzt nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga Süd auf ein nahezu unverändertes Team und hat im Oberhaus bislang einen sehr schweren Stand. Die Bilanz in den einzelnen Partien steht aktuell bei 3:39.

Auf der anderen Seite ist auch beim 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim die Zwischenbilanz aktuell nicht zufriedenstellend. Mit drei Siegen und drei Niederlagen liegt der zehnfache Deutsche Meister mit zehn Punkten auf dem vierten Platz – das Motto lautet daher weiterhin: Aufholjagd. Zumindest Platz zwei hinter Topfavorit 1.BC Wipperfeld (16 Punkte) wollen die Bischmisheimer noch ins Visier nehmen. Der Tabellenzweite SV Fun-Ball Dortelweil liegt aktuell drei, der Dritte Union Lüdinghausen einen Zähler voraus. Mit einem Dreier in Offenburg könnte der Rückstand am Sonntag weiter schrumpfen.

dbe

Beuel richtet Blick nach vorne

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Beuel II schaut nach vorne. Foto: BC Beuel

Für die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel richtet sich der Blick in der zweiten Badminton-Bundesliga nach oben. Die Truppe um Cheftrainer Marc Krieger steht vor einem richtungweisenden Derby bei STC BW Solingen (Samstag, 14 Uhr).

Beide Teams stehen stehen punktgleich auf den Plätzen sieben und acht und können durch einen Sieg wichtigen Boden gut machen.

Der Beueler Kader ist mit Kati Holenz, Vanessa Seele, Novi Wieland bei den Damen sowie mit Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan, Lennart Konder, Til Gatzsche, Moritz Rappen und Mannschaftsführer Luia La Rocca an den Start. „Das Spiel hat für uns Derbycharakter, wir sind überaus luxuriös besetzt“, freute sich Krieger auf die Begegnung. In Solingen treffen die meisten Spielerinnen und Spieler übrigens auf eine Trainingspartnerin. Alicia Molitor spielt in der Liga für Solingen, trainiert allerdings in Bonn bei der Badminton Akademie Bonn Beuel, der BABB.

big

am Sonntag den 20.11.2022empfängt Jena gegen 11:30 Uhr Freystadt

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Jena empfängt Freystadt. Foto: GutsMuths Jena

Die Oberpfälzer sind nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison zurück in der zweiten Bundesliga und momentan die große Überraschung. Das Team nimmt aktuell mit Platz zwei in der Tabelle Kurs auf die Königsklasse.
Die Mannschaft rund um Luka Milic und Ella Neve wird eine richtig harte Nuss, unser Heimvorteil könnte das Zünglein an der Waage sein.

Das Team aus Jena ging als Sieger aus den letzten drei Begegnungen hervor und möchte den Anschluss an die Spitze halten.

Wie immer möchten wir Sie als Unterstützer herzlich zum Heimspiel einladen, eine kurze Anmeldung über marketing@badminton-jena.de mit Anzahl der gewünschten Tickets reicht aus.

Ort: Spielhalle Sportgymnasium Jena – Wöllnitzer Str. 40 – 07749 Jena, Start: 11:30 Uhr, Datum Sonntag, 20.11.2022

Christoph Jury

Offenburg nimmt es mit der Weltklasse auf

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Die laufstarke Lena Reder befindet sich derzeit in einer starken Verfassung. Foto Sven Heise

Kommenden Sonntag, dem 20.11., gastiert mit dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim der Viertplatzierte der aktuellen Bundesligasaison beim BC Offenburg. Saarbrücken, wo sich auch der Nationalmannschaftsstützpunkt für die Disziplinen Doppel und Mixed befindet, ist ein erstligaerfahrenes Bundesligateam und verfügt über ein internationales Starensemble. Während bei den Herren Profis aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Österreich und Bulgarien durch einige deutsche Doppelspezialisten unterstützt werden, schlagen auf Damenseite neben der besten deutschen Frau in Doppel und Mixed, Isabel Herttrich, gar zwei Indonesierinnen für die Saarländer auf.

Trotz dieser geballten Starpower sieht das Offenburger Team der Herkulesaufgabe mit breiter Brust entgegen.  Die Belegschaft das BCO kommt direkt von einem Deutschen Ranglistenturnier, bei welchem gleich drei herausragende Erfolge erzielt werden konnten. Das 1. Doppel der Offenburger, Johannes und Sebastian Grieser erreichte das Viertelfinale, wo sie im dritten Satz hauchdünn unterlagen. Die Burger-Zwillinge Lukas und Jonas konnten gar das Halbfinale erreichen, ebenso wie Lena Reder im Dameneinzel.
Diese Leistungen beweisen dass der Offenburger Akteure mittlerweile in der erweiterten nationalen Spitze angekommen sind, zumal die beiden Doppel jeweils erst im dritten Satz unterlagen, es mit etwas Glück als gar noch weiter hätten schaffen können.

Dennoch hängen gegen die international erprobten Bischmisheimer die Früchte extrem hoch. Um sich dennoch eventuell mit dem ersten Punktgewinn der Saison belohnen zu können zählt der BCO auch wieder auf lautstarke Unterstützung der eigenen Fans. Wegen des Totensonntags beginnt die Partie ausnahmsweise erst um 13 Uhr in der heimischen Nordwesthalle. Alle die es nicht in die Halle schaffen können wie immer af sportdeutschland.tv zusehen.

Simon Discher

Knappe Niederlage gegen die „Dauerrivalen“

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Mark Lamsfuß und Marvin Seidel

Die Begegnungen von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) mit Kim
Astrup/Anders Skaarup Rasmussen gestalten sich traditionell ebenso hochklassig wie eng. So
auch bei den HYLO Open (1. bis 6. November 2022 in Saarbrücken), bei denen die amtierenden
Europameister aus Deutschland im Viertelfinale am Freitag (4. November 2022) zum insgesamt
13. Mal in ihrer Karriere auf die Dänen trafen.

Letztlich mussten sich die Weltranglistenelften (Setzplatz 5) bei ihrem Heimturnier dem in der Weltrangliste derzeit am besten platzierten europäischen Herrendoppel (Setzplatz 2) nach einer Spielzeit von 48 Minuten mit 15:21, 25:27 geschlagen geben. Dabei gelang es den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF siebtplatzierten Nordeuropäern, im zweiten Durchgang zwei Satzbälle der Lokalmatadore abzuwehren. Im direkten Vergleich führen die Europameister von 2018 nun mit 10:3.

Damit wird das mit 180.000,- US-Dollar dotierte Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour
Super 300“ ab sofort ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Bis ins Achtelfinale kamen in der
Saarlandhalle aus deutscher Sicht Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath;
Weltranglistenplatz 113) im Herrendoppel sowie Stine Küspert/Emma Moszczynski (1. BC
Saarbrücken-Bischmisheim/SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 48) im Damendoppel. Die
amtierenden Europameister im Mixed, Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC
Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 9; Setzplatz 3), unterlagen in der ersten Runde
Rehan Naufal Kusharjanto/Lisa Ayu Kusumawati aus Indonesien (Weltranglistenplatz 26) mit
17:21, 14:21.

Alle Ergebnisse der HYLO Open 2022 finden sich auf der Veranstaltungswebsite unter https://hylo-
open.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „HYLO Open
2022“).

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei deutsche Duos erstmalig bei einem Heimturnier als Europameister am Start

das-weltklasse-herrendoppel-mark-lamsfuss-l-und-marvin-seidel-im-bild-bei-der-individual-em-2022-foto-claudia-pauli
Das Weltklasse-Herrendoppel Mark Lamsfuß (l.) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-EM 2022)
Foto: Claudia Pauli

Wenn die Duos Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) und Mark Lamsfuß/Isabel
Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) in der kommenden Woche bei den
stark besetzten HYLO Open (1. bis 6. November 2022 in Saarbrücken) aufschlagen, bestreiten die
Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) erstmalig in ihrer Karriere ein Heimturnier als
amtierende Europameister. Mark Lamsfuß/Isabel Lohau gehen zudem zum ersten Mal vor
eigenem Publikum als Mixed, das zu den Top 10 der Weltrangliste zählt, an den Start.

Die Goldmedaillengewinner bei den Individual-Europameisterschaften 2022 in Madrid/Spanien
sind bei dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ an Nummer drei gesetzt
und treffen in der ersten Runde auf Rehan Naufal Kusharjanto/Lisa Ayu Kusumawati aus
Indonesien (Weltranglistenplatz 30). Die bisherigen beiden Vergleiche mit den Asiaten konnten die
aktuellen Weltranglistenzehnten aus Deutschland für sich entscheiden. Im Achtelfinale würden die
WM-Dritten von 2022, die im Oktober sogar schon für drei Wochen Platz acht in der Weltrangliste
belegten, entweder gegen ihre Nationalmannschafts- und Trainingskollegen Patrick
Scheiel/Franziska Volkmann (beide Blau-Weiss Wittorf; Weltranglistenplatz 59; Bilanz aus Sicht
von Mark Lamsfuß/Isabel Lohau: 0:0) oder gegen die Franzosen William Villeger/Anne Tran
(Weltranglistenplatz 40; Bilanz aus Sicht von Mark Lamsfuß/Isabel Lohau: ebenfalls 0:0) spielen.
Als drittes Gemischtes Doppel des DBV treten in der Saarlandhalle Jones Jansen/Linda Efler (1.
BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 31) an. Angeführt wird die
Setzliste in dieser Disziplin von den Weltranglistenzweiten Yuta Watanabe/Arisa Higashino aus
Japan.

Das an Position fünf notierte Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel trifft zum Auftakt auf
Ruben Jille/Ties Van Der Lecq (Weltranglistenplatz 33). Bis dato standen die aktuellen
Weltranglistenelften des DBV den Niederländern einmal anlässlich eines Turniers gegenüber – vor
zwei Jahren ebenfalls in Saarbrücken. Bei den SaarLorLux Open 2020 unterlagen Mark
Lamsfuß/Marvin Seidel Ruben Jille/Ties Van Der Lecq in der ersten Runde in drei Sätzen. In
diesem Jahr soll entsprechend die Revanche erfolgen. Neben den amtierenden Europameistern
sind im Herrendoppel aus deutscher Sicht Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV
Refrath; Weltranglistenplatz 114) im Starterfeld vertreten. Setzplatz eins haben die japanischen
Weltranglistenersten Takuro Hoki/Yugo Kobayashi inne.

Die am 11. Oktober 2022 vorgenommene Auslosung sieht ferner vor, dass seitens des DBV
Yvonne Li (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 27) im Dameneinzel sowie die aktuellen
Vizeeuropameisterinnen Linda Efler/Isabel Lohau (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim;
Weltranglistenplatz 23) und Stine Küspert/Emma Moszczynski (1. BC Saarbrücken-
Bischmisheim/SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 51) jeweils im Damendoppel bei den
HYLO Open aufschlagen.

Das endgültige Teilnehmer*innenfeld steht erst nach dem Team Managers’ Meeting am 31.
Oktober 2022 fest: Durch kurzfristige Absagen von Spieler*innen können sich noch Änderungen in
den Tableaus ergeben.

Alle Ergebnisse der HYLO Open 2022 finden sich auf der Veranstaltungswebsite unter https://hylo-
open.de
sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „HYLO Open
2022“).

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

7:0 gegen Refrath: BCB treibt die Aufholjagd mit Kantersieg voran

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Johannes Pistorius im zweiten Doppel Foto: Thomas Wieck

Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat seine geplante Aufholjagd in der Badminton-Bundesliga am Sonntag deutlich vorangetrieben. Beim klaren 7:0-Heimerfolg über den TV Refrath ließ der amtierende Vizemeister den bis dato im Tableau besser platzierten Gästen aus Bergisch-Gladbach keine Chance und verbesserte sich in der Tabelle am Gegner vorbei vom sechsten auf den vierten Platz.

Sieben Siege in den sieben Matches des Tages und dabei insgesamt nur drei Satzgewinne für den Gegner: Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat am Sonntag im vierten Heimspiel der neuen Saison in der Badminton-Bundesliga die geplante Aufholjagd mächtig vorangetrieben. Mit dem glatten 7:0-Erfolg über den langjährigen Titel-Dauerrivalen TV Refrath gestaltete der amtierende Vizemeister seine Bilanz mit je drei Siegen und Niederlagen ausgeglichen und kletterte in der Tabelle vom sechsten auf den vierten Platz nach oben. „Unsere ganz klare Zielsetzung lautet: Aufholjagd! Daher wollen wir nicht nur einfach gewinnen, sondern auch jede Chance nutzen, falls es eine Möglichkeit auf drei Punkte gibt“, hatte Bischmisheims Nationalspielerin Isabel Lohau vor dem Heimauftritt gegen Refrath betont. Die Umsetzung klappte auch dank des Zutuns der 30-Jährigen, die in den vergangenen Partien eine schöpferische Pause eingelegt hatte, bestens: Lohau gewann sowohl das Damendoppel an der Seite von Linda Efler als auch im Mixed mit dem Dänen Frederik Søgaard, der gegen Refrath sein Saisondebüt für den BCB gab.

Im weiblichen Doppel siegten Efler/Lohau mühelos 11:4, 11:8, 11:4 gegen Leona Michalski und Eva Janssens. Im gemischten Doppel ließen Lohau und Søgaard ihre Widersacher Michalski und Jan Colin Völker glatt mit 11:3, 11:8, 11:9 abblitzen. Dreisatzangelegenheiten für den BCB waren auch die beiden Herreneinzel: Der Niederländer Mark Caljouw bezwang Brian Holtschke klar mit 11:7, 11:8, 11:7. Auch der Däne Mads Christophersen gab sich bei seinem 11:4, 11:8, 11:3-Erfolg über Raphael Beck keinerlei Blöße. Den fünften glatten Sieg des Tages hatte zuvor das erste Herrendoppel um Ruben Jille und Søgaard eingefahren, die Völker und Malik Bourakkadi bei ihrem 11:2, 11:8, 11:9 ebenfalls keine Chance ließen. So richtig um den Erfolg kämpfen musste im vierten Heimauftritt der Saison in der Joachim-Deckarm-Halle letztlich nur das zweite Herrendoppel um Johannes Pistorius und Julien Maio, die gegen Holtschke und Beck zunächst einen bitteren Auftakt erlebten. Die beiden ersten Durchgänge gingen mit 11:13 und 13:15 jeweils erst in der Verlängerung verloren – ehe sich die beiden BCB-Asse doch noch rechtzeitig steigerten: „Am Anfang haben sie relativ leichte Fehler gemacht. Es war ein echtes Kampfspiel, den Kampf haben sie dann angenommen und Moral bewiesen“, blickte Bischmisheims Teammanager Peter Käsbauer erfreut auf die Aufholjagd seiner Mannschaftskollegen. Pistorius/Maio schnappten sich nach dem 0:2-Satzrückstand die folgenden Durchgänge mit 11:7, 11:7 und 11:6. Im Dameneinzel musste auch Priskila Siahaya in ihrer Partie gegen Florentine Schöffski einiges an Arbeit verrichten, durch den umkämpften 11:8, 15:13, 8:11 und 13:11-Erfolg stand für ihr Team am Ende aber ein perfekter Heimauftritt.

„7:0, jeder hat gewonnen – besser geht’s nicht“, konstatierte Käsbauer zufrieden. „Durch diesen Sieg haben wir uns in der Tabelle schon mal ein wenig nach vorne gearbeitet – aber es muss jetzt weitergehen. Wir wollen zumindest Platz zwei im Auge behalten. Am Ende wird abgerechnet, daher schauen wir nun, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiter vorschieben und besser positionieren.“ Die geplante Aufholjagd möchte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am 20. November im Gastspiel bei Aufsteiger BC Offenburg (13 Uhr) weiter vorantreiben. Der nächste Gegner steht mit null Punkten (sechs Niederlagen, 3:39 Spiele) ganz am Tabellenende. Für den BCB kann es dort deshalb nur darum gehen, gleich ein weiteres Mal die Optimalausbeute von drei Punkten einzufahren.

dbe

Offenburg erneut nicht mit Zählbarem belohnt

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Jonas und Lukas Burger. Bild: Sven Heise


An diesem Sonntag gastierte mit dem SV Fun Ball Dortelweil der Drittplatzierte der aktuellen Bundesliga-Tabelle beim BC Offenburg. Auch wenn der Deutsche Meister im Herreneinzel, Kai Schäfer, nicht mit den Hessen angereist gekommen war, stellten sie dennoch eine enorm spielstarke Mannschaft um die Deutsche Meisterin Yvonne Li, gespickt mit mehreren internationalen Top-Spielern aus Dänemark und Großbritannien.

Während Dortelweil das Damendoppel klar für sich entscheiden konnte, ging das 1. Herrendoppel direkt über die volle Distanz. Mit einer bärenstarken Leistung brachten Johannes und Sebastian Grieser das dänische Topdoppel Thøgersen/ Kraemer an den Rand einer Niederlage. Letztlich konnten die Offenburger ihre 2:1-Satzführung nicht in einen Sieg ummünzen und mussten sich der Klasse ihrer international erfahrenen Gegner geschlagen geben. 

Nicht minder intensiv verlief das zweite Herrendoppel, in welchem die Burger-Zwillinge Jonas und Lukas ihre Gegner Oei / Flynn in einen Fünfsatz zwangen, hier jedoch denkbar knapp mit 9:11 unterlagen. Beide Herrendoppel veranlassten mit rasantem Tempo und überraschenden Schlagfolgen selbst die badmintonunerfahrenen unter den zahlreich erschienenen Zuschauern in der Offenburger Nordwesthalle mehrmals zu lautem Szenenapplaus.

Auch wenn letzten Endes beide Spiele verloren wurden, waren sie genau die Art Erfahrungen, die das Team gehofft hatte sammeln zu können als es sich vor der Saison auf das Wagnis 1. Bundesliga einließ. 
Auch Lena Reder zeigte in ihrem anschließenden Dameneinzel einen couragierten Auftritt gegen Yvonne Li, aktuell auf Platz 23 der Weltrangliste. Letztlich musste sich Reder jedoch genau wie Johannes Grieser im 2. Herreneinzel und S. Grieser / Wich im im Mixed in 3 Sätzen geschlagen geben. Lediglich Karl Kert konnte gegen Mads Thøgersen einen Satzgewinn im Einzel erzielen, verlor jedoch ebenfalls gegen den anngriffsstarken Dänen.

Der 0:7-Niederlage zum Trotz zeigten die Offenburger einige sehr starke Leistungen und boten den Zuschauern tollen Sport.

Das nächste Spiel der Offenburger findet am 20.11. in der Nordwesthalle gegen Bischmisheim statt.

Simon Discher

Wipperfeld behält im Spitzenkampf die Oberhand

WIpperfeld nach Sieg gegen Lüdinghausen weiterhin Spitzenreiter

Im Duell der Erst- und Zweitplatzierten am sechsten Spieltag der 1. Bundesliga behielt Wipperfeld mit 5:2 die Oberhand gegen Lüdinghausen und bleibt mit einem Vorsprung von drei Punkten vor Dortelweil weiter Spitzenreiter. Die Hessen hatten gegen Schlusslicht Offenburg einen Drei-Punkte-Sieg mit 7:0 eingeholt. Mit dem gleichen Ergebnis glänzte auch Bischmisheim, die gegen Refrath einen 7:0-Sieg feierten und damit die Aufholjagd zur Spitze einläuteten. Die Saarländer stehen nun hinter Lüdinghausen auf Rang vier. Eine herbe 3:4-Niederlage musste Wittorf in Beuel einstecken. Offen bleibt die Situation am Tabellenende. Schorndorf siegte in eigener Halle gegen Neuhausen mit 5:2, liegen aber weiterhin zwei Zähler hinter Neuhausen.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Trittau mit weitem Vorsprung Tabellenführer im Norden

Trittau weiter im Sieg-Modus

Nach dem 6:1-Erfolg in Refrath führt Trittau nach dem achten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Zweitplazierten Wipperfeld2 an. Letztgenannte hielten sich gegen Peine mit 5:2 schadlos. Der VfB Mülheim steht dem punktgleich in nichts nach und gewann heute in Beuel mit 5:2. Optimal lief es bei Hohenlimburg, die heute gegen Schlusslicht Harkenbleck mit 7:0 eine herbe Niederlage verpassten und nun auf Platz vier der Tabelle liegen. Dahinter steht der VfB Köln, der in Solingen mit 5:2 die Oberhand behielt. Einen Drei-Punkte-Sieg gelang auch Berlin, die beim BV Mülheim mit 6:1 die Oberhand behielten.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
111311230
2VfB Mü3139424
3Wipper22139424
44136720
5cfb Köln6137618
65139418
7EBT Berlin7137617
8Hohenlimurg10137616
9Solingen9135816
108137616
11Peine111331012
12Harkenbleck12130132
1300000
1400000

Bischmisheim mit weitem Abstand vorne

logo-bischmisheim
Logo Bischmisheim

Gnadenlos zeigte sich Bischmisheim auch am achten Spieltag der 2. Bundesliga Süd: Gegen den derzeitigen Zehnten der Tabelle Remagen gab es ein klares 7:0. Damit führen die Saarländer die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Verfolger Freystadt, die heute in Dortelweil sogar eine 2;5-Niederlage einstecken mussten. Auch die punktgleichen Maintaler verloren ihre heutige Begegnung. In Geretsried gab es eine deftige 1:6-Niederlage. Die Gastgeber lauern nun auf dem vierten Rang zwei Punkte dahinter. Jena hat dank einem 6:1 beim Tabellenletzten Schwanheim zum Mittelfeld aufgeschlossen und liegen dahinter. Auch Hofheim bewegt sich dank einem 5:2-Erfolg in Eggenstein in diesem Feld. Neuhausen glänzte heute mit einem 4:3-Erfolg gegen Marktheidenfeld, überließ jedoch dem Gegner einen Punkt für die Heimreise.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Bischmisheim führt den Süden an

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Logo Bischmisheim

Nach dem siebten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd führt Bischmisheim weiterhin die Tabelle an. Beigetragen hat dazu heute der 6:2-Sieg gegen Hofheim. Auf den Fersen sind den Saarländer gleich zwei Vereine, die zwei Punkte dahinter liegen. Freystadt gelang dabei beim Tabellenletzten Schwanheim ein 7:0, der drei Punkte einbrachte. Auch Maintal siegte auswärts in Neuhausen. Jedoch nur mit 4:3, dass dem Gastgeber einen Punkt einbrachte. Ebenfalls knapp behauptete sich Eggenstein, die in eigener Halle gegen Remagen über ein 4:3 nicht hinaus kamen, stehe jedoch noch auf dem vierten Rang. Deutlicher siegte da Geretsried, die gegen Marktheidenfeld mit 5:2 die Oberhand behielten. In guter Form bewies sich Jena bei ihrem 5:2-Erfolg in Dortelweil.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8813761641480
9Dortelweil913581445430
101113671336550
11Leopoldshafen1013581339520
12Schwanheim1213013419720

Trittau nicht zu stoppen im Norden

Auch nach dem siebten Spieltag der 2. Bundesliga Nord ist Trittau weiterhin auf Meisterkurs. In Mülheim gab es einen 6:1-Erfolg für die Norddeutschen. Auf Platz zwei folgt Wipperfeld, die heute ebenfalls gegen den Tabellenletzten Harkenbleck mit 6:1 drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen konnten. Knapp wurde es dagegen für den VfB GW Mülheim, die in Solingen 4:3 gewannen und einen Punkt beim Gastgeber ließen, die ihnen auch in der Tabelle als Vierter folgen. Ein knappes 3:4 musste Beuel in eigener Halle gegen Köln hinnehmen, belegen aber weiterhin Rang fünf vor Refrath 2. Ebenfalls mit einem 4:3-Erfolg gegen den Vorletzten Peine gab Hohenlimburg einen Punkt ab, verzeichnete jedoch einen Sieg und belegt Platz neun.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
111311230
2VfB Mü3139424
3Wipper22139424
44136720
5cfb Köln6137618
65139418
7EBT Berlin7137617
8Hohenlimurg10137616
9Solingen9135816
108137616
11Peine111331012
12Harkenbleck12130132
1300000
1400000

Bischmisheim startet personell gestärkt in die Mission Aufholjagd

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Mads Christophersen ist wieder dabei. Foto: Thomas Wieck

Nach dem mäßigen Start in die neue Bundesliga-Saison ist die Marschroute für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in den vier verbleibenden Partien des Jahres klar: Eine Aufholjagd soll her. Das Heimspiel am Sonntag in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle gegen den TV Refrath soll den Auftakt dazu bilden. Die personellen Voraussetzungen sind dabei deutlich besser als zuletzt.

Der Start in die neue Bundesliga-Saison lief für die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim nicht wie erhofft. Das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den langjährigen Haupttitelrivalen TV Refrath (15 Uhr, Joachim-Deckarm-Halle) möchte der zehnfache deutsche Mannschaftsmeister dazu nutzen, um den mäßigen Rundenauftakt mit drei Niederlagen aus fünf Spielen und aktuell nur Platz sechs zu korrigieren. „Refrath ist nie zu unterschätzen und gegen uns immer besonders motiviert. An einem Sieg führt da für uns aber kein Weg vorbei“, sagt BCB-Teammanager Peter Käsbauer. Er kann gegen die einen Platz besser eingestuften Gäste aus dem Stadtteil von Bergisch-Gladbach personell fast aus dem Vollen schöpfen. Für das Herreneinzel stehen der Niederländer Mark Caljouw und der Däne Mads Christophersen bereit. Beide waren zuletzt bei den Dutch Open im niederländischen Almere im Einsatz – mit gemischtem Erfolg. Während für Lokalmatador Caljouw bereits in Runde zwei gegen den Dänen Magnus Johannesen (15:21, 12:21) beim Heimturnier viel zu früh Endstation war, drang Christophersen dort bis ins Finale vor. Erst im Endspiel musste er sich dem Franzosen Christo Popov mit 23:25 und 10:21 geschlagen geben.

Nachdem Caljouw und Christophersen in den jüngsten Bundesliga-Gastspielen bei Union Lüdinghausen (2:5) und Blau-Weiß Wittorf jeweils im Doppel aushelfen mussten, ist der BCB in diesem Bereich gegen Refrath diesmal wieder deutlich besser aufgestellt. Neben dem Niederländer Ruben Jille, der beim Heimturnier in Almere im Doppel mit Partner Ties Van der Lecq ebenfalls früh in Runde zwei ausschied, werden voraussichtlich auch Johannes Pistorius, der französische Neuzugang Julien Maio und Frederik Søgaard bereitstehen, der bei den Dutch Open mit seinem dänischen Landsmann Rasmus Kjaer immerhin das Viertelfinale erreichte (21:13, 15:21, 16:21 gegen die späteren Sieger, die Taipeh-Chinesen Chiu/Yang). Sollte es bei einem der vier Genannten nicht klappen, stünden im Herrendoppel auch noch Marvin Datko und Käsbauer zur Verfügung. Im Damenbereich hat der BCB neben Einzelspezialistin Priskila Siahaya für die Doppeldisziplinen die WM-Dritte im Mixed, Isabel Lohau, und Vize-Europameisterin Linda Efler an Bord. „Die personellen Voraussetzungen sind wirklich sehr gut“, ist Käsbauer guter Dinge, dass die geplante tabellarische Aufholjagd gut anrollt.

Mit einem Sieg im Heimspiel würde man den kommenden Gegner Refrath zumindest schon mal hinter sich lassen. Die Gäste haben drei ihrer fünf Partien gewonnen und liegen mit acht Zählern einen Punkt vor den sechstplatzierten Bischmisheimern, deren Marschroute für den Jahresendspurt generell klar ist: „Die nächsten vier Spiele sind jetzt gegen Teams, die nicht ganz so stark wie die bisherigen Gegner einzuschätzen sind. Da müssen wir entsprechend punkten“, sagt Käsbauer, nachdem der amtierende Vizemeister die frühen Topspiele zum Rundenstart gegen Spitzenreiter und Titelverteidiger 1. BC Wipperfeld (3:4), den SV Fun-Ball Dortelweil (3:4) und Union Lüdinghausen (2:5) allesamt verloren hatte.

dbe

Beuel will im ersten Heimeinsatz punkten

Beuel erstmals in eigener Halle.

Die Erste Mannschaft des BC Beuel brennt auf das Spiel: Endlich nach fünf Spieltagen das erste Spiel dieser Saison in der heimischen Erwin-Krantz-Halle: Am Sonntag, 23.10.um 14.00 ist es so weit: das Team tritt gegen Blau-Weiß-Wittorf Neumünster an.

Die Beueler Mannschaft ist leider immer noch verletzungsbedingt geschwächt: Max Weißkirchen muss weiterhin seine Verletzung auskurieren, der Einsatz von Clara Graversen steht auch noch nicht fest. Dabei sind auf jeden Fall Igor Coelho, Felix Hammes, Daniel Hess, David Salut und Zach Russ, bei den Damen Hannah Pohl und Brid Stepper.

Ziel des BC ist es, auf jeden Fall zu punkten, auch wenn BW Wittorf ein starker Gegner ist, der momentan Platz vier der Bundesligatabelle belegt. Aber Beuel ist voll motiviert und wird alles geben. Und das Team hofft auf die Unterstützung der Fans in der Halle, die hoffentlich zahlreich kommen werden.

Gisela Waschek

Beuel II tritt ersatzgeschwächt an

Beuel II tritt ersatzgewächt an.

Die Zweite Mannschaft des BC Beuel bestreitet an diesem Wochenende gleich zwei Spiele in der Erwin-Krantz-Halle: Samstag, 22.10. um 18.00 geht es gegen den 1. FCB Köln, am Sonntag, 23. 10. bereits um 10.00 gegen den VfB GW Mülheim. Die genaue Aufstellung der Zweiten Mannschaft steht noch nicht fest, sie kann nur ersatzgeschwächt antreten. (Kati Holenz und Lennart Konder fehlen, Sanjeevi nimmt an der Jugendweltmeisterschaft teil). Das bietet aber jungen Nachwuchstalenten aus Team 3 die Möglichkeit, in der Bundesliga zu spielen. So wird auf jeden Fall Ben Gatzsche zum Einsatz kommen.

Beim Spiel am Samstag gegen den direkten Konkurrenten Köln im unteren Teil der Tabelle will das Team auf jeden Fall punkten, auch wenn das durch den reduzierten Kader schwierig werden wird.

Der Gegner GW Mülheim am Sonntag hat sich inzwischen als eine der starken Mannschaften der Liga herauskristallisiert, so dass Beuel hier mit deutlich geringeren Erwartungen aufschlägt, es aber auch nicht ausschließt, bei diesem starken Gegner einen Punkt mitzunehmen.

Gisela Waschek

Schwere Aufgabe für Offenburg am kommenden Sonntag

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Dasr Team vom BC Offenburg. Foto: BC Offenburg

Für Offenburg steht am kommenden Sonntag die nächste Herausforderung in der 1. Badminton-Bundesliga an. Mit den drittplatzierten aus Dorttelweil steht wieder ein echter Brocken auf dem Plan. Nachdem sich die Offenburger vergangene Saison in der 2. Bundesliga mit der Reserve der Hessen maßen, bekommen sie es nun mit den erstligaerfahrenen Profis der Dorttelweiler zu tun. In deren mit zahlreichen Skandinaviern gespicktem Kader ragen die beiden amtierenden Deutschen Meister im Einzel, Kai Schäfer und Yvonne Li, heraus. Außerdem schlägt mit dem 19-jährigen Kian-Yu Oei eins von Deutschlands größten Talenten für die Hessen auf.

Trotz solch namhafter Gegner und bisher noch 0 Punkten sind Motivation und Vorfreude der Offenburger unverändert hoch. Das Team trainiert trotz Studien- und Berufsverpflichtungen regelmäßig miteinander und investiert außerhalb des Team- auch viel Aufwand in individuelles Fitnesstraining. Auch wenn dies nicht auf dem gleichen Niveau wie bei den Berufssportlern aus der 1. Bundesliga geschieht, hofft der BCO darauf auch bald einmal mit dem Glück des Tüchtigen gegen die Giganten aus Deutschlands höchster Spielklasse zu Punkten zu kommen. Damit dies gelingt hoffen die Offenburger auf zahlreiche Unterstützer in der heimischen Nordwesthalle.

Die Partie um 11.30 Uhr. Wie immer werden die Spiele auf https://sportdeutschland.tv live übertragen.

Simon Discher

„Vieles läuft gegen uns“ – Bischmisheim büßt auswärts weiteren Boden ein

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Mads Christophersen verlor zwei mal knapp in fünf Sätzen. Foto: Thomas Wieck

Den eigenen Plan, mit zwei Siegen von den beiden ersten Auswärtsspielen der neuen Bundesliga-Saison zurückzukehren, musste der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bereits am Samstag nach dem ersten Auftritt vom Wochenende beim SC Union Lüdinghausen ad acta legen. Beim Tabellenzweiten unterlag der personell nicht bestens aufgestellte BCB mit 2:5 und muss sich damit trotz des folgenden 5:2-Siegs bei Blau-Weiß Wittorf in der Tabelle vorerst weiter hinten anstellen.

Eigentlich wollten die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am Wochenende mit zwei Auswärtssiegen ihre Aufholjagd in der Bundesliga beginnen, nachdem der Saisonstart mit nur einem Sieg aus drei Spielen nicht wie erhofft gelaufen war. Doch schon am Samstag im ersten Gastspiel beim SC Union Lüdinghausen wurde der BCB dahingehend ausgebremst, kassierte mit 2:5 die dritte Niederlage der laufenden Runde und büßte in der Tabelle weiteren Boden ein. Die anvisierte direkte Qualifikation für das Final Four um die deutsche Meisterschaft, über die sich die beiden Erstplatzierten der Bundesliga-Hauptrunde freuen dürfen, rückt bereits früh in weite Ferne. „In dieser Saison läuft bisher leider vieles gegen uns“, sagt BCB-Teammanager Peter Käsbauer nach fünf absolvierten Partien. Der 5:2-Sieg am vergangenen Sonntag bei Blau-Weiß Wittorf-Neumünster änderte wenig an dieser Aussage. Der Däne Mads Christophersen musste sich dabei zum zweiten Mal binnen 24 Stunden mit einer bitteren Fünfsatzniederlage im Herreneinzel anfreunden. Er unterlag dem aufstrebenden Wittorfer Nationalspieler Matthias Kicklitz nach 2:1-Satzführung mit 10:12, 11:4, 11:6, 10:12 und 7:11. Im vierten Satz war Christophersen beim 10:10 nicht weit weg vom Matchgewinn – doch es sollte letztlich nicht sein und der BCB musste sich mit zwei statt möglichen drei Punkten begnügen.

„Allein durch die beiden ganz knappen Fünfsatzniederlagen von Mads haben wir am Wochenende zwei Punkte liegenlassen. Die Spiele hätten genauso gut andersherum ausgehen können – aber jetzt ist es so. Wir sind natürlich nicht zufrieden, wo wir in der Tabelle stehen“, sagt Käsbauer angesichts des aktuell sechsten Platzes, der gerade noch für das Playoff-Viertelfinale reichen würde. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten Lüdinghausen beträgt vier Punkte, Meister und Spitzenreiter 1.BC Wipperfeld (fünf Spiele, fünf Siege) ist bereits um sechs Zähler enteilt. In Lüdinghausen musste sich Christophersen im ersten Herreneinzel dem Belgier Julien Carraggi nach 2:0-Satzführung 11:7, 11:5, 7:11, 8:11 und 10:12 geschlagen geben. Nur Priskila Siahaya (3:0 über Johanna Goliszewski) und Daniel Nikolov, der Aram Mahmoud im fünften Satz mit 12:10 in Schach hielt, konnten für Bischmisheim punkten. Das erste Herrendoppel um Ruben Jille und den eigentlichen Einzelspezialist Mark Caljouw verlor in fünf Sätzen gegen die niederländische Toppaarung Ties van der Lecq und Robin Tabeling 11:9, 8:11, 7:11, 13:15, 5:11. Das Damendoppel um die WM-Dritte Isabel Lohau und Stine Küspert unterlag überraschend klar mit 0:3 Sätzen gegen Selena Piek und Goliszewski. Im zweiten Herrendoppel zogen Käsbauer und Christophersen mit 10:12, 11:9, 10:12 und 4:11 gegen Nick Fransman und Josche Zurwonne den Kürzeren. „Wir haben nicht schlecht gespielt, aber der Gegner hat einen Sahnetag erwischt. Es ist nun mal so, dass alle Teams in der Liga sich deutlich verbessert haben. Es gibt keine leichten Spiele mehr“, befand Käsbauer, der auch im Mixed an der Seite von Lohau mit 0:3 gegen Tabeling/Piek das Nachsehen hatte.

Am Sonntag in Neumünster lief es daraufhin dann besser für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim. Neben Christophersens Einzelniederlage kam dort nur die des Dänen im Doppel an der Seite von Käsbauer hinzu. Beide unterlagen den deutschen Nationalspielern Kicklitz und Bjarne Geiß klar in drei Sätzen: „Wenn der Gegner besser ist, muss man das akzeptieren“, so Käsbauer. Siahaya und Nikolov im Einzel, das Damendoppel Lohau/Küspert, das Mixed um Lohau und Jille sowie Mark Caljouw und Jille im Herrendoppel steuerten in Schleswig-Holstein die Punkte zum Bischmisheimer 5:2-Sieg bei. Nach dem zweiten Saisonsieg will sich der amtierende Vizemeister in den restlichen vier Partien des Jahres nun keine Blöße mehr geben. „Die nächsten vier Spiele sind jetzt gegen Teams, die nicht ganz so stark wie die bisherigen Gegner einzuschätzen sind. Da müssen wir entsprechend punkten“, sagt Käsbauer. Mit dem Heimspiel am Sonntag, den 23. Oktober um 15 Uhr gegen den TV Refrath will der BCB dann endgültig zur tabellarischen Aufholjagd ansetzen.

dbe

Zufriedenheit bei Beuel über Sieg und Niederlage

Beuel I. Foto: BC Beuel

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die erste Mannschaft des 1. BC Beuel vom Doppelspieltag in der Badminton-Bundesliga zurück an den Rhein. Nach einer 2:5-Niederlage am Samstag beim SV Fun-Ball Dortelweil sicherte sich die Truppe um Spielführerin Hannah Pohl am Sonntag einen 4:3-Erfolg beim TSV Neuhausen-Nymphenburg in München.

Als Hannah Pohl und Zach Russ am Sonntag ihren dritten Matchball im Mixed zu einem letztlich klaren und verdienten 11:5, 6:11, 11:7, 11:6-Erfolg über Tobias Wadenka und Helina Rüütel nutzten, war die Erleichterung groß. Schließlich hatte dieser vierte Einzelerfolg in der Partie am Sonntag für den 4:3-Gesamtsieg gereicht. Und es war sogar noch ein 5:2-Erfolg drin, der Beuel zwei Punkte, dem Gegner aus München keinen Zähler gebracht hatte. Allerdings hatte Felix Hammes im abschließenden zweiten Herreneinzel bei einer klaren Dreisatz-Niederlage gegen Ivan Rusev Atanasov keine Chance, so die Partie mit 2:1-Punkten für Beuel ausging. Zuvor hatten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Daniel Hess und Zach Russ hatten das erste Doppel für Beuel entschieden, allerdings hatte sowohl das Damendoppel mit Hannah Pohl/Brid Stepper als auch das zweite Doppel mit Til Gatzsche und Felix Hammes keine Chance und unterlag jeweils deutlich in drei Sätzen. Trotz seiner Niederlage in seinem dritten Erstligaeinsatz machte Beuels Nachwuchshoffnung Til Gatzsche eine sehr gute Figur. Praktisch im Gleichschritt hatten anschließend Ygor Coelho und Brid Stepper die Beueler wieder in Führung gebracht. Im ersten Herreneinzel ließ der Weltranglistenspieler Coelho seinem Gegenüber Yeoh Seng Zoe beim 11:4, 11:7, 11:2 keine Chance. Und auch Brid Stepper feierte mit 11:7, 11:7, 11:8 über Kati-Kreet Marr einen klaren Dreisatzsieg.

Am Samstag hatte es einen 2:5-Niederlage beim SV Fun-Ball Dortelweil gegeben. Gegen das hessische Spitzenteam holten das erste Herrendoppel mit Daniel Hess und Zach Russ sowie Ygor Coelho die beiden Punkte. Im Doppel setzte sich das deutsch/englische Duo in vier Sätzen mit 11:8, 6:11, 11:7, 11:6 durch. Der Brasilianischer Coelho benötigte für seinen Erfolg über Luis Enrique Penalver beim 12:10, 5:11, 1:11, 11:9, 11:7 sogar fünf Sätze. Mehr war dann aber nicht drin für Beuel. Sowohl das Damendoppel mit Brid Stepper/Hannah Pohl, als auch das Dameneinzel von Stepper gegen die beste Deutsche Einzelspielerin Yvonne Li und das zweite Herrendoppel gingen klar in drei Sätzen an die Gastgeber. Dabei hatte Beuels Nachwuchstalent Til Gatzsche an der Seite von Felix Hammes einen schweren Stand gegen die Dortelweiler Kai Schäfer/Christian Faust Kjaer. Recht unverhofft hatten Hannah Pohl und Daniel Hess im Mixed den ersten Satz gegen das Topduo Mads Vestergard/Julia Mac Pherson mit 14:12 geholt. In der Folge hatte das Beueler Paar beim 7:11, 5:11, 5:11 keine Chance mehr. Da auch Felix Hammes das zweite Herreneinzel in vier Sätzen gegen Kjaer verlor, blieb Beuel ohne Punkt.

Angesichts der Tatsache, dass mit Max Weißkirchen und Clara Graversen zwei Stammspieler weiterhin verletzt sind, war Beuel mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wie Hannah Pohl betonte: „Wir konnten noch nie in Bestbesetzung spielen dieses Jahr und daher ist das ein gutes Resultat.“

Henning Bock

Beuel II weiter auf einer Erfolgswelle

Team Beuel II. Foto: BC Beuel

Das zweite Beueler Team reitet weiterhin auf einer Erfolgswelle. Durch die Siege gegen den TV Refrath II (5:2) sowie am Sonntag beim 5:2 über den 1. BV Mülheim hat die Truppe um Mannschaftsführer Luis La Rocca nun vier Partien in Folge gewonnen.

Beim 5:2 über die Reserve des TV Refrath zeigten sich fast alle Beueler Spieler in Bestform. Das Damendoppel mit Vanessa Aslan-Seele und Kati Holenz holte einen souveränen Dreisatzsieg. In jeweils vier Sätzen behielt das zweite Herrendoppel mit Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan/David Salutt und Padmanabham Vaseduvan im ersten Einzel sowie Anke Fastenau im Dameneinzel die Oberhand. Da zuvor das erste Herrendoppel mit Luis La Rocca/Moritz Rappen und das Mixed mit Salutt/Aslan-Seele verloren hatte, sicherte Lennart Konder den schwarz-gelben den 5:2-Erfolg und damit zwei Punkte durch seinen spannenden fünf-Satz-Krimi. Im zweiten Herreneinzel setzte sich Konder mit 11:8, 5:11, 4:11, 11:5, 11:8 gegen Elias Beckmann durch.

Am Sonntag gegen 1. BV Mülheim hatte sich die Mannschaft leicht verändert. Die Niederländerin Novi Wieland gab ihre Premiere im Dameneinzel und spielte anstelle von Fastenau und der Inder Sanjeevi Padmanabham Vasudevan war nicht mit dabei. Nach den Siegen in den beiden Herrendoppeln und im Damendoppel, der Niederlage im Mixed und im Dameneinzel stand es 3:2 für Beuel und so hatten Lennart Konder im ersten und Moritz Rappen im zweiten Einzel das Schicksal in ihren Händen. In zwei überaus spannenden Spielen behielten beide Beueler die Oberhand. Konder gewann mit 12:14, 22:8, 11:9 und 11:6, Rappen hatten beim 12:10, 11:13, 11:5, 11:9 die Oberhand behalten.

Henning Bock

Wipperfeld ohne Gnade

Ihre beherrschende Stellung bewies Titelverteidiger Wipperfeld auch am fünften Spieltag der 1. Bundesliga. In Schorndorf gab es einen 7:0-Erfolg. Damit führen sie mit einem Abstand von zwei Punkten vor Lüdinghausen, die heute beim 6:1 gegen Schlusslicht Offenburg auch drei Zähler für die Tabelle einspielten. Auch Dortelweil als Dritter in der Tabelle stand dem in nichts nach und markierte einen 6:1-Erfolg gegen Refrath. Einen Erfolg auswärts gelang hingegen Bischmisheim, die in Wittorf mit 5;2 gewannen. Ebenfalls in fremder Halle trumpfte Beuel auf, die in Neuhausen knapp mit 4:3 siegten und auf den siebten Platz vorrückten – vor dem Gastgeber.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Dortelweil210912452180
2110912456140
3310732146240
4510551536350
5410641536290
6610461229540
7710461132370
8SG Schorndorf91037926460
981037726440
10101001005650
11SV Funball Dortelweil00000000

Trittau weiterhin unbesiegt im Norden

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Trittau führt im Norden die Tabelle an.

Auch nach dem sechsten Spieltag und dem 5:2-Erfolg in der 2. Bundesliga Nord führt Trittau die Tabelle an – und das mit vier Punkten Vorsprung vor dem Verfolger VfB GW Mülheim, die heute gegen Schlusslicht Harkenbleck beim 6:1 sogar drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen konnten. dem Spitzentrio gehört nun auch Wipperfeld 2 an, die heute in Trittau 2:5 verloren. Das zweite Team von Beuel zeigte sich beim 5:2-Erfolg gegen den BV Mülheim von seiner besten Seite und belegt aktuell Rang vier. Knapp hingegen Solingen, die gegen Refrath II zwar gewannen, aber beim 4:3-Erfolg dem Gegner noch einen Punkt mit auf die Heimreise gaben. Freuen konnte sich auch EBT Berlin, die mit einem 5:2 gegen Hohenlimburg wieder mal gewannen. Schwer tat sich hingegen der CfB Köln, die gegen Peine über ein mühevolles 4:3 nicht hinaus kamen.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
111311230
2VfB Mü3139424
3Wipper22139424
44136720
5cfb Köln6137618
65139418
7EBT Berlin7137617
8Hohenlimurg10137616
9Solingen9135816
108137616
11Peine111331012
12Harkenbleck12130132
1300000
1400000

Bischmisheim II weiterhin auf der Erfolgsstraße

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Logo Bischmisheim

Mit beeindruckender Stärke absolviert Bischmisheim auch den sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd. Heute musste Neuhausen 2 dies erfahren, denn es gab ein gnadenloses 7:0 für die Saarländer und weiterhin die Führung der Tabelle. Maintal folgt hier nach einem 5:2-Sieg gegen Dortelweil. Aufsteiger Freystadt steht auf Platz drei nach einem knappen 4:3-Sieg in Hofheim, die mit dem Punktgewinn nun Rang vier belegen. Drei Punkte holte sich Marktheidenfeld nach dem 7:0 gegen Schlusslicht Schwanheim und belegte damit Platz fünf in der Tabelle. Einen Rang dahinter nun Eggenstein, die gegen Geretsried knapp 3:4 in eigener Halle verloren. Einen wichtigen Sieg markierte Jena, die in Remagen 5:2 gewannen und sich ein wenig aus der Abstiegszone entfernt haben. Dort steht als Vorletzter Dortelweil, die in Maintal mit 2:5 verloren.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim1131032662290
23131032452320
3Maintal213942354380
4Jena413851950410
5Geretsried613761845480
6513761845460
7713581748420
8