56. Ordentlicher DBV-Verbandstag findet in digitaler Form statt

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Der 56. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) wird Ende Oktober 2020 nicht als Präsenzveranstaltung in Saarbrücken durchgeführt, sondern in digitaler Form. Diese Entscheidung traf das DBV-Präsidium am Montagabend (19. Oktober 2020) nach einer Videokonferenz mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV). Grund für diesen – einstimmigen – Beschluss sind die bundesweit stark ansteigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und die damit verbundenen Risiken, gerade auch im Hinblick auf Reisetätigkeit. „Ich bedauere sehr, dass sich das Infektionsgeschehen so gestaltet, dass wir den DBV-Verbandstag in diesem Jahr – trotz Verlegung vom Frühsommer auf den Herbst – nicht als Präsenzsitzung durchführen können. Persönliche Begegnungen ermöglichen aus meiner Sicht deutlich bessere Diskussionen als ein Austausch über Onlineplattformen. Zudem wären einige Tagesordnungspunkte vor Ort zweifelsohne weitaus ansprechender umsetzbar gewesen. Ich denke etwa an Ehrungen, Verabschiedungen und die Vorstellung des ersten Entwurfs des DBV-Strategieplans 2021-2024. Aber die Gesundheit und der Schutz der Delegierten haben oberste Priorität“, sagte DBV-Präsident Thomas Born. Nachdem klar war, dass die Sitzung zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt – am 6. Juni 2020 in Berlin – nicht würde stattfinden können, sah die neue Planung vor, dass das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes am 31. Oktober 2020 in der Saarlandhalle tagt. Auch die Konferenz, die das DBV-Präsidium entsprechend der Satzung des DBV jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes abhält, wurde als Präsenzsitzung abgesagt und erfolgt nun am 30. Oktober 2020 als Videokonferenz. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Perfekter Wiedereinstieg ins internationale Turniergeschehen

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli
Mit einem „Paukenschlag“ sind Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) nach siebenmonatiger Wettkampfpause auf internationaler Ebene ins Turniergeschehen zurückgekehrt: Die EM-Dritten von 2018 im Mixed holten bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open (13. bis 18. Oktober 2020 in Odense/Dänemark) als Nummer vier der Setzliste den Titel. Damit verzeichneten die Kandidaten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio/Japan einen der größten Erfolge in ihrer Karriere. Im Finale bezwangen die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die zweimaligen Europameister Chris Adcock/Gabrielle Adcock (England; Setzplatz 3) mit 18:21, 21:11, 21:14.
Bereits in der Vorschlussrunde hatten Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich mit dem 21:18, 21:18-Erfolg über die Gewinner der 2. European Games 2019, Marcus Ellis/Lauren Smith (ebenfalls England; Setzplatz 2), ein „Ausrufezeichen“ gesetzt. Zuvor warfen die Deutschen zwei dänische Paarungen aus dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“. Hannes Käsbauer, der Leiter des Bundesstützpunktes Doppel/Mixed in Saarbrücken, meinte: „Mark und Isabel haben das gesamte Turnier über ihre Leistung gebracht und im Finale am Ende als klar bessere Paarung verdient gewonnen. Nach der langen Pause und den vielen Ungewissheiten tut den beiden der Sieg richtig gut. Er gehört aus meiner Sicht aber der gesamten Trainingsgruppe. Sie hat die vergangenen Monate gemeinsam gemeistert und in Dänemark zahlreiche gute Leistungen gezeigt. Das gibt viel Motivation für die SaarLorLux Open und die kommende Zeit, die neben Training natürlich weiterhin auch viele Herausforderungen mit sich bringt.” So erreichte in Odense beispielsweise die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), das Halbfinale. Der aktuelle nationale Champion im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), sowie die DM-Dritten von 2020 im Herrendoppel, Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), kamen bis ins Viertelfinale.
Als zuvor letztes Turnier, das 2020 im Rahmen der HSBC BWF World Tour des Badminton-Weltverbandes BWF ausgetragen worden war, fanden im März in Birmingham/England die YONEX All England Open (11. bis 15. März 2020) statt. Nach der Veranstaltung der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 1.000“, bei der ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wurde, musste die HSBC BWF World Tour aufgrund der Corona-Pandemie bis Mitte Oktober unterbrochen werden. Auch nach den DANISA Denmark Open wird 2020 kein entsprechendes Turnier mehr durchgeführt.
Allerdings steht in diesem Jahr noch ein Turnier an, das zur BWF Tour des Badminton-Weltverbandes zählt: Für den Zeitraum 27. Oktober bis 1. November sind in Saarbrücken die mit 90.000,- US-Dollar dotierten SaarLorLux Badminton Open geplant, ein Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Volle Ausbeute für Bischmisheim zum Auftakt

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Isabel Herttrich (rechts) fehlte beim Auftakt ihrer Mannschaft, da sie in Odense mit Partner Mark Lamsfuss sensationell siegte. Foto: Claudia Pauli
Die Vorfreude war groß bei den Badminton-Assen des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Am vergangenen Sonntag durften sie nach monatelanger Corona-Pause endlich wieder zu einem Spiel in der Badminton-Bundesliga aufschlagen – und ihre Lust auf Badminton war den Akteuren des neunfachen Deutschen Meisters im Heimspiel gegen den 1. BC Beuel anzumerken. Der BCB ließ der großen Vorfreude letztlich auch eine üppige Ausbeute folgen: Mit einem klaren 6:1-Auftaktsieg über die Gäste aus Bonn strichen die Saarländer direkt die vollen drei Punkte ein und setzen sich somit nach dem ersten Spieltag gleich an die Spitze des Bundesliga-Tableaus.
Und das, obwohl die Gastgeber in der heimischen Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle auf ihre Topspielerin verzichten mussten – wenn auch aus erfreulichem Anlass. Isabel Herttrich war unter der Woche, wie viele weitere BCB-Akteure, bei den Denmark Open international im Einsatz. Dort erreichte die 28-Jährige mit ihrem Partner Mark Lamsfuss vom 1. BC Wipperfeld das Endspiel der Mixed-Konkurrenz – und durfte am Sonntag fast zeitgleich mit dem Bischmisheimer Team ihren Turniersieg bei der topbesetzten Veranstaltung in Odense feiern. Anstelle von Herttrich bildete Neuzugang Priskila Siahaya zusammen mit Stine Küspert das Saarbrücker Damendoppel gegen Beuel. Beide kämpften sich gegen ihre erfahrenen Gegnerinnen Hanna Pohl und Lara Käpplein nach dem klar mit 2:11 verlorenen ersten Satz in die Partie. Küspert und Siahaya sicherten sich Durchgang zwei mit 11:8 und lagen auch im dritten Abschnitt auf Tuchfühlung mit ihren Konkurrentinnen. Nach dem 9:11 ließ die Gegenwehr dann aber doch nach und die kaum eingespielte BCB-Paarung verlor Satz vier mit 4:11 und damit auch das Match.
Es sollte allerdings der einzige Punktverlust des Tages bleiben: Im Herrendoppel bescherten Peter Käsbauer und Ruben Jille Saarbrücken-Bischmisheim mit ihrem 11:2, 11:9, 12:10 über Marvin Datko und Daniel Hess den ersten Zähler. Danach kamen Marvin Seidel und Neuzugang Johannes Pistotrius zu einem klaren 11:5, 11:7, 11:8-Erfolg gegen Srayas Padmanabhan Vasudevan und Lennart Konder. Im Herreneinzel hatte Daniel Nikolov mit dem Inder Vasudevan nur zwischenzeitlich Probleme. Der Bulgare behielt letztlich mit 11:7, 11:8, 9:11 und 11:5 die Oberhand. Kurzen Prozess machte derweil Fabian Roth: Der 24-Jährige, hinter dem eine beispiellose Verletzungs-Odyssee liegt, fertigte seinen Gegner Lennart Konder mit 11:6, 11:2 und 11:3 ab. Roth selbst zeigte sich zufrieden: „Ich bin froh, dass ich mir mit meinem Sieg ein gutes Gefühl für die weitere Saison geholt habe“, sagte er mit Blick auf sein Bundesliga-Comeback. Die weiteren Punkte zum klaren Bischmisheimer Auftakterfolg gegen Beuel holten das Mixed um Küspert und Käsbauer, die gegen Daniel Hess und Hannah Pohl glatt mit 11:7, 11:9, 11:3 gewannen, sowie die neue Indonesierin Siahaya im Dameneinzel. Die 23-Jährige bezwang ihre Bonner Gegnerin Brid Stepper in überlegener Manier mit 11:5, 11:4, 11:7 – ein gelungener Start für den BCB-Neuzugang. Gleiches gilt für ihr neues Team, das sich mit der Optimalausbeute von drei Punkten und dem besten Satzverhältnis von 19:4 gegenüber den punktgleichen TSV Neuhausen-Nymphenburg, Union Lüdinghausen und Wipperfeld auf Anhieb wieder ganz vorne einreiht. Das nächste Bundesliga-Spiel steht für den BCB am kommenden Sonntag an, wenn ab 13 Uhr bei Liganeuling SG Schorndorf das erste Gastspiel der neuen Runde wartet. Dann dürfte nach ihrem Triumph in Dänemark auch Isabel Herttrich wieder mit von der Partie sein. In Odense hatten Lamsfuß und sie im Halbfinale die an Position zwei gesetzten Engländer Lauren Smith und Marcus Ellis mit 21:18 und 21:18 in Schach gehalten. Im Finale behaupteten sich Herttrich/Lamsfuß nach Satzrückstand mit 18:21, 21:11 und 21:14 gegen die einen Platz besser an Position drei gesetzten Gabrielle und Chris Adcock (ebenfalls England). Im Herrendoppel waren Peter Käsbauer und sein Partner Jones Jansen in Dänemark im Viertelfinale an den an fünf gesetzten Engländern Ben Lane und Sean Vendy mit 18:21, 13:21 gescheitert. dbe

Schorndorf trotz Niederlage zufrieden mit Debut

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Auch das SWR-Fernsehen war vor Ort und berichtete in der Landesschau. Foto: Ulrich Kolb
Die SG Schorndorf unterlag in ihrem ersten Spiel in der 1. Badminton Bundesliga zuhause dem SC Union Lüdinghausen mit 1:6. Sicherlich kein Auftakt nach Maß – aber die Daimlerstädter präsentierten sich durchaus stark gegen ein Spitzenteam der Liga. Die Organisatoren der Heimpartie im Lager der SG Schorndorf waren im Vorfeld der historischen ersten Partie in der 1. Bundesliga stark gefordert. Corona setzte dem ganzen dann noch eine Krone auf. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen beschloss die SG am Freitag, die Begegnung ohne Zuschauer auszutragen. Schade für die vielen Fans – maximal 200 wären aufgrund dem von der Stadt Schorndorf genehmigten Coronakonzept in der Karl-Wal Halle möglich gewesen. Schade für alle Spieler, welche sich auf eine Partie mit Zuschauerbeteiligung gefreut hatten. Als kleines Trostpflaster konnte das Spiel draußen in der Welt über Streaming verfolgt werden. Die Partie Bundeslgaaufsteiger gegen Erstligatraditionsverein ging erwartet deutlich an den Favoriten Lüdinghausen. Der Schorndorfer Teamchef Benjamin Wahl war dennoch positiv gestimmt: „Wir haben uns besser verkauft als ich dachte.“ Und das gegen einen Kontrahenten, welcher in sehr starker Besetzung auflief. Unter anderem mit dem Deutschen Meister im Einzel Max Weißkirchen und der Deutschen Doppelmeisterin Linda Efler. Und die weiteren Teammitglieder waren von ähnlicher Güte. Was Benjamin Wahl auch noch freute: „Die Zugänge haben absolut überzeugt.“ Der Österreicher Leon Seiwald und der Schotte Alexander Dunn spielten stark auf und zogen im Doppel und Mixed ihre Partner auf ein neues Level mit. So im Auftaktdoppel. Benjamin Wahl/Leon Seiwald brachten das zweite Gästedoppel Josche Zurwonne/Aram Mahmoud mit einem entschlossenen Auftritt in Bedrängnis. Mit 2:1-Satzführung begann Benjamin Wahl im vierten Satz kurz vom Sieg zu träumen. 6:3 lagen die SG-Mannen in Führung. „Vielleicht habe ich zu früh nachgedacht“, sinnierte Benjamin Wahl hinterhet. Das Spiel ging dann in fünf Sätzen an Lüdinghausen. Auch das erste Doppel Alexander Dunn/Alan Erben hielt gegen Max Weißkirchen/Ties van der Lecq stark gegen. Nach 2:1-Satzführung für die SG drehten die Gäste das Spiel noch mit 11:9, 11:4. Glatt in drei Sätzen mussten Xenia Kölmel/Kerstin Wagner im Frauendoppel passen. Und auch Xenia Kölmel konnte die ehemalige Nationalspielerin Eva Janssens nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Damit lag Lüdinghausen bereits mit 4:0 in Führung. Im folgenden ersten Einzel baute Geburtstagskind Max Weißkirchen den Sieg für Lüdinghausen aus in vier Sätzen.Leon Seiwald holte gegen den Deutschen Meister Satz Eins ab und hatte auch im dritten Satz eine Satzgewinnchance. Mit 10:12, 11:5, 12:10, 11:7 setzte sich Max Weißkirchen schließlich durch. Im zweiten Einzel gewann Aram Mahmoud vom SCU mit 11:6, 11:9, 11:8 gegen David Kramer. Im abschließenden Mixed ging es dann nochmal über fünf Sätze. Kerstin Wagner/Alexander Dunn holten Satz Eins und Zwei mit jeweils 11:8 und hatten in den Sätzen Drei und Vier klar das Nachsehen. Dafür gaben sie im Entscheidungssatz nochmal alles. Dieser ging mit 11:7 an die SG. Ganz mit leeren Händen stand die SG also auch nicht da bei einem Auftaktspiel, das aus SG-Sicht Hoffnungsschimmer für das Ziel Klassenerhalt bot. Ulrich Kolb

Starker Auswärtserfolg für Refrath in Wittorf

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Neuzugang Leona Michalski direkt mit erstem Sieg. Foto: Gregor Michalski
Der Auftakt in der ersten Bundesliga war auch auf Refrather Seite geprägt von ständig wechselnden Planungsszenarien. Viele Teams der Liga entschieden, ihre internationalen Spieler einfliegen zu lassen, um wettbewerbsfähig zu sein. Aufgrund des breiten Kaders an deutschen Spielern war es für den TV Refrath jedoch möglich, das erste Auswärtsspiel bei BW Wittorf ohne seine irischen Stars Nhat Nguyen und Sam Magee zu bestreiten. Auch der langzeitverletzte Jan Colin Völker sowie Carla Nyenhuis standen nicht zur Verfügung. Mit einem Zähler wäre man in der Tat zufrieden nach Hause gefahren, dass es letztlich zwei wurden und der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte, freute nicht nur Teammanager Heinz Kelzenberg, sondern die gesamte Mannschaft. Einen tollen Einstand für ihren neuen Verein und zudem noch in der 1.Bundesliga feierte die 18-jährige Leona Michalski, die im Doppel an der Seite von Kilasu Ostermeyer vollends zu überzeugen wusste. In den Herrendoppeln waren Max Schwenger/Raphael Beck einmal mehr sehr stark und holten den zweiten Punkt für Refrath, nachdem die beiden Einzelspezialisten Lars Schänzler/Brian Holtschke zuvor keine Mittel gegen ihre Gegner gefunden hatten. Wittorf glich aus, nachdem Ann-Kathrin Spöri nach tollem Kampf mit 2:3 unterlegen war, doch der enorm selbstbewusst und sicher agierende Lars Schänzler sorgte erneut für die Führung. Diese gab der TVR nicht mehr ab, zumal das Mixed Beck/Ostermeyer im fünften Satz gewinnen konnte. Brian Holtschke unterlag abschließend noch seinem sehr clever spielenden dänischen Gegner mit 1:3, so dass durch das Endergebnis von 4:3 für Refrath auch die Heimmannschaft einen Zähler für sich verbuchen konnte. Am kommenden Samstag tritt der TVR in Jena beim Aufsteiger SV GutsMuths an.

Jena verkauft sich teuer

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Aller Anfang ist schwer – auch für Jena in der höchsten Liga. Foto: SV GutsMuths Jena
Die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena verkaufen sich bei ihrem Saisonauftakt in München teuer. Der erste Bundesligaauftritt der Vereinsgeschichte fand unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften statt. Nach langer Turnierpause war die Vorfreude und Anspannung der Jenaer extrem groß. Die damit verbundene Nervosität konnte jedoch recht schnell abgeschüttelt werden. Das zweite Herrendoppel Lennart Notni/ Florian Wohlgemuth unterlag zwar erwartungsgemäß der Paarung Atanasov/ Wadenka in drei Sätzen, brachte aber eine durchaus ansehnliche Leistung aufs Feld. Noch besser machte es das Damendoppel aus Neuzugang Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die sich nach 0:2 Satzrückstand famos zurückkämpften und die Nationalspielerin Annabella Jäger und die slowenische Meisterin Kaja Stankovic in den Entscheidungssatz zwangen. Hier spielten sie dann noch einmal stärker auf und besorgten den vielumjubelten Ausgleich. Zeitgleich traf unser erstes Herrendoppel Moritz Predel/ Pit Hofmann auf den deutschen Ex- Nationalspieler Oliver Roth und den Dänen Rasmus Bonde. Die beiden Jenaer erwischten einen guten Start – bis zum Spielstand von 11:11. Hier rutschte Mannschaftskapitän Moritz Predel nach einem Sprung in der hinteren Vorhand unglücklich aus und zog sich eine Zerrung zu. Er gab zwar nochmal alles, konnte im angeschlagenen Zustand die Niederlage aber nicht verhindern. In Folge der Verletzung musste Moritz Predel auf seinen Einsatz im zweiten Herreneinzel verzichten, sodass Florian Wohlgemuth einspringen musste und auch im Einzel Bundesligaluft schnuppern durfte. Hier erwies sich der Bulgare Ivan Rusev Atanasov doch noch als eine Nummer zu groß. Wie befürchtet, wurde Führungsspieler Johann Höflitz nicht rechtzeitig fit und so trat Lennart Notni als neue Nummer eins im ersten Herreneinzel gegen den zweifachen israelischen Olympiateilnehmer Misha Zilbermann an. Das Spiel startete mit dem Gewinn des ersten Satzes durch den Jenaer überraschend gut. Allerdings konnte er dem Spieltempo und den Finten der israelischen Nummer eins nicht immer folgen und unterlag letztlich nach einem starken Auftritt mit 1:3 Sätzen. Eine ganz schwere Aufgabe hatte auch die erfahrenste im Jenaer Kader vor der Brust. Nicole Bartsch traf im Dameneinzel auf Kaja Stankovic, kämpfte stark, musste aber die spielerische Überlegenheit der Slowenin anerkennen. Im abschließenden Mixed wurde es dann noch einmal so richtig spannend. Pit Hofmann/ Laura Adam konnten Bonde/ Jäger führten zwischenzeitlich 2-1 nach Sätzen, konnten die folgenden Sätze jedoch nicht für sich entscheiden. Mit dem Endstand von 6-1 aus der Sicht des Münchener TSV stehen nach dem ersten Punktspielwochenende zwar keine Punkte auf dem Jenaer Konto, dennoch kann die Mannschaft auf einen ordentlichen Saisonauftakt blicken, in dem es nicht an hochklassigen Spielen und Spannung fehlte.

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Das nächste Punktspiel findet am 24.10 in Jena statt. Hier trifft der SV GutsMuths auf den TV Refrath. Ob in begrenztem Rahmen Zuschauer anwesend sein dürfen, ist noch nicht abschließend geklärt. Neben dem Livestream auf der Seite des Deutschen Badminton-Verbandes wird auch der Mitteldeutsche Rundfunk zu Gast sein, und einen Livestream im „Sport im Osten“ stellen, welcher online abrufbar sein wird. Lennart Notni

Beuels Zweite punktet in Hamburg

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Vanessa Seele. Foto: BC Beuel
Am vergangenen Wochenende spielte die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel auswärts im hohen Norden am Samstag gegen den Horner TV und am Sonntag gegen den TSV Trittau 2. Die Zweite erkämpft sich an diesem Doppelspieltag zwei wichtige Punkte. Bereits am Freitag Nachmittag machte sich die Beueler Truppe auf den langen Weg nach Hamburg. Da die beiden Einzelspezialisten Srayas P.V. und Lennart Konder am Sonntag für die erste Mannschaft in Bischmisheim starteten, komplettierten Daniel Stratenko und Sanjeevi P.V. sowie Selina Giesler das Team 2. Am Samstag lag die Zweite trotz guter Leistungen im ersten Herrendoppel und im Damendoppel 0:2 zurück. Im Anschluss erkämpfte das zweite Herrendoppel Daniel Stratenko/Luis La Rocca den ersten Punkt für die Beuler. Souverän schloss Anke Fastenau auf und glich im Dameneinzel zum 2:2 Zwischenstand aus. Daraufhin mussten sich Niclas Kirchgeßner und Vanessa Seele im gemischten Doppel der Paarung Graalman/Phuong Nguyen geschlagen geben. Den Ausgang der Partie sollten also die beiden finalen Herreneinzel entscheiden. Moritz Rappen trat im ersten Herreneinzel gegen Alexander Semrau an, während Sanjeevi im zweiten Herreneinzel gegen Kenneth Neumann spielte. Moritz streckte die Partie über fünf spannende Sätze und bezwang seinen Gegenüber am Ende souverän. Ein Punkt in der Gesamtwertung war den Beulern somit sicher. Sanjevvi drehte im zweiten Einzel zum Abschluss der Partie nochmal richtig auf und bescherte dem Team den 4:3 Gesamtsieg. Nach einem ausgedehnten Sonntagsspaziergang stand am Sonntagnachmittag das zweite Spiel des Wochenendes an. Dort trafen der 1. BC Beuel auf eine starke Trittauer Mannschaft unterstützt durch starke Dänen. Erneut gingen die beiden Auftaktspiele an die Heimmannschaft und der 1. BC Beuel lag früh 0:2 zurück. Wieder einmal konnte das zweite Herrendoppel den ersten Sieg für die junge Truppe einholen. Nachdem Selina Giesler bei ihrem Bundesligadebüt gegen die starke Indonesierin Devy Yunita Indah Sari den Sieg abgeben musste und auch das erste Herreneinzel an den TSV Trittau ging, stand der Sieger des Spieltags bereits fest. Doch die Mannschaft aus Bonn gab auch bei einem Zwischenstand von 1:4 nicht auf und kämpfte weiter um jeden Punkt. Sanjeevi dominierte das zweiten Herreneinzel in drei Sätzen, sodass das abschließende Mixed die Entscheidung bringen sollte. Vanessa Seele und Luis La Rocca spielten in einem knappen Spiel stark auf, mussten sich jedoch am Ende in fünf Sätzen geschlagen geben. Insgesamt geht für die Zweite ein zufrieden stellendes Wochenende zu Ende. Team 2 des 1. BC Beuel klettert in der Tabelle einen Platz nach oben und steht somit aktuell auf dem 8. Platz. Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag in der heimischen Halle an.
Luis La Rocca

Starke Heimauftritte der Refrather Bundesligareserve

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Comeback von Kai Waldenberger. Foto: Roswitha Honnef
Nach den beiden Auftaktsiegen in Berlin freute man sich im Refrather Zweitligateam auf die beiden ersten Heimspiele in der Halle Steinbreche. Mehr als 100 Zuschauer schauten die Liveübertragungen der Begegnungen am heimischen Rechner, denn es war kurzfristig ein Zuschauerverbot ausgesprochen worden. Immerhin waren am Wochenende mit dem 1. BV Mülheim und dem BC Hohenlimburg zwei der stärksten Teams der 2. Bundesliga zu Gast. Mülheim hatte sich aus finanziellen Gründen aus der 1. Liga zurückgezogen und tritt wie TVR 2 nun mit einem verjüngten Team aus deutschen Spielern an und der BC Hohenlimburg hatte die Vorsaison als Dritter beendet. Am Samstag gegen Mülheim gab Kai Waldenberger sein Heimdebüt und neben den Stammspielern Christopher Klauer, Mark Byerly und Elias Beckmann war der noch 17-jährige Bennet Peters mit von der Partie. Ihr Heimdebüt gab Neuzugang Ella Diehl an der Seite von Jenny Karnott. Nur Denis Nyenhuis und Leons Michalski waren nicht mit von der Partie. Es entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf mit vielen knappen Begegnungen, in denen der TVR sechsmal die Oberhand behielt und Mülheim nur das 2. Herreneinzel gewinnen konnte. Tags darauf spielte die 18-jährige Kölnerin Iya Gordeyeva für Ella Diehl und konnte ihre beiden Spiele mit Jenny Karnott siegreich gestalten. Erwartungsgemäß waren gegen den Gegner die Doppeldisziplinen für den TVR deutlich schwerer zu gewinnen als die Einzelspiele. Diesmal war es Youngster Peters, der beim Stand von 3:3 den umjubelten Siegpunkt holen konnte. Durch die 6:1- bzw. 4:3-Erfolge ist Refrath 2 immer noch ungeschlagen und reist am kommenden Wochenende zu den Auswärtsbegegnungen nach Beuel und zum Aufsteiger 1. CfB Köln.

Zwei Spieltage – Drei Punkte für Mülheim

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Jarne Schlevoigt und Christopher Skrzeba. Foto_ Marc Pastoors
Vom Doppelspieltag des 17. Und 18. Oktober, an denen die Erstvertretung des 1. BV Mülheim jeweils im Auswärtsspiel gegen den TV Refrath 2 und den STC BW Solingen angetreten ist, konnten insgesamt drei Punkte für die Tabelle gesammelt werden. Am Samstag spielte die Mannschaft gegen die stark besetzten Refrather, welche mit dem Altmeister Kai Waldenberger ins Rennen gingen. Jedes Spiel wurde mindestens erst nach vier umkämpften Sätzen beendet. Das erste Herrendoppel sowie das Damendoppel gingen umkämpft an die Gastgeber. Im zweiten Herrendoppel fanden Jarne Schlevoigt und Christopher Skrzeba nicht wirklich in ihr Spiel und verloren gegen Kai Waldenberger und Mark Byerly. Im Dameneinzel betrat Katharina Altenbeck wieder den Court, konnte aber im fünften Satz ihre 6:5 Führung nicht in einen Sieg umwandeln und verlor gegen ihre Gegnerin Ella Diehl. Auch Aaron Sonnenschein tat sich im ersten Herreneinzel gegen den Einzelspezialisten Kai Waldenberger schwer und verlor in knappen vier Sätzen. Das Youngster Mixed mit Jarne Schlevoigt und Julia Meyer hatten ebenfalls in vier umkämpften Sätzen das Nachsehen gegen Christopher Klauer und Jennifer Karnott. Einzig Pasquale Czeckay konnte einen klasse Ehrenpunkt im zweiten Herreneinzel gegen Bennet Peters erarbeiten. Dem Endstand von 1:6 konnte dieser Sieg den Gegnern allerdings die drei Punkte für die Tabelle nicht mehr streitig machen. Trotz dieses deutlichen Endergebnisses dauerte das gesamte Spiel mehr als drei Stunden, waren alle Partien heiß umkämpft und endeten vier mal im vierten und drei mal erst im entscheidenden fünften Satz. Aaron Sonnenschein blickt aber weiterhin nach vorne: „das Ergebnis ist sehr ärgerlich, da ist mehr drin gewesen. Die Niederlage fühlt sich gar nicht gut an. Jetzt heißt es gemeinsam den Blick nach vorne zu richten. Morgen gegen Solingen greifen wir wieder gemeinsam an!“ Am Sonntag startete die Mannschaft getankt mit viel Schlaf und Mut in den neuen Spieltag. Captain Jonathan Rathke sorgte vor Spielbeginn nochmal für den Fokus: „Lasst uns mutig sein und an uns und unser Spiel glauben!“ Gesagt getan. Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar behielten in den entscheidenden Spielsituationen die Nerven und gewannen das Spiel gegen Niclas Lohau und Niklas Niemczyk in drei Sätzen. Gleichzeitig hatten auch Julia Meyer und Katharina Altenbeck die Niederlage des Damendoppels vom Vortag verdaut und gewannen gegen Alicia Molitor und AnnaLena Diks in vier Sätzen. Das neu formierte zweite Herrendoppel mit Jarne Schlevoigt und Aaron Sonnenschein fand anschließend leider nicht ganz die erhoffte Form und Spielsicherheit, sodass dieses Spiel an die Gegner ging. Die nächsten Spiele sollten wegweisend werden. Im Dameneinzel startete wieder Katharina Altenbeck gegen Alicia Molitor. Nach dem verlorenen ersten Satz gelang es „Katta“ wieder an sich zu glauben und bezwang ihre Gegner abschließend in den nächsten drei Sätzen. Auf dem Nebenfeld startete Christopher Skrzeba nach langer Einzelpause wieder alleine auf dem Court im zweiten Herreneinzel. Nach zwei verlorenen Sätzen fand „Chris“ wieder zu seiner gewohnten läuferischen Stärke sowie zu seiner Schlagsicherheit und bezwang seinen Kontrahenten Steffen Becker in fünf Sätzen. Chris nach dem Spiel mit einem zwinkernden Auge: „ab dem dritten Satz habe ich gemerkt, ich bin sicher im Spiel. Das hat mir Mut gemacht und ich konnte befreiter spielen! Ich bin bereit für mehr.“ Anschließend starteten unsere Youngsters Jarne und Julia ins Mixed gegen das erfahrene Bundesliga-Mixed, Niclas Lohau und AnnaLena Diks. Unsere beiden Jüngsten haben nach umkämpften fünf Sätzen schlussendlich die Nerven behalten und ihre spielerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. So konnten die auch auf Turnieren seit Langem ein starkes Mixed Duo bilden nun ihren ersten gemeinsamen Sieg in der zweiten Bundesliga feiern. Beim Spielstand von 5:1 startete das abschließende erste Herreneinzel zwischen Aaron Sonnenschein und Niklas Niemczyk. Der erste Satz ging noch knapp an den Solinger Einzelspezialisten. Im zweiten Satz zog Aaron das Tempo des Spiels an und gab dem Gegner dadurch keine offensiven Möglichkeiten mehr. Aaron gewann die nächsten drei Sätze und verhalf somit der Mannschaft zum Sieg des Spiels mit einem 6:1. Dadurch gewann die Mannschaft sensationelle drei Punkte für die gesamt Tabelle und konnte die Niederlage vom Vortrag somit wettmachen. Katharina Altenbeck

Offenburg kann sich nicht belohnen

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Siegeswille pur – Lukas Burger, mit seinem Sieg im ersten Einzel , keimte beim BCO Hoffnung auf einen Punkt auf. Foto: Jochen Berger
Gegen die favorisierten Bayern zeigt sich der BC Offenburg (BCO) stark, geht am Ende aber mit 2:5 doch leer aus. Die trotz Corona-Einschränkungen 50 Zuschauer erlebten in der Partie BCO gegen den TV Marktheidenfeld eine starke und spannende Bundesligapartie und mussten ihr Kommen sicher nicht bereuen. Mit dem Damendoppel gerieten die Offenburger trotz gewonnenem ersten Satz mit 0:1 in Rückstand nachdem die Bayern den Spieß umdrehten. Den Ausgleich erzielten Jonas und Lukas Burger im ersten Herrendoppel mit einem hart umkämpften Dreisatzsieg. Im zweiten Herreneinzel lieferte Andreas Müller dann einen echten Fünf-Satz-Krimi. Mit starkem Verteilspiel verlangten sich die Kontrahenten gegenseitig einiges ab. Allerdings mit dem besseren Ende für Jonas Grün (Marktheidenfeld) im 5. Satz mit 11:9. Anschließend musste der BCO noch das Dameneinzel den Gästen überlassen und lag 1:3 zurück. Zur Aufholjagd blies Mannschaftsführer Lukas Burger, der mit einer starken Leistung in einem begeisternden Spiel, etwas überraschend, aber verdient, Tim Specht im ersten Herreneinzel schlagen konnte. Damit keimte im Offenburger Lager doch noch die Hoffnung auf etwas Zählbarem aus der Begegnung auf. Das zweite Herrendoppel lieferte sich ein enges Match, auch wieder über 5 Sätze, aber auch hier hatte Marktheidenfeld am Ende die Nase vorn und sicherte sich den 4. Spielpunkt und damit den Sieg. Der BCO hoffte nun auf das abschließende Mixed und den Bonuspunkt, allerdings kamen Paloma Wich und Jonas Burger gegen die stark aufspielenden Schnurrer/Grün nicht wirklich gut ins Spiel und mussten sich in 4 Sätzen geschlagen geben. „Mit dem Auftritt, dem Kampfwillen und der spielerischen Leistung können wir gegen eine Mannschaft wie Marktheidenfeld durchaus zufrieden sein“, so Jürgen Burger nach dem Spiel, „allerdings, auch wenn die Gäste verdient gewonnen haben, waren viele Spiele so eng und wir waren gerade im 2. Einzel und 2. Doppel so dicht vor einem Sieg , dass auch wir zumindest den Bonuspunkt verdient gehabt hätten, von daher sind wir schon ein Stückweit enttäuscht.“ Bereits am kommenden Wochenende tritt der BCO auswärts in Hofheim und Remagen, zwei unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt an.

Refrath hat erneut die Deutsche Meisterschaft im Visier

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Carla Nyenhuis und Max Schwenger spielen seit vielen Jahren für den TV Refrath. Foto: André Jahnke
Nachdem im Mai dieses Jahres kein Deutscher Meister ermittelt werden konnte und in den beiden Jahren zuvor der 1.BC Bischmisheim dem Titelträger von 2017, dem TV Refrath, den Titel hatte streitig machen können, möchte der TVR in diesem Jahr noch einmal angreifen. Die Irin Chloe Magee wurde ersetzt durch Jugendnationalspielerin Leona Michalski, der Rest des Teams ist so zusammengeblieben. Heinz Kelzenberg. „Natürlich gibt es Teams mit einem nominell stärkeren Kader, doch wir vertrauen auf unseren seit Jahren gewachsenen Teamgeist und die Motivation aller Spieler für einen erneuten Meistertitel alles zu geben“. In der Tat haben andere Vereine viel Geld in die Hand genommen, um mit Spielern aus ganz Europa nun endlich erfolgreich zu sein, doch in Refrath setzt man weiterhin auf Kontinuität. Neben einigen Profis, angeführt von den beiden einzigen Iren Sam Magee und Nhat Nguyen sind es vor allem Ex-Internationale wie Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, die das Besondere an der Mannschaft ausmachen. Der aktuell verletzte Top-Spieler Jan Colin Völker sowie Lars Schänzler, Brian Holtschke, Kilasu Ostermeyer und Ann-Kathrin Spöri sind alle deutsche Nationalspieler und komplettieren den Kader des TVR. Nicht zuletzt wegen der Verletzung Völkers rechnet man nun mit einem anderen Saisonverlauf als im letzten Jahr, als man recht souverän den 2. Tabellenplatz und die direkte Qualifikation für das Final Four erreichen konnte. Mindestens Platz 6 in der Abschlusstabelle soll es werden, wobei Rang 4 ein Heimspiel im Viertelfinale bedeuten würde. Gleich zu Saisonbeginn reist das Team in den hohen Norden zu BW Wittorf Neumünster und hofft, dort punkten zu können. Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen werden sich wohl die Zusammensetzungen beider Teams erst kurzfristig entscheiden.

Refrath 2 mit schweren Aufgaben in heimischer Halle

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Christopher Klauer spielt für TV Refrath 2. Foto: André Jahnke
Reisebeschränkungen, Beherbergungsverbote, Hygienevorschriften – all das beschäftigt für das kommenden Wochenende die Vereine der 2. Badminton-Bundesliga mehr als das eigentliche sportliche Geschehen. Viele Vereine verzichten gänzlich auf internationale Spieler, andere sind auf Personal aus dem umliegenden Ausland angewiesen. Aktuell freut man sich im TV Refrath darüber, dass man diesbezüglich keine Probleme hat, da alle Spieler aus der unmittelbaren Nähe anreisen. Die 2. Mannschaft des TVR empfängt am Samstag (18 Uhr) den 1. BV Mülheim und am Sonntag (11 Uhr) den BC Hohenlimburg. Im Kader der Refrather stehen Kai Waldenberger, Christopher Klauer, Mark Byerly, Elias Beckmann, Bennet Peters, Ella Diehl, Jenny Karnott und Iya Gordeyeva. Nach den ersten vier Punkten, die man zu Beginn aus Berlin mitbringen konnte, sollen nun vor heimischem Publikum weitere folgen.

Den Klassenerhalt hat Schorndorf als Ziel

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SG Schorndorf
Am Sonntag, 18.10.2020 beginnt für die SG Schorndorf die Saison in der 1. Badminton Bundesliga. Der Aufsteiger trifft in der Karl Wahl-Halle (13.00 Uhr) gleich auf ein Topteam der Liga – den SC Union Lüdinghausen.
Bei den Daimlerstädtern ist die Vorfreude auf die erste Saison in der Badminton-Bundesliga riesig. Es ist die 50. Saison in der 1. Bundesliga und die SG Schorndorf ist erstmals vertreten! Ein unerreichbar erscheinender Traum wird wahr. Beim Blick auf die zehn Erstligateams, hat Schorndorf Teamchef Benjamin Wahl vier Teams ausgespäht, welche im Titelrennen wohl ganz große Chancen haben werden. Der vielfache deutsche Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim „mit einer ganz starken deutschen Achse“ rangiert da ganz oben auf der Wahl´schen Liste. Auch der BC Wipperfeld mit der langjährigen Schorndorferin Miranda Wilson ist bärenstark. Die Nationalspielerin ist umgeben von vielen weiteren Spitzenspielern und -spielerinnen. Benjamin Wahl hat weiterhin den TV Refrath auf dem Zettel, den deutschen Meister von 2017. Refrath hatte auch in der Vorsaison Meisterschaftsambitionen. Doch ein Meister wurde Coronabedingt nicht gekürt, die Saison ohne Vollendung abgebrochen. Ein Novum in der 49jährigen Bundesligageschichte, Und dann ist da noch der Schorndorfer Auftaktgegner SC Union Lüdinghausen. Die Gäste aus dem Bundesland Nordrhein Westfalen sind ebenfalls ausgestattet mit einer fulminanten deutschen Achse. Neuzugang Max Weißkirchen ist amtierender deutscher Meister im Einzel und das nun schon zum dritten Mal in Folge. Die deutsche Olympiahoffnung Yvonne Li kürte sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld zur erfolgreichsten Spielerin: Ihr gelang das seltene Kunststück zwei Titel zu holen. Den im Einzel sowie im Doppel mit Teamkollegin Linda Efler. Schorndorf trifft also auf einen Titelaspiranten mit drei amtierenden deutschen Meistern im Team!
„Für uns“, stellt Benjamin Wahl fest „kann es kein anderes Ziel geben als den Klassenerhalt.“ In vielen Partien, und so auch gegen den SC Union Lüdinghausen, ist die SG in der klaren Außenseiterposition. Welchen Einfluss Corona auf den Saisonverlauf haben wird ist noch offen. Reisebeschränkungen können die Aufstellung von jedem Team treffen. Gut, dass die SG einen breiten Stamm an Spielerinnen und Spielern aus Schorndorf und der Region hat. Mit David Kramer, Simon Kramer, Alan Erben, Benjamin Wahl, Marco Weese bei den Männern und Xenia Kölmel, Kerstin Wagner, Nadine Wahl und Jennifer Löwenstein bei den Frauen. Und die sind heiß und fit. „Unsere Vorbereitung auf die Saison war intensiv wie nie zuvor“, so Benjamin Wahl. Die Trainingsleitung hatte kein geringerer als Jan Ø. Jørgensen, der dänische Ex-Europameister und Mannschaftsweltmeister. Er brachte eine neue Intensität in das Training ein und dazu Tipps und Erfahrungen eines Weltklassespielers. Eine wichtige Rolle beim Ziel Klassenerhalt spielen die SG-Neuzugänge. Lizzie Tolman aus England, der Schotte Alexander Dunn, Leon Seiwald und Jan Ø. Jørgensen. Der Schorndorfer Plan sieht allerdings nicht vor die Neuzugänge regelmässig gemeinsam auflaufen zu lassen. Die Aufstiegsmannschaft soll mit vielen Spieleinsätzen belohnt werden. Nadine Wahl wird wohl aufgrund einer Fußverletzung leider passen müssen. Ob Jan Ø. Jørgensen einen Saisoneinsatz haben wird ist gänzlich offen. In Schorndorf ist man hochglücklich einen solchen Mann im Training zu haben und auf der Rangliste. Gegen Lüdinghausen wird er definitv nicht an Bord sein. Am Spieltagswochenende findet sein Herzensturnier statt – die Denmark Open. Schorndorf gegen Lüdinghausen – die Favoritenrolle ist klar bei den Gästen. Das Schorndorfer Team wird in jedem Fall leidenschaftlich kämpfen und den ersten historischen Auftritt in der 1. Bundesliga genießen. Weitere Infos zum Spiel und dem Erwerb von Eintrittskarten sind zu finden unter www.sg-schorndorf.de.

Der Mannschaftskader

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Alan Erben
Alan Erben –Geburtstag: 18.09.1996, Wohnort: Heidelberg, Größe: 196 cm, Beruf: Student, Erfolge: Deutscher Vizemeister U 22 Doppel 2018, Platz Südostdeutsche Meisterschaft Doppel 2020
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Jan O. Jörgensen
Jan O. Jörgensen –Nationalität: Dänisch – Geburtstag: 31.12.1987, Wohnort: Bietigheim, Größe: 185 cm, Beruf: Badminton Profi, Erfolge: Platz Drei im Einzel Weltmeisterschaft 2015 in Jakarta, Gold Thomas Cup mit dem dänischen Team 2016 Kunshan, Europameister Einzel 2014 in Kasan, Siebenmaliger Mannschaftseuropameister mit Dänemark, Gewinn Denmark Open 2010, Indonesia Open 2014, French Open 2013
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Xenia Kölmel
Xenia Kölmel –Nationalität: Deutsch – Geburtstag: 11.12.2001, Wohnort: Gaggenau / Mühlheim an der Ruhr, Größe: 165 cm, Beruf: Schülerin, Erfolge: Aufstieg erste Bundesliga, 1. Platz zweites deutsches Ranglistenturnier Einzel Aktive
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David Kramer
David Kramer –Nationalität: Deutsch – Geburtstag: 22.11.1993 – Wohnort: Fellbach, Größe: 185 cm, Beruf: Geschäftsstellenleiter SG Stern Stuttgart, Erfolge: Platz 1 deutsche Rangliste Einzel, Südostdeutscher Meister Einzel, Mixed, 5. Platz Deutsche Meisterschaft Doppel
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Jennifer Löwenstein
Jennifer Löwenstein – Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 04.06.1999, Wohnort: Kuchen, Größe: 160 cm, Beruf: Studentin, Erfolge: Südostdeutsche Meisterschaft U22 Damendoppel und Mixed, Baden-Württembergische Vizemeisterin Damendoppel Aktive, Viertelfinale Deutsche Meisterschaft U 19 Damendoppel und Mixed
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Kerstin Wagner
Kerstin Wagner –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 01.06.1985, Wohnort: Woringen, Größe: 175 cm, Beruf: Lehrerin, Erfolge: Aufstieg 1. Bundesliga, Mehrfache Baden-Württembergische und Südostdeutsche Meisterin, Halbfinalteilnahme Damendoppel bei der Deutschen Meisterschaft Jugen und Aktive
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Benjamin Wahl
Benjamin Wahl –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 23.02.1984, Wohnort: Schorndorf, Größe: 181 cm, Beruf: Geschäftsführender Vorstand SG Schorndorf, Erfolge: Deutscher Hochschulmeister Herrendoppel, 15-facher Baden-Württembergischer Meister, Mehrfacher Südostdeutscher Meister
nadine-wahl
Nadine Wahl
Nadine Wahl –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 20.03.1989, Wohnort: Schorndorf, Größe: 168 cm, Beruf: Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Vewaltung SG Schorndorf, Erfolge: Deutsche Meisterin Mixed U 17, Deutsche Vizemeisterin Doppel U 22, Südostdeutsche Meisterschaft Doppel und Mixed Alexander Dunn —Nationalität: Schottisch, Geburtstag: 13.09.1998, Wohnort: Motherwell / Schottland, Größe: 179 cm, Beruf: Badmintonprofi, Erfolge:ewinner Irische Open, Gewinner Schottische Open, Gewinner Österreichische Open Simon Kramer –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 09.06.1991, Wohnort: Fellbach, Größe: 188 cm, Beruf: Einkäufer E-Commerce, Erfolge: 3. Platz Süd-Ost Deutsche Meisterschaft Doppel, 3. Platz Baden-Württembergische Meisterschaft Doppel, Sieger Int. Stockacher Turnier 2018 Leon Seiwald –Nationalität: Österreichisch, Geburtstag: 24.11.1996, Wohnort: Wien, Größe: 186 cm, Beruf: Heeressportler, Erfolge: Österreichischer Staatsmeister 2019, 9. Platz Jugend Europameisterschaft, 9. Platz Männer Team Europameisterschaft, 3. Platz Slovenia Series Einzel Lizzie Tolman –Nationalität: Englisch, Geburtstag: 12.06.1999, Wohnort: Liverpool, Größe: 167 cm, Beruf: Studentin, Erfolge: Wales International – Gewinn Doppel, sechsfache Englische Meisterin Schüler/Jugend Marco Weese –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 28.03.1991, Wohnort: Weinstadt-Beutelsbach, Größe: 171 cm, Beruf: Werkzeugmechaniker, Erfolge: Südostdeutscher Mizemeister Doppel 2018 Aufstiege von der Regionalliga bis in die 1. Bundesliga mit der SG Schorndorf. Ulrich Kolb

Starke Auftritte – schöne Premieren – zwei Siege in Berlin für TV Refrath 2

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Die Mannschaft Refrath 2 (v.l.n.r.): Elias Beckmann, Christopher Klauer, Leona Michalski, Ella Diehl, Denis Nyenhuis, Mark Byerly
Eine sehr beschwerliche Anreise hatte die zweite Mannschaft des TV Refrath am Samstagfrüh nach Berlin, als nämlich der eigentlich großzügig gebuchte ICE in die Bundeshauptstadt weit über zwei Stunden Verspätung hatte. Das Spiel bei den SV Berliner Brauereien wurde daher eine Stunde später begonnen, doch die gestressten Gäste konnten trotzdem alle drei Doppel gewinnen und mit 3:0 in Führung gehen. Es folgten Siege der beiden Neuzugänge Leona Michalski und Ella Diehl, die schon das Doppel zusammen gewonnen hatten. Beide Herreneinzel von Christopher Klauer und Elias Beckmann gingen anschließend knapp verloren, so dass der Endstand 5:2 lautete. Am Sonntagfrüh konnte das starke 1. Refrather Doppel Denis Nyenhuis/Mark Byerly nicht wie am Vortag gewinnen. Doch Michalski/Diehl und Klauer/Beckmann gelang es, eine 2:1-Führung zu holen, die dann erwartungsgemäß von Ella Diehl ausgebaut wurde. Niederlagen des Mixed Byerly/Michalski und im Spitzeneinzel durch Chris Klauer zeigten, wie knapp die Partie an diesem Sonntag sein würde. Schließlich war es Elias Beckmann, der im 2. Herreneinzel mit 3:1 gewann und somit den Siegpunkt holen konnte. Neben den vier gewonnenen Punkten für die Tabelle konnten sich die Refrather auch über eine reibungslose Rückfahrt in die Heimat freuen und darüber, zwei sehr nette und spielstarke neue Damen im Team zu haben. In zwei Wochen geht es weiter mit zwei Heimspielen gegen den 1. BV Mülheim und den BC Hohenlimburg

Drei Punkte aus dem ersten Doppelspieltag!

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Foto: Marc Pastoors
Am 03.10. wurde der Hamburg Horner TV in der Innogy Halle empfangen, ein alter Bekannter aus den letzten Saisons, was eine knappe Begegnung versprach. Mit einem 4-3 gegen Hamburg und einem 3-4 gegen Trittau kann der 1. BV Mülheim auf einen gelungenen Saisonauftakt in der 2. Badminton Bundesliga Nord zurückblicken. Auf Seiten der Herren stellte Teamcaptain Jonathan Rathke ein altbewährtes Doppel aus Martin und Pasquale, die nach einem leicht verkrampften Start mit 3-1 Sätzen gewinnen konnten, sowie eine neue vielversprechende Paarung aus Chris und Jarne zusammen, die noch nicht ganz zusammenfanden und mit 1-3 verloren. Vor allem Chris, dessen unbekümmertes und fintenreiches Netzspiel oft den Unterschied machen kann, konnte nicht wie sonst auf seine Stärken vertrauen. Dies war leider schon beim Einspielen abzusehen – sang- und klanglos unterlag er Aaron im Netzrollerduell. Das darf normalerweise nicht passieren! Nachdem das Damendoppel in drei Sätzen an Hamburg ging und Julia das Dameneinzel in drei Sätzen für Mülheim entscheiden konnte, schlug nun Aaron Sonnenschein zum ersten Mal für Mülheim auf, zeigte eine gute Leistung und gewann das erste Herreneinzel in drei Sätzen. Im zweiten Herreneinzel konnte Pasquale seine 2-0 Satzführung nicht ganz ins Ziel bringen und unterlag somit trotz starker Leistung in fünf Sätzen. Somit sollte das ebenso neu geformte Mixed aus Aaron und Julia die Entscheidung bringen. Die beiden harmonierten wunderbar, spielten ihre Gegner nach Belieben aus und entschieden die Begegnung mit 4-3 für Mülheim. Eine super Teamleistung – auf und neben dem Feld! Am 04.10. war dann die Zweitvertretung des TSV Trittau zu Gast. Mit einer starken Leistung holten Martin und Pasquale wie am Vortag mit 3-1 den ersten Punkt für Mülheim. Gleichzeitig unterlagen Jasmin und Julia im Damendoppel der gegnerischen indonesisch-dänischen Paarung, 1-1. Was gestern als Schwachpunkt im Mülheimer zweiten Doppel erkannt werden konnte, wollte Teamcaptain Johnny heute selbst ausbügeln und bereitete Chris im Netzrollerduell auf das bevorstehende Spiel vor – mit Erfolg! Chris und Jarne zeigten eine hervorragende Leistung und holten in drei Sätzen den zweiten Punkt für Mülheim. Das engste Spiel des Tages war im Anschluss das erste Herreneinzel zwischen Aaron und dem Dänen Martin Bundgaard. In fünf Sätzen konnte Aaron mit einer starken körperlichen und leidenschaftlichen Leistung das Spiel für Mülheim in fünf Sätzen gewinnen. Die übrigen Spiele gingen an Trittau und somit stand das Endergebnis von 3-4 fest. Natürlich ist der Start in eine neue Saison immer interessant – wie schlagen sich die Vereine, die neu in der Liga sind? Welche Leistungen können nach der längeren Spielpause abgerufen werden? Was für Personalveränderungen wurden von den einzelnen Vereinen getroffen und wie schlagen diese sich in den Ergebnissen nieder? Und welche Vereine sind Kandidaten für einen Aufstieg? Auf einige Fragen davon wurden beim ersten Doppelspieltagswochenende der 2. Bundesliga Nord am 03. und 04.10.2020 erste Hinweise geliefert: die lange Wettbewerbspause hat sich anscheinend kaum auf die Leistungen ausgewirkt; es gibt dieses Jahr einige neue Gesichter, vor allem junge Spielerinnen und Spieler, von denen man starke Leistungen zu erwarten hat; was aber schon nach zwei Spieltagen ganz klar geworden ist – diese Bundesligasaison wird super spannend werden! Die Teams sind leistungstechnisch sehr nah beieinander und so ist jede Begegnung dieses Wochenende entweder 4-3 oder 5-2 ausgegangen. Vielen Dank allen Zuschauern, die an beiden Tagen eine großartige Stimmung in der Innogy Halle geschaffen haben! Riesen Dank geht außerdem raus an Jule Friedemann und Jasmin Wu, die das Team an den beiden Tagen komplettiert haben. Und natürlich an alle Helfer, die in der Cafeteria, in der Technik und im Auf- und Abbau Topleistungen gebracht haben und ohne die alles nicht möglich wäre. In zwei Wochen finden die nächsten Spieltage statt, auswärts in Refrath und Solingen. Martin Kretzschmar

Beuel sichert sich Punkt gegen Peine

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Logo Beuel
Der Startschuss der zweiten Badminton-Bundesliga ist gefallen. Die langersehnte Saison begann in der Erwin-Kranz-Halle am Sonntag, 04.10.2020 mit dem Spiel der Zweiten gegen den Neuaufsteiger aus Peine. Der 1. BC Beuel hat die Partie mit 3:4 verloren und sichert sich damit einen Punkt in der Tabelle. Der erste Spieltag begann mit den beiden Herrendoppeln und direkt zu Beginn wurde klar, dass es um jeden Punkt geht. Leider hatten an diesem Spieltag die beiden Beueler Doppel das Nachsehen. Obwohl das erste Herrendoppel mit Fischer/Rappen stark anfing, musste es sich am Ende dem gegnerischen Doppel Bednorsch/Gredner in drei Sätzen geschlagen geben. Das zweite Herrendoppel Vasudevan/Konder wehrte zwar im dritten Satz zwei Matchbälle ab, konnte jedoch die Siegessträhne nicht aufrecht erhalten und verlor somit in vier Sätzen gegen König/Evert.
Als nächstes standen das Damendoppel und das Dameneinzel auf dem Programm. Leider lief es hier auch nicht besser für die Bonner Mannschaft. Nach vielen langen Ballwechseln und vier Sätzen setzten sich Gredner/Cordes am Ende gegen unsere Doppelspezialistinnen Holenz/Seele durch. Im Dameneinzel gewann Fastenau nach verlorenem ersten und zweiten Satz den dritten Satz für sich. Jedoch gewann Schöffski am Ende die Oberhand, gewann das Spiel und weitete die Peiner Führung auf ein 4:0 aus.
Obwohl damit der Gesamtsieg für die Beueler nicht mehr möglich war, gaben sie sich keinesfalls geschlagen. Konder spielte im zweiten Herreneinzel ein solides Spiel und erzielte gegen Juchim in drei Sätzen den ersten Beueler Punkt. Auch Vasudevan brillierte im ersten Herreneinzel und verringerte nach vier starken Sätzen gegen Bednorsch den Punkterückstand auf 2:4. Als letztes Spiel des Tages stand das gemischte Doppel zwischen Fischer/Holenz und Gredner/Gredner an. Nach den beiden zuletzt gewonnenen Spielen legte die Mannschaft des 1. BC Beuel große Hoffnungen in ein Endergebnis von 3:4 um somit noch einen Tabellenpunkt aus dem Spieltag mitzunehmen. Allen war klar, dass dafür sowohl die Spieler auf, als auch die Spieler und Fans neben dem Feld alles geben müssen. Und das taten sie. Fünf hart umkämpfte Sätze und einige graue Haare kostete es, doch ging das Mixed-Team Fischer/Holenz mit einem 11:9 im letzten Satz siegreich vom Feld.
Auch wenn das zweite Team des 1. BC Beuel mit einem Endergebnis von 3:4 auf dem Papier zwar verloren hat, so fühlt es sich nach dem spannenden Comeback im Laufe des Spieltags schon fast wie ein Sieg an. Die Zweite sichert durch das knappe Ergebnis einen ersten Punkt in der Saison. Für die nächsten beiden Spieltage steht eine Auswärtsreise nach Hamburg an, wo die junge Truppe versuchen wird noch mehr Punkte dem Beueler Konto hinzuzufügen. Abschließend möchte sich das Team bei allen Zuschauern bedanken, die so sehr mitgefiebert und angefeuert haben und trotz pandemiebedingten Einschränkungen zahlreich erschienen sind!
Lennart Konder

Beuel sichert sich Punkt gegen Peine

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Logo Beuel
Der Startschuss der zweiten Badminton-Bundesliga ist gefallen. Die langersehnte Saison begann in der Erwin-Kranz-Halle am Sonntag, 04.10.2020 mit dem Spiel der Zweiten gegen den Neuaufsteiger aus Peine. Der 1. BC Beuel hat die Partie mit 3:4 verloren und sichert sich damit einen Punkt in der Tabelle. Der erste Spieltag begann mit den beiden Herrendoppeln und direkt zu Beginn wurde klar, dass es um jeden Punkt geht. Leider hatten an diesem Spieltag die beiden Beueler Doppel das Nachsehen. Obwohl das erste Herrendoppel mit Fischer/Rappen stark anfing, musste es sich am Ende dem gegnerischen Doppel Bednorsch/Gredner in drei Sätzen geschlagen geben. Das zweite Herrendoppel Vasudevan/Konder wehrte zwar im dritten Satz zwei Matchbälle ab, konnte jedoch die Siegessträhne nicht aufrecht erhalten und verlor somit in vier Sätzen gegen König/Evert.
Als nächstes standen das Damendoppel und das Dameneinzel auf dem Programm. Leider lief es hier auch nicht besser für die Bonner Mannschaft. Nach vielen langen Ballwechseln und vier Sätzen setzten sich Gredner/Cordes am Ende gegen unsere Doppelspezialistinnen Holenz/Seele durch. Im Dameneinzel gewann Fastenau nach verlorenem ersten und zweiten Satz den dritten Satz für sich. Jedoch gewann Schöffski am Ende die Oberhand, gewann das Spiel und weitete die Peiner Führung auf ein 4:0 aus.
Obwohl damit der Gesamtsieg für die Beueler nicht mehr möglich war, gaben sie sich keinesfalls geschlagen. Konder spielte im zweiten Herreneinzel ein solides Spiel und erzielte gegen Juchim in drei Sätzen den ersten Beueler Punkt. Auch Vasudevan brillierte im ersten Herreneinzel und verringerte nach vier starken Sätzen gegen Bednorsch den Punkterückstand auf 2:4. Als letztes Spiel des Tages stand das gemischte Doppel zwischen Fischer/Holenz und Gredner/Gredner an. Nach den beiden zuletzt gewonnenen Spielen legte die Mannschaft des 1. BC Beuel große Hoffnungen in ein Endergebnis von 3:4 um somit noch einen Tabellenpunkt aus dem Spieltag mitzunehmen. Allen war klar, dass dafür sowohl die Spieler auf, als auch die Spieler und Fans neben dem Feld alles geben müssen. Und das taten sie. Fünf hart umkämpfte Sätze und einige graue Haare kostete es, doch ging das Mixed-Team Fischer/Holenz mit einem 11:9 im letzten Satz siegreich vom Feld.
Auch wenn das zweite Team des 1. BC Beuel mit einem Endergebnis von 3:4 auf dem Papier zwar verloren hat, so fühlt es sich nach dem spannenden Comeback im Laufe des Spieltags schon fast wie ein Sieg an. Die Zweite sichert durch das knappe Ergebnis einen ersten Punkt in der Saison. Für die nächsten beiden Spieltage steht eine Auswärtsreise nach Hamburg an, wo die junge Truppe versuchen wird noch mehr Punkte dem Beueler Konto hinzuzufügen. Abschließend möchte sich das Team bei allen Zuschauern bedanken, die so sehr mitgefiebert und angefeuert haben und trotz pandemiebedingten Einschränkungen zahlreich erschienen sind!
Lennart Konder

Ein Krimi zur Premiere des CfB

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Das Team des CfB Köln (vl. Christoph Offermann, Fabian Demtröder, Marijn Put, Jan Thiele, Lena Bonnie, Fabienne Wachenfeld, Lisa Heidnreich, Philipp Wachenfeld). Foto: Klaus Klatt
1. CfB Köln verliert zum Auftakt der 2. Bundesliga gegen die SG VfB/SC Peine mit 3:4 Der Rückhanddrive von Lisa Heidenreich klatscht an die Netzkante, scheint sich für einen Moment noch herüber zu kämpfen und fällt doch auf Seiten der Kölnerin zu Boden. Der Satz und das Spiel gegen Florentine Schöffski war verloren. Eine sinnbildliche Szene für das Duell der Aufsteiger am ersten Spieltag der 2. Bundesliga Nord. In einem hart umkämpften, spannenden Match setzte sich die SG VfB/SC Peine beim 1. CfB Köln mit 4:3 durch.
„Wir sind eigentlich ganz zufrieden mit dem Spiel. Obwohl es auch andersherum hätte ausgehen können“, resümierte CfB-Teamsprecher Philipp Wachenfeld die Bundesligapremiere seines Teams. Es lag im Spielverlauf begründet, dass sich die Gastgeber letztlich auch ein wenig wie die Sieger fühlen durften. So war jedem Kölner die Nervosität zunächst deutlich anzumerken. Während Marijn Put/Christopher Offermann zum Auftakt in ihrem ersten gemeinsamen Doppel gegen Lucas Bednorsch/Lucas Gredner viele leichte Fehler das Match kosteten, scheiterten Fabienne Wachenfeld/Lena Bonnie an der fehlenden Abgeklärtheit. Nach hartem Kampf hatten sie Peines Nadine Cordes/Laura Gredner so sehr in die Defensive gedrängt, dass nur ein einziger entschlossener Smash den Matchball im fünften Satz bedeutet hätte. Doch dieser blieb, auch dank exzellenter Abwehrarbeit der Gegnerinnen, aus – Cordes/Gredner glichen zum 9:9 aus und sicherten sich auch die beiden folgenden Ballwechsel zum Spielgewinn. Auf dem Parallelcourt legten derweil Philipp Wachenfeld/Fabian Demtröder gegen Niklas König/Mirko Ewert einen hochkonzentrierten, dynamischen Auftritt hin und holten den ersten Bundesligasieg in der Kölner Geschichte glatt in drei Sätzen. Die rund 140 Zuschauer, die ihr Team unermüdlich nach vorne peitschten, schöpften wieder Hoffnung, wurden dann aber Zeuge, wie Jan Thiele das zweite Herreneinzel gegen Frank Juchim in drei Sätzen und Lisa Heidenreich gegen Florentine Schöffski in vier Sätzen verloren – Peine führte 4:1 und hatte den Sieg bereits sicher. Dann aber stellte Marijn Put im ersten Herreneinzel gegen Lucas Bednorsch eindrucksvoll unter Beweis, dass er die erhoffte Verstärkung für den CfB ist. Der Belgier siegte gegen einen starken Gegner in vier Sätzen und fieberte dann mit seinen Teamkollegen im Mixed mit. Hier gingen die beiden Wachenfelds gegen Lucas Gredner/Nadine Cordes nochmal über die volle Distanz. Nachdem bei einer 6:5-Führung der Gäste im fünften Satz ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden, drehten die Kölner nochmal auf. Die CfBler holten fünf Punkte in Serie, gewannen letztlich mit 11:7 und sicherten den Gastgebern so einen Punkt in der Tabelle. „ Wir haben zum Teil doch extrem nervös gespielt. Dieser eine Punkt wird helfen, dass dies beim nächsten Mal besser wird“, hofft Wachenfeld, für dessen Team das Abenteuer Bundesliga mit einem Doppelspieltag im Norden am 17.10. (beim TSV Trittau) und 18.10. (beim Hamburg Horner TV) weitergehen wird. Philipp Wachenfeld

Im Norden ausgeglichen

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Logo Refrath
Nach dem zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord zeigt sich noch kein absoluter Favorit ab. Die Erstliga-Reserven von Refrath und Trittau mischen vorne mit. Sie gewann knapp auswärts in Berlin und Mülheim. Solingen und Hohenlimburg landen je einen 5:2-Sieg in Berlin und Hamburg. EBT Berlin – Refrath II 3:4 Berliner Brauereien – Solingen 2:5 Beuel II – Peine 3:4 Hohenlimburg – Horner TV 5:2 Mülheim – Trittau II 3:4
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2. Bundesliga Nord 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau4409208
24409199
3Peine43171711
4Solingen43161513
542261414
6Horner TV41341315
7EBT Berlin31241110
8Hohenlimurg41331216
93123912
10cfb Köln3031615
113030417

Starker Auftritt von Dortelweil

kai-schaefer-spielt-wieder-in-dortelweil-foto-sv-fun-ball-dortelweil
Kai Schäfer spielt wieder in Dortelweil. Foto: SV Fun-Ball Dortelweil
Bei ihrem ersten Spiel zum Auftakt der 2. Bundesliga Süd zeigte sich Dortelweil von der stärksten Seite. In Marktheidenfeld sicherten sie sich beim 7:0-Endstand drei Punkte. Aber auch Titelverteidiger Bischmisheim II wahrte seinen Führungsanspruch mit einem 7:0 in eigener Halle gegen Aufsteiger Neuhofen. Deulich gewann hingegen Offenburg in Fischbach. Knapp ging es in Geretsried gegen Remagen und Neubiberg gegen Hofheim zu. Die Gastgeber verloren jeweils knapp mit 3:4. Fischbach – Offenburg 2:5 Bischmisheim II – Neuhofen 7:0 Geretsried – Remagen 3:4 Neubiberg – Hofheim 3:4 Marktheidenfeld – Dortelweil 0:7

2. Bundesliga Süd 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim44010226
2SV Funball Dortelweil3309210
343171810
4Schwanheim32151318
542251318
642251216
7Fischbach42241315
8Offenburg31231011
9Neuhofen3122615
10Neubiberg4042721
11Geretsried4041523

Starker Saisonauftakt für Offenburg im Süden

das-erfolgreiche-offenburger-team-muss-sich-trotz-teammasken-wahrlich-nicht-verstecken-v-l-n-r-jonas-burger-lena-reder-lukas-burger-johannes-discher-paloma-wich-senja-toepfer-andreas-mueller-foto-privat
Das erfolgreiche Offenburger Team muss sich trotz Teammasken  wahrlich nicht verstecken.
V.l.n.r: Jonas Burger, Lena Reder, Lukas Burger, Johannes Discher, Paloma Wich, Senja Töpfer, Andreas Müller. Foto: privat.
In der 2. Bundesliga holt der Badmintonclub Offenburg drei Punkte aus zwei Spielen und punktet sogar überraschend beim Titelaspiranten,
Ohne die Nummer 1, Karl Kert und dem noch angeschlagenen Jonas Burger traten die Offenburger ihre Auswärtsreise nach Bischmisheim und Fischbach an. In Bischmisheim begann die Partie alles andere als gut. Alle drei Doppel gingen an die Hausherren. Erst Lukas Burger sorgte im 1. Herreneinzel für den Offenburger Anschlusspunkt. Nachdem die BCOler auch das Mixed an Saarländer abgaben, war es Neuzuggang Lena Reder die mit dem Sieg in einem spannenden Fünf-Satz-Match den zweiten Punkt erkämpfte und die Hoffnung aufkommen ließ, dass man einen Zähler mit nach Hause nehmen könnte. Im abschließenden 2. Herreneinzel bewies Johannes Discher wieder einmal seine Nervenstärke und konnte in vier Sätzen den Punkt zum 3:4-Endstand aus Offenburger Sicht holen und damit den im Kampf um den Klassenerhalt wichtigen Bonuspunkt erkämpfen. In der Sonntagspartie gegen Fischbach starteten die Badener deutlich besser. Alle drei Doppel gingen an den BCO und als Lena Reder auch ihr zweites Einzel an diesem Einstands-Wochenende gewann, war mit der 4:0-Führung der Sieg und sichere zwei Punkte für die Tabelle bereits perfekt. Als Jonas Burger und Paloma Wich im Mixed den fünften Punkt erspielten, standen die BCOler sogar kurz vor den drei Punkten bei einem 6:1- oder 7:0-Sieg, allerdings konnten die Fischbacher Herren Hammes und Kehl ihre Einzel nach Hause bringen und verhinderten damit den ersten Dreier für die Offenburger. „Ein starker Auftakt des Teams,“ resümiert Jürgen Burger das Wochenende, „der Punkt in Bischmisheim war überraschend und ist ein echter Gewinn, natürlich hatten wir auf den Sieg gegen Fischbach gehofft, aber wenn man sieht, dass die Partien doch eng und umkämpft waren, sind wir froh, dass es auch tatsächlich geklappt hat.“ Jürgen Burger

Hofheim holt zum Auftakt in der 2. Bundesliga Süd einen Dreier

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Logo TV Hofheim
Vorjahresmeister Bischmisheim II tat sich zum Beginn der 2. Bundesliga Süd etwas schwer und siegte in eigener Halle gegen Offenburg nur mit 4:3. Besser machte es da Hofheim, die beim Aufsteiger Geretsried mit 7:0 glänzten und drei Punkte mit nach Hause nahmen. Stark zeigten sich auch Fischbach und Marktheidenfeld, die jeweils mit 5:2 gewannen. Neubiberg verlor hingegen auch in eigener Halle gegen Remagen mit 3:4.

2. Bundesliga Süd 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim44010226
2SV Funball Dortelweil3309210
343171810
4Schwanheim32151318
542251318
642251216
7Fischbach42241315
8Offenburg31231011
9Neuhofen3122615
10Neubiberg4042721
11Geretsried4041523

Auftakt in der 2. Bundesliga Nord

logo-refrath
Logo Refrath
Gut in die Saison 2020/2021 kamen die Teams der 2. Bundesliga Nord. Die besten Ergebnisse erzielten Refrath II gegen Berliner Brauereien und Trittau II gegen Hohenlimburg mit jeweils 5:2. EBT Berlin unterlag in eigener Halle mit 3:4 gegen Solingen. Dabei hatten die Hauptstädter prominente Unterstützung: Marc Zwiebler steuerte im 1. Doppel und im Mixed je einen Sieg bei. Knapp wurde es bei Mülheim, die in eigener Halle gegen den Horner TV beim 4:3 einen Punkt den Gästen gönnte. Aufsteiger CfB Köln unterlag knapp gegen Peine mit 3:4, feierte jedoch den ersten Punktgewinn.

2. Bundesliga Nord 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Trittau4409208
24409199
3Peine43171711
4Solingen43161513
542261414
6Horner TV41341315
7EBT Berlin31241110
8Hohenlimurg41331216
93123912
10cfb Köln3031615
113030417

Offenburg muss zum Auftakt nach Bischmisheim und Fischbach

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Der Offenburger Neuzugang Lena Reder möchte zum Auftakt mit dem BCO punkten
Foto: Paloma Wich
Zu Beginn in der 2. Bundesliga Süd bringt der Spielplan die erste Garde des BC Offenburg zum Ligaprimus nach Bischmisheim. Die Badener sind in ihrer zweiten Bundesligasaison hier sicherlich in der Außenseiterrolle. Trotzdem hat sich das Team um Mannschaftskapitän Lukas Burger vorgenommen den Saarländern Paroli zu bieten und sich am Ende vieleicht mit einem Überraschungspunkt zu belohnen. Auch die Sonntagspartie des ersten Wochenendes in der zweiten Liga Süd hat es in sich. Mit dem SV Fischbach hatten sich die Offenburger in der lezten Sasion zwei enge Duelle geliefert, einmal mit dem besseren Ende für die BCOler einmal für die Pfälzer. Man darf gespannt sein, ob nach guter Sasionvorbereitung gleich zu Auftakt etwas Zählbares für die Offenburger herausspringt. Jürgen Burger

Das Warten für Beuel II hat ein Ende!

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Vanessa Seele. Foto: 1. BC Beuel
Die Badminton Bundesliga Saison 2020/21 beginnt und in der Erwin-Kranz-Halle in Bonn Beuel werden wieder die Schläger geschwungen! Am Sonntag, den 04.10.2020 begrüßt die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel den Aufsteiger SG VfB/SC Peine. Das Team 2 des 1. BC Beuel möchte sich direkt zum Auftakt die ersten Punkte gegen das Team aus Niedersachsen in der Tabelle sichern.
Der Herrenkader der Bonner Zweiten hat sich durch Marvin Datko, Ethan van Leeuwen, Wessel van der Aar und Niklas Kirchgeßner verstärkt. Team 2 freut sich auch auf Seiten der Damen zu verkünden, dass Luise Heim den Weg zurück in den 1. BC Beuel gefunden hat.
Auch die Mannschaft aus Peine verzeichnet eine Erweiterung ihres Kaders durch den Einzel- und Doppelspieler Lucas Bednorsch.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt hat der 1. BC Beuel ein Hygienekonzept entwickelt. Dieses bietet 111 badmintonbegeisterten Zuschauern die Möglichkeit, beim Saisonstart und den darauf folgenden Heimspielen dabei zu sein. Die Besucher werden um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, sowie um die Einhaltung des Einbahnstraßen-Systems und der Hygieneetikette gebeten. Mit einem reduzierten Cafeteria-Angebot ist für den kleinen Durst ebenfalls gesorgt. Der Eintritt bei Spielen des Teams 2 ist frei. Der 1. BC Beuel freut sich somit am 04.10.2020 ab 14:00 Uhr auf ein spannendes Spiel in der Erwin-Kranz-Halle (Limpericher Str. 141, 53225 Bonn) mit guter Atmosphäre und einem erhofften Sieg für das eigene Team 2.
Katja Holenz

50. Erstligaspielzeit in der Historie

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Aktueller Vorstand des DBLV. Foto: Helmut Ruppert
Auftakt der Spielzeit 2020/2021 in der 1. Badminton-Bundesliga am 18. Oktober. Dies ist zugleich die erste Saison unter Federführung des DBLV.
Wenn am 18. Oktober die zehn Erstligisten in die Badminton-Bundesligasaison 2020/2021 starten, erwartet die Mannschaften zum einen ein besonderes Jubiläum, zum anderen kommt es in verschiedener Hinsicht zu einer Premiere: Eingeführt zur Spielzeit 1971/1972, steht 2020/2021 die 50. Saison im Badminton-Oberhaus in der Geschichte an. Dabei sind zwei Vereine – die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen) – erstmalig in der Eliteklasse vertreten. Sie stiegen nach der – coronabedingt abgebrochenen – Saison 2019/2020 aus der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf.
Da die Spieltage, die in der Saison 2019/2020 noch im Rahmen der Punktspielrunde angestanden hätten, sowie die anschließenden Play-off-Viertelfinalpartien und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nicht nachgeholt wurden, geht außerdem zum ersten Mal in der Badmintonhistorie keine Mannschaft als Titelverteidiger an den Start.
Eine Neuerung besteht darüber hinaus darin, dass die bevorstehende Spielzeit die erste ist, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der 2. Bundesligen, die seit dem 1. Januar 2020 – neben den 16 Badminton-Landesverbänden – dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) als Mitglied angehört. Die Mitgliedschaft ist dabei außerordentlich und zudem zeitlich befristet: Die Aufnahme des DBLV als außerordentliches Mitglied im DBV endet nach dem Abschluss der Saison 2022/2023. Der Deutsche Badminton-Ligaverband verfolgt das Ziel, den am Bundesligaspielbetrieb beteiligten Vereinen mehr Eigenständigkeit unter dem Dach des DBV zu verschaffen, insbesondere in Bezug auf die Durchführung des Spielbetriebs. Punktspielrunde mit anschließender Play-off-Runde. Wie in der vorangegangenen Saison tragen die Erstligisten zunächst eine Punktspielrunde aus, die aus einer Hin- und einer Rückrunde besteht, d. h., jede Mannschaft bestreitet gegen jede andere je ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Die Punktspielrunde wird am 11. April 2021 mit den Begegnungen vom 18. Spieltag abgeschlossen. Wer nach Beendigung der Punktspielrunde Tabellenrang eins oder zwei belegt, steht automatisch im „Final-Four“ um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Endrunde um den „Riegel-Pokal“ ist 2021 für den 8./9. Mai vorgesehen. Die beiden weiteren Teilnehmer am „Final-Four“ werden in Play-off-Viertelfinalspielen ermittelt, die am Wochenende 24./25. April 2021 stattfinden. Der Tabellendritte nach Abschluss der Punktspielrunde trifft darin auf den Tabellensechsten, der Tabellenvierte auf den Tabellenfünften.
In der Hin- und der Rückrunde werden auch in der Saison 2020/2021 pro Begegnung sieben Matches bestritten: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Bei einem Endstand von 7:0 bzw. 6:1 erhält die Siegermannschaft drei Punkte. Geht das Aufeinandertreffen 5:2 aus, werden dem Gewinner zwei Punkte zugesprochen. Steht es nach den sieben Matches 4:3, bekommt der Sieger zwei Punkte und der unterlegene Verein einen Punkt. Gezählt werden für die Tabelle ausschließlich Pluspunkte. Jedes Match besteht aus drei Gewinnsätzen bis elf Punkte, wobei eine Verlängerung bis 15 Punkte möglich ist. Ab dem Stand von 10:10 gewinnt die Seite, die zuerst zwei Punkte Vorsprung hat. Kommt es zum Stand von 14:14, entscheidet der nächste Punkt (15:14).
Derjenige Verein, der nach Abschluss der Punktspielrunde Tabellenplatz zehn belegt, steigt automatisch in die – in eine Nord- und eine Süd-Staffel gegliederte – 2. Bundesliga ab. Der Tabellenneunte erhält die Möglichkeit, im Rahmen der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga den Klassenerhalt zu wahren. Gegner des betreffenden Erstligisten sind die Meister der 2. Bundesliga Nord und Süd. Die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Aufstiegsrunde – die wie das „Final-Four“ um den DM-Titel an einem Wochenende und an einem Ort stattfindet – dürfen schließlich in der Saison 2021/2022 in der Eliteklasse antreten. Der Termin der Aufstiegsrunde ist im Jahr 2021 der 24./25. April. Sie findet damit parallel zu den Play-off-Viertelfinalspielen der Erstligisten statt.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften): BC Saarbrücken-Bischmisheim I ,Saarland, 1. Bundesliga: Platz 1 TV Refrath I ,Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 2 Blau-Weiss Wittorf, Schleswig-Holstein, 1. Bundesliga: Platz 3 1. BC Wipperfeld, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 4 SC Union Lüdinghausen Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 5 TSV Trittau I, Hamburg, 1. Bundesliga: Platz 6 1. BC Beuel I, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 8 TSV Neuhausen-Nymphenburg, Bayern, 1. Bundesliga: Platz 10 SG Schorndorf, Baden-Württemberg, 2. Bundesliga Süd: Platz 2 SV GutsMuths Jena, Thüringen, 2. Bundesliga Süd: Platz 4

Zweitligaauftakt 2020/2021 schon am 3. Oktober

Die Zweitligisten starten bereits am 3. Oktober in die neue Spielzeit. Die zweithöchste deutsche Spielklasse wurde zur Saison 1988/1989 ins Leben gerufen, folglich steht 2020/2021 die 33. Spielzeit in der Historie an. Auch in der 2. Bundesliga kommt es in der bevorstehenden Saison zu Debüts: Der 1. CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) schlagen in der Spielzeit 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auf.
Die Zweitligisten treten ebenfalls nach dem Modus „jeder gegen jeden“ in einer Hin- und einer Rückrunde gegeneinander an. Die Rückrunde 2020/2021 endet für die betreffenden Vereine gleichsam am 11. April 2021. Dabei gehen in der neuen Saison 22 statt bis dato 20 Mannschaften an den Start – je elf in der Nord- und in der Süd-Staffel: 2019/2020 gab es aufgrund der besonderen Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen, dennoch durften die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken. Damit werden 2020/2021 in den 2. Bundesligen einmalig jeweils 22 Spieltage ausgetragen. Auch in der 2. Bundesliga war die vorangegangene Saison vorzeitig beendet worden. Um im Hinblick auf die Spielzeit 2021/2022 wieder die Sollzahl von je zehn Mannschaften zu erreichen, ist 2020/2021 ein vermehrter Abstieg erforderlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Geretsried spielt zum Auftakt ohne Publikum

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TuS Geretsried
Der Aufsteiger in die 2. Badminton Bundesliga Süd, der TuS Geretsried, beginnt seine Saison mit zwei Heimspielen. Am Samstag, 03. Oktober, 15.00, wird der TV Hofheim aus dem Taunus erwartet. Nach der abgebrochenen letztjährigen Saison war Geretsried als Tabellenführer aufgestiegen. Das Saisonziel, Klassenerhalt, ist bei allen Spielern im Visier. „Wir wollen gegen den Tabellenachten aus der Vorsaison punkten, das ist vielleicht schon ein Abstiegsduell“, glaubt Kapitän Noah Gnalian. Mir der gerade zur Jugend EM nominierten Teilnehmerin, der sechzehn jährigen Antonia Schaller, hat Geretsried berechtigte Hoffnungen auch gleich im ersten Saisonspiel, was für das Pluskonto zu holen. „Meine Stärke ist das Einzel, deshalb hat mich der Jugendbundestrainer auch für die U19 EM nominiert.“ Im Nationalkader steht Mareike Bittner, vom TV Hofheim, ebenfalls. Hier kommt es zu einem Aufeinandertreffen der Nationalspielerinnen. An der Seite von Michelle Deschle wird Antonia im Damendoppel auch eine gute Chance eingeräumt ihre überragende Bilanzweiter auszubauen. „Die Damenpunkte haben unseren Aufstieg letztes Jahr gebracht, wir hoffen wieder auf eine gute Saison der Damen, um die Liga zu halten“, erwünscht sich Team Organisator, Sascha Gnalian. „Der Aufwand aller Akteure wächst jedes Jahr, es wäre eine Belohnung für jeden, wenn wir nicht wieder nur eine Saison in der 2. Liga blieben.“ Am Sonntag, 04.10., 12.30, gastiert der BC Remagen, in der Adalbert Stifter Mittelschule. Ein möglicher Erfolg gegen den BC Remagen, dem Tabellenletzten der Vorsaison -Absteiger gab es Corona bedingt keine, könnte Geretsried helfen. So gilt der Saisonstart für die zwei Begegnungen schon als sehr deutlicher Richtungshinweis, wer in der Liga bleiben könnte.
Auf Fans müssen die Geretsrieder am kommenden Wochenende leider verzichten, da Zuschauer in Geretsried, aufgrund der aktuellen Corona-Situation, leider nicht zugelassen sind. Sascha Gnalian

Beuel startklar für die neue Saison

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Vladimir Malkov. Foto: BC Beuel
Mit einigen Veränderungen im Mannschaftskader startet der Badminton-Bundesligist aus Beuel in die neue Saison. Der erste Spieltag findet am 18.10.2020 statt.
Die Mannschaft tritt dann zum Auftakt beim amtierenden Deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, an. Es hat sich zur neuen Saison hin einiges getan im Kader der Beueler Ersten: Nicht mehr im Team ist Max Weißkirchen. Er wechselte zum Liga-Konkurrenten nach Lüdinghausen. Ebenfalls nicht mehr mit dabei sind die Schweizerin Ronja Stern, Lisa Kaminski, der Inder Gurusaidutt und der Schotte Adam Pringle. Lukas Resch hat seine Leistungssportkarriere beendet und wird der Mannschaft nur noch im Bedarfsfall zur Verfügung stehen. Trotz der Abgänge ist es Teammanager Max Schneider gelungen, für die kommende Saison eine durchaus schlagkräftige Truppe zusammenzustellen: Neue Nummer Eins bei den Herren ist der Russe Vladimir Malkov. Der 34-jährige Einzelspezialist ist die aktuelle Nummer 73 der Weltrangliste und konnte mit der Unterstützung der Sports-Solution GmbH nach Beuel geholt werden. Ergänzt wird das Team im Herreneinzel durch den Inder Siddharath Thakur und das englische Nachwuchstalent Harry Huang. Bei den Herrendoppeln ist Nationalspieler Daniel Hess nach seiner langen Verletzungspause wieder fit und freut sich auf die kommende Saison. Ihm zur Seite stehen die Engländer Zach Russ, Peter Briggs sowie die Neuzugänge Ethan van Leeuwen (England) und Wessel van der Aar (Niederlande). Besonders freut man sich in Beuel, dass es darüber hinaus gelungen ist, das Eigengewächs Marvin Datko wieder in den Verein zurückzuholen. Doppel-und Mixedspezialist Datko hatte in der vergangenen Saison für den BV Mülheim gespielt. Im Damenbereich kann das Team nach wie vor auf das Beueler Urgestein Hannah Pohl setzen. Die 26-jährige Doppel-und Mixedspielerin ist bereits seit Jahren eine verlässliche Stütze für das Team. Sie wird im Doppel gemeinsam mit Lara Käpplein aufschlagen. Käpplein, die vom BV Mülheim 2 nach Beuel wechselt, hat ihre internationale Karriere zwischenzeitlich beendet. Als Nationalspielerin kam sie in zahlreichen Länderspielen für den Deutschen Badmintonverband zum Einsatz und zählte ebenfalls bei mehreren Welt-und Europameisterschaften zur deutschen Delegation. Abgerundet wird der Damenkader durch die Einzelspielerin Brid Stepper, die bereits seit mehreren Jahren an der Beueler Badminton-Akademie trainiert und deshalb eine hervorragende Ergänzung für das Team ist. Unterstützt wird sie von Luise Heim, die in Beuel noch bestens bekannt ist. Mit dieser Mannschaft kann Teammanager Schneidertrotz gewisser Unsicherheitenvoller Zuversicht in die kommende Saison blicken: „Die Corona Pandemie ist eine große Herausforderung für den 1. BC Beuel und trifft uns vielleicht sogar etwas härter als einige Konkurrenten, aufgrund der Strukturen die wir in Beuel geschaffen haben. Trotz der herausfordernden Situation ist es uns gelungen eine ausgewogene Mannschaft zusammen zu stellen, auch wenn wir natürlich den Abgang von Max Weißkirchen sehr bedauern. Neben zahlreichen jungen Spielern, die über ein enormes Potential verfügen, haben wir auch einige erfahrene Spieler mit an Bord. Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss Corona auf die kommende Saison haben wird. Aktuell steigen die Infektionszahlen wieder und es bleibt abzuwarten, ob An-und Abreisen der Spieler möglich sind. Das Team hat jedenfalls das Potential uns auch in der kommenden Saison viel Freude zu bereiten und dass wir unserem Beueler Publikum, hoffentlich wieder live, hervorragenden Badmintonsport präsentieren können.“ Katja Holenz

Spannender Start für Refrath II in Berlin

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Denis Nyenhuis – Kapitän der Zweitligamannschaft des TV Refrath. Foto: Andre Jahnke
Während sich die Teams der 1. Badminton-Bundesliga noch zwei Wochen gedulden müssen, beginnt in der 2.Liga am kommenden Wochenende die Saison 2020/21. Nach dem Saisonabbruch Mitte März blickt man gespannt auf die gastgebenden Vereine, die mit unterschiedlichen Hygienekonzepten versuchen, die Spiele gut über die Bühne zu bringen. Die 2. Mannschaft des TV Refrath reist nach Berlin, um dort gegen die vermeintlichen Absteiger der letzten Saison anzutreten. EBT Berlin und SV Berliner Brauereien profitierten letztlich vom Saisonabbruch zwei Spieltage vor Schluss, standen sie doch damals auf den Tabellenplätzen neun und zehn. Man darf nicht nur gespannt sein, wie sich die beiden Hauptstadtclubs präsentieren, sondern auch, wie alle Teams ohne ihre ausländischen Spieler auskommen, die zum überwiegenden Teil nicht einreisen dürfen oder möchten. Letzteres betrifft TV Refrath 2 nicht, weil die Mannschaft komplett aus erfahrenen und jungen deutschen Spielern besteht. Allein die ehemalige russische Weltklassespielerin Ella Diehl bringt einen internationalen „Anstrich“ ins Team. Sie kam nach der letzten Saison vom BV Wesel RW zum TVR und hat seit vielen Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland. Ella Diehl debütiert für ihren neuen Verein ebenso wie die Jugendnationalspielerin und zweifache Deutsche U19-Meisterin Leona Michalski. Mit diesem Duo verfügt der TVR vermutlich über die stärksten Damen der Liga und hat mit Jenny Karnott eine weitere Top-Dame in seinen Reihen. Bei den Herren besteht das Team aus drei Routiniers und einigen jungen Spielern. Kapitän Denis Nyenhuis (34), Mark Byerly (26) und Rückkehrer Kai Waldenberger (37) stehen an der Seite von Christopher Klauer (21) und Elias Beckmann (20). Die beiden jüngsten Spieler Bennet Peters und Corvin Schmitz feiern gleich zu Saisonbeginn ihren 18. und 19. Geburtstag und werden im Saisonverlauf mehrere Einsätze erhalten. Von diesem 10-köpfigen Aufgebot reisen jedoch am Wochenende nur 4 Herren und 2 Damen nach Berlin. Dies werden sein: Klauer, Nyenhuis, Byerly, Beckmann, Diehl und Michalski. Man erwartet vor allem auf der Herrenseite enge Spiele und hofft auf zwei knappe Siege für den TV Refrath

CourtSport erweitert Service

CourtSpot erweitert seinen Bundesliga-Kalenderservice um weitere Regional- und Oberligen. Insgesamt können jetzt die Spieltermine von 10 Ligen entweder abonniert oder einmalig importiert werden.Die einzelnen Termine bieten neben Zeit und Ort auch die Infos zu Liga, Spieltag und Hin- oder Rückrunde. Sie sind mit dem Datenstand vom 26.09.2020 hinterlegt. Die “Länge” eines Termins wurde dieses mal auf 5 Minuten (bzw. den Beginn der Begegnung) begrenzt, da die bisherigen “3-Stunden-Kästen” sich in mancher Kalenderansicht gegenseitig zu sehr behindert haben.Wer bereits letztes Jahr einen der Bundesliga- oder RL-Nord- bzw. RL-West-Kalender abonniert (und nicht importiert) hat, erhält die neuen Termine dieser Ligen automatisch auf sein Gerät.https://courtspot.de/CourtSpot-Webseite/Spieltermine.html

Schorndorf angelt sich Superstar

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Jan Jörgensen (Foto: Bernd Bauer).
Die SG Schorndorf sorgt für eine Riesen-Sensation im deutschen Badmintonsport. Jan Ø. Jørgensen, einer der weltbesten Spieler im Badminton, steht zukünftig auf Ranglistenplatz Eins beim Erstligaaufsteiger. Der symphatische Däne (32), war lange die Nummer Zwei der Einzel-Weltrangliste und ist hochdekoriert mit Titeln und Erfolgen. Unter anderem war er Dritter bei der Weltmeisterschaft im Einzel 2015 und Teamweltmeister mit Dänemark. Die Baden-Württembergische Badmintonhochburg Schorndorf und der Badminton-Weltstar Jan Ø. Jørgensen – das ist eine beinahe unglaubliche Verbindung. Eine Verbindung, bei der es auch nicht um Geld geht. Sollte der Däne auflaufen, dann insbesondere um weitere Spielpraxis zu sammeln und das Team mit der er trainiert zu unterstützen. Bei der unglaublichen Verbindung SG und Jörgensen handelt es sich also um keinen verspäteten Aprilscherz. Die Story, wie die SG und J Jan Ø. Jørgensen zusammenkamen, nimmt ihren Verlauf jedoch in der Tat im Monat April. Da kursierte im Internet die Nachricht, dass Stine Jørgensen künftig für den deutschen Handballmeister SG BBM Bietigheim spielen würde. Die 29-jährige Dänin war Spielführerin der dänischen Frauenhandball-Nationalmannschaft. In Badmintonkreisen kam daraufhin die Frage auf, ob denn auch ihr Ehemann, der Badminton-Weltklassespieler Jan Ø. Jørgensen, mit nach Deutschland kommen würde. Benjamin Wahl, der Teamchef des Erstligaaufsteigers SG Schorndorf, fasste sich ein Herz und kontaktierte den Badminton-Weltstar über Instagram.

„Jan antwortete prompt“ , freute sich Benjamin Wahl. Ein Telefonat mit dem Badmintonprofi ließ Benjamin Wahl noch mehr träumen. „Es war ein unglaublich tolles Gespräch mit Jan, bei dem er sogar die Bereitschaft signalisierte, regelmäßig bei uns zu trainieren und eine Trainingsgruppe zu leiten.“

Auch bei einem Gläschen Wein in Wahls Wohnstube in Schorndorf passte die Chemie zwischen Remstal und Dänemark bestens. Die Bereitschaft auch ein Teil des Schorndorfer Teams zu werden konkretisierte sich. Beim Trainingslager des Schorndorfer Bundesligakaders Ende Juli in der Karl Wahl-Halle nahm Jan Ø. Jørgensen bereits teil und gab Tipps. David Kramer, das Schorndorfer Einzelass der SG, war beeindruckt von der Schnelligkeit und dem Können des Dänen. Wie flink der Däne sich auf dem Spielfeld bewegt, wie unglaublich schlagsicher und spektakulär seine Spielweise ist, das lässt sich auf youtube mit wenigen Klicks eindrucksvoll verfolgen. Der im dänischen Aalborg geborene Modellathlet ist seit 2005 Badminton-Profi. 2015 belegte er bei den Weltmeisterschaften in Jakarta Platz Drei. Mit Dänemark gewann er 2016 die Teamweltmeisterschaft, den Thomas Cup. 2014 holte sich Jørgensen in Kasan bei den Europameisterschaften den Titel im Einzel. Gleich siebenmal siegte er mit Dänemark bei Mannschaftseuropameisterschaften. Große Turniersiege stehen ebenfalls auf der Liste. So die Indonesia Open, Denmark Open und die French Open. Falls Jan Ø. Jørgensen (32) für Schorndorf in der 1. Bundesliga aufläuft, dann ist er mit Abstand der erfolgreichste und beste Spieler, welcher wohl jemals in der Bundesliga gespielt hat. Der deutsche Ausnahmespieler der jüngeren Vergangenheit ist Marc Zwiebler. Von den elf Begegnungen mit der deutschen Badmintonlegende gingen neun an den Dänen. Wenn nun Jan Ø. Jørgensen als Nummer Eins auf der Schorndorfer Bundesligarangliste steht, geht es nicht um Geld. Es passt einfach aus mehreren Gründen. Jan Ø. Jørgensens Lebensmittelpunkt ist für die nächsten zwei Jahre Bietigheim. Schorndorf ist der kürzeste Weg um seinem Leistungssport nachzugehen und Schorndorf ist im Badmintonsport die Nummer Eins im Land. Bei der SG Leistungsgruppe kann er sich fit halten und machen für kommende Herausforderungen im Badminton. Und der Däne will auch in Deutschland ankommen, soziale Kontakte aufbauen und pflegen. Ob es zu einem Einsatz von Jan Ø. Jørgensen für Schorndorf in der ersten Liga kommt ist noch offen. „Wir hoffen das natürlich von ganzem Herzen“ betont Benjamin Wahl. Corona ist auch hier ein Einflussfaktor. Der Rechtshänder wollte sich im Oktober bei den Denmark Open, seinem Wohnzimmer, würdig von der internationalen Bühne verabschieden. Das internationale Topturnier das der Däne 2010 gewann findet aber wohl Coronabedingt nicht statt. Damit ist auch offen ob und wie sich Jan Ø. Jørgensen vom internationalen Badmintonsport verabschieden kann und wird. Und damit ist auch offen, wie die Schorndorfer Bundesligatermine in die Planungen des Neu-Bietigheimers passen. Für Schorndorf ist die bloße Präsenz des Weltklassespielers im Training ein enormer Zugewinn. „Für unsere Bundesligatrainingsgruppe ist der Motivationsschub welchen Jan bewirkt hat augenscheinlich“, so Benjamin Wahl. Im Training ist der Star aus Dänemark bereits Realität in der Schorndorfer Karl Wahl-Halle. Jørgensen als Spieler der SG Schorndorf in einem Pflichtspiel der ersten Bundesliga – aus diesem Traum darf gerne noch Wirklichkeit werden.
Ulrich Kolb
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Alle Begegnungen der Saison 2020 – 2021

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Niko Jockenhöfer neuer VBD-Geschäftsführer

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Niko Jockenhöfer neuer VBD-Geschäftsführer
Die Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH (VBD) hat einen neuen hauptberuflich tätigen Geschäftsführer: Niko Jockenhöfer ergänzt seit dem 1. August 2020 Thomas Born, der im Sommer 2019 übergangsweise die Geschäftsführung der VBD übernommen hatte und diese parallel zu seiner Tätigkeit als Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) – ebenfalls ehrenamtlich – ausübt. Zu den Aufgaben des 29-Jährigen aus Gladbeck zählen neben der reinen Geschäftsführung schwerpunktmäßig die Ausweitung der Tätigkeitsfelder der VBD, wie die Organisation und Durchführung von Länderspielen der deutschen Badminton-Nationalmannschaft, die Realisation des Livestreams bei Top-Events, wie Deutschen Meisterschaften und Länderspielen, sowie die Akquise von Sponsoren. Außerdem unterstützt der Oberligaspieler des Gladbecker FC, der zunächst International Business (Bachelor) studierte und anschließend seinen Master in International Management machte, ehe er für einige Jahre mehrere Escape Rooms leitete, VBD-Mitarbeiterin Louise Huber-Fennell im Zusammenhang mit den YONEX German Open Badminton Championships.

Louise Huber-Fennell bleibt Turnierdirektorin der YONEX German Open

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Louise Huber-Fennell bleibt Turnierdirektorin der YONEX German Open
Die gebürtige Britin, die seit 2017 zum Organisationsteam der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland zählt und anlässlich der 2020er-Edition zum ersten Mal als Turnierdirektorin der prestigeträchtigen Veranstaltung fungierte, bleibt somit die Hauptverantwortliche für die YONEX German Open innerhalb des Organisationskomitees. Gleichzeitig agiert sie als Assistenz des neuen VBD-Geschäftsführers.
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„Da ich das Turnier in Mülheim an der Ruhr in den vergangenen Jahren nahezu immer als Zuschauer begleitet habe, habe ich bereits einen guten Eindruck davon erhalten“, sagt der jetzige stellvertretende Turnierdirektor Niko Jockenhöfer. Seit die diesjährigen YONEX German Open aufgrund der Corona-Pandemie für den ursprünglichen Termin (3. bis 8. März 2020) seitens der Stadt Mülheim an der Ruhr abgesagt wurden, ist das Turnier ausgesetzt. Die 2021er-Auflage soll gemäß des Turnierkalenders des BadmintonWeltverbandes BWF vom 9. bis zum 14. März nächsten Jahres stattfinden. Die Veranstaltung der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ wäre dann auch für die Olympiaqualifikation relevant. Die Organisation und Durchführung der YONEX German Open bildet den Schwerpunkt der Aktivitäten der VBD, welche am 19. Januar 1996 in Mülheim an der Ruhr gegründet wurde. Die Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland verwaltet und vermarktet die Werberechte des Deutschen Badminton-Verbandes und verfolgt u. a. das Ziel, die Sportart Badminton in Deutschland noch stärker als Marke zu etablieren.
„Ich freue mich, dass wir mit Niko Jockenhöfer einen jungen, qualifizierten Mitarbeiter für diese verantwortungsvolle und für die Zukunft des DBV bedeutende Position gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass er neue Impulse in der Vermarktung und Außendarstellung unserer Sportart setzen wird, die uns nicht nur finanziell, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung weiterbringen. Louise Huber-Fennell hat sich in diesem überaus schwierigen ersten Jahr als Turnierdirektorin ausgezeichnet bewährt. Deshalb war es für mich bereits sehr frühzeitig klar, sie für diese Aufgabe dauerhaft gewinnen zu wollen“, so DBV-Präsident Thomas Born. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweitligasaison 2019/2020 vorzeitig beendet

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch der Erstligaspielzeit 2019/2020 fällt am 16. Mai 2020 Die Saison 2019/2020 in den beiden 2. Badminton-Bundesligen wird vorzeitig beendet: Die noch ausstehenden Spieltage 17 und 18, die ursprünglich auf den 14. und den 15. März 2020 terminiert waren, werden nicht nachgeholt. Diese Entscheidung traf das Präsidium des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) am 17. April 2020 angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und auf Empfehlung des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV. Der Saisonabbruch wurde dabei rückwirkend zum 13. März 2020 erklärt.
An jenem Tag war der Spielbetrieb des DBV seitens des DBV-Präsidiums – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt worden. Die Prüfung, inwieweit die Wettbewerbe, die ursprünglich im betreffenden Zeitraum stattfinden sollten, nachgeholt werden können, wurde den jeweils verantwortlichen Gremien – wie dem AfBL – überlassen.
  • Bundesliga Nord und Süd: 2020/2021 ausnahmsweise mit jeweils elf Vereinen
Gleichzeitig folgte das DBV-Präsidium am 17. April 2020 dem Vorschlag des AfBL, wonach es 2019/2020 aufgrund der besonderen Umstände ausnahmsweise keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen geben solle und dennoch die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken dürfen. Dazu werden die beiden 2. Bundesligen in der nächsten Saison einmalig auf jeweils elf Vereine in der Nord- und in der Süd-Staffel aufgestockt. „Durch diese Entscheidung haben die betreffenden Vereine, aber auch die vier Gruppen im DBV, nun Planungssicherheit für die neue Spielzeit“, so DBV-Präsident Thomas Born.
Entsprechend treten in der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 alle Mannschaften an, die bereits 2019/2020 der Liga angehörten – mit Ausnahme des BV Wesel Rot-Weiss (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen), der im Februar 2020 bekannt gegeben hatte, dass er sich zur nächsten Spielzeit aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse zurückziehen wird. Ergänzt wird die Nord-Staffel um je einen Aufsteiger aus den Regionalligen Nord und West.
Die 2. Bundesliga Süd bilden in der neuen Saison alle Vereine, die schon 2019/2020 in dieser Liga aufschlugen – ausgenommen die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen), die 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga aktiv sein werden. Hinzu kommen in der 2. Bundesliga Süd zwei Aufsteiger aus der Regionalliga Mitte und ein Aufsteiger aus der Regionalliga SüdOst.
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften) TV Refrath II
BC Hohenlimburg STC Blau-Weiss Solingen TSV Trittau II 1. BV Mülheim 1. BC Beuel II Hamburg-Horner TV H SG EBT Berlin SV Berliner Brauereien VfB/SC Peine Niedersachsen CfB Köln
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Süd in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim II
  2. TV Marktheidenfeld
  3. SV Fun-Ball Dortelweil
  4. TSV Neubiberg/Ottobrunn
  5. BC Offenburg
  6. TV Hofheim
  7. SV Fischbach
  8. BC RemagenT
  9. TuS Schwanheim
  10. TuS Neuhofen
  11. TuS Geretsried Bayern Regionalliga SüdOst: Platz 1
Dabei geben der CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) in der Spielzeit 2020/2021 ihr Debüt in der 2. Bundesliga.
  1. Bundesliga: Zusammensetzung für 2020/2021 ebenfalls bereits klar
Im Zusammenhang mit der 1. Bundesliga hingegen vertagte das DBV-Präsidium die Entscheidung über die Fortsetzung oder den Abbruch der Saison 2019/2020 auf den 16. Mai 2020. Nachgeholt werden müssten sowohl die Spieltage 17 und 18 im Rahmen der Punktspielrunde (ursprünglich terminiert auf den 13./14. und den 15. März 2020) als auch die Play-off-Viertelfinalpartien (ursprünglich zur Austragung vorgesehen im Zeitraum 14. bis 18. April 2020) und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (ursprünglich terminiert auf den 9./10. Mai 2020).
„Aus unserer Sicht ist es von großer sportlicher Bedeutung, in jedem Jahr einen Deutschen Meister zu küren. Auch die Badmintonfans wünschen sich dies. Momentan ist nicht abzusehen, ob die einst für die Monate März, April und Mai vorgesehenen Begegnungen noch nachgeholt werden können – und, falls dies möglich erscheint, in welcher Form. Wir erhoffen uns Mitte Mai mehr Klarheit darüber“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born die Beweggründe des Präsidiums.
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des Führungsgremiums letztlich ausfällt, steht die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Spielzeit 2020/2021 bereits fest: Da mit dem TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern) und dem Deutschen Rekordmannschaftsmeister 1. BV Mülheim (13 Titelgewinne in den Jahren 1968 bis 1980; Badminton-Landesverband NordrheinWestfalen) bereits im Februar bzw. März 2020 zwei Erstligavereine mitgeteilt hatten, dass sie in der Saison 2020/2021 nicht erneut im Badminton-Oberhaus antreten wollen, werden darin zwei Plätze frei, sodass es 2019/2020 keinen Absteiger aus der 1. Bundesliga gibt und zusätzlich zwei bisherige Zweitligavereine zur neuen Spielzeit in die Eliteklasse hochrücken können.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim I
  2. TV Refrath I
  3. Blau-Weiss Wittorf
  4. 1. BC Wipperfeld
  5. SC Union Lüdinghausen
  6. TSV Trittau I
  7. 1. BC Beuel I
  8. TSV NeuhausenNymphenburg
  9. SG Schorndorf
  10. SV GutsMuths Jena Thüringen 2. Bundesliga Süd: Platz 4
1./2. Bundesliga: Saisonstart für den 3. Oktober 2020 geplant Sowohl in der 1. Badminton-Bundesliga als auch in den beiden 2. Bundesligen soll der 1. Spieltag im Rahmen der Saison 2020/2021 – nach aktuellem Stand – am 3. Oktober 2020 ausgetragen werden. Die nächste Spielzeit ist die erste, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der beiden 2. Bundesligen.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Ordentlicher DBV-Verbandstag verschoben

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bereits am 13. März 2020 beschlossen hatte, aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus den DBV-Spielbetrieb – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 auszusetzen, entschied das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes nun, ferner den für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen abzusetzen und auf einen derzeit unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben.
„Nach Abwägung der Risiken aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie in Deutschland, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und zum Schutz aller Delegierten des DBV und der Badminton-Landesverbände hat das DBV-Präsidium in Abstimmung mit den Verantwortlichen des ausrichtenden Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg diesen Beschluss gefasst“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born (Berlin).
Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes geht demnach davon aus, dass der 56. Ordentliche DBV-Verbandstag nicht vor Oktober 2020 stattfinden kann. Nach aktueller Gesetzeslage ist eine Durchführung bis zum 31. Dezember 2020 erforderlich. Die gewählten und berufenen DBV-Funktionsträgerinnen und -Funktionsträger bleiben bis zu einer eventuellen Abberufung oder bis zur Bestellung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers im Amt.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.
Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzenden der BadmintonLandesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der BadmintonLandesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung.
Am Vorabend des DBV-Verbandstages begrüßen die Verantwortlichen des gastgebenden Badminton-Landesverbandes stets im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Länderspiele gegen Schottland werden verschoben

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Flagge Schottland
Angesichts der prekären Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat der Deutsche Badminton-Verband (DBV) als Veranstalter der für den 6. und 7. April 2020 in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen) geplanten Freundschaftsländerspiele der deutschen Badminton-Nationalmannschaft gegen Schottland in Absprache mit den jeweiligen Ausrichterteams und dem schottischen Badminton-Verband die Verlegung der Begegnungen in den Herbst dieses Jahres beschlossen.
„Die Verantwortlichen beim schottischen Badminton-Verband haben bereits zugesagt, dass sie nach einem geeigneten Termin im September suchen“, erläutert DBV-Geschäftsführer Roland Herres. Da die Freundschaftsländerspiele auch dann in Frankenthal und Bad Hersfeld stattfinden sollen, behalten schon gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Tickets können aber auch an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Die Ausrichtung der Freundschaftsländerspiele gegen Schottland liegt in den Händen von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits mehr als 100 Länderspiele für den DBV organisiert hat. Dabei kooperiert er in Frankenthal mit dem TSV Eppstein und in Bad Hersfeld mit dem TV Hersfeld.
Sobald die neuen Termine für die Begegnungen mit Schottland feststehen, werden diese u. a. auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de bekannt gegeben. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim peilt den Hauptrunden-Titel an

1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt zum Abschluss der regulären Saison den TSV Trittau und Blau-Weiß Wittorf.
Im Gegensatz zu vielen anderen Sportveranstaltungen wird der letzte Doppelspieltag in der Badminton-Bundesliga trotz der Gefahr rund um das Coronavirus nach derzeitigem Stand ohne Einschränkungen über die Bühne gehen. Arno Schley, Vorsitzender im Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) und Präsident des Deutschen Badminton-Ligaverbands (DBLV), gab am Mittwoch an, dass von einer Absage von Bundesligaspielen am kommenden Wochenende derzeit nichts bekannt sei. Wobei die Verantwortung in letzter Instanz aber natürlich bei den jeweiligen Behörden vor Ort liege.
Auf den amtierenden Meister und Tabellenführer 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim warten am Wochenende demnach die letzten beiden Hauptrunden-Auftritte, jeweils vor Heimpublikum. Am Samstag empfängt der BCB ab 18 Uhr in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle den TSV Trittau, der als Tabellensechster aktuell das letzte Ticket für die Playoff-Runde der Teams auf den Bundesliga-Plätzen drei bis sechs hält. Die Schleswig-Holsteiner liegen zwei Punkte vor dem 1.BV Mülheim, der seine Mannschaft nach der Saison aus der 1. Bundesliga zurückziehen wird, und vier Zähler vor dem 1.BC Beuel auf dem achten Platz. Um die Teilnahme an den Playoffs abzusichern, würde Trittau ein Überraschungscoup bei den längst für das Final-Four-Endturnier (9./10. Mai) qualifizierten Bischmisheimern gut zu Gesicht stehen. Der zweifache Titelverteidiger wird allerdings etwas dagegen haben, schließlich möchte der BCB seinen ersten Tabellenplatz auch nach dem abschließenden Doppelspieltag weiter behalten. Bei 35 Punkten und damit drei Zählern Vorsprung auf den TV Refrath könnten die Saarländer bereits mit einem Sieg am Samstag alles klarmachen, sofern Refrath im parallel stattfindenden Heimspiel gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Wittorf entsprechend „mitspielt“.
Am Sonntag erwartet der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim dann zum Abschluss der regulären Saison ab 15 Uhr seinerseits Wittorf-Neumünster und damit den vorherigen Verein von BCB-Neuzugang Stine Küspert. Die 20-jährige Nationalspielerin dürfte gegen die Gäste aus Schleswig-Holstein entsprechend motiviert sein. Gleiches gilt jedoch auch für den Rest der Mannschaft, denn das Verteidigen des ersten Platzes stellt sicherlich ein lohnenswertes Ziel dar. Abgesehen vom Österreicher Luka Wraber dürften dem BCB im abschließenden Doppelauftritt soweit alle Akteure zur Verfügung stehen. Bei den aktuell laufenden All England Open in Birmingham mussten sich Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel und sein Partner Mark Lamsfuß (1.BC Wipperfeld) in der ersten Runde der Herrendoppel-Konkurrenz den an Position sieben gesetzten Taiwanesen Lee Yang und Wang Chi-Lin mit 16:21, 13:21. Im Damendoppel mussten sich BCB-Nationalspielerin Isabel Herttrich und ihre Mitspielerin Linda Efler (Union Lüdinghausen) zum Auftakt den Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith mit 18:21, 14:21 beugen. Im Mixed dagegen feierte Herttrich an der Seite von Lamsfuß einen 21:7, 21:16-Auftakterfolg über Zhang Shu Xian und Guo Xin Wa aus China. dbe

Die Offenburger empfangen Hofheim und Remagen

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Lukas und Jonas Burger, die sich für die Niederlage im Doppel des Hinspiels revanchieren wollen. Foto: Jochen Berger
Am Samstag startet das Zweitligawochenende mit dem direkten Duell um Platz 7. Die BCOler empfangen den TV Hofheim, der momentan mit einem Punkt Rückstand, aber dem besseren Spielverhältnis auf Platz 8 der 2. Bundesliga steht.
Im Hinspiel war es eine sehr enge und heiß umkämpfte Partie, in der Lukas Burger mit 15:14 im 5. Entscheidungssatz im 2. Herreneinzel denkbar knapp den Bonuspunkt für die Offenburger bei der 3:4-Niederlage, rettete. Für die Niederlage wollen sich die Offenburger natürlich revanchieren, wobei die Hoffenheimer mit einem Sieg an den Badenern vorbeiziehen wollen. Die Hessen haben in der Saison schon mehrfach gezeigt, wie stark sie aufspielen können. Ein heißer Kampf mit offenem Visier steht an.
Am Sonntag dann das Spiel, welchens aufgrund des vorgeschriebenen einheitlchen Starts in allen Bundesligaspielen diesmal bereits um 11.00 Uhr beginnt, gegen den BC Remagen. der aktuell Platz 10 in der Tabelle belegt. Für die Rheinländer geht es darum mit Punkten aus Offenburg vielleicht noch auf den 9. Platz vorzustoßen, der unter Umständen Chancen auf den Klassenerhalt bietet. Hier möchte der BCO sein Ergebnis aus dem Hinspiel aber wiederholen. Mit einem 5:2-Sieg startete der BCO damals in die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte, mit einem Sieg will sich die Mannschaft auch von den Fans zum Saisonabschluss verabschieden. Jürgen Burger

Schorndorf steht vor schweren Auswärtsspielen

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Das Team der SG Schorndorf. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf bestreitet am Wochenende die letzten Saisonspiele in der 2. Bundesliga. Die SG (2.) ist zu Gast bei den Verfolgern TV Marktheidenfeld (3.) und dem SV GutsMuths Jena (4.).
Die Daimlerstädter stehen vor zwei schweren Auswärtsspielen und kämpfen um den Bestand des zweiten Tabellenplatzes in der Abschlusstabelle. Vier Punkte Vorsprung hat die SG vor den abschließenden zwei Partien auf den Tabellendritten TV Marktheidenfeld, fünf auf Jena.
Um Platz Zwei zu halten, müssen die Schorndorfer dennoch mächtig Gas geben, denn beide Teams sind sehr stark und demonstrierten dies in den letzten Partien. Im Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld kam Schorndorf zu einem 4:3-Sieg. Die Franken sind diesmal bei den Frauen aber wahrscheinlich noch stärker besetzt als im Hinspiel. Der Tabellenvierte SV GutsMuths Jena konnte im Hinspiel 5:2 bezwungen werden. Insgesamt ist die Bilanz eher auf der Seite der Thüringer.

Refrath ohne Druck gegen die Tabellennachbarn

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Chloe Magee wird das letzte Mal in der Halle Steinbreche spielen, diesmal erneut Doppel mit Carla Nyenhuis. Foto: Andre Jahnke
Nach den zuletzt hervorragenden Ergebnissen in der 1.Bundesliga mit fünf Siegen in Folge ist der TV Refrath sicherer Zweiter in der Tabelle und somit direkt für das Final Four am 8./9.5. in Wuppertal qualifiziert.
Umso entspannter kann der Vizemeister des Vorjahres die beiden vom Papier her schwierigen Aufgaben gegen die Verfolger aus Wittorf und Wipperfeld angehen. Am Samstag um 18 Uhr (Halle Steinbreche) empfängt der TVR mit der Mannschaft aus Neumünster das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Am Sonntag reist man dann zum Lokalderby beim 1.BC Wipperfeld (15 Uhr, Voss-Arena in Wipperfürth). Wittorf und Wipperfeld kämpfen an diesem Wochenende unabhängig voneinander um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale, welches die beiden aller Voraussicht nach gegeneinander bestreiten würden. Auch wenn es sportlich nicht unbedingt nötig wäre, tritt der TV Refrath zu beiden Begegnungen in Bestbesetzung an. Für die Geschwister Sam und Chloe Magee sind dies in der laufenden Saison die Einsätze 9 und 10, so dass sie dadurch ihre Startberechtigung im Final Four sicher haben. Dies gilt auch für alle anderen Refrather Leistungsträger.
Am Samstag heißt es für das Refrather Publikum auch „Abschied nehmen“: Chloe Magee, seit 2011 in Diensten des TVR, bestreitet ihr 109. Bundesligamatch und das letzte in der Halle Steinbreche. In 195 Begegnungen war sie bis dato 130 mal siegreich für den TVR und ist damit noch vor Carla Nyenhuis (Bilanz 191:104 Siege) die erfolgreichste Refrather Bundesligaspielerin aller Zeiten. Am Samstag gegen Wittorf stehen Magee/Nyenhuis zum 81.Mal gemeinsam auf dem Feld und hoffen auf ihren 62. Sieg im Damendoppel.
Doch der TV Refrath hofft nicht nur auf Siege der 31-jährigen Irin, sondern auf zwei Erfolge des gesamten Teams, welches in beiden Begegnungen mit 6 Herren und 4 Damen auflaufen wird.

Zwei schwere Aufgaben für Refrath 2

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Die 18-jährige Iya Gordeyeva spielt erneut in der 2.Mannschaft. Foto: Andre Jahnke
Mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Wesel und einem Zähler Vorsprung auf Titelverteidiger Hohenlimburg startet TV Refrath 2 in sein letztes Saisonwochenende. Dabei werden genau gegen die beiden genannten Teams final die Plätze 1 bis 3 der Abschlusstabelle ausgespielt.
Am Samstag um 14 Uhr gastiert BV Wesel RW in Refrath (Halle Steinbreche) und dies für längere Zeit wohl zum letzten Mal, hat man doch vor wenigen Wochen seinen Rückzug aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse bekannt gegeben. Am Sonntag dann reist Refrath 2 nach Hagen zum BC Hohenlimburg. Wie in der vergangenen Saison hat der BCH ungeachtet seines Abschneidens erneut keinerlei Ambitionen, an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga teilzunehmen. Da der TVR nicht mit zwei Mannschaften im Oberhaus antreten darf, gibt es somit keinen Aufsteiger aus dem Norden bzw. Westen Deutschlands in die Bundesliga.
Alles andere als in Bestbesetzung empfängt Refrath am Samstag Wesel, zumal Christopher Klauer (verletzt), Brian Holtschke (Turnier in Tschechien), Denis Nyenhuis (Arbeit) und Anika Dörr (Urlaub) fehlen werden. Holtschke ist dafür am Sonntag beim Saisonfinale dabei und spielt an der Seite von Hauke Graalmann, Mark Byerly, Elias Beckmann, Bennet Peters, Jenny Karnott und Iya Gordeyeva. Selbst wenn Refrath beide Partien verlieren sollte, wäre Rang Drei in der Abschlusstabelle ein Riesenerfolg für die bergische Bundesligareserve

Beuel will sich vom Tabellenende absetzen

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Die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel
Mit zwei Heimspielen beendet der 1. BC Beuel die laufende Saison in der Badminton-Bundesliga: Am kommenden Freitag empfangen die Schwarz-Gelben den 1. BC Wipperfeld, am Sonntag ist im letzten Heimspiel der Saison der TSV Trittau zu Gast.
Das eigentliche Saisonziel der Beueler, einen Platz in den Play-Offs zu erreichen, ist zwar theoretisch noch drin, aber praktisch dürfte es sehr schwer werden. Vier Punkte beträgt der aktuelle Rückstand auf Tabellenplatz Sechs, der zur Teilnahme an der Finalrunde der Badminton-Bundesliga berechtigt. Da müssten am Wochenende schon zwei deutliche Siege gelingen und gleichzeitig müssten die direkten Konkurrenten aus Trittau und Mülheim jeweils zweimal verlieren.
Viel wichtiger wird es für die Spieler des 1. BC Beuel sein, den aktuell achten Tabellenplatz nach unten hin zu verteidigen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nämlich gerade mal einen Zähler. Also lautet die Devise von Teammanager Max Schneider: „Wir wollen auf jeden Fall zweimal gewinnen und eine Relegation vermeiden. Außerdem möchten wir unseren Fans zum Ende der Saison noch einmal hochklassigen Badminton-Sport bieten. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen kann. Nach den vielen Verletzungsproblemen, die wir im Laufe der Saison hatten, sieht es für das Wochenende gar nicht mal so schlecht aus. Neben Daniel Hess, den wir bereits am vergangenen Spieltag in Bischmisheim einsetzen konnten, steht uns auch Einzeldame Ronja Stern erstmalig in dieser Saison zur Verfügung. Außerdem sind alle Spieler hochmotiviert. Ich bin mir also sicher, dass wir spannende und mitreißende Spiele sehen werden.“
Die Beueler Spieler freuen sich auf zahlreiche Zuschauer, die ihr Team tatkräftig unterstützen. Das Spiel gegen den 1. BC Wipperfeld findet am Freitag, 13.03. um 19.00 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel statt. Am Sonntag, 15.03. ist um 15.00 Uhr der TSV Trittau zu Gast. Wer es nicht in die Halle schafft, kann per Liveticker (www.bcbeuel.de) oder Livestream (www.sportdeutschland.tv) mitfiebern. Joachim Resch

Jena hofft auf spannendes Ligafinale

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Das Team von Jena. Foto: Steffen Nichterlein
Die Jenaer Badmintonspieler haben die Saison beinahe hinter sich gebracht. Und das auf eine Art und Weise, die vor der Saison niemand hätte voraussagen können. Zwei Punktspieltage vor Saisonende haben die Saalestädter schon jetzt einen neuen Punkterekord aufgestellt, haben den Klassenerhalt sicher in der Tasche und können rein theoretisch sogar noch aus eigener Kraft die Aufstiegsrunde erreichen.
Trotz einiger Verletzungen und Ausfälle im Laufe der Saison konnte sich das Team, welches 2017 und 2018 Jenaer Mannschaft des Jahres wurde, immer wieder erfolgreich umdisponieren und dank eines breiten Kaders alle negativen Überraschungen abfedern.
Doch bevor ein endgültiges Saisonfazit gezogen werden kann, wird es am Wochenende vom 14. und 15. 03. ein spannendes Saisonfinale geben. Der SV GutsMuths Jena empfängt am Samstag, dem 14.03., um 18:00 Uhr, die SG Schorndorf. Die SG hatte in den vergangenen Spielen einen beeindruckenden Lauf; sie gewannen gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer, holten durch hohe Siege viele Punkte und stehen damit auf Platz zwei der zehn Mannschaften starken Tabelle. Auch die Jenaer mussten sich zur Hinrunde geschlagen geben und freuen sich auf eine spannende Revanche. Diese Begegnung wird begleitet von Auftritten der Jenaer Tanzgruppe „Cucumbers“ und kann sogar in ganzer Länge per Livestream auf der Homepage des MDR verfolgt werden.
Auch am Sonntag, zum letzten Punktspiel der Saison (11:00 Uhr), haben die Jenaer eine Revanche offen. Gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn verloren sie zum Saisonbeginn auswärts nach insgesamt vier vergebenen Spielpunkten denkbar knapp mit 3-4. Es sind also zwei packende Begegnungen in der Halle des Sportgymnasiums Jena, Wöllnitzer Straße 40, zu erwarten, in denen der SV GutsMuths Jena auf lautstarke Unterstützung des Publikums hofft und noch einmal alles geben wird, um die Saison bestmöglich ausklingen zu lassen. Es wird bis September die letzte Möglichkeit sein, den besten Thüringer Badmintonspielern und -Spielerinnen beim Ausüben der schnellsten Rückschlagsportart der Welt zuzuschauen. Moritz Predel

Beuel unterliegt in Bischmisheim

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Logo Beuel
Ohne Punktgewinn kehren die Bundesligaspieler des 1. BC Beuel aus dem Saarland zurück. Die Mannschaft unterliegt am Karnevalssonntag mit 2:5 beim Tabellenführer, dem 1. BC Bischmisheim.
Insgeheim hatten die Schwarz-Gelben ja gehofft, einen Punkt zu erspielen. Der hätte dem Team in der aktuellen Tabellensituation wahrlich gut zu Gesicht gestanden. Doch letztendlich hat es nicht ganz gereicht und die Beueler mussten die Überlegenheit des amtierenden Deutschen Meisters aus Bischmisheim anerkennen. Einen richtig starken Auftritt zeigte jedoch Max Weißkirchen. Er gewann seine beiden Spiele. An der Seite von Zach Russ besiegte er im Herrendoppel in vier Sätzen mit 11:3, 9:11, 11:7 und 11:8 die Bischmisheimer Paarung Luka Wraber und Johannes Schöttler. Anschließend gewann er im 1. Herreneinzel glatt in drei Sätzen gegen Fabian Roth. Beflügelt war Weißkirchen dabei sicherlich von seinem Turniererfolg in Österreich. Der 23-jährige konnte nämlich am Tag zuvor in Wien einen großen Erfolg feiern. Er gewann bei den Austrian Open im Herreneinzel und siegte somit erstmals bei einem internationalen Challenge-Turnier. Erfreulich war am Wochenende auch, dass Daniel Hess nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause wieder spielen konnte. Der Doppelspezialist hatte seinen Einsatz an der Seite von Peter Briggs im 1. Herrndoppel. Sie mussten sich jedoch der saarländischen Paarung Peter Käsbauer und Ruben Jille geschlagen geben.
Nach der erneuten Niederlage sind die Chancen der Beuler auf eine Teilnahme an den Play-Off-Spielen nur noch gering. Im Gegenteil: Das Team ist auf Tabellenplatz 8 abgerutscht und nur noch einen Punkt von einem Relegationsplatz entfernt. Deshalb heißt es für die Mannschaft, sich jetzt noch einmal zu Fokussieren und beim Saisonfinale am 13. und 15. März Vollgas zu geben. Dann erwartet der 1. BC Beuel nämlich vor heimischem Publikum den 1. BC Wipperfeld und den TSV Trittau.“ Joachim Resch

Bischmisheim gibt sich gegen Bonn keine Blöße

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt seinen drittletzten Auftritt der regulären Runde mit 5:2 gegen den 1. BC Beuel.
16. Spiel, 15. Sieg und der 14. in Folge: Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim hat seinen drittletzten Auftritt der Bundesliga-Hauptrunde in souveräner Manier gemeistert. Gegen den deutschen Vizemeister von 2018, den 1.BC Beuel, behielten die Saarländer am Sonntag in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle mit 5:2 die Oberhand und liegen damit vor den beiden letzten Partien der regulären Saison weiter voll auf Kurs erster Platz. „Es war ein guter Sieg und ein weiterer Schritt Richtung Platz eins für uns“, blickte BCB-Nationalspieler Peter Käsbauer, der sich in seinen beiden Auftritten jeweils keine Blöße gab, zufrieden auf den eigenen Auftritt.
Zumal der BCB gegen die Gäste aus dem Bonner Stadtbezirk ohne einige Stammkräfte auskommen musste: Neben dem zuletzt angeschlagenen und daher geschonten Marvin Seidel kam auch dessen Nationalmannschafts-Kollegin Isabel Herttrich nicht zum Einsatz. Die 27-Jährige war am vergangenen Freitag noch mit Linda Efler im Damendoppel beim Barcelona Spain Masters vertreten, wo sie im Viertelfinale gegen die bulgarische Top-Paarung Gabriela und Stefani Stoeva (8:21, 10:21) schließlich das Aus ereilte. Zudem pausierte gegen Beuel der Bulgare Daniel Nikolov, wohingegen Fabian Roth nach einer erneuten Verletzungsauszeit im Duell mit den Bonnern wieder mit von der Partie sein konnte – allerdings nicht ganz so erfolgreich, wie erhofft: Der deutsche Einzelmeister von 2017 zog im Spitzen-Einzel gegen seinen dreimaligen Nachfolger Max Weißkirchen nach umkämpftem ersten Satz letztlich klar mit 10:12, 5:11 und 7:11 den Kürzeren. Dennoch war es für den 24-jährigen Roth, der in den letzten Jahren eine unglaubliche Verletzungs-Odyssee hinter sich hat, ein guter Gradmesser. Ein Erfolgserlebnis verbuchte derweil Luka Wraber im zweiten Herreneinzel beim 11:5, 11:7, 8:11 und 11:7 gegen den Inder Srayas Padmanabhan Vasudevan. Im Dameneinzel feierte BCB-Neuzugang Stine Küspert mit ihrem glatten Dreisatzsieg über Beuels Vanessa Seele (11:3, 11:1, 13:11) ein wohltuendes Erfolgserlebnis im Vergleich Frau gegen Frau. Im Damendoppel musste die 20-Jährige an der Seite von Olga Roj dagegen Schwerstarbeit verrichten, ehe der 7:11, 11:7, 6:11, 11:5, 11:5-Erfolg über Hannah Pohl und Seele in trockenen Tüchern war. Keinerlei Blöße gaben sich Peter Käsbauer und sein niederländischer Partner Ruben Jille im ersten Herrendoppel. Das BCB-Duo bezwang die Gäste-Akteure Peter Briggs und Daniel Hess glatt mit 11:9, 11:9, 11:3. Nationalspieler Käsbauer gewann daraufhin an der Seite von Roj auch im Mixed souverän in drei Durchgängen – 11:9, 11:8, 11:6 über Pohl/Briggs. Die zweite Bischmisheimer Niederlage des Tages musste das (improvisierte) zweite Herrendoppel um Altmeister Johannes Schöttler und Wraber hinnehmen. Beide unterlagen dem dreifachen Deutschen Einzelmeister Weißkirchen und dessen Mitspieler Zach Russ 3:11, 11:9, 7:11 und 8:11.
Nach dem 15. Saisonsieg im 16. Spiel geht der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim nun mit 35 Punkten drei Zähler vor dem Tabellenzweiten TV Refrath in die letzten beiden Spiele der regulären Saison. Der amtierende Vizemeister Refrath machte durch seinen 6:1-Erfolg beim TSV Neuhausen-Nymphenburg, verbunden mit der Optimalausbeute von drei Punkten, einen Zähler auf den Titelverteidiger gut. Dennoch hat der BCB weiterhin beste Karten, auch nach dem letzten Doppelspieltag, an dem zwei weitere Heimspiele anstehen, Erster zu bleiben. Das ist ganz klar die Marschroute, wie Käsbauer betont: „Wir haben weiterhin drei Punkte Vorsprung und wollen den ersten Platz nun natürlich mit zwei abschließenden Siegen auch sicher machen.“ Am Samstag, den 14. März empfängt der Tabellenführer ab 18 Uhr den Ligasechsten TSV Trittau. Tags darauf folgt ab 15 Uhr das finale Hauptrundenspiel vor Heimkulisse gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Wittorf-Neumünster. dbe

Schorndorf muss Niederlage hinnehmen

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Benjamin Wahl (links) und Julian Kramer schrammten im zweiten Doppel knapp am Sieg vorbei. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf musste sich zuhause dem BC Offenburg mit 3:4 geschlagen geben. Die Daimlerstädter bleiben trotz der Niederlage auf Platz Zwei und auf Kurs Relegation zur 1. Bundesliga.
Schorndorf musste sich im Baden-Württemberg-Derby dem hochmotivierten Aufsteiger knapp geschlagen geben. Dabei musste die SG auf Alan Erben verzichten. Ein Handicap, denn der Stammspieler war zuletzt im Einzel und Doppel in bestechender Form. Die Chancen auf einen Sieg waren für die Daimlerstädter dennoch da. Es war klar, dass es in den Männerdoppeln und im Mixed schwer würde zu punkten. Die Schorndorfer David Kramer/Simon Kramer spielten gegen Jonas Burger/Lukas Burger eine durchaus gute Partie. Die amtierenden Baden-Württembergischen Meister vom BC machten aber die wichtigen Punkte und gewannen 12:10, 11:8, 11:5 In der weiteren Auftaktpartie, dem Frauendoppel konnte die SG aber prompt ausgleichen. Xenia Kölmel/Kerstin Wagner hatten im entscheidenenden fünften Satz gegen Paloma Wich/Senja Töpfer die besseren Nerven und entschieden den Satz mit 11:7. Benjamin Wahl/Julian Kramer gingen im zweiten Doppel gegen Karl Kert/Andreas Müller ebenfalls in den fünften Satz. Eine Führung bei Seitenwechsel konnten sie aber nicht veredeln und unterlagen mit 7:11. Viel Hoffnung auf einen Schorndorfer Sieg machten im Anschluß das zweite Männereinzel und das Fraueneinzel.
Simon Kramer bewies großes Kämpferherz und Nervenstärke. Im fünften Satz gewann er gegen Lukas Burger mit 12:10 in der Verlängerung. Krass das Ergebnis im Fraueneinzel. Die Baden-Württembergische Meisterin Xenia Kölmel ließ nur einen Gegenpunkt durch Senja Töpfer zu – 11:0, 11:1, 11:0. Damit war die SG bei zwei noch ausstehenden Partien mit einer 3:2-Führung in einer sehr guten Position. In einen Sieg konnten die Daimlerstädter diesen Vorsprung nicht ummünzen. Ulrich Kolb Benjamin Wahl/Kerstin Wagner machten es im Mixed gegen Jonas Burger/Paloma Wich in jedem Satz spannend, die Sätze holten aber die Gäste mit 11:9, 11:9, 11:8. Ähnlich vom Ergebnis lief das Spiel im ersten Einzel für den Schorndorfer David Kramer. Der Este Karl Kert war unglaublich flink auf den Beinen und erlief die schnellen Angriffsbälle des Schorndorfers. Im Gegenzug punktete er immer wieder mit Schmetterbällen – 13:11, 11:8, 11:8. Damit war der 4:3-Sieg für die Gäste perfekt

Refrath macht vorzeitig den zweiten Platz klar

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Teamfoto Refrath aus München (privat)
Das erste Saisonziel ist erreicht: Am Karnevalssonntag holt der TV Refrath in München beim TSV Neuhausen-Nymphenburg nicht nur einen 6:1 Auswärtssieg und drei Punkte, sondern sichert sich dadurch auch vorzeitig schon den zweiten Platz in der Abschlusstabelle.
Auch wenn Mitte März noch die beiden schweren Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Wittorf und Wipperfeld anstehen, ist der Vorsprung auf die Verfolger komfortabel genug, um bereits für das Final Four in Wuppertal am 9./10.5. zu planen. In München waren es am Sonntag einmal mehr drei starke Doppel, die zu Beginn nichts anbrennen ließen, auch wenn Völker/Nguyen gegen die stark aufspielenden Holzer/Wadenka in den 5. Durchgang mussten. Für die Gegner von Schwenger/Beck und Nyenhuis/Ostermeyer gab es hingegen keinen Satzgewinn. Es folgte das Dameneinzel von Ann-Kathrin Spöri gegen die Ukrainerin Voytsekh, die zunächst die 18-jährige Deutsche in den ersten beiden Sätzen dominierte, bevor Spöri schließlich ausgleichen, das Match aber leider doch nicht für sich entscheiden konnte.
Doch es sollte die einzige Niederlage für den TVR an diesem Tag sein, denn Nhat Nguyen schlug den Israeli Zilberman in vier Sätzen und das erstmals in dieser Saison aufgestellte Mixed Max Schwenger/Carla Nyenhuis gewann über die volle Distanz. Zu guter Letzt hatte Lars Schänzler mit seinem jungen Einzelgegner im letzten Spiel des Tages noch relativ leichtes Spiel, so dass die Refrather mit einem 6:1-Erfolg den Heimweg antreten konnten.

Refrath 2 gewinnt mit drei Jugendlichen in Solingen

Teamfoto Refrath 2 in Solingen. Foto: privat
Einen schönen Auswärtssieg fuhr TV Refrath 2 am Karnevalssonntag in Solingen ein und kletterte dadurch auf den zweiten Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord.
Ohne die beruflich bzw. privat verhinderten Stammspieler Nyenhuis, Byerly, Beckmann und Karnott holte man beim Tabellenvierten einen 4:3 Sieg. Grundlage dafür war einmal mehr eine Energieleistung im Spitzeneinzel durch Brian Holtschke aber auch sehr überzeugende Leistungen der drei Jugendlichen, die durch die zahlreichen Ausfälle ihre Chance bekommen hatten. Marcello Kausemann/Bennet Peters gewannen ihr Doppel im Gegensatz zu Hauke Graalmann/Brian Holtschke und auch Iya Gordeyeva bezwang an der Seite von Anika Dörr das starke STC-Damendoppel. Beim Zwischenstand von 2:1 war Brian Holtschke sehr lange auf der Verliererstraße, bevor er sein Spiel noch mit 3:2 gewinnen konnte. Durch die Niederlagen von Anika Dörr im Einzel und von Graalmann/Gordeyeva im Mixed kam Solingen auf 3:3 heran, doch schließlich holte der 17-jährige Bennet Peters in fünf Sätzen den entscheidenden Sieg zum 4:3 Erfolg. Schön, dass einmal mehr die jungen Talente des TVR zeigten, dass auf sie auch in höheren Ligen Verlass ist.

Jena überrascht in Dortelweil

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Lennart Notni, mit 20 Siegen aus 25 Spielen der größte Punktegarant der Jenaer. Foto: Steffen Nichterlein
Die Vorzeichen standen nicht gerade überragend für den Jenaer Badmintonverein in der 2. Badminton-Bundesliga. Verletzungen und Krankheitsfälle grassierten im Team und so waren die Erwartungen gegen den Erstligaabsteiger vom 1. SV Fun-Ball Dortelweil eher gedämpft.
Mit einer Minimalbesetzung konnten die Jenaer jedoch überraschen und durch einen 2-5 Auswärtserfolg zwei Punkte mit an die Saale bringen. Im ersten Doppel wagten die Jenaer eine neue Konstellation; Florian Wohlgemuth, der erst sein drittes Zweitligaspiel bestritt, durfte an der Seite von Moritz Predel gleich im ersten Doppel aufspielen, während die altbewährte Paarung aus Lennart Notni und Johann Höflitz im zweiten Doppel antrat. Beide Paarungen spielten ihr bestes Badminton und konnten, überraschend aus Jenaer Sicht, in vier Sätzen gewinnen. Durch den ebenfalls starken Auftritt von Nicole Bartsch und Laura Adam im Damendoppel gingen der Jenaer SV sogar mit 3-0 in Führung. Im zweiten Herreneinzel (Moritz Predel) und im Dameneinzel (Nicole Bartsch) musste zwar jeweils eine Dreisatzniederlage eingesteckt werden, doch Johann Höflitz und Laura Adam, ebenfalls eine neue Konstellation, machten im Mixed den Sack zu und sorgten vorzeitig für den Jenaer Siegpunkt. Lennart Notni durfte im ersten Einzel sogar noch einen drauflegen, indem er ein nahezu perfektes Spiel aufs Parkett zauberte und auch die letzte Partie der Begegnung für sich und seine Mannschaft entschied.
Damit zieht der SV GutsMuths Jena in der Tabelle an den Hessen vorbei und steht nun, zwei Spieltage vor Saisonende, mit einem jetzt schon neuen Punkterekord von 26 auf dem vierten Rang. Die letzten beiden Punktspiele, bei denen die Saalstädter zu Hause noch einmal alles aufbringen wollen, finden am 14. und 15. 03 statt. Zum Saisonabschluss hat der SV GutsMuths zwei Revanchen gegen starke Teams offen und freut sich auf größtmöglichen Rückhalt aus dem Publikum. Moritz Predel

Offenburg holt Sieg in Schorndorf

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Karl Kerts wichtiger Sieg im 1. Herreneinzel. Foto Jochen Berger
Gegen die favorisierten Schwaben gelingt den BCOlern mit einem 4:3-Sieg ein Überraschungscoup und damit ein sensationeller doppelter Punktgewinn.
Der BC Offenburg (BCO) reiste zum Tabellenzweiten mit dem Ziel an, irgendwie drei Spiel zu gewinnen und zumindest einen Punkt für den Kampf um Platz 7 zu verbuchen, die SG Schorndorf wollte mit einem Sieg den Platz für die Teilnahme an den Aufstiegsplayoffs absichern. Bei den Schwaben fehlte auf Herrenseite Alan Erben, so startete die Begegnung mit dem Herrendoppel der Kramer-Brüder gegen die Burger-Zwillinge. Die Offenburger kamen zwar nicht optimal ins Spiel, konnten aber letztlich den ersten Punkt für due Badener holen. Im Damendoppel standen Senja Töpfer und Paloma wich kurz vor der Sensation, am ende setzen sich aber die spielstärkeren Schorndorferinnen in 5 Sätzen durch. Ebenfalls über 5 Sätze ging das 2. Herrendoppel, diesmal aber mit dem besseren Ende für den BCO.
Die Schorndorfer konnten dann aber klar das Dameneinzel für sich entscheiden und mit dem Sieg im 2. Herreneinzel die 3:2-Führung erspielen. Dann schafften die BCOler aber mit einem glatten Dreisatzsieg im Mixed den Ausgleich und hatten den Zusatzpunkt schon sicher. So musste das 1. Herreneinzel über den Sieg in dieser spannenden Zweitligapartie entscheiden. David Kramer und Karl Kert boten den Zuschauer ein echtes Spitzeneinzel mit spektakulären Ballwechseln. Karl Kert konnte sich mit einer tollen Energieleistung etwas überraschend gegen den Schorndorfer behaupten und erzielte unter dem Jubel der mitgereisten Fans den Punkt zum sensationellen Offenbuger Sieg. Jürgen Burger

Bittere Niederlage für den Mülheim 2

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Logo Mülheim
Die zweite Mannschaft des 1.BV Mülheim hatte am verganenen Sonntag ein Auswärtsspiel gegen den momentanen Tabellenführer aus Wesel.
Als Aushilfe waren dabei: Julia Meyer und Jarne Schlevoigt, die beide eine gute Performance liefern konnten. Das Auswärtsspiel lief leider nicht zugunsten der Mülheimer, da sie keinen Punkt aus dem Spieltag mitnehmen konnten. Trotzdem gab es mehrere enge Partien und mit ein bisschen mehr Glück, hätte die zweite Mannschaft vielleicht einen Punkt aus dem Spieltag mitnehmen können. Das ist aber nicht mehr relevant für die Platzierung, weil die Mülheimer durch die vorherigen Partien schon einen guten Vorsprung aufbauen konnten, sodass sie nicht mehr abstiegsgefährdet sind.
Der nächste und auch gleichzeitig letzte Spieltag wird am 14.-15.03 stattfinden, wo die Mülheimer einmal den 1. BC Beuel empfangen werden und beim letzten Spiel nach Solingen fahren werden.
Die zweite Mannschaft würde sich nochmal über ein wenig Unterstützung beim letzten Heimspiel freuen und heißt damit alle Leute herzlich willkommen, die am 14.03 noch nichts vorhaben. Friederike Heinze

Überraschungssieg für Mülheim im Norden

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Gespannte Blicke beim BV Mülheim. Foto: Marc Pastoors
Wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt. Der 1. BV Mülheim hat auswärts 4:3 bei Blau-Weiss Wittorf gewonnen. Somit kann der BVM Mitte März am Doppelspieltag aus eigener Kraft den Ligaerhalt schaffen.
Beim Tabellendritten traten die Mülheimer in Bestbesetzung an. Alexander Dunn stieß am Morgen aus Wien dazu. Hier hatte er am Samstag das Herrendoppel der Austrian Open mit Adam Hall gewonnen. Johanna Goliszewski fiel zudem aus. Spielentscheidend war, dass zwei der vier Fünfsatzmatches an die Mülheimer gingen. Souveräne Siege durch Alexander Dunn mit Callum Hemming im ersten Herrendoppel sowie Tom Wolfenden mit Lara Käpplein im Mixed. Im Einzel verlor Alexander Dunn nach fünf Sätzen das erste Herreneinzel gegen Sebastian Schöttler. Auch Rachel Sugden unterlag in fünf Sätzen, wobei sie sich im Vergleich zum Hinspiel gegen Vivien Sandorhazi steigern konnte. Zwei weitere Punkte für den 1. BVM sicherten das Doppel Dmytro Zavadsky und Tom Wolfenden sowie Zavadsky in seinem Einzel.
Am 14. März könnte der BVM mit einem Heimsieg gegen TSV Freystadt den Klassenerhalt erreichen. Das Finale der Saison ist am nächsten Tag das Heimspiel gegen den TSV Nymphenburg. MvA

Beuel 2 besiegt Tabellenführer Hohenlimburg

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Das Team von Beuel 2. Foto: BC Beuel
Der 2. Mannschaft des 1. BC Beuel ist am Karnevalssamstag ein überraschender Sieg gegen den Tabellenführer der 2. Badminton-Bundesliga gelungen: Mit 5:2 schlugen die Bonner den BC Hohenlimburg vor heimischem Publikum. In der Wertung bedeutet das zwei wertvolle Punkte, mit denen die Mannschaft den Abstand auf die Abstiegsränge vergrößert.
Die Karnevals-Partie startete mit dem Damendoppel, gespielt von Katja Holenz/Vanessa Seele, und dem 2. Herrendoppel mit Srayas P.V./Luis La Rocca. Schon zu Spielbeginn lag Spannung in der Luft: Die Beueler waren getrieben vom Siegeswillen und hatten die wichtigen Punkte, die den Abstieg verhindern können, fest im Blick.
Das Damendoppel spielte die Hohenlimburgerinnen Lena Fischer und Lara-Carina Buchelt in drei Sätzen aus. Das 2. Herrendoppel musste sich nach 2:0-Satzführung in den fünften, entscheidenden Satz kämpfen. Srayas und Luis behielten dort jedoch die Überhand, sodass Beuel mit 2:0 in Führung ging.
Durch die verletzungsbedingte Aufgabe des 1. Herrendoppels von Lennart Konder und Tim Fischer sowie der kampflosen Abgabe des Dameneinzels von Seiten der Gäste stand es dann 3:1.
Nach einer kleinen Pause ging es für Moritz Rappen im 2. Herreneinzel aufs Feld, lautstark unterstützt durch ein begeistertes Publikum. Moritz startete mit einem 0:1Rückstand im ersten Satz, konnte das Spiel jedoch komplett drehen und dominierte die letzten beiden Sätze über deutlich. Mit 3:1 in Sätzen bezwang er seinen Kontrahenten Janik Osthöver und holte somit den Siegpunkt für das Beueler Team.
Gleichzeitig kämpften Katja Holenz und Luis La Rocca im Gemischten Doppel weiter um Punkte. In einem spannenden Spiel mit vielen Führungswechseln mussten sich die Beueler ihren Widersachern Fabian Stoppel und Lena Fischer am Ende jedoch 13:11, 10:12, 9:11 und 13:15 geschlagen geben.
Im abschließenden Spiel der Begegnung forderte Srayas den Zuschauern nochmal alles ab. Nach einem absolut ausgeglichenen Start im 1. Herreneinzel konnte Srayas sich mit ein paar wenigen Punkten von Gegner Malte Laibacher absetzen und hielt die Führung bis zum Schluss. Im Entscheidungssatz siegte er und machte damit den 5:2-Sieg für die Heimmannschaft perfekt. Franziska Andre

Schorndorf verliert gegen Offenburg, bleibt aber Zweiter

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Offenburg gewann auch in Schorndorf. Foto: BC Offenburg
Die Bundesligareserve von Bischmisheim baut am 15. Spieltag der 2. Bundesliga Süd ihren Vorsprung weiter aus. Nach dem 6:1 gegen Remagen beträgt der nun vier Punkte. Aufsteiger Remagen muss nun vor dem letzten Spielwochenende die Laterne des Tabellenletzten tragen, da Fischbach beim 3:4 gegen Neubiberg einen Zähler auf ihrem Konto aufweist und einen Platz besser ist. Bischmisheims Verfolger Schorndorf kam gegen Offenburg nicht klar und unterliegt in eigener Halle 3:4, liegt aber noch vier Punkte vor Marktheidenfeld als Zweite. Marktheidenfeld als Dritter hatte in Hofheim auch ihre Mühen, einen 4:3-Sieg einzufahren.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim16142368032
216106286943
3Dortelweil1697256250
4Neubiberg1688235458
51679174567
616610165063
7Fischbach1611583181
81631373181

Beuel bringt Spitzenreiter Hohenlimburg ins straucheln

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Das 2 Team des BC Beuel.
Am 16, Spieltag der 2. Bundesliga Nord gab es faustdicke Überraschungen. Der bisherige Spitzenreiter Hohenlimburg verlor in der Faschings-Hochburg Beuel mir 2:5 und fiel auf Platz drei zurück. Wesel, die sich schon von der Bundesliga abmeldeten, holten gegen Mülheim drei Punkte und führen wieder die Tabelle an. Richtig freuen konnte sich Beuel über den Sieg, Sie rutschten ebenfalls einen Rang auf den Achten. Da Hamburg Horn gegen Trittau mit 5:2 siegten, rangieren diese nun auf Rang sechs. Schwer tat sich die Bundesligareserve von Refrath in Solingen. Sie gewannen mit 4:3, belegen jedoch weiterhin Platz zwei.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
116124327433
216124316141
3Hohenlimurg16115306844
4Solingen16106266250
5Trittau1679215960
6Horner TV1679215465
71679184963
8EBT Berlin16511134270
91621473775
10000000

Absteiger Freystadt trumpft noch mal auf

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Logo Refrath
Am vorletzten Spielwochenende der Saison zeigte Spitzenreiter Bischmisheim keine Schwäche und siegte gegen Beuel mit 5:2. Als Verfolger konnte Refrath einen Punkt gut machen, da sie beim Tabellenletzten Neuhausen mit 6:1 gewannen und damit drei Punkte einfuhren. Der Abstand zu Bischmisheim beträgt nun noch drei Punkte. In Bestbesetzung spielte Freystadt, die ja ankündigten, dass sie nächste Saison ncht mehr in der Bundesliga beteiligt sein werden. Und damit gelang ihnen ein Sieg gegen Wipperfeld mit 5:2. Eine knappe Niederlage mit 3:4 musste der Drittplazierte Wittorf in eigener Halle gegen Mülheim hinnehmen.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
116151357834
216133327240
31697246050
41679215656
51679205854
61679195557
71679154765
816610144765
91621473676
10Jena000000
11SG Schorndorf000000

Mülheim will auswärts in Wittorf punkten

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Das erste Team von Mülheim bereitet sich vor. Foto: Marc Pastoors
Am Sonntag, ab 14 Uhr geht es auswärts um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Zielstellung ist, nicht Vorletzter in der Tabelle zu werden. Dann würde der BVM, unabhängig vom Rückzug des TSV 1906 Freystadt, erstklassig bleiben.
Nach den zwei Nullnummern gegen Refrath und Lüdinghausen vor zwei Wochen beträgt der Abstand zu dem Relegationsplatz drei Punkte. D.h. in Wittorf will man mindestens zwei Punkte holen, um mit einem Punktepolster in die letzten Spiele gegen Freystadt und den TSV Neuhausen gehen zu können.
Mit Wittorf, dem Verein aus der Lüneburger Heide, wartet jetzt der Tabellendritte, der im Hinspiel gegen die Mülheimer mit 4:3 gewinnen konnte. Schlüsselspiele werden das erste Herrendoppel, das Dameneinzel sowie das gemischte Doppel sein. Teammanager Jonathan Rathke setzt im Herrendoppel und im Mixed auf das Talent des Engländers Tom Wolfenden. Auch Johanna Goliszewski soll möglichst zum Einsatz kommen, wenn sie fit ist. Als Teamleaderin hilft es, wenn sie wieder dabei ist. MvA

Offenburg vor Baden-Württemberg-Derby

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Fehlte im Hinspiel verletzungsbedingt: Paloma Wich. Foto: Sven Heise
Die Offenburger treten am Sonntag beim Aufstiegsapiranten Schorndorf an. Auf dem Papier bahnt sich ein ungleiches Duell an. Der Badmintonclub Offenburg (BCO) kämpft als Tabellenachter in den verbleibenden drei Spielen um den 7. Platz in der 2. Liga. Die Schwaben rangieren mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz 2 hinter der Reservemannschaft des amtierenden deutschen Meisters Bischmisheim und haben, berechtigterweise, Ambitionen zum Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Im Hinspiel unterlagen die BCOler mit 2:5, allerdings waren hier Spieler angeschlagen und drei Positionen mussten durch Badenliga-Spieler ersetzt werden. An einem guten Tag können die Badener in Vollbesetzung durchaus auch Spiele für sich entscheiden und vielleicht einen Punkt entführen. Wobei die Schorndorfer im letzten Spiel mit ihrem 5:2-Sieg gegen den Ligaprimus Bischmisheim 2 ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnten. Davon wollen sich die Offenburger aber nicht beeindrucken lassen, denn auch in diesem Derby beginnt jedes Spiel bei “Null Beide”. Das Spiel findet am Sonntag, den 23.02.2020  um 14.00 Uhr in der Karl-Wahl-Sporthalle in Schorndorf statt. Jürgen Burger

Tabellenführer zu Gast in der Karnevalshochburg Beuel

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Die Zweite von Beuel gibt sich närrisch. Foto: BC Beuel
Auch am Karnevalswochenende wird nicht gerastet: Für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel steht am Samstag ein weiteres Heimspiel an. Dann ist die Mannschaft des BC Hohenlimburg zu Gast in der Karnevalshochburg Beuel.
Die Hohenlimburger führen die Tabelle der 2. Badminton-Bundesliga momentan an und wurden bereits in der Vorsaison Meister. Doch nachdem in dieser Woche die ersten Karnevalstage und zwei Geburtstage gefeiert wurden, sind die Bonner Spielerinnen und Spieler bereit, sich dieser Herausforderung auf dem Feld zu stellen.
Die Mannschaft will dann einmal mehr Kampfgeist zeigen. Immerhin holten die Beueler ihren ersten Punkt der Saison gegen Hohenlimburg. Da sich die Saison nun langsam dem Ende neigt, heißt es nochmal wichtige Punkte holen. Im Kampf um den Klassenerhalt ist dabei jeder einzelne Punkt wichtig für die Schwarz-Gelben, um sich vor den Abstiegsrängen zu halten.
Die 2. Mannschaft fühlt sich gut vorbereitet auf die Partie und freut sich darauf, den Zuschauern spannende Spiele zu liefern. Los geht es am Samstag um 18 Uhr.
Srayas P.V.

Bischmisheim strebt gegen Beuel ohne „Beulen“ zu bleiben

1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Primus 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim peilt im Endspurt die Verteidigung des Spitzenplatzes an und erwartet am Sonntag den 1. BC Beuel
Die Qualifikation für das Final-Four-Finalturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft haben die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim seit dem vergangenen Doppelspieltag bereits sicher. Nachlassen wollen die Akteure des amtierenden Meisters trotz des allgemeinen Faschingstreibens deswegen aber nicht. Im ersten von drei verbleibenden Heimauftritten im deutschen Oberhaus peilen sie am Sonntag gegen den 1. BC Bonn-Beuel ihren 14. Sieg in Folge an, um somit den aktuellen Tabellenzweiten TV Refrath, der aktuell vier Punkte hinter dem BCB rangiert, erfolgreich auf Distanz zu halten. „Für uns ist es jetzt wichtig, unseren Platz zu verteidigen. Wir möchten natürlich gerne als Erster und damit in der besten Position zum Final Four fahren“, unterstreicht Bischmisheims Teammanager Volker Eiber das eigene Anliegen im Heimauftritt am Sonntag ab 15 Uhr in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle.
Personell werden die Saarländer im drittletzten Heimspiel der regulären Runde zwar nicht ihr bestes, aber dennoch ein schlagkräftiges Aufgebot ins Rennen schicken. Klar ist, dass sowohl der zuletzt angeschlagene Nationalspieler Marvin Seidel als auch der momentane Top-Einzelakteur des BCB, der Bulgare Daniel Nikolov, gegen Beuel eine schöpferische Pause erhalten. Dafür steht der Österreicher Luka Wraber wieder für eine der beiden Einzelpartien bereit. Wer im anderen Einzelmatch zum Einsatz kommt, wird sich laut Eiber kurzfristig entscheiden. Denn Nationalspieler Fabian Roth hat nach seinem Verletzung-Rückschlag im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Bielefeld zwar inzwischen wieder mit dem Training begonnen, ob der 24-Jährige dann aber schon für das Duell mit Beuel wieder bereit stehen kann, bleibt abzuwarten. Gleiches gilt für Isabel Herttrich, die wie einige andere BCB-Akteure aktuell beim Barcelona Spain Masters im Einsatz ist. Ihr Mitwirken gegen Beuel wird von ihrem Abschneiden in Spanien abhängen, wo sie im Damendoppel mit Partnerin Linda Efler (Union Lüdinghausen) an diesem Freitag im Viertelfinale steht – weshalb ein Liga-Einsatz der frisch gebackenen Team-Vize-Europameisterin eher fraglich erscheint. Somit werden im Bundesliga-Heimspiel am Sonntag wohl Olga Roj und die bei der Team-EM ebenfalls mit Silber dekorierte Stine Küspert die Bischmisheimer Damenriege bilden.
Bei den europäischen Titelkämpfen im französischen Liévin entpuppten sich letztlich nur die Seriensieger aus Dänemark als eine Nummer zu groß für die deutschen Damen. Im Endspiel unterlagen sie mit 1:3, wobei angesichts der knappen Ergebnisse in den zwei ausgespielten Damendoppel-Partien sogar Gold möglich gewesen wäre. So unterlagen Herttrich und Efler der dänischen Paarung Alexandra Bøje und Mette Poulsen nur denkbar knapp in drei Sätzen mit 24:22, 16:21 und 19:21. Und auch das zweite Damendoppel um BCB-Neuzugang Stine Küspert und Kilasu Ostermeyer (TV Refrath) schlug sich gegen Maiken Fruergaard und Amalie Magelund mehr als achtbar aus der Affäre und verlor ebenfalls erst in drei Durchgängen – 21:19, 17:21 und 12:21. Pech hatten in Nordfrankreich die deutschen Herren um die BCB-Asse Peter Käsbauer und Seidel. Sie trafen bereits im Viertelfinale auf die favorisierten Dänen und mussten mit 0:3 ohne die erhoffte Medaille die Heimreise antreten.
Anders als Seidel ist Käsbauer für das Bundesliga-Spiel gegen Beuel fest eingeplant. Der Gegner rangiert nach drei Niederlagen in Folge nur noch auf dem siebten Platz und droht die Playoffs der Teams auf den Plätzen drei bis sechs zu verpassen (aktuell liegt der Vizemeister von 2018 drei Punkte hinter dem Sechsten Lüdinghausen). „Bonn hat zuletzt wenig gerissen. Da weiß man gar nicht so genau, was die eigentlich vorhaben“, sagt BCB-Teammanager Eiber angesichts der überraschenden jüngsten Beueler Niederlagen bei den Bundesliga-Schlusslichtern TSV Freystadt und TSV Neuhausen-Nymphenburg (jeweils 2:5). Ein Selbstläufer wird es für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim dennoch nicht werden, schließlich weiß der Gegner, der im Hinspiel auswärts klar mit 6:1 in die Schranken verwiesen wurde, zahlreiche arrivierte Akteure in seinen Reihen. Etwa den seit Kurzem dreifachen Deutschen Einzel-Meister Max Weißkirchen (2018 bis 2020), der nach einer verletzungsbedingten Pause in Saarbrücken wieder spielen soll. „Und auch Peter Briggs, unser Doppel- und Mixed-Spezialist, wird wieder mit an Bord sein. Unklar ist hingegen noch, ob wir Lisa Kaminski, Ronja Stern und Daniel Hess einsetzen können. Das wird sich erst kurzfristig entscheiden“, wird Beuels Teammanager Max Schneider auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Er sieht seine Mannschaft in der Joachim-Deckarm-Halle „ganz klar in der Außenseiterrolle“ – dennoch sollte der BCB das Duell mit dem Vizemeister und Finalgegner von 2018 keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. dbe

Mülheim 2 zu Gast in Wesel

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Martin Kretzschmar. Foto: Volker Isbruch-Sufryd
Langsam geht es auf die Zielgerade der Saison. In den letzten drei Saisonspielen kann die Zweitvertretung des 1. BVM ohne Druck aufspielen, denn zu einem Abstiegsplatz wurde ein Polster von acht Punkten erarbeitet. In der Hinrunde war die Situation noch eine andere – man befand sich nach dem Hinspiel gegen den BV RW Wesel, wohl dem Tiefpunkt der Saison 19/20, auf einem Abstiegsplatz in der 2. Bundesliga Nord. Diese Begegnung ging mit 7-0 an Wesel, ein Ergebnis, das nicht widerspiegelt, wie knapp alle Doppel im fünften Satz entschieden wurden.
Am kommenden Sonntag, den 23.02.2020 findet um 14 Uhr das Rückspiel in Wesel statt. Für Wesel ist es ein besonderes Spiel. Denn es ist nicht nur ihr letztes Heimspiel dieser Saison, sondern auch ihr vorerst letztes Heimspiel in der 2. Bundesliga, da die Mannschaft nach der Saison aus finanziellen Gründen zurückgezogen wird. Daher wird eine lautstarke Kulisse erwartet, der sich die Zweite des 1. BVM nur zu gerne stellt. Friederike Heinze

Beuel spielt beim Tabellenführer in Bischmisheim

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Die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel
Am Karnevalssonntag treten die Spieler des 1. BC Beuel in der Badminton-Bundesliga beim amtierenden Deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, an. Die Saarländer führen die Tabelle souverän mit 33 Punkten an, Beuel liegt mit 15 Punkten auf Tabellenplatz 7.
Nach den beiden Auswärtsniederlagen in Bayern am vergangenen Spielwochenende dürfte es für die Schwarz-Gelben erneut schwierig werden, zu punkten. Mit bislang nur einer Saisonniederlage und vier Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten demonstriert Bischmisheim eindrucksvoll seine Überlegenheit in der laufenden Bundesligasaison. Die Mannschaft verfügt über einen breit aufgestellten Kader mit international erfahrenen Spielern.
So schätzt auch Beuels Teammanager Max Schneider die Erfolgsaussichten als eher gering ein: „Gegen Bischmisheim sind wir ganz klar in der Außenseiterrolle. Aber immerhin steht uns Max Weißkirchen, der am vergangenen Spielwochenende verletzt war, wieder zur Verfügung. Und auch Peter Briggs, unser Doppel- und Mixedspezialist, wird wieder mit an Bord sein. Unklar ist hingegen noch, ob wir Lisa Kaminski, Ronja Stern und Daniel Hess einsetzen können. Das wird sich erst kurzfristig entscheiden. Mal schauen, wenn unsere Spieler gut drauf sind, gelingt es uns vielleicht doch, den Saarländern zumindest einen Punkt abzuluchsen.“
Dass viele Fans die Mannschaft nach Bischmisheim begleiten werden, ist unwahrscheinlich, denn am Sonntag findet in der Karnevalshochburg Beuel auch der LiKüRa-Umzug statt. Daran nimmt der 1. BC Beuel traditionell mit einer großen Fußgruppe teil. Wer das Spiel aber im Internet verfolgen möchte, kann dies auf der Homepage des Deutschen Badminton-Verbandes tun (www.badminton.de). Dort gibt es einen Live-Ticker. Die Partie startet am Sonntag, 23.02., um 15 Uhr. Joachim Resch

Refrath auswärts beim Tabellenschlusslicht

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Carla Nyenhuis und Max Schwenger sind wieder in der 1. Bundesliga an Bord. Foto: Andre Jahnke
Während am Karnevalssonntag viele Top-Sportler einmal Zeit für andere Beschäftigungen haben, reisen die Bundesliga-Asse des TV Refrath nach München zu einem Einzelspieltag in der Badminton-Bundesliga.
Ein erheblicher logistischer Aufwand ist von Nöten, um alle Spieler nach einer Turnierwoche in Österreich bzw. Spanien nach München zum Spiel zu bekommen. So reist Nhat Nguyen vom Turnier in Barcelona zunächst in seine Heimatstadt Dublin, um am Sonntag in die bayersiche Metropole weiterzugfliegen.
Der Gegner, TSV Neuhausen-Nymphenburg, liegt aussichtslos auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle und wird diesen auch nicht mehr verlassen. Aufgrund der bevorstehenden Auf- und Abstiegssituation kann es jedoch sein, dass die Münchner auch im kommenden Jahr erstklassig bleiben, unter anderem, weil mit dem TSV Freystadt bereits ein Club seine Teilnahme per Rückzug vorzeitig abgesagt hat. Doch auch ohne die Geschwister Magee, darüber hinaus jedoch in Bestbesetzung, ist der Tabellenzweite TV Refrath Favorit, wenn ab 14 Uhr aufgeschlagen wird. Die zuletzt verhinderten Ex-nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck sind ebenso wieder an Bord, wie die EM-Fahrer Nhat Nguyen, Lars Schänzler, Jan Colin Völker, Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer.
Alles andere als ein Auswärtssieg wäre für den TV eine Überraschung, bevor man drei Wochen später die Bundesliga-Hauptrunde mit den beiden letzten Begegnungen gegen Wittorf und Wipperfeld beenden wird.

Interessantes Duell beim Tabellennachbarn

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Bennet Peters und Marcello Kausemann helfen im 2. Liga-Team aus. Foto: Andre Jahnke
Zu einem interessanten Match kommt es am Karnevalssonntag in Solingen, wo der Tabellenvierte STC Solingen den -dritten TV Refrath 2 empfängt (14 Uhr, Halle der FALS).
Die beruflich bzw. privat verhinderten Denis Nyenhuis, Mark Byerly, Elias Beckmann und Jenny Karnott werden durch die drei U19er Iya Gordeyeva, Bennet Peters und Marcello Kausemann ersetzt.
Für die notwendigen Punkte sollen drei der stärksten Zweitligaspieler überhaupt in dieser Saison sorgen, nämlich Hauke Graalmann, Brian Holtschke und Anika Dörr. So hofft man auf Refrather Seite auf einen Punktgewinn in der Klingenstadt, um den dritten Tabellenplatz weiterhin zu verteidigen.

Jena fährt zum Erstligaabsteiger Dortelweil

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Lisa Geppert, die in den letzten Begegnungen Siege im Dameneinzel beisteuern konnte. Foto: Steffen Nichterlein
Nach dem überraschenden Abstieg der Hessen aus der ersten Bundesliga vergangenes Jahr, sind dem Verein nur noch wenige Akteure treu geblieben. So löste sich die erste Mannschaft quasi auf und die Reservemannschaft wurde zur neuen ersten Mannschaft der Dortelweiler- gespickt mit einigen Talenten, die die vergangenen Spielzeiten schon in der ersten Liga aktiv waren.
So ist nicht verwunderlich, dass der hessische Verein für jede Mannschaft eine echte Herausforderung darstellt und drei Spieltage vor Saisonende im oberen Tabellenmittelfeld zu finden ist. Damit stehen sie, mit nur einem Punkt Vorsprung, knapp vor den Saalstädtern in der Tabelle. Dass das auch für die Jenaer Athleten gilt, sah man im Hinspiel, welches vor heimischem Publikum mit 3:4 verloren wurde. Mit einem Sieg würden die Jenaer zwar an den Hessen vorbeiziehen, doch durch den verletzungsbedingten Ausfall zweier Stammspieler müssen alle Thüringer ihr ganzes Können aufs Parkett bringen, damit am Ende der Begegnung Punkte mit an die Saale genommen werden. Zur Stammmannschaft der Dortelweiler gehört übrigens auch ein alter Bekannter der Jenaer; Patrick Kämnitz. Der ehemalige Nationalspieler ist in Jena geboren und nahm am hiesigen Sportgymnasium seine Leistungssportkarriere auf. Spielbeginn ist am Sonntag, dem 23.02.2020, um 15:00 Uhr. Moritz Predel

Schorndorf will Ticket für die Aufstiegsrunde

xenia-koelmel-wird-gegen-den-bc-offenburg-im-einzel-und-frauendoppel-antreten-foto-ulrich-kolb

Xenia Kölmel wird gegen den BC Offenburg im Einzel und Frauendoppel antreten. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf bestreitet am Sonntag, 23.02.2020 um 14.00 Uhr in der Karl-Wahl-Halle das letzte Heimspiel der Saison gegen den BC Offenburg.
Mit einem Sieg im Baden-Württemberg Derby können die Daimlerstädter den zweiten Platz zementieren und hätten dann das Ticket für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga praktisch im Sack. Die Daimlerstädter sind als Tabellenzweiter favorisiert gegen den Aufsteiger (8.) aus Baden. Das gilt erst recht nach dem starken 5:2-Heimsieg der Schorndorfer gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister BC Saarbrücken-Bischmisheim 2.
Es ist aber eine ausgesprochen spannende und enge Partie zu erwarten. Denn auch der Aufsteiger aus Baden trumpfte zuletzt mächtig auf. Mit 4:3 setzte sich der BC zuletzt auswärts beim starken Team des SV GutsMuths Jena durch. Für den BC punktete da im Einzel und Doppel der Ranglistenerste der Gäste, der Este Kurt Kert. Mit Jonas Burger und Lukas Burger können die Gäste das Doppel und Mixed exzellent besetzen. Die Gebrüder sind die amtierenden Baden-Württembergischen Meister und kamen bei den Deutschen Meisterschaften unter die besten Acht.
Das Schorndorfer Paradedoppel Alan Erben/David Kramer hat also gleich zum Spielauftakt eine große Aufgabe vor der Brust. Die Tiefgarage in der Karl-Wahl-Halle ist geöffnet. Vor dem Spielbeginn findet eine Verlosung von Sachpreisen statt.

Deutschlands Damen sind erneut Vizeeuropameister

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Das deutsche Damenteam bei der Siegerehrung. V.l.: Miranda Wilson, Isabel Herttrich, Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri, Kilasu Ostermeyer, Stine Küspert, Linda Efler, Fabienne Deprez, Cheng Wen Hsing (Bundestrainerin Doppel/Mixed), Lara Käpplein. Foto: Claudia Pauli.
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben sich zum zweiten Mal in Folge zum Vizeeuropameister gekürt. Bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) musste sich die an Position vier notierte Auswahl von Chef-Bundestrainer Detlef Poste erst am Sonntag (16. Februar) im Finale dem topgesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 1:3 geschlagen geben.
Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men’s & Women’s Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1.
Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften – im Jahr 2006 – in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen. „Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Liévin.
Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men’s & Women’s Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.
Das hervorragende Abschneiden in Liévin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.
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Yvonne Li gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli.
In Finale bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 48) mit 19:21, 24:22, 21:16. „Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe“, sagte die Weltranglisten42. nach dem zweiten Sieg im siebten Vergleich mit der Dänin. Im nachfolgenden 1. Damendoppel mussten sich Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 33) ihren dänischen Kontrahentinnen Alexandra Bøje/Mette Poulsen (Weltranglistenplatz 38) nach einer Spielzeit von 80 Minuten hauchdünn mit 24:22, 16:21, 19:21 geschlagen geben. „Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft“, meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Am Ende waren es dann unter anderem zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben.“ Linda Efler und Isabel Herttrich standen Alexandra Bøje/Mette Poulsen erstmalig im Rahmen eines Turniers gegenüber.
Im anschließenden 2. Dameneinzel unterlag Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sousBois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) der U19-Vizeweltmeisterin von 2018, Line Christophersen (Weltranglistenplatz 55), mit 14:21, 11:21. „Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte unter anderem Probleme mit der Länge und der Höhe – heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser“, zog Fabienne Deprez selbstkritisch ein Fazit. Die Deutsche Vizemeisterin bestritt anlässlich der Team-EM in Liévin erstmalig ein Wettkampfmatch gegen die 20 Jahre alte Dänin.
Den 3:1-Gesamtsieg machten die Nordeuropäerinnen durch einen Drei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel perfekt: Maiken Fruergaard/Amalie Magelund behielten darin mit 19:21, 21:17, 21:12 gegenüber Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) die Oberhand. Derzeit wird keine der beiden Paarungen in der Weltrangliste geführt. Die Damenduos trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal aufeinander. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen spielen erneut um den EM-Titel

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Die erst 18 Jahre alte Ann-Kathrin Spöri sorgte für den 2:1-Zwischenstand aus Sicht des DBV.. Foto: Claudia Paul
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben zum zweiten Mal in Folge bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (2020 vom 11. bis zum 16. Februar in Liévin/Frankreich) das Finale erreicht. Die amtierenden Vizeeuropameisterinnen gewannen am Samstag (15. Februar) als Nummer vier der Setzliste ihre Halbfinalpartie gegen Schottland mit 3:1.
„Das war erneut eine Top-Vorstellung! Unsere Spielerinnen waren taktisch sehr gut eingestellt – großes Lob an das Trainerteam“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Finale am Sonntag (16. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf das an Position eins notierte Team aus Dänemark, das seine Vorschlussrundenbegegnung mit EM-Gastgeber Frankreich (Setzplatz 3) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Damit kommt es in der Arena Stade Couvert de Liévin zur Neuauflage des EM-Endspiels von 2018: Im russischen Kasan gelang den Nordeuropäerinnen seinerzeit ein 3:1-Sieg über Deutschland.
Bei den diesjährigen Titelkämpfen musste sich zu Beginn der Halbfinalbegegnung mit Schottland die zweimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel der 26jährigen Kirsty Gilmour mit 21:19, 19:21, 15:21 geschlagen geben. „Im zweiten Satz habe ich 8:4 geführt, dann ist sie zurückgekommen und ich bin weggebrochen. Das ist bitter. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Es tut mir leid für das Team, dass ich das Spiel nicht geholt habe. Ich ärgere mich gerade so arg“, sagte die 21 Jahre alte Weltranglisten-42. aus Deutschland unmittelbar nach dem ersten Aufeinandertreffen in ihrer Karriere mit Kirsty Gilmour (Weltranglistenplatz 30) im Rahmen eines Turniers.
Im anschließenden 2. Dameneinzel ließ die amtierende Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) Rachel Sugden, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den 1. BV Mülheim aufschlägt, keine Chance: Die 28-Jährige (Weltranglistenplatz 64) besiegte in ihrem 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich ihre zehn Jahre jüngere Kontrahentin (Weltranglistenplatz 379) mit 21:13, 21:8 und glich damit in der Partie zwischen Deutschland und Schottland zum 1:1-Zwischenstand aus. „Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt“, dankte Fabienne Deprez ihren Teamkolleginnen für deren Unterstützung. Auch Fabienne Deprez und Rachel Sugden standen sich anlässlich der Titelkämpfe in Liévin erstmalig in einem Wettkampf gegenüber.
„Ich bin super-happy, dass ich dem Team helfen konnte“, so Ann-Kathrin Spöri, nachdem sie die deutsche Mannschaft durch einen 19:21, 21:17, 21:9-Erfolg im nachfolgenden 3. Dameneinzel über Julie MacPherson mit 2:1 erstmalig in Führung gebracht hatte. „Ich wusste, ich kann es machen, es wird aber nicht leicht. Am Anfang war ich ein bisschen nervös. Ich wollte zu viel – zu viel zeigen: Ich kann das. Nachher wurde ich ruhiger“, erläuterte die 18-Jährige (Weltranglistenplatz 370), die 2020 zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlägt. Die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 bestritt anlässlich der European Men’s & Women’s Team Championships in Liévin zum ersten Mal ein Wettkampfmatch gegen die 22 Jahre alte Schottin, die aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird.
Den Einzug ins Endspiel machten im anschließenden 1. Damendoppel die Routiniers Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) perfekt: Die Weltranglisten-33. des DBV setzten sich mit 21:19, 21:14 gegen Eleanor O’Donnell/Ciara Torrance (Weltranglistenplatz 161) durch. Auch dieses Aufeinandertreffen bedeutete eine Premiere bei einem Turnier. Ciara Torrance ist in der 1. Badminton-Bundesliga die Mannschaftskollegin von Linda Efler – und entsprechend auch von Yvonne Li – beim SC Union Lüdinghausen.
Alle Ergebnisse der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.badminton2020.com/uk/home sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2020 European Men’s & Women’s Team Championships“) erhältlich. Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden derweil Livestreams gezeigt. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen haben EM-Bronze sicher und sind für die WM qualifiziert

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Die 19 Jahre alte Miranda Wilson sorgte im Viertelfinale für den entscheidenden Punkt. Foto: Claudia Pauli
Die deutschen Spielerinnen stehen bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) im Halbfinale und haben damit die Bronzemedaille sicher. Zugleich dürfen sie bereits für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark) planen.
Die an Position vier notierte Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bezwang am Freitag (14. Februar) in ihrer Viertelfinalpartie das Team aus Ungarn mit 3:0. In der K.-o.-Runde werden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft drei Matches für sich entschieden hat.
„Das war eine Top-Vorstellung gegen die Ungarn! Alle drei Einzel haben eine sehr gute Leistung gebracht. Die WM-Qualifikation ist damit auch geschafft“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Halbfinale am Samstag (15. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf Schottland, das als ungesetzte Mannschaft in der Runde der besten acht Teams mit 3:0 gegen Russland (Setzplatz 2) gewann. Seit dem Sommer vergangenen Jahres fungiert der 97-malige deutsche Nationalspieler Ingo Kindervater, der zuvor als Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV tätig war, beim Schottischen Badminton-Verband als Head Coach. Die andere Halbfinalpartie bestreiten der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark und das an Position drei notierte Team von EM-Gastgeber Frankreich.

Herren qualifizierten sich nicht

Dagegen sind die European Men’s & Women’s Team Championships 2020 für die deutschen Herren beendet. Die amtierenden EM-Dritten mussten sich in ihrer Viertelfinalbegegnung mit dem an Nummer eins gesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 0:3 geschlagen geben. „Die Dänen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Da die Niederlande (Setzplatz 6) in der Runde der besten acht Mannschaften England (Setzplatz 2) mit 3:2 besiegten, verpasste Deutschland (Setzplatz 5) auch das Ticket für die WM in Aarhus. Dänemark verfügt – als Gastgeber der TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 – automatisch über einen Startplatz bei den internationalen Titelkämpfen, sodass neben den drei anderen EM-Halbfinalisten zudem das am besten in der Weltrangliste platzierte Team aus Europa, welches in Liévin im Viertelfinale ausschied, das WM-Ticket löste. Dies ist entsprechend England.

EM-Debütantin sorgt für Gesamtsieg

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) brachte die Damenauswahl des DBV durch einen souveränen 21:7, 21:12-Erfolg im 1. Dameneinzel gegen Laura Sarosi mit 1:0 in Führung. „Sie ist eine Kämpferin, die viel zurückbringt. Obwohl es am Ende deutlich war, waren viele Ballwechsel hart umkämpft. Es war ganz schön anstrengend“, zog die 21 Jahre alte zweimalige Deutsche Meisterin ein Fazit.
Die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) erhöhte anschließend durch einen 14:21, 21:16, 21:10-Erfolg im 2. Dameneinzel über Agnes Korosi auf 2:0 für den aktuellen Vizeeuropameister. „Ich habe gestern nach dem Spiel gegen Lettland noch zu den anderen Mädels gesagt: Wir hatten jetzt drei easy Teammatches, in denen wir auch mit 50 oder 60 Prozent unseres Könnens gewonnen hätten. Wir müssen aufpassen, dass wir aus diesem Trott, mit ‚Halbgas‘ zu spielen, rauskommen. Genauso habe ich mich heute gefühlt: In den ersten anderthalb Sätzen kam ich nicht aus dem Trott raus. Dann aber habe ich die Beine in die Hand genommen und durchgezogen. Das war echt schwierig, aber ging glücklicherweise noch einmal gut“, so die 28-Jährige.
Den Einzug ins Halbfinale machte eine EM-Debütantin perfekt: Die 19 Jahre alte Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) bezwang in ihrem zweiten Länderspiel im Erwachsenenbereich Vivien Sandorhazi im 3. Dameneinzel mit 16:21, 21:18, 21:16 und stellte damit den 3:0-Endstand her. „Ich war schon nervös, weil ich wusste, dass ich das Team ins Halbfinale spielen kann. Ich wusste aber auch, dass ich ein großes Team hinter mir habe und die Doppel sehr, sehr stark sind, die noch nach mir gespielt hätten. Ich bin zufrieden, dass ich das Spiel noch drehen konnte“, meinte Miranda Wilson.

Dänemark mit drei Zwei-Satz-Erfolgen

In der Viertelfinalpartie der deutschen Herren gegen Dänemark unterlag zunächst Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Spitzeneinzel dem Weltmeister von 2017, Viktor Axelsen, mit 13:21, 14:21. „Phasenweise war es gut. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, denn solange ich klar war, war das Spiel offen. Wenn ich die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, war es mindestens ein 50:50-Spiel. Umso blöder, dass ich solche Phasen hatte, in denen mir das nicht gelungen ist“, sagte der 26-Jährige.
Anschließend mussten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im 1. Herrendoppel Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen mit 19:21, 12:21 geschlagen geben. „Dafür, dass wir rund zweieinhalb Monate nicht zusammengespielt haben, sind wir zufrieden. Die Leistung war gut, das Ergebnis spiegelt dies nicht ganz wider. Am Ende konnten wir die Konzentration nicht so gut halten. Aber wir haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Das müssen wir nun noch konstanter hinbekommen. Das erarbeiten wir uns durch Wettkämpfe“, analysierte der 25 Jahre alte Mark Lamsfuß. Dessen ein Jahr jüngerer Doppelpartner Marvin Seidel musste in den vergangenen Wochen aufgrund von Hüftproblemen pausieren.
Den entscheidenden Punktgewinn erzielte der EM-Rekordchampion Dänemark im 2. Herreneinzel: Anders Antonsen behielt darin mit 21:18, 21:14 gegenüber dem dreimaligen Deutschen Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel) die Oberhand.
Die Nordeuropäer treffen im Halbfinale auf Russland (Setzplatz 4). In der anderen Vorschlussrundenpartie stehen sich England und Frankreich (Setzplatz 3) gegenüber. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Beuel unterliegt in Bayern

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Adam Pringle und Martin Kroll. Foto: BC Beuel
Die Bundesligaspieler des 1. BC Beuel mussten am Wochenende zwei Auswärtsniederlagen einstecken. Am Samstag verlor das Team mit 2:5 gegen den TSV 1906 Freystadt, am Sonntag gab es ebenfalls ein 2:5 in Neuhausen-Nymphenburg. Die Mannschaft rutscht damit auf Tabellenplatz sieben ab.
Eigentlich sah der Plan anders aus: Die Beueler wollten bei den beiden Auswärtsspielen in Bayern wichtige Punkte sammeln, um sich einen Platz für die Play-off-Spiele zu sichern. Doch kurz vor dem Wochenende kamen die Hiobsbotschaften. Sowohl Stammdame Lisa Kaminski als auch der frisch gebackene Deutsche Meister Max Weißkirchen meldeten sich verletzungsbedingt ab. Damit war klar, dass es wohl kaum möglich sein würde, zu punkten. Sich bestmöglich zu verkaufen und den Schaden zu minimieren war die neue Zielsetzung.

Das ist dem Team auch gelungen: Alle Spieler zeigten starke kämpferische Leistungen und in beiden Partien konnte verhindert werden, dass die Gegner alle drei Tabellenpunkte einfahren.
Beim 2:5 in Freystadt gewann Lukas Resch im 1. Herreneinzel gegen den Österreicher Leon Seiwald mit 11:9, 9:11, 12:10 und 11:6. Ebenfalls siegreich war das Gemischte Doppel mit Hannah Pohl und Adam Pringle. Sie spielten sehr konzentriert und konsequent und bezwangen so Johannes Pistorius und Serena Au Yeong ebenfalls in vier Sätzen. Fast wäre sogar noch ein Punktgewinn geglückt, aber das 1. Herrendoppel mit Zach Russ und Lukas Resch unterlag nach einem spannenden und hochklassigen Spiel im entscheidenden fünften Satz knapp. Am Sonntag verlief der Start sogar sehr gut. Nach den drei Doppeln lagen die Schwarz-Gelben mit 2:1 in Führung. Gewonnen wurden die beiden Herrendoppel. Besonders stark: Martin Kroll aus Beuels Oberliga-Mannschaft, der an diesem Wochenende sein Bundesliga-Debüt feierte. An der Seite von Adam Pringle zeigte er im 2. Herrendoppel eine starke Leistung und gewann die Partie in vier Sätzen. Leider sollte kein weiterer Sieg mehr hinzukommen. Allerdings gab es an diesem Tag noch einen besonderen Leckerbissen: Im 1. Herreneinzel traf Lukas Resch auf den Israeli Misha Zilberman, die Nummer 46 der aktuellen Weltrangliste. Fast wäre Resch dabei eine Überraschung geglückt, aber nach einem hochklassigen Match mit spektakulären Ballwechseln musste er sich doch in fünf Sätzen knapp geschlagen geben.
Beuels Vereinschef Roland Maywald, der das Team nach Bayern begleitete, schätzt die Situation nach dem Wochenende realistisch ein: „Es wird für uns jetzt sehr schwer werden, die Play-offs noch zu erreichen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen jetzt sogar das Tabellenende gut im Auge behalten. Wenn wir an so einem wichtigen Spielwochenende auf sechs Stammspieler verzichten müssen, ist das natürlich bitter. Dennoch bin ich mit der Leistung unseres Teams vom Wochenende sehr zufrieden. Alle haben stark gekämpft und auch die eingesetzten Ersatzspieler Katja Holenz und Martin Kroll haben sich sehr gut präsentiert.“ In zwei Wochen, am Karnevalssonntag, wartet bereits die nächste große Herausforderung auf die Spieler des 1. BC Beuel. Dann tritt das Team beim amtierenden Deutschen Meister in Saarbrücken-Bischmisheim an. Joachim Resch

Erstaunlich glatte Siege für den Refrath

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Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker wurden geehrt für ihre Deutschen Meistertitel. Foto: Daniel Winkelmann
Trotz eines gesunden Selbstbewusstseins, welches man als Tabellenzweiter in der Badminton-Bundesliga auch haben sollte, kamen leichte Zweifel auf, als man am Samstagabend das Aufgebot des 1. BV Mülheim die Halle Steinbreche betreten sah.
Fünf internationale Spitzenkräfte sollten den Aufwärtstrend des BVM weiter fortsetzen, doch daraus wurde an diesem Abend nichts. Auch ohne Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck nutzte der TV Refrath seine Chancen und gewann dieses Spiel mit 5:2. Vorentscheidend dafür war ein hervorragend harmonierendes Doppel von Jan Colin Völker und Sam Magee, die die gleichzeitige Niederlage von Nhat Nguyen und Lars Schänzler vergessen machte. Ein locker gewonnenes Damendoppel von Chloe Magee und Kilasu Ostermeyer brachte den TVR dann auf die Siegesstraße, denn in den beiden Herreneinzeln von Nhat Nguyen und Lars Schänzler hatten die Mülheimer Gegner letztlich wenig zu bestellen. Nicht ganz zum Sieg reichte anschließend die ordentliche Leistung von Ann-Kathrin Spöri gegen die Schottin Sugden, während Sam und Chloe Magee in einem Fünfsatzkrimi für den Endstand sorgten.
Obwohl der Gegner am Sonntag, der TSV Trittau, am Vortag in Wipperfeld gewonnen hatte, war man auf Refrather Seite zuversichtlich, dass dies das leichtere der beiden Heimspiele werden könnte. Trotz Sturmwarnungen waren mehr Zuschauer in die Halle Steinbreche gekommen als am Samstag und alle sahen ein ansprechendes, unterhaltsames Match. Zu Beginn wurden die frischgebackenen Deutschen Meister Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker unter großem Applaus geehrt. Lediglich im Mixed gab es auf Refrather Seite eine Umstellung, denn die Paarung Sam Magee / Kilasu Ostermeyer sollte getestet werden. Nach den drei Doppeln hieß es bereits 3:0 für den TVR, wobei lediglich Nguyen / Schänzler eine Zitterpartie boten. Nhat Nguyen spielte anschließend mit seinem Gegner Katz und Maus, während parallel Ann-Kathrin Spöri phasenweise über sich hinauswuchs und die sehr starke Indonesierin Siahaya (12:3-Bilanz) in den fünften Satz zwingen konnte. Dennoch holte die sympathische Trittauerin den ersten Sieg an diesem Tag für ihr Team und nachdem Lars Schänzler erneut souverän sein Einzel für den TVR gewonnen hatte, folgte diesem noch ein zweiter Tagessieg für Trittau im Mixed.
Es folgt ein Einzelspieltag beim Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg am Karnevalssonntag, wo der TV Refrath mit einem starken Team durch einen Sieg den 2.Tabellenplatz klar machen möchte. Am letzten Doppelspieltag geht es schließlich gegen die beiden Verfolger aus Wittorf und Wipperfeld, die weiterhin darum kämpfen, im Viertelfinale Heimrecht zu haben

Überragender Holtschke und traurige Anika Dörr

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Anika Dörr wurde verabschiedet. Foto: Daniel Winkelmann
Wer der Meinung war, dass die beiden Berliner Zweitligateams, die aktuell am Ende der Tabelle stehen, eine Art Kanonenfutter für den Tabellendritten aus Refrath werden würden, der hatte sich mächtig vertan.
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Beide Mannschaften zeigten bei ihren Auftritten im Bergischen gute und vor allem sehr motivierte Leistungen, fuhren jedoch jeweils mit leeren Händen in die Bundeshauptstadt zurück. Dies lag vor allem an der großen Überlegenheit der Refrather Bundesligareserve bei den Damen und einem hervorragend aufgelegten Brian Holtschke im Spitzeneinzel. Nicht vergessen werden darf auch Hauke Graalmann, der mit vier Siegen ebenfalls glänzte. Elias Beckmann sowie den beiden Youngster Corvin Schmitz (18) und Nikolas Klauer (16) gelangen trotz erfreulich guter Auftritte leider kein Spielgewinn. Am Samstag gegen den ehemaligen Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin war der Auftritt des ehemaligen Weltklassespielers Marc Zwiebler gegen Brian Holtschke der Höhepunkt des Spiels. Beide lieferten sich einen langen, gutklassigen Fight, den der 16 Jahre jüngere Holtschke in vier Sätzen für sich entscheiden konnte.
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Am Sonntag dann war der Abschied von Anika Dörr in ihrem letzten Heimspiel für den TV Refrath das Hauptgesprächsthema. Nachdem sie fast ihr ganzes Badmintonleben für den SV Fun-Ball Dortelweil in Hessen gespielt hatte, war die sympathische 25-jährige vor drei Jahren zum TV Refrath gewechselt und hatte dort in beiden Bundesligateams stolze 46 Einsätze bestritten. Zum Ende ihres BWL-Studiums hat sie nun beschlossen, kürzer zu treten und ggf. in ihrer hessischen Heimat ab und zu zum Schläger zu greifen. Zur großen Freude aller gewann Dörr ihre vier Matches am Wochenende ohne Satzverlust und verbesserte ihre Saisonbilanz auf 17:3 Siege. Dennoch fuhr sie mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge nach Hause, um Ende Februar zum Auswärtsmatch beim STC BW Solingen noch ein letztes Mal wiederzukommen.
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Refrath 2 belegt aktuell Rang 3 in der Tabelle, punktgleich mit Wesel und einen Zähler hinter Hohenlimburg. Dies sind die Gegner am letzten Doppelspieltag der Zweitligasaison für die Refrather Reservemannschaft, so dass bis zum letzten gespielten Punkt Mitte März für Spannung gesorgt ist.

Jena holt drei Punkte aus vorletzten Heimspielwochenende

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Jena jubelt nach dem 5-2 Erfolg gegen Fischbach. Foto: Steffen Nichterlein
Es war das erwartet schwere Wochenende für den SV GutsMuths Jena gegen den Tabellenletzten vom SV Fischbach und den Tabellenachten BC Offenburg. Die Saalstädter mussten auf ihren Stammspieler Pit Hofmann verzichten, welcher von Florian Wohlgemuth ersetzt wurde. Bei den Damen konnten sie allerdings aus den Vollen schöpfen und traten in beiden Begegnungen mit jeweils vier Spielerinnen an.
An beiden Tagen konnten die Gäste das Ergebnis des Hinspiels um eine gewonnene Partie verbessern, was am Samstag gegen den Fischbacher Sportverein noch immer zu einem sicheren 5-2 Erfolg aus Jenaer Sicht führte. Neben dem erwartet starken ersten Herreneinzel, welches die Gäste für sich entschieden, konnte Florian seinen Einstand trotz guter Leistung im 2. Herrendoppel mit Lennart Notni nicht mit einem Sieg krönen. Alle anderen Partien konnten von den Jenaern gewonnen werden. Am Sonntag war die eine Partie, welche die Gäste vom Offenburger BC im Vergleich zur Hinrunde mehr gewinnen konnten, gleichbedeutend mit dem Wechsel von Sieg zu Niederlage. Während das Hinspiel noch 4-3 gewonnen wurde, erwischten die Offenburger, die mit internationaler Verstärkung anrückten und zwei Esten einflogen, den besseren Start und gingen nach den ersten beiden Spielen mit 2-0 in Führung. Diese Führung gaben sie nicht mehr her, unter anderem deswegen, weil die Saalstädter Badmintonspieler zwei knappe Fünfsatzspiele nicht gewinnen konnten. Dennoch war Teammanager Stefan Wagner zufrieden: „Klar war hier auch ein Sieg drin. In vielen der verlorenen Begegnungen haben wir anfangs geführt und dann zum Ende nicht mehr ganz den nötigen Zug gehabt. Doch ich denke, wir haben dem Publikum, das trotz des tollen Wetters den Weg in die Halle gefunden hat, ganz großen Badmintonsport zeigen können. Schön war es auch zu sehen, dass unser Debütant zwei gute Auftritte hatte und heute sogar gewinnen konnte. Mit diesem Sieg sicherte unter anderem er unser absolutes Mindestziel für den heutigen Tag- einen Punkt für die Tabelle.“
Es bleibt zusammenzufassen, dass es die direkte Tabellenkonkurrenz an diesem Wochenende besser machte und der SV GutsMuths, trotz der gewonnenen drei Punkte, auf Platz fünf rutscht (vorher vier). In den letzten drei Punktspielen haben die Jenaer ausschließlich Gegner vor sich, die in der Tabelle über ihnen stehen. So ist das nächste Punktspiel am 25.02 gegen den SV Fun-Ball Dortelweil- den neuen Tabellenvierten den 2. Badminton-Bundesliga Süd. Der Abstieg ist zwar kein realistisches Thema mehr, dennoch wollen die Spieler in den letzten Begegnungen noch einmal alles in die Waagschale werfen. Moritz Predel