Schlusslicht soll für Refrath kein Stolperstein werden

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Lars Schänzler steht vor einer schweren Aufgabe. Foto: Georg Poluektov
Am kommenden Sonntag um 15 Uhr (Halle Steinbreche) trifft der Tabellenzweite TV Refrath auf den Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München.
Dabei möchte der TVR nach fünf Siegen in Folge einen weiteren Erfolg anschließen. Da nur die Geschwister Chloe und Sam Magee fehlen werden, darf man auch sehr zuversichtlich sein, mit einem starken Heimteam die Punkte in Refrath zu behalten. Star der gegnerischen Mannschaft ist der Israeli Mischa Zilberman, der bisher auch nur eins seiner Herreneinzel verloren hat. Mit dem Bulgaren Rusev steht darüber hinaus ein weiterer solider Einzelspieler im Team. Hier warten auf Nhat Nguyen und Lars Schänzler schwierige Aufgaben.
Die seit Jahren in Diensten des TSV stehende Ukrainerin Voytsekh hat ebenfalls gutes Bundesligaformat und fordert die noch ungeschlagene 18-jährige Refratherin Ann-Kathrin Spöri heraus. Favorisierter dürfte der TVR in den Doppeldisziplinen sein, wo es vielleicht ein Wiedersehen mit zwei „Ex-Refrathern“ geben könnte, zum einen mit Fabian Holzer, Mitglied der Meistermannschaft 2017, zum anderen mit Krasimir Yankov, der im Jahr 2009 als Nummer 1 den TVR in die 1.Bundesliga führte.
Duell der Bundesligareserven in der 2. Bundesliga Vorher treffen am Sonntag um 11 Uhr in der Halle Steinbreche die beiden zweiten Mannschaften des TV Refrath und des TSV Trittau aufeinander. In dieser Begegnung der beiden bisher besten 2.Mannschaften der 2.Liga Nord geht es um den Kampf um den 2.Tabellenplatz. Daher können die Zuschauer auf beiden Seiten starke Teams erwarten. Bei Refrath wieder an Bord sind die zuletzt verhinderten Jenny Karnott, Denis Nyenhuis und Mark Byerly, fehlen wird Christopher Klauer, der an einem Future Series Turnier im Kibbutz Hatzor in Israel teilnimmt.

Erste Saisonniederlage für Beuel

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Mülheim gegen Beuel. Foto: Marc Pastoors
Mit 2:5 mussten sich die Badminton-Bundesligisten des 1. BC Beuel am vergangenen Sonntag im Auswärtsspiel beim 1. BV Mülheim geschlagen geben. Beuel rutscht damit vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz ab.
Dass es sehr schwer werden würde, in Mülheim zu punkten, darüber war sich die Beueler Erste im Vorfeld bewusst. Die Mannschaft von der Ruhr hat einen sehr breiten Kader mit vielen internationalen Spitzenspielern. Und eben diese hat sie im Spiel gegen den 1. BC Beuel eingesetzt. So konnte das Team um den Deutschen Meister Max Weißkirchen lediglich zwei Spiele gewinnen. Im 1. Herreneinzel zeigte Weißkirchen eine starke Leistung und bezwang den in der Weltrangliste vor ihm platzierten Inder Siddarath Thakur in vier Sätzen mit 11:6, 6:11, 11:8 und 11:5. Auch das 1. Herrendoppel entschied das Team aus Beuel für sich. In einer rein englischen Partie bezwangen Peter Briggs und Zach Russ die Mülheimer Tom Wolfenden und Callum Hemming in fünf spannenden Sätzen.
Alle übrigen Partien musste die Beueler Mannschaft leider abgeben. Trainer Sebastian Strödke zieht nach der Begegnung Bilanz: „Schade. Da wäre mehr drin gewesen. Wenn man die Ergebnisse der einzelnen Spiele betrachtet, sieht man, dass einer, eventuell sogar zwei Punkte möglich gewesen wären. Insbesondere Lukas Resch im 2. Herreneinzel war gegen den favorisierten Ukrainer Dmytro Zavadsky nach einer tollen Leistung ganz nah dran am Sieg. Leider hat sich am Ende im entscheidenden fünften Satz doch die Erfahrung des Ukrainers durchgesetzt. Auch das Damendoppel oder das Mixed wären durchaus zu gewinnen gewesen. Aber: Wir haben das Spiel abgehakt und fokussieren uns jetzt auf unsere nächste Begegnung.“
Und das wird wahrlich eine schwere Aufgabe für die Spieler des 1. BC Beuel: Denn kein Geringerer als der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister und aktuelle Tabellenführer – der 1. BC Bischmisheim – wird am kommenden Sonntag, 27. Oktober, um 14 Uhr zu Gast in der Beueler Erwin-Kranz-Halle sein. In Beuel freut man sich auf die Partie. Die Spitzenmannschaft aus dem Saarland wird sicher zahlreiche Fans und Zuschauer anlocken. Und wer weiß – vielleicht gelingt vor heimischer Kulisse und toller Atmosphäre sogar eine kleine Überraschung gegen den Favoriten. Joachim Resch

Schorndorf verpasst Sieg in Dortelweil

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David Kramer punktet zweifach gegen den SV Fun-Ball Dortelweil. An Ende stand aber eine 3:4-Niederlage. Foto: Ulrich Kolob
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf verpasste beim SV Fun-Ball Dortelweil den Erhalt des zweiten Tabellenplatzes. Nach der knappen 3:4-Niederlage stehen die Daimlerstädter nun auf Platz Drei.
Die SG Schorndorf hatte im hessischen Bad Vilbel auf zwei Punkte gehofft. Die knappe 3:4-Niederlage brachte immerhin noch einen Pluspunkt für die Tabelle. Die Sieghoffnung platzte im letzten Spiel. Simon Kramer trat im zweiten Einzel gegen Sandro Kulla an und hatte schon eine 4:11, 11:9, 11:7 Führung. Ein Satz fehlte noch. Doch die letzten beiden Sätze gingen mit 11:4, 11:4 relativ klar an den Hessen. Das besiegelte die 3:4-Niederlage.
Die Partie begann zunächst gut für die SG Schorndorf. David Kramer/Alan Erben setzten sich in drei spannenden Sätzen mit 15:14, 13:11 und 11:7 gegen Peter Lang und Thomas Legleitner durch.
Im Frauendoppel glich der Erstligaabsteiger Dortelweil aus zum 1:1. Eine Partie welche für Schorndorf den Ausschlag hätte geben können war das zweite Doppel. Simon Kramer/Benjamin Wahl holten Satz Zwei mit 11:9. Die Sätze Drei und Vier gingen aber jeweils hauchdünn mit 11:9 an Patrick Kämnitz/Christian Dumler. Nach den beiden Einzeln war die SG wieder mit 3:2 vorne. David Kramer holte sich das erste Einzel stark in vier Sätzen gegen David Peng. Xenia Kölmel setzte sich in drei Sätzen gegen Theresa Isenberg durch. Alan Erben/Melina Wild kamen zwar im Mixed gegen Peter Lang/Emilie Juul Möller im Verlauf immer besser ins Spiel, mussten sich aber mit 4:11, 8:11, 11:13 geschlagen geben.
Damit kam es beim Stand von 3:3 zur Entscheidung im letzten Spiel – mit dem besseren Ende für den SV Fun-Ball Dortelweil. Ulrich Kolb

Beuel 2 gewinnt gegen Solingen

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Luis La Rocca und Katja Holez spielten das Mixed. Foto: BC Beuel
Am sechsten Spieltag begrüßte die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel den STC Blau-Weiß Solingen in der Erwin-Kranz-Halle. Dabei spielten die Bonner ihren Heimvorteil aus und gewannen die Partie mit 4:3.
Mit Solingen und Beuel standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich sehr gut kennen. Diesmal als Gäste mit den Solingern angereist waren auch Annalena Diks und Alicia Molitor, die in der Vorsaison noch für Beuel aufschlugen. Damit war der Grundstein für eine spannende Begegnung gelegt – bei der eigentlich die Gastmannschaft als Favorit ins Rennen ging.
Los ging es mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Nach sehr engen und ausgeglichenen Sätzen sicherten die Solinger sich am Ende die 2:0-Führung. Danach legte der Gastgeber aber richtig los.
Das Dameneinzel und das 1. Herreneinzel waren die Gamechanger: Vanessa Seele konnte in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel gegen Alicia Molitor einen weiteren, überraschenden Punkt für das Team holen.
Auch Lennart gewann sein Einzel in vier Sätzen und glich den Spielstand damit zum 2:2 aus. Im 2. Herrendoppel und 2. Herreneinzel dominierten die Beueler weiterhin und weiteten die Führung auf 4:2 aus. Im abschließenden Gemischten Doppel wurde es nochmal richtig spannend. Am Ende mussten sich Luis und Kati nach einer sehr starken Leistung in vier langen Sätzen – jeder in der Verlängerung – geschlagen geben.
Trotz der Niederlage im Mixed stand es damit 4:3 für Beuel. Damit holte das Team zwei Punkte in der Saisonwertung und machte einen Platz in der Tabelle gut.
Für die 2. Mannschaft war es ein tolles Gefühl, nach einem hart umkämpften Match nun einmal auf der Siegerseite zu stehen. Die Unterstützung der Zuschauer und die Energie der Spieler haben es möglich gemacht.
Das Team freut sich sehr auf die nächsten Partien und auf hoffentlich weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Srayas Padmanabhan Vasudevan

Der Meister siegt im Schnelldurchgang

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bezwingt Verfolger SC Union Lüdinghausen zu Hause mit 5:2 und verteidigt Tabellenplatz eins.
Das vierte Heimspiel des Bundesliga-Spitzenreiters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim war eine wahrhaftig schnelle Angelegenheit: Nach nicht einmal zwei Stunden waren die sieben angesetzten Partien am vergangenen Sonntag im Vergleich mit dem bis dato viertplatzierten SC Union Lüdinghausen absolviert – und für den BCB mit einem ungefährdeten 5:2-Erfolg über die Gäste aus Nordrhein-Westfalen der fünfte Saisonsieg im sechsten Spiel rasch eingetütet. Sechs der sieben Duelle waren bereits nach nur drei Durchgängen entschieden, lediglich das erste Herrendoppel ging über vier Sätze. Dabei behielten Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel und der bulgarische Neuzugang Daniel Nikolov gegen Lüdinghausens Duo um den Niederländer Jelle Maas und Christoph Schnaase nach dem mit 8:11 verlorenen ersten Satz doch noch klar die Oberhand: Mit 11:2 und zwei Mal 11:8 sicherten sie den Saarländern den ersten Punkt. Für Seidel, der unter der Woche noch bei den Denmark Open international im Einsatz gewesen war, blieb es zwecks Schonung der einzige Auftritt des Tages. Der 23-Jährige weist in dieser Bundesliga-Saison mit sechs Siegen in sechs Einsätzen weiterhin eine makellose Bilanz auf. Gleiches gilt für Peter Käsbauer, der an der Seite des Niederländers Ruben Jille klar in drei Durchgängen mit 11:5, 11:6 und 11:4 gegen Josche Zurwonne und Hong Zhang gewann und damit auch im vierten Einsatz für den BCB siegreich blieb.
Überhaupt waren im vierten Heimauftritt die Vergleiche mit männlicher Beteiligung klare Angelegenheiten für die gastgebenden Saarbrücker – obwohl der Österreicher Luka Wraber, der deutsche Ex-Meister Fabian Roth oder die Routiniers Michael Fuchs und Johannes Schöttler aus diversen Gründen gar nicht zum Einsatz kamen. Das lag auch daran, dass die Gäste aus Lüdinghausen auf drei Herren aus ihrer etatmäßigen Stammformation verzichten mussten. Der Niederländer Nick Fransman fehlte wegen einer Knieverletzung, der ehemalige Deutsche Vizemeister im Einzel, Kai Schäfer, musste mit Rückenproblemen passen und auch Roman Zirnwald stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Durch das Fehlen der Einzelspezialisten Fransman und Schäfer gingen die Herreneinzel somit jeweils klar an den BCB: Nikolov fertigte den sonst in Lüdinghausens Oberliga-Team eingesetzten Chinesen Hong Zhang 11:3, 11:8 und 11:4 ab. Sogar nur zehn Punkte musste Matthias Deininger im Vergleich mit Christoph Schnaase abgeben, den er mit zwei Mal 11:2 und 11:6 locker in die Schranken verwies. Den fünften Bischmisheimer Punkt zum 5:2-Sieg steuerte das gemischte Doppel um Isabel Herttrich und Jille bei: Sie bezwangen Eva Janssens und Maas klar mit 11:6, 11:8 und nochmal 11:8. Für Nationalspielerin Herttrich war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages, nachdem auch sie unter der Woche noch international im Einsatz gewesen war. Und was für die Herren Seidel und Käsbauer gilt, trifft auch auf die 27-Jährige zu: Im fünften Bundesliga-Einsatz der Saison mit ihrer Beteiligung verließ sie zum fünften Mal als Siegerin das Feld.
Die einzigen Niederlagen in der Neuauflage des jüngsten Final Four-Halbfinals kassierte der BCB im Damendoppel und -einzel. Olga Roj und Stine Küspert mussten sich Lüdingshausens Yvonne Li und Linda Efler mit 8:11, 5:11 und 7:11 beugen. Für Efler, die internationale Doppelpartnerin sowohl von Seidel als auch von Herttrich, war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages. Ein Duell mit ihren internationalen Mitstreitern kam somit nicht zustande. Später blieb Bischmisheims Neuzugang Küspert im Vergleich mit der amtierenden Deutschen Einzelmeisterin Li beim 3:11, 7:11, 3:11 an diesem Tag chancenlos. Für den Tabellenführer vom 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim reichte es damit zwar nicht zur vollen Ausbeute von drei Zählern. Mit den zwei zusätzlichen Punkten gegen Lüdinghausen vergrößerte der BCB aber zumindest den Abstand auf den dritten Tabellenplatz, der nicht mehr zur direkten Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft reicht. Weil der aktuelle Ligadritte 1.BC Beuel am Sonntag beim 1.BV Mülheim mit 2:5 ohne Zählbares blieb, liegt der amtierende Meister aus dem Saarland mit 14 Punkten nun vier Zähler vor Beuel. Boden gut gemacht hat dagegen der amtierende Vizemeister TV Refrath, der nach dem 6:1 beim TSV Freystadt nun bis auf einen Punkt an den BCB herangerückt ist. Gegen Refrath hatten die Bischmisheimer Badminton-Asse am zweiten Spieltag ihre bislang einzige Niederlage kassiert: ein 3:4 vor Heimkulisse. Auswärts sind sie dagegen noch ungeschlagen. Und das soll auch am kommenden Sonntag so bleiben, wenn ab 14 Uhr im Bonner Stadtbezirk Beuel das direkte Duell beim Verfolger ansteht. dbe

Mülheim entzaubert Beuel und bringt deren erste Niederlage

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Alexander Dunn/Konstantin Abramov. Foto: Marc Pastoors
Durch den 5:2 Erfolg konnten sich die Mülheimer vom Tabellenende der Bundesliga absetzen. Der bis dato ungeschlagene 1. BC Beuel wurde in der Innogy Sporthalle nahezu entzaubert.
Richtungsweisend verlief der Start in den beiden Doppel. Lara Käpplein/Katharina Altenbeck und Alexander Dunn/Konstantin Abramov sorgten trotz anfänglicher Probleme souverän für die 2:0 Führung. Im ersten Herrendoppel war Tom Wolfenden die fehlende Matchpraxis aufgrund seiner langen Verletzung anzumerken. Eine Sprunggelenkverletzung ließ ihn ein halbes Jahr pausieren. An der Seite von Calum Hemming unterlag der Engländer mit 5:11 im fünften Satz. Im Herren Spitzen-Einzel unterlag der Inder Siddharath Thakur dem Deutschen Meister Max Weißkirchen in vier Durchgängen. Damit war beim Stand von 2:2 das Match wieder offen.
Die beiden nächsten Einzel brachten dann die Entscheidung. Die Aufrückerin aus der 2. Mannschaft, Katharina Altenbeck konnte sich nach ihrem Doppelerfolg auch im Einzel durchsetzen, obwohl ihre Gegnerin Lisa Kaminski im dritten Durchgang beim Stand von 9:10 einen Satzball hatte. Bei den Herren führte Dmytro Zavadsky beim Stand von 2:1 Sätzen gegen Lukas Resch mit 11:10. Den Matchball wehrte Resch ab und schaffte den Satzausgleich. Im dann entscheidenden Durchgang ging Zavadsky jedoch früh in Führung und siegte mit 11:4.
Abschließend setzen sich noch Lara Käpplein/Alexander Dunn im Mixed durch. Das Resultat: 5:2 und somit wichtige Tabellenpunkte für den 1. BV Mülheim. Friederike Heinze

Weiterer Kantersieg für Refrath in der 1. Bundesliga

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Ann-Kathrin Spöri. Foto: Georg Poluektov
Nach den klaren Siegen gegen Mülheim und Trittau gewann TV Refrath 1 zum dritten Mal in Folge in der 1. Bundesliga mit 6:1. Diesmal war es der TSV Freystadt, der am Sonntag daheim die Stärke des jetzigen Tabellenzweiten anerkennen musste.
Nach gewonnenem 2. Herrendoppel (Nguyen/Beck) mussten Schwenger/Völker im 1. Herrendoppel nach fünf Sätzen ihren Gegnern leider als Verlierer die Hand schütteln. Doch sehr klare Siege von Kilasu Ostermeyer/Chloe Magee im Damendoppel und von der immer noch ungeschlagenen Ann-Kathrin Spöri im Dameneinzel stellten einen beruhigen 3:1 Vorsprung her. Zwei recht sichere Siege von Nhat Nguyen und Lars Schänzler bei je einem Satzverlust gaben schließlich den Geschwistern Sam und Chloe Magee beim 5:1 die Steilvorlage zum Dreipunkteerfolg. Diese hatten dann auch wenig Probleme und gewannen ihr Mixed mit 3:0 Sätzen.
Durch den gleichzeitigen 2:5-Ausrutscher des 1. BC Beuel in Mülheim kletterte der TV Refrath mit diesem Erfolg auf den 2. Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter Titelverteidiger Bischmisheim und drei Zähler vor den Bonnern.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München in die Halle Steinbreche. Ein weiterer Heimsieg ist eingeplant.

Refrath-Youngsters holen Punkt in Hamburg

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Christopher Klauer/Elias Beckmann. Foto: Roswitha Honnef
Die jüngste Bundesligamannschaft der TVR-Vereinsgeschichte mit einem Altersdurchschnitt von 19,1 Jahren spielte am Sonntag beim Horner TV Hamburg.
Durch den Ausfall von Anika Dörr und Jenny Karnott kam die 17-jährige Iya Gordeyeva und die ein Jahr jüngere Julie Marzoch zum Zuge. Beide wussten zu überzeugen, Gordeyeva konnte ihr Dameneinzel sogar in für Durchgängen für sich entscheiden. Nachdem sowohl Graalmann/Holtschke als auch Klauer/Beckmann ihre Herrendoppel im Entscheidungssatz gewinnen konnten und für einen 3:1 Zwischenstand gesorgt hatten, fehlte nur noch ein Sieg zum Auswärtserfolg.
Doch sowohl Hauke Graalmann/Julie Marzoch (0:3), als auch Brian Holtschke (1:3) schafften dies nicht und auch Christopher Klauer fehlte am Ende das nötige Quäntchen Glück. Klauer verlor das Spitzeneinzel gegen Jugendnationalspieler Kicklitz mit 9:11 im 5. Satz.
Dennoch freuten sich am Ende alle, durch das knappe 3:4 etwas Zählbares mit nach Hause genommen zu haben. TV Refrath 2 rangiert punktgleich mit dem Tabellenzweiten auf Rang 3 und erwartet am kommenden Sonntag im Heimspiel den Tabellennachbarn Trittau 2. Spielbeginn in der Halle Steinbreche ist 11 Uhr.

Wichtiger Heimsieg für Mülheim2

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Marvin Datko und Judith Petrikowski, Foto: Marc Pastoors
Mit einem souveränen 5:2-Sieg gegen den SV Berliner Brauereien vor heimischem Publikum konnte sich die 2. Ligamannschaft vom 1. BV Mülheim von den Abstiegsplätzen heraus kämpfen.
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Das Heimteam hat von Anfang an sehr viel Motivation und Ehrgeiz gezeigt, womit sie zu Beginn der Begegnung sowohl das 1. Herrendoppel, welches von Martin Kretzschmar und Pasquale Czeckay bestritten wurde, als auch das Damendoppel, gespielt von Judith Petrikowski und Yurie Kinoshita, gewinnen konnten. Darauffolgend ging das 2. Herrendoppel, Friederike in dem Marvin Datko und Johny Rathke antraten, knapp in vier Sätzen verloren. Zeitgleich trat René Rother im 1. Herreneinzel an und konnte einen weiteren Punkt für die Mülheimer holen.
Die letzten drei Spiele waren alle von Spannung geprägt, denn alle gingen in den entscheidenden Satz. Am Ende hatte der 1. BV Mülheim den längeren Hebel und konnte zum Abschluss sowohl das 2. Herreneinzel, gespielt von Pasquale Czeckay, als auch das Mixed, welches Judith Petrikowski und Marvin Datko zusammen spielten, gewinnen.
Ein Dankeschön geht nach dem sechsten Spieltag an die zahlreiche Unterstützung die an dem Spieltag anwesend war. Friederike Heinze

Jena freut sich über Heimsieg

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Charlotte Mund (li) und Tabea Tirschmann (re), die mit einem Sieg im Damendoppel zum Gesamterfolg beigetragen haben. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag durfte der SV GutsMuths Jena über seinen ersten Heimsieg in dieser Saison jubeln. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, den TV Marktheidenfeld, konnte in den vergangenen Spielzeiten trotz zum Teil engen Begegnungen nie ein Heimsieg erspielt werden. Nach sieben hart umkämpften, und fünf gewonnenen Spielen konnten sich die Jenaer am Ende der Begegnung jedoch von den rund 120 begeisterten Zuschauern feiern lassen.
Lennart Notni sorgte mit einem Fünfsatzsieg im zweiten Herreneinzel für den Schlussstand von 5-2 und konstatierte kurz nach dem Ende der Begegnung: „Was für ein verrücktes Punktspiel. Heute waren wir sogar dem 6-1 Sieg ganz nah, hätten aber genauso gut 2-5 verlieren können.“ Doch dank der lautstarken Unterstützung des Publikums blieben die Hausherren stets obenauf und gewannen, mit Ausnahme des ersten Herrendoppels und Dameneinzels, die knappen Spiele und so letztendlich auch die Begegnung.
Mit diesem Sieg klettern die Saalstädter auf Platz fünf der Tabelle. Im Mittelfeld der zehn Mannschaften starken Liga stehend, hat der SV GutsMuths nur drei Punkte Abstand auf Platz zwei- ist aber ebenfalls nur drei Punkte vom ersten möglichen Abstiegsplatz entfernt. Umso wichtiger ist es, in der kommenden Woche die Konzentration zu wahren, wenn das Team um den Führungsspieler Johann Höflitz, der auch an diesem Wochenende mit zwei gewonnenen Partien wieder einen großen Teil zum Gesamtsieg beigetragen hat, zum Aufsteiger, dem TV 1860 Hofheim fährt. Moritz Predel

Nichts zu holen für Offenburg in München

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Erzielten den Ehrenpunkt für den BCO: Jonas Burger und Senja Töpfer im Mixed. Foto: Sven Heise
Der Badmintonclub Offenburg (BCO) unterliegt dem Tabellenzweiten Neubiberg-Ottobrunn der 2. Bundesliga Süd deutlich mit 1:6 Es wurde für die erste Mannschaft des BCO die erwartet schwere Partie gegen die Bayern, die auch in starker Bestezung auf den Aufsteiger warteten.
Die Offenburger kamen in der Partie schon recht früh einbisschen unter die Räder, als die Gastgeber mit den 3 Doppeln bereits die 3:0-Führung erspielen konnten. Zwar gelang es den BCOlern in allen drei Dopplen nach 0:2-Satzrückstand jeweils den 3. Satz zu gewinnen und Hoffnung aufkeimen zu lassen, die wiederum machten die Neubiberger aber allesamt im 4. Satz zunichte. Als dann das Dameneinzel noch zur 4:0-Führung an die Bayern ging, hätten alle ausstehenden Spiele gewonnen werden müssen, damit der Aufsteiger den wichtigen Bonuspunkt ergattern hätte können.
Die Hoffnung bestand auch noch, als das Offenburger gemischte Doppel nach verlorenem ersten Satz immer besser ins Spiel kam und begann die Partie zu drehen, vor allem als parallel Hannes Discher im ersten Herreneimzel den ersten Satz gewann.  Als Discher dann aber im zweiten Satz mit Oberschenkelproblemen aufgeben musste, war der Bonuspunkt für den BCO dahin. 
Das Mixed sorgte mit einem Viersatzsieg zwar noch für den ersten Offenburger Spielpunkt, aber die bayrischen Favorten sicherten sich dem dem Sieg im zweiten Herrenizel den 6:1-endstand aus Münchener Sicht und behielten damit 3 Punkte in Bayern.  Auch wenn die Niederlage mit 1:6, im Hinblick auf einige enge Sätze und Spiele, vielleicht ein bisschen zu deutlich ausfiel, waren die Neubiberger an diesem Sonntag einfach die stärkere Mannschaft Jürgen Burger

Refrath jagd Titelverteidiger

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Mülheim siegt gegen Beuel. Foto: BV Mülheim
Refrath, der Vizemeister der letzten Saison, zeigte am sechsten Spieltag der 1. Bundesliga die Krallen und gewann in Freystadt mit 6:1. Die drei Punkte brachten die Refrather bis auf einen Punkt an Bischmisheim heran, die gegen Lüdinghausen “nur” mit 5:2 siegten. Ebenfalls drei Zähler verbuchte Wipperfeld, die zu Hause gegen Aufsteiger Neuhausen beim 6:1 nur das Damen-Einzel abgaben. Beuel musste hingegen in Mülheim ihre erste Niederlage hinnehmen, bleibt jedoch auf dem vierten Platz. Im “Nordduell” behielt Wittorf mit 5:2 gegen Trittau die Oberhand und steht nun auf Rang sechs.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
862461824
961541527
1060611131

Wesel führt den Norden erneut an

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Die Mannschaft von BV RW Wesel. Foto: BV RW Wesel
Mit einem 5:2 am sechsten Spieltag gegen die Erstligareserve von Trittau hievt sich Wesel erneut an die Spitze der 2. Bundesliga Nord. Verfolger der beiden ist Refrath, die in Hamburg nur zu einem 3:4 kamen, aber immerhin einen Punkt mitnahmen. Punktgleich dahinter steht Hohenlimburg, die gegen EBT Berlin sich beim 6:1-Erfolg drei Punkte erspielten. Damit stehen die beiden Berliner Clubs auf den Abstiegsplätzen, wobei die Berliner Brauereien die rote Laterne des Tabellenletzten trägt.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

Fischbach trotzt dem Tabellenführer

maria-boevska-foto-sv-fischbach
Maria Boevska. Foto: SV Fischbach
Tapfer wehrt sich Fischbach in eigener Halle gegen Bischmisheim und kann am Ende sogar beim 3:4 einen Punkt einheimsen. Die Fischbacher tragen jedoch weiterhin die rote Laterne des Tabellenletzten. Vor ihnen steht Remagen, die beim Mitaufsteiger Hofheim mit 4:3 gewannen. Marktheidenfeld rutscht durch die gestrige Niederlage gegen Jena auf Rang sieben. Neubiberg wird zum ernsthaften Verfolger von Bischmisheim. Die Bayern erspielen gegen Aufsteiger Offenburg beim 6:1 drei Punkte und stehen selbst zwei Zähler hinter dem Tabellenführer. Erstligaabsteiger Dortelweil gelingt gegen Schorndorf ein mühsames 4:3.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Jena sammelt Punkte und rückt vor

Mit einem überraschenden 5:2-Sieg in eigener Halle am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen Marktzheidenfeld verschaffte sich Jena ein zusätzliches Polster für die Tabelle.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Hohenlimburg sichert sich drei Punkte

plakat-hohenlimburg
Plakat Hohenlimburg.
Am vorgezogenen sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Nord kann Hohenlimburg überzeugen, da sie in eigener Halle gegen EBT Berlin mit 6:1 gewannen und sich damit drei Punkte für die Tabelle sicherten.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

Mülheim gegen Beuel vor schwieriger Aufgabe

dmytro-zavadsky-foto-marc-pastoors

Dmytro Zavadsky. Foto: Marc Pastoors
Am Sonntag, 20. 10. 2019 um 15:00 Uhr kommt mit dem Bonner Verein der aktuell Zweite der Bundesliga in die Innogy-Sporthalle nach Mülheim.
Zielstellung beim BV Mülheim ist ein dritter Saisonsieg um sich wieder in Richtung der Play-Off Plätze eins bis sechs orientieren zu können. Das NRW Duell steht aber auch aus Personalgründen unter Druck und ist keine leichte Aufgabe. Noch liegt der BV Mülheim nur zwei Punkte hinter dem 1. BC Wipperfeld auf dem achten Rang. Weiterhin erkrankt sind Johanna Goliszewski sowie Alexander Roovers. Die Schottin Rachel Sugden steht auch nicht zur Verfügung. Dafür ist der Inder Siddharath Thakur zurück im Team. Sein Comeback feiert der Engländer Tom Wolfenden nach einer kurierten Sprunggelenkverletzung.
Gute Chancen bestehen in den Herrendoppeln. Schwer werden wohl die Herreneinzel. Hier kommt auch Dmytro Zavadsky zum Einsatz. Bei den Damen spielt Lara Käpplein wieder eine wichtige Rolle. Vor allem im Damendoppel und im gemischten Doppel. Friederike Heinze

Schwere Auswärtspartie für Offenburg

ist-wieder-mit-am-start-paloma-wich-hier-mit-jonas-burger-im-miced-gegen-hofheim-foto-jochen-berger

Ist wieder mit am Start: Paloma Wich, hier mit Jonas Burger im Mixed gegen Hofheim Foto: Jochen Berger
Vor einer harten Nuss steht der Ortenauer Zweitligist am kommenden Sonntag. Es steht die Partie beim aktuellen Tabllendritten Neubiberg-Ottobrunmn (München) auf dem Plan. Die Bayern sind punktgleich mit dem Tabellenzweiten und haben in den bisherigen Partien bewiesen, dass sie in allen Disziplinen punkten können. Des weiteren sind die Neubiberger schon sehr lange in der zweiten Liga zuhause, fest etabliert und gehören mit Sicherheit zu den Mannschaften, die am Ende im vorderen Tabellendrittel stehen sollten.
Insofern reist die erste Garde des BCO zunächst als Außenseiter zum Spiel an. Da mit einer entsprechenne Mannschaftsleistung und viel Willen aber auch im Badminton einiges möglich ist, werden die Offenburger versuchen den ein oder anderen Überraschungscoup zu landen, um an Ende doch mit Zählbarem aus München heimzukehren.
Die Offenburger können komplett anreisen. Wieder mit am Start wird, nach überstandener Verletzung, auch Paloma Wich sein. Jürgen Burger

Beuel2 weiter auf Punktejagd

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Die zweite Mannschaft von Beuel. Foto: BC Beuel
Am Sonntag steht für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel wieder ein Heimspieltag an: Nachmittags ist das Zweitliga-Team des STC BW Solingen in der Erwin-Kranz-Halle zu Gast.
Nach einem erfolgreichen Auswärts-Wochenende in Berlin, an dem die Beueler Mannschaft ihren ersten Sieg eingefahren und so den Sprung von den Abstiegsplätzen auf den achten Tabellenrang geschafft hat, geht es nun zu Hause gegen den Aufsteiger der Vorsaison.
Die Gäste, derzeit Tabellenvierter, kommen ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Spielwochenende. Somit ist eine interessante und hart umkämpfte Partie zu erwarten ​– zumal ​mit Annalena Diks und Alicia Molitor zwei ehemalige Beuelerinnen jetzt auf Seite der Solinger antreten werden.
Teamkapitän Luis La Rocca freut sich auf die Begegnung am kommenden Sonntag: „Es wird mit Sicherheit eine spannende Partie, das steht fest. Seit dem Abgang zweier Damen nach Solingen fiebern wir alle der Partie entgegen.“
Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung und begrüßt jeden Fan, der am Sonntag, 20. Oktober, in die Erwin-Kranz Halle in Beuel kommt. Los geht es am 14 Uhr.
Lukas Resch

Einzelspieltag mit jüngstem Refrath-Team der Vereinsgeschichte

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Iya Gordeyeva – mit TV Refrath 2 nach Hamburg. Foto: Andre Jahnke
Ohne Anika Dörr, Jenny Karnott, Mark Byerly und Denis Nyenhuis reist die „Bundesligareserve“ des TV Refrath am Samstag in die Hansestadt Hamburg, um dort beim Horner TV mit dem jüngsten Team der Bundesligageschichte anzutreten.
Mit Hauke Graalmann und Christopher Klauer sind zwei Spieler in diesem Jahr 20 geworden, Elias Beckmann ist noch ein Jahr jünger, Brian Holtschke noch 18. Die beiden Damen, Iya Gordeyeva (17) und Julie Marzoch (16) gehören noch der Jugendklasse an. Dennoch sieht man sich nicht als krasser Außenseiter und hofft, etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können.

Beuel geht in Mülheim auf Punktejagd

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Die 1. Mannschaft von Beuel. Foto: BC Beuel
Nach Mülheim an der Ruhr reist die 1. Mannschaft des BC Beuel am kommenden Wochenende. Dort trifft sie am Sonntag, den 20.10.2019 um 15.00 Uhr in der Badminton-Bundesliga auf den 1. BV Mülheim.
Eine beachtliche Serie haben die Beueler Badminton-Spieler in der 1. Bundesliga bislang hingelegt. Fünf Siege in fünf Spielen und Tabellenplatz zwei hinter dem Deutschen Meister aus Bischmisheim. Ob diese positive Bilanz auch am kommenden Spieltag fortgeführt werden kann, ist aber offen. In Beuel geht man nämlich davon aus, dass der 1. BV Mülheim am Saisonende ein direkter Konkurrent im Kampf um einen der begehrten Play-Off-Plätze sein werden. Entsprechend wird die Mannschaft von der Ruhr alles daransetzen, gegen die Beueler zu punkten.
Das weiß auch Roland Maywald, der erste Vorsitzende des Vereins: „Die Partie gegen Mülheim wird für uns eine ganz spannende Angelegenheit. Wir haben nach wie vor mit Ronja Stern und Daniel Hess zwei Langzeitkranke zu kompensieren. Viel wird deshalb auch davon abhängen, wie die Personalsituation der Mülheimer ist und mit welcher Aufstellung sie gegen uns antreten.“ Dennoch gibt sich Maywald optimistisch: „Ich traue unserem Team aber durchaus zu, in Mülheim zu punkten. Wir haben aktuell eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft und die Spieler, die uns zur Verfügung stehen, sind derzeit alle gut in Form. Das sind wesentliche Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein.“
Die Beueler Spieler freuen sich, wenn möglichst viele Fans mit nach Mülheim reisen, um ihr Team beim Auswärtsspiel zu unterstützen. Wem das nicht möglich ist, der kann das Spiel auf der Homepage des Deutschen Badminton-Verbandes (www.badminton.de) per Liveticker verfolgen und mitfiebern. Joachim Resch

Mülheim2 will Wende schaffen

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Yurie Kinoshita. Foto: 1. BV Mülheim
Am Sonntag geht es für die zweite Mannschaft von Mülheim mit einem richtungsweisenden Spiel in der 2. Badminton Bundesliga weiter. Erwartet werden die Gäste der SV Berliner Brauereien um 11 Uhr in der innogy-Sporthalle.
Nachdem die Mannschaft um Kapitän Jonathan Rathke an den vergangenen Spieltagen teils unglücklich, teils durch sehr starke Gegner nur wenige Punkte einfahren konnte, möchte das Team am Sonntag die Wende schaffen. Die Berliner sind aktuell zwar auf dem letzten Tabellenplatz, aber dennoch keinesfalls zu unterschätzen. Mit ihrem sehr ausgeglichenen Kader werden hart umkämpfte Spiele gegen den Aufsteiger aus Berlin erwartet.
„Diesen Kampf müssen wir annehmen, wenn wir die Klasse halten möchten!“, so Teamchef Rathke. Wir hoffen auf Eure tatkräftige Unterstützung!
Aufwind für die Mannschaft gibt es auch aus den eigenen Reihen, denn die Japanerin Yurie Kinoshita ist zu Besuch in Deutschland. Am Sonntag wird sie mit ihrer Lebensfreude, ihrem Teamgeist und nicht zuletzt mit ihrem Schnittdrop unsere Mannschaft beflügeln, verstärken und hoffentlich zu einem Sieg führen. Auf geht’s! Friederike Heinze

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel bei den Dutch Open in Almere im Finale

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Mark Lamsfuß (vorne) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-WM 2019) mussten sich einzig den Europameistern von 2014 aus Russland geschlagen geben. Foto: Claudia Pauli
Mit zwei Podestplätzen kehrten die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von den YONEX Dutch Open im niederländischen Almere (8. bis 13. Oktober 2019) zurück:
Das Damendoppel Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim) schaffte es bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ bis ins Halbfinale und belegte somit den geteilten dritten Rang. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) spielten sich im Herrendoppel sogar ins Finale und wurden letztlich Zweite.
Die Weltranglisten-23. mussten sich in Almere einzig den amtierenden EM-Dritten Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland (Weltranglistenplatz 25) geschlagen geben (19:21, 16:21). In der Vorschlussrunde hatten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel mit 21:23, 21:12, 21:18 gegen den zweimaligen Olympiasieger Zhang Nan (2012 im Mixed, 2016 im Herrendoppel) aus China durchgesetzt, der bei den YONEX Dutch Open mit seinem Landsmann Ou Xuan Yi an den Start ging. Das Duo wird in der Weltrangliste aktuell auf Position 37 geführt.
Die Weltranglisten-42. Linda Efler und Isabel Herttrich unterlagen im Halbfinale den Japanerinnen Rin Iwanaga/Kie Nakanishi (Weltranglistenplatz 100) mit 11:21, 13:21.
Alle Ergebnisse der YONEX Dutch Open finden sich im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Dutch Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Jena hofft auf rege Unterstützung beim Heimspiel

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Moritz Predel (links) und Pit Hofmann (re) in der letztjährigen Begegnung der beiden Teams. Foto: Steffen Nichterlein
Nach einer gelungenen Auswärtsfahrt am vergangenen Doppelspieltag, gekrönt durch einen 6:1-Erfolg beim SV Fischbach in Kaiserslautern gilt es nun die ansteigende Form und das gewonnene Selbstvertrauen des SV GutsMuths auch vor heimischer Kulisse unter Beweis zu stellen.
Unser Gegner, der TV Marktheidenfeld, spielt ebenfalls seine dritte Zweitligasaison, ist im Moment punktgleich mit den Jenaern und liegt nur dank einer besseren Satzstatistik einen Tabellenrang weiter oben – auf Platz fünf. In den vergangenen Spielzeiten konnten sich die Nordbayern, angeführt von den Leistungsträgern Brid Stepper und Tim Specht, in der Endabrechnung immer knapp vor dem SV GutsMuths in der Tabelle platzieren. Im letzten Herbst markierte eine 2:5-Heimniederlage gewissermaßen den emotionalen Tiefpunkt einer Sieglosserie, aus der sich die Saalstädter jedoch wieder herauskämpften und unter anderem das Rückspiel in Marktheidenfeld, unterstützt durch zahlreiche Jenaer Zuschauer, die an einer Fanbusfahrt teilnahmen und das Team zum Sieg peitschten, mit 4:3 gewannen.
Nach dem letzten erfolgreichen Auswärtspunktspielwochenende mutet die Tabellensituation auf den ersten Blick komfortabel an – doch dies ist sie mitnichten! Sollte sich der bisherige Trend in der 1. Liga fortsetzen, könnte durch die Aufteilung der 2. Bundesliga in Staffel Nord und Süd auch der Achtplatzierte unserer Staffel absteigen. Auf diesen ominösen Tabellenrang haben wir lediglich einen Vorsprung von einem Punkt!
Darum brauchen wir, wie so oft, lautstarke Unterstützung. Also kommt am 19.10. um 18 Uhr in die Spielhalle des Sportgymnasiums in der Wöllnitzer Straße 40 und helft mit, einen Sieg gegen den Tabellennachbarn zu erringen! Lennart Notni

Beuel bringt drei Punkte aus Berlin mit

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Die zweite Mannschaft des BC Beuel. Foto: BC Beuel
Die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel hat beim Auswärtsspiel in Berlin den ersten Sieg der Saison erzielt. Insgesamtdrei Punkte brachte das Zweitligateam mit nach Bonn zurück und ist dem Ziel des Klassenerhalts damit ein Stück näher gekommen.
Die Beueler Truppe reiste bereits am Donnerstag an und verbrachte die Zeit vor dem Doppelspieltag mit einer kleinen Sightseeing-Tour und Trainingseinheiten. Voller Vorfreude ging es dann am Samstag um 14 Uhr in die Partie gegen die SG EBT Berlin.
Das 1. Beueler Herrendoppel Fischer/Russ startete mit einer sehr soliden Performance in den Abstiegskampf und sicherte sich in vier Sätzen den ersten Punkt für Bonn. Parallel musste sich das Damendoppel Seele/Holenz gegen Frost/Baumgärtner geschlagen geben. Moritz Rappen punktete anschließend bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz der Saison mit seinem Doppelpartner Srayas im 2. Herrendoppel.
Zwischenstand: 2:1 für den Gast. Nun liefen das 1. Herreneinzel und das Dameneinzel, vertreten auf Seiten der Beueler durch Lennart Konder und Vanessa Seele, auf Seiten der Berliner von den Iren Adam McAllister und Kate Frost. Trotz spannender Ballwechsel und vollem Einsatz verloren beide Beueler ihre Einzel leider in vier Sätzen.
Der erst 17-jährige Srayasgingim2.HerreneinzelandenStart und konnte sich gegen den Berliner Francis Karge mit 9:11, 11:8, 9:11 und 8:11 durchsetzen. Damit stand es3:3.DasMixedsolltealsoentscheiden,welches der Teams mit einem und welches mit zwei Punkten aus diesem Spieltag geht. Das entscheidende Match ging dann auch über die volle Distanz. Im fünften Satz unterlag die Beueler Paarung Russ/Holenz schließlich 8:11. Trotz kämpferischer Leistung mussten sich die Beueler der SG EBT Berlin schließlich mit 4:3 geschlagen geben. Immerhin einen Punkt nahmen aber auch sie mit in die Partie am Sonntag. Um 12 Uhr ging es gegen die Mannschaft des SV Berliner Brauereien.
Das Spiel startete mit dem 1. Herrendoppel Fischer/Russ gegen Kaminski/Köhler. Das Beueler Duo ließ nichts anbrennen und gewann deutlich in drei Sätzen. Holenz/Seele verloren unglücklich das Damendoppel gegen Reder/Wolf, und auch das 2. Herrendoppel musste sich in vier Sätzen geschlagen geben. Mit sehr starken Leistungen ging es nun in den Einzeln weiter: Lennart Konder gewann gegen Saruul Shafiq in drei Sätzen. Vanessa Seele glänzte im Dameneinzel und setzte sich in einem Vier-Satz-Krimi gegen Lena Reder mit lautstarker Unterstützung der gelb-schwarzen Wand durch. Parallel unterlag das Mixed Russ/Holenz in vier Sätzen. Damit lautete der Spielstand wie schon am Tag zuvor 3:3. Diesmal war das 2. Herreneinzel das entscheidende Spiel. Das gewann Srayas in vier Sätzen und bescherteder2.Mannschaft des 1. BC Beuel den ersten Sieg der Saison.
Mit Euphorie und neu gewonnener Erfahrung geht es für die Mannschaft in zwei Wochen mit einem Heimspieltag gegen die 1. Mannschaft des STC BW Solingen weiter. Die Partie am Sonntag, 20. Oktober, beginnt um 14 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle.
Kati Holenz

Durch Himmel und Hölle zu fünf wichtigen Punkten

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Das Team von Jena, v.l.n.r.: Lisa Geppert, Stefan Wagner, Nicole Bartsch, Johann Höflitz, Charlotte Mund, Moritz Predel, Lennart Notni und Pit Hofmann. Foto: Pit Hofmann
Der SV GutsMuths Jena reiste bei Dauerregen über 1100 km quer durch die Republik. Als Tabellenletzter fuhr der Jenaer Badmintonverein am Freitag in Deutschlands Südwesten. In der Nähe Freiburgs konnte sich das Team in einem Klosterhotel von der langen Fahrt erholen und war sich der Wichtigkeit der Begegnung gegen den Aufsteiger vom Hofheimer Badmintonclub bewusst.
Trotzdem erwischten die Saalstädter einen ungünstigen Start- Pit Hofmann und Moritz Predel im ersten Herrendoppel, sowie Lisa Geppert mit Charlotte Mund, welche diese Saison zum ersten Mal im Zweitligaaufgebot stand, konnten Niederlagen nicht verhindern und brachten die Heimmannschaft mit 2-0 in Führung. Johann Höflitz und Stefan Wagner konnten im zweiten Herrendoppel jedoch die Kehrtwende einläuten, gefolgt von Lennart Notni, der im zweiten Herreneinzel den Gleichstand wiederherstellte. Nicole Bartsch, welche ebenfalls zum ersten Mal in der Saison für die Jenaer antrat, führte im Dameneinzel sogar die Führung herbei. Kapitän Moritz verpasste an der Seite von Lisa die vorzeitige Entscheidung im Mixed, doch Johann ließ im ersten Herreneinzel dem extra eingeflogenen Esten Karl Kert keine Chance und machte den ersten Saisonsieg perfekt.
Die nächste Begegnung führte das Team ins Kaiserslauterner Gefängnishotel und am nächsten Tag zum neuen Tabellenschlusslicht, dem SV Fischbach. Nachdem der Jenaer FC am Tag zuvor trotz Führung beim KSC gescheitert ist, sollte sich das im Badmintonsport nicht wiederholen. Pit und Moritz gelang endlich ihr erster Saisonerfolg im 1. Herrendoppel, gefolgt von einem ungefährdeten Sieg durch Lisa und Charlotte im Damendoppel. 0-2 Führung hieß es nun – und diese wurde weiter ausgebaut. In beinahe gleicher Aufstellung wie am Vortag konnten fast alle weiteren Spiele der Begegnung gewonnen werden. Nur Johann schaffte es im ersten Herreneinzel nicht, an die souveräne Vortagesleistung anzuknüpfen, was auch an dem unglaublich stark aufspielendem Fischbacher Führungsspieler lag. Pit und Charlotte brachten im letzten Spiel des Tages, dem Mixed, den umjubelten 1-6 Siegpunkt, was den Jenaern drei Tabellenpunkte bescherte.
Damit stehen nun fünf Zähler mehr auf dem Tabellenkonto, wodurch die Jenaer Mannschaft des Jahres aus dem Tabellenkeller in das punktemäßig sehr homogene Mittelfeld aufgestiegen ist und sich vier Punkte vom ersten direkten Abstiegsplatz entfernt hat. Moritz Predel

Maximale Punkteausbeute für Refrath in Mülheim und Trittau

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Mannschaftsfoto Refrath 1. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit zwei 6:1 Auswärtserfolgen kehrte das Team des TV Refrath am späten Sonntagabend von der Auswärtstour aus Trittau zurück. Sechs Punkte waren für den Deutschen Vizemeister die erhoffte, maximale Punkteausbeute.
Am Samstag war man Gast beim BV Mülheim, der sein Spiel nach Meerbusch verlegt hatte. Die 230 überwiegend neutralen Zuschauer sahen eine tolle Ausrichtung des Osterather TV und viele spannende, hochklassige Spiele, von denen drei über die volle Distanz gingen. Höhepunkt war der etwas überraschende Sieg des 1. Herrendoppels Max Schwenger/Sam Magee über die favorisierte britische Paarung auf Mülheimer Seite. Nach zwei recht deutlichen Siegen in den weiteren Doppeln (Ostermeyer/Magee und Völker/Nguyen) lag der TVR mit 3:0 in Front. Beide Herreneinzel gingen ebenfalls an Refrath, wobei Nhat Nguyens Erfolg nie gefährdet war und Lars Schänzler seine bisher beste Saisonleistung abrufen musste.
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Schade dann, dass Chloe Magees Kampfgeist im Dameneinzel nicht belohnt wurde und sie in fünf Durchgängen unterlag. Eine starke Leistung von Sam Magee/Carla Nyenhuis sorgte im finalen Mixed dann jedoch für den erhofften „Dreier“ für den TV Refrath.
Mit dem gleichen Ziel reiste man nach Trittau, wohl wissend, dass der TSV nicht seinen besten Kader würde aufbringen können. Im einzigen Fünfsatzkrimi des Tages gewannen erneut Sam Magee/Max Schwenger das 1. Herrendoppel nachdem vorher bereits Nguyen/Völker und Nyenhuis/Ostermeyer hatten siegreich gewesen waren. Chloe Magee war diesmal chancenlos gegen die Indonesierin Siahaya, ihre beiden Einzelkollegen Nguyen und Schänzler machten es jedoch besser und erhöhten auf 5:1, bevor das Mixed mit Jan Colin Völker/Carla Nyenhuis für den Endstand von 6:1 sorgte.
In den verbleibenden vier Hinrundenspielen ist der TVR erneut jeweils personell sehr gut aufgestellt und möchte durch vier Siege die erste Halbserie als Zweiter abschließen.

Berlin war für Refrath 2 eine Reise wert

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Logo Refrath
Zwei Auswärtsbegegnungen in Berlin standen für die Bundesligareserve am vergangenen Wochenende auf dem Programm und erfreulicherweise konnten beide Begegnungen siegreich gestaltet werden.
Beim Aufsteiger SV Berliner Brauereien lag man nach gewonnenem Damendoppel (Dörr /Kaulitzky) und zwei knapp verlorenen Herrendoppel zwar zunächst mit 1:2 zurück, ließ jedoch anschließend in den drei Einzeln von Anika Dörr, Christopher Klauer und Brian Holtschke nichts anbrennen. In einem hart umkämpften Mixed mit knappem Ausgang für Graalmann/Kaulitzky blieb dem Gastgeber schließlich ein Punktgewinn an diesem Spieltag verwehrt.
Deutlicher sollte es am Sonntag zugehen, als TVR 2 bei der SG EBT Berlin zu Gast war.  Drei Dreisatz- und drei Viersatzerfolge sorgten dafür, dass Refrath 2 seinen ersten „Dreier“ in der noch jungen Saison einfahren konnte. Lediglich Elias Beckmann und Christopher Klauer unterlagen im 2. Herrendoppel und sorgten für den Ehrenpunkt auf Berliner Seite.
Zwei Einzelspieltage in Hamburg und gegen Trittau 2 stehen im Oktober noch an, bevor die Hinrunde mit den beiden Begegnungen gegen die Zweitvertretungen von Mülheim und Beuel beendet wird.

Bischmisheim in Oktoberfestlaune – Bayern-Doppel an der Spitze

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist gegen Neuling Neuhausen-Nymphenburg (6:1) und Freystadt (5:2) nahe dran am Optimum
Der bayerische Doppelpack vor Heimkulisse bescherte Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim fast die Optimal-Ausbeute: Fünf von sechs möglichen Punkten verbuchte der amtierende Deutsche Meister aus den Partien gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg und den TSV Freystadt. Die Saarländer bleiben damit das Maß der Dinge, nach fünf Spieltagen führen sie die Bundesliga-Tabelle mit zwölf Punkten und je zwei Zählern Vorsprung auf die schärfsten Verfolger 1. BC Beuel und TV Refrath weiterhin an.
Am Samstag gelang dem BCB mit einem 6:1-Erfolg über Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg ein nahezu perfekter Start ins Wochenende – und zudem der erste Heimsieg der laufenden Runde, nachdem es im ersten Spiel in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle eine 3:4-Niederlage gegen Refrath gesetzt hatte. Dem souveränen Auftritt gegen den Bundesliga-Rückkehrer aus dem Münchner Stadtbezirk ließ der BCB am Folgetag, an dem zufällig auch das Oktoberfest in München zu Ende ging, den nächsten Heimsieg gegen ein bayerisches Team folgen: Freystadt, das bis dahin in allen vier Partien zumindest gepunktet hatte, war für den Titelverteidiger keine wirkliche Gefahr und wurde mit einem 2:5 im Gepäck wieder auf die Heimreise geschickt. „Ich denke, das waren zwei solide Auftritte von uns. Es ist mehr oder weniger so gelaufen, wie wir es erwartet haben“, sagte Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel, der in allen vier Spielen mit seiner Beteiligung siegreich blieb.
Dass es gegen Freystadt nicht zu vollen drei Punkten reichte, lag an den insgesamt knappen Niederlagen des zweiten Herrendoppels und von Stine Küspert im Dameneinzel. Der 20-jährige Bischmisheimer Neuzugang musste sich ihrer estnischen Gegnerin Kristin Kuuba, die in der Vorsaison eine der besten Bundesliga-Bilanzen überhaupt aufwies (stolze 22 Siege in 26 Partien mit ihrer Beteiligung), trotz harter Gegenwehr 9:11, 14:12, 7:11 und 4:11 beugen. Ähnlich umkämpft lief es im Duell von Daniel Nikolov und Ruben Jille gegen Freystadts Paarung Hannes Gerberich und Florian Waffler: Das BCB-Duo verlor die ersten beiden Sätze jeweils unglücklich erst in der Verlängerung mit 13:15 und 10:12. Danach gewannen beide Satz drei mit 11:8, ehe die Gäste mit 11:7 final die Nase vorne hatten. Die weiteren Partien gegen die Bayern waren dafür mehr oder minder klare Angelegenheiten: Der Österreicher Luka Wraber machte im ersten Herreneinzel mit Gerberich kurzen Prozess (11:4, 11:5, 11:7), das zweite Duell Mann gegen Mann ging gar vorzeitig an Nikolov, weil Gegner Waffler nach dem 3:11 im ersten Durchgang die Waffen streckte. Keinerlei Mühe hatten auch Isabel Herttrich und Marvin Seidel im Mixed (11:8, 11:5, 11:5 gegen Fee Teng Liew/Max Flynn), wohingegen sie in ihren gleichgeschlechtlichen Doppelpartien jeweils einen Satz abgeben mussten. Letztlich kamen aber sowohl Herttrich und Olga Roj beim 9:11, 11:4, 11:7 und 11:2 über Kuuba/Teng Liew als auch Seidel an der Seite von Peter Käsbauer mit dem 12:10, 11:6, 12:14 und 11:4 gegen Flynn und Johannes Pistorius zu insgesamt souveränen Siegen.
Am Vortag hatte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg im Duell des Tabellenersten gegen den -letzten erwartet klar in die Schranken verwiesen. Beim 6:1 musste lediglich Luka Wraber im Herreneinzel beim 11:7, 9:11, 4:11, 11:5 und 7:11 gegen den starken Israeli Misha Zilberman eine knappe Niederlage quittieren. Die übrigen Duelle mit den Münchnern gingen dagegen klar an die Gastgeber: Beide Herrendoppel sowie die Damenpaarung Herttrich und Küspert gewannen ihre Partien glatt in drei Durchgängen. Ebenso Daniel Nikolov, der im zweiten Herreneinzel mit seinem bulgarischen Landsmann und internationalen Doppelpartner Ivan Rusev Atanasov nur im ersten Satz Probleme hatte – das Wiedersehen der beiden endete mit 13:11, 11:5, 11:8 letztlich klar zugunsten des BCB-Neuzugangs. Einen kleinen Durchhänger leisteten sich Olga Roj und Seidel im Mixed gegen Tobias Wadenka und Annabella Jäger – am Ende lagen sie mit 11:8, 13:11, 6:11, 5:11 und 11:4 nach fünf Sätzen aber vorne. Der sechste Punkt ging auf das Konto von Küspert, die ihre ukrainische Gegnerin Natalya Voytsekh mit 15:13, 11:7, 4:11 und 11:8 bezwang.
„Gegen Freystadt hätten wir natürlich auch gerne die vollen drei Punkte mitgenommen – aber alles in allem können wir schon zufrieden sein“, sah Seidel ein insgesamt gelungenes Wochenende. Nach den ersten Heimsiegen der Saison möchte der BCB in zwei Wochen gleich nochmal zu Hause nachlegen, wenn am Sonntag, den 20. Oktober um 15 Uhr der SC Union Lüdinghausen in Saarbrücken vorstellig wird. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen belegen nach ihren jüngsten 5:2-Erfolgen bei Blau-Weiß Wittorf und zu Hause gegen den 1. BV Mülheim mit acht Punkten aktuell Rang vier – und haben bislang in allen Partien gepunktet. Der amtierende Meister und Tabellenführer aus Bischmisheim sollte also gewarnt sein. dbe

Punktloses Wochenende für Mülheim

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Logo Mülheim
Das Wochenende verlief für die erste Mannschaft nicht wie gewollt. Durch das Fehlen von Rachel wurde am Samstag Katharina Altenbeck hochgezogen. Diese sorgte dann bei der 1-7 Niederlage mit einer überragenden Leistung in fünf Sätzen für den Ehrenpunkt. Bei den anderen Spielen waren ebenfalls viele Fünf-Satz-Spiele dabei, die jedoch alle an den TV Refrath gingen.
Am Sonntag folgte die nächste Niederlage gegen den SC Union Lüdinghausen. Hier sprang Judith Petrikowski für Rachel ein, konnte aber keinen Punkt holen. Nur das 1. Herrendoppel und das 2. Herreneinzel gingen an Mülheim.
Nach dem punktlosen Wochenende muss am 20.10. gegen den 1. BC Beuel wieder angegriffen werden, um ein oder zwei Zähler nach Hause zu bringen.
Friederike Heinze

Schorndorf im Süden im Aufwind

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Xenia Kölmel siegte in allen ihren vier Partien am Wochenende. Foto: Ulrich Kolb
SG Schorndorf spielt weiter auf der Erfolgsspur: Mit 5:2 gewann die SG beim Aufsteiger BC Remagen. Und die knappe 3:4-Niederlage beim Tabellenführer BC Bischmisheim 2 brachte einen Punkt für die Tabelle und sicherte Schorndorf Tabellenplatz Zwei.
Die Daimlerstädter feierten beim Tabellenführer Bischmisheim 2 die 3:4 Niederlage wie einen kleinen Sieg. Zum einen aufgrund der starken Leistung beim Tabellenführer und zum anderen bescherte das knappe 3:4 einen Punkt für die Tabelle. Anfangs ging der Zug aber in Richtung hohe Niederlage. Die Saarländer zogen nach den Doppeln auf 3:0 davon. Patrick Scheiel/Johannes Schöttler gewannen das erste Doppel glatt in drei Sätzen. Im Frauendoppel mussten sich Zweitligadebütantin Ramona Zimmermann und Jennifer Löwenstein ebenfalls in drei Sätzen geschlagen geben. Das zweite Männerdoppel Simon Kramer/Florian Winniger war im dritten Satz gegen Marcel Reuter/Alen Roj knapp am Satzgewinn dran mit 12:14. David Kramer gab im ersten Einzel gegen Matthias Deininger das Signal zur Attacke. Mit 8:11, 7:11 lag er schon zurück und drehte die Partie noch mit 11:4, 11:9, 11:3. Xenia Kölmel legte nach und dominierte das Fraueneinzel gegen Ann-Katrin Hippchen – 2:3. Simon Kramer sorgte im ersten Satz des Einzels gegen Jonas Scheller für weiteren Optimismus im Schorndorfer Lager: 11:9. Die weiteren Sätze bestimmte aber der Saarländer und sorgte für die Vorentscheidung zum 4:2. In der letzten Partie, dem Mixed, ging es aber noch um einen Punkt für die SG.Alan Erben/Xenia Kölmel spielten stark auf und holten mit 11:9, 11:6, 13:11 noch das 3:4.
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Beim Aufsteiger BC Remagen kam die SG sofort gut in die Partie. David Kramer/Alan Erben berappelten sich nach einem 5:11 im ersten Satz: 11:8, 11:9, 11:6. Xenia Kölmel/Jenniger Löwenstein legten im Doppel nach und siegten gegen Sarah Kämpf/Annika Konder glatt in drei Sätzen. Spannender verlief das zweite Doppel. Simon Kramer holten Satz Eins und Satz Vier. Im Entscheidungssatz lief es aber überhaupt nicht – 3:11. David Kramer zeigte im ersten Einzel erneut eine starke Leistung. Gegen Tobias Mund siegte der Schorndorfer in drei Sätzen. Xenia Kölmel hielt es ebenso und holte für die SG mit 11:5, 11:2, 11:5 den 4:1-Siegpunkt.
Ein Sieg des Mixed erhöhte die Stimmung im Schorndorfer Lager noch. Ramona Zimmermann/Alan Erben setzten sich in vier Sätzen durch. Für Ramona Zimmermann der erste Punktgewinn in der Bundesliga. Ein 6:1-Sieg und damit drei Punkte für die Tabelle blieben der SG aber verwehrt. Simon Kramer holte gegen Max Stage den dritten Satz mit 11:5. Das Spiel ging aber im vierten Satz an den Remagener.

Offenburg erkämpft sich drei wichtige Punkte

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Senja Töpfer (vorne) und Denise Walter im Damendoppel. Foto: Jochen Berger
In zwei extrem engen Spielen verliert der Badmintonclub Offenburg (BCO) gegen Jena knapp mit 3:4 und gewinnt den Krimi gegen Marktheidenfeld mit 4:3
Die Bundesligamannschaft des BCO startet in die Samstagpartie eigentlich optimal. Sowohl das Damendoppel als auch das 1. Herrendoppel gingen in jeweils 4 Sätzen an die Offenburger. Leider konnte das 2. Herrendoppel den Trend nicht fortsetzen, sondern musste sich geschlagen geben. Im Dameneinzel konnte Senja Töpfer den ersten Satz für sich entscheiden, musste dann aber den Sieg doch an die Spielerin aus Jena abgeben. Das gemischte Doppel konnte dann aber in 4 Sätzen den wichtigen 3. Sieg ergattern, der den Offenburger zumindest schon mal den Bonuspunkt sicherte. In den abschließenden Herreneinzeln mussten sich dann aber sowohl Johannes Discher, der nach seiner Verletzungspause noch nicht richtig ins Spiel fand und einfach zu viele Eigenfehler hatte, als auch Karl Kert im ersten Herreneinzel, leider geschlagen geben und sich mit der 3:4-Niederlage und dem Bonuspunkt zufrieden geben.
Am Sonntag sollte das Spiel gegen Marktheidenfeld nicht einfacher und nicht weniger nervenaufreibend werden. Während die Offenburger das 1. Herrendoppel wieder für sich verbuchen konnten, hatten die BCO-Damen diesmal das Nachsehen. Dafür punkteten Andreas Müller und Karl Kert diesmal im 2. Herrendoppel. Dann kamen aber die bayrischen Gäste und verbuchten für sich sowohl das Dameneinzel als auch das gemischte Doppel zum 2:3-Stand aus Offenburger Sicht. Als dann Johannes Discher im 2. Herreneinzel die ersten 2 Sätze abgeben waren die Aussichten für den BCO zunächst recht düster. Hannes kämpfte sich aber unglaublich in das Spiel zurück, biss sich durch und holte in einem spannenden 5-Satz-Match den 3:3-Ausgleich.
Somit hatte es Karl Kert auf dem Schläger, ob die Offenburger in dieser Partie 2 Punkte oder nur einen Punkt verbuchen können. Angepeitscht von den Offenburger Fans rang er seinen Gegner in 4 Sätzen nieder und holte für den BCO den Punkt zum viel umjubelten abschließenden 4:3-Sieg.
„Wir können mit den 3 Punkten sehr zufrieden sein, bei uns waren doch einige Spieler nicht 100%ig fit und wir hatten ja auch zwei reine Doppel- und Mixeddamen am Start“, zieht Teammanager Burger das Fazit, „klar hätten wir gerne 4 Punkte mitgenommen und das auch durchaus schaffen können, aber beide Spiel waren sehr eng und hätten für uns auch schlechter laufen können.“ Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ist auch das, was am Ende für den frischen Zweitligisten zählt. Jürgen Burger

Wipperfeld zeigt Stärke

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Logo Wipperfeld
Am fünften Spieltag der 1. Bundesliga änderte sich an der Spitze wenig. Unbeirrt zieht Titelverteidiger Bischmisheim weiter seine erfolgreichen Kreise. Heute musste Freystadt daran glauben und verließen die Saarbrücker mit 2:5-Niederlage. Mehr Aufwand musste da schon Beuel betreiben, um gegen Neuhausen mit 4:3 zu siegen. Refrath glänzte hingegen mit einem Drei-Punkte-Sieg mit 6:1 in Trittau. Keine Probleme hatte Lüdinghausen, die gegen Mülheim mit 5:2 siegten. Wipperfeld hingegen konnte sich nun endgültig vom Tabellenende absetzen. Heute gewannen sie in Wittorf mit 4:3 und rücken auf Platz sechs vor.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
862461824
961541527
1060611131

Refrath2 pirscht sich an die Spitze heran

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Logo Refrath
Refrath2 konnte am fünften Spieltag der 2. Bundesliga Nord einen hohen Sieg verzeichnen. Beim EBT Berlin gab es einen 6:1-Erfolg. Mit den drei Punkten Ausbeute klettern sie auf Rang drei. Vor ihnen steht Wesel, die zu Hause gegen Hamburg Horn sogar ein 7:0 schafften. Spitzenreiter im Nord bleibt jedoch weiterhin die Erstliga-Reserve von Trittau, die heute in Solingen beim 6:1 ebenfalls drei Punkte einfuhren. Einen Platz verbessern konnte sich Beuel2, die beim Tabellenletzten Berliner Brauereien mit 4:3 gewannen. Unverändert auf Rang fünf bleibt Hohenlimburg, die in eigener Halle gegen Mülheim2 mit 4:3 siegten.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

Jena setzt sich vom Tabellenende ab

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Zwei Plätze konnte Jena am fünften Spieltag der 2. Bundesliga Süd gut machen. Mit dem 6:1 gegen Schlusslicht Fischbach und weiteren drei Punkten hievten sie sich auf Rang sechs. Bischmisheim als Tabellenführer agierte ebenfalls dominierend. Ein 6:1 im Spitzenspiel gegen Verfolger Neubiberg kostete den Bayern auch ein Rang in der Tabelle, da sie den zweiten Platz an Schorndorf abgaben, die heute beim Aufsteiger Remagen mit 5:2 siegten. Neuling Hofheim musste nach dem Sieg am 29.9. gegen Dortelweil auch zwei Plätze abgeben und steht auf Rang sieben. Marktheidenfeld steigt auf Platz trotz der 3:4-Niederlage in Offenburg, während der Gastgeber Offenburg trotz Sieg einen Platz auf acht abrutschten.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Bischmisheim auf Erfolgsspur

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Logo Bischmisheim
Auf dem besten Weg zur Titelverteidigung befindet sich Bischmisheim, die am vierten Spieltag der 1. Bundesliga Aufsteiger Neuhausen mit 6:1 besiegten und damit drei Zähler auf ihr Konto verbuchten. Zwei Punkte dahinter steht Beuel, die gegen Freystadt über ein 4:3 nicht hinaus kamen und damit den bayerischen Gästen einen Punkt mitgaben. Dahnter folgt Vizemeister Refrath, die in Mülheim makelos mit 6:1 die Oberhand behielten und drei Punkte mitnahmen. Auf dem vierten Rang ist nun Lüdinghausen, die in Wittorf mit 5:2 die Oberhand behielten. Überraschend hoch gewann Wipperfeld in Trittau mit 6:1 und konnte sich damit vom Tabellenende absetzen.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
862461824
961541527
1060611131

Beuel 2 auf Punktejagd in Berlin

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Bisher konnte die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel in dieser Saison noch kein Spiel für sich entscheiden. Deshalb ist die Hoffnung auf einen Sieg am kommenden Wochenende umso größer: Dann geht es auf Auswärtsfahrt nach Berlin.
Zurzeit ist der 1. BC Beuel 2 mit einem Punkt Tabellenletzter in der 2. Badminton-Bundesliga. Das soll sich jedoch nach den beiden Begegnungen mit der SG EBT Berlin und den Berliner Brauereien ändern. Bereits am Donnerstag haben sich die Beueler auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort hat das Team genug Zeit, sich körperlich und mental vorzubereiten und dann mit voller Energie und Zuversicht in den Doppelspieltag zu starten.
Am Samstagmittag sind die Beueler zu Gast bei der SG EBT Berlin. In der vergangenen Saison kam es bereits zu spannenden Begegnungen mit einer recht ausgeglichenen Bilanz. Die Spieler hoffen, dass sie diesmal ihr komplettes Leistungspotential ausschöpfen und auch bei knappen Spielständen Nervenstärke beweisen können. Um 12 Uhr am Sonntag kommt es zur Begegnung 1. BC Beuel 2 und SV Berliner Brauereien. Es bleibt abzuwarten, wie die Beueler sich gegen das Aufsteigerteam aus Berlin schlagen werden.
Mit ihrem Kampf- und Teamgeist konnten die Beueler an den vergangenen Spieltagen bereits überzeugen. Nun gilt es, auch in den entscheidenden Situationen die Oberhand zu gewinnen und Punkte nach Hause zu holen. Vanessa Seele

Mülheim vor spannenden Spielen

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Am kommenden Wochenende geht es für die Bundesliga-Mannschaft an beiden Tagen gegen zwei harte Brocken.
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Für den Tabellensechsten geht es nach zwei Siegen und einer Niederlage am Samstag gegen den amtierenden deutschen Vizemeister der vergangenen Saison, den TV Refrath. Sie werden voraussichtlich mit ihrer Bestbesetzung antreten. Das Spiel wurde ausgelagert nach Meerbusch-Strümper, da in der Innogy-Halle die Verbandsvorentscheidungen U11-U19 stattfinden.
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Am Sonntag folgt dann ein weiteres hartes Spiel gegen den SC Union Lüdinghausen. Auch deren Mannschaft konnte in der letzten Saison überzeugen. Es werden spannende und knappe Spiele erwartet, die hoffentlich zugunsten des BVM ausgehen. Friederike Henze

Mülheim2 erwartet harte Brocken

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Aktuell befindet sich die Zweitvertretung des 1. BV Mülheim, nach zwei verlorenen und einem gewonnenen Spiel, auf Platz acht in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord. Die Punktejagd beginnt. „Es sind dreiSpieltage gespielt und wir hätten besser dastehen können, aber das ist kein Problem, wir haben noch eine lange Saison vor uns“, berichtete Mannschaftsführer Jonathan Rathke.
Am kommenden Wochenende warten allerdings harte Brocken auf den BVM2. Zu Hause in der Ludwig-Wolker-Straße wird am Samstag um 12 Uhr die 2. Mannschaft des TSV Trittau empfangen. Trittau 2 befindet sich nach drei Siegen aktuell auf Platz 1 der Tabelle. Am Sonntag geht es dann für den BVM2 nach Hagen-Hohenlimburg. Um 13 Uhr starten die Wettkämpfe gegen den Meister der Saison 2018-2019 in der Wiesenstraße. Hier konnte der BVM2 bereits in der letzten Saison immer wieder harte und hochklassige Spiele zeigen und das ein oder andere Spiel gegen den Vorjahresmeister gewinnen.
So sind auch für den bevorstehenden Spieltag spannende und hart umkämpfte Spiele zu erwarten. „Wenn wir am Wochenende ein oder zwei Punkte mitnehmen, wäre das super“, sprach Judith Petrikowski bei der letzten Mannschaftsbesprechung. Der BVM2 geht somit positiv in den Spieltag und ist hochmotiviert mindestens einen Punkt mitzunehmen. Friederike Henze

BCB-Asse wollen ihre Spitzenposition zuhause festigen

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt zunächst den Aufsteiger Neuhausen-Nymphenburg und tags darauf den TSV Freystadt
Nach dreiwöchiger Unterbrechung starten die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim wieder in der Bundesliga durch: Am kommenden Samstag und Sonntag wartet auf den amtierenden Deutschen Mannschafts-Meister ein Doppelauftritt vor Heimkulisse – mit dem Ziel, die aktuelle Tabellenführung, die der BCB trotz einer Niederlage aus drei Partien innehat, weiter zu festigen. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der BCB zunächst den Aufsteiger TSV Neuhausen-Nymphenburg in der heimischen Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle. Für die Gäste aus dem Münchner Stadtbezirk ist es der erste Auswärtsauftritt der Saison. Die drei absolvierten Heimspiele liefen aus Sicht des Bundesliga-Rückkehrers wenig erfreulich: Sowohl gegen den TSV Trittau als auch gegen Blau-Weiß Wittorf und zuletzt den TSV Freystadt setzte es jeweils 2:5-Niederlagen. Es wartet demnach das Duell des Tabellenführers gegen das Schlusslicht – womit die Rollen klar verteilt scheinen. BCB-Neuzugang Stine Küspert kennt Neuhausen-Nymphenburg sogar noch aus der Vorsaison, als sie mit Blau-Weiß Wittorf in der Relegation gegen den Meister der Zweitliga-Südstaffel antrat – und dabei mit ihrem damaligen Team aus Neumünster knapp mit 4:3 über die Bayern triumphierte: „Ich denke, es kann in den Spielen vereinzelt schon knifflig für uns werden. Insgesamt sind wir aber sicherlich besser besetzt und gehen daher als Favorit ins Spiel“, sagt die 20-Jährige. Für Küspert kommt es dabei wohlmöglich auf dem Feld zu einem Wiedersehen mit ihrer nationalen und internationalen Doppelpartnerin: Annabella Jäger, mit der sie unter anderem bei den letzten Deutschen Meisterschaften in Bielefeld Bronze im Damendoppel gewann, ist vor der Runde vom TSV Freystadt in den Münchner Stadtbezirk gewechselt. Generell schätzt Küspert die Gäste vor allem im Einzel stark ein: „Neuhausen hat gute Einzelspieler. Da könnte es durchaus knapper zugehen“, sagt der BCB-Neuzugang. Zu den stärksten Münchner Akteuren gehören der Israeli Misha Zilberman, der in fünf Spielen mit seiner Beteiligung bisher drei Siege holte. Oder aber Ivan Rusev Atanasov. Der Bulgare ist der internationale Doppelpartner von Bischmisheims zweitem Neuzugang Daniel Nikolov. Abgesehen von Küspert dürfte es am Samstag daher für einen zweiten BCB-Akteur zu einem (hoffentlich auch sportlich) erfreulichen Wiedersehen kommen.
Deutlich besser gestartet ist der zweite Bischmisheimer Gegner vom Wochenende: Der TSV 1906 Freystadt begann nach der überraschenden Playoff-Teilnahme in der Vorsaison (Rang sechs, dann Viertelfinal-Aus mit 1:4 gegen den 1.BV Mülheim) diesmal mit fünf Punkten aus drei Spielen. Einem 3:4 zuhause gegen Wittorf folgten ein 4:3 über Trittau und zuletzt ein 5:2-Erfolg bei Neuhausen-Nymphenburg. Vor dem Gastspiel am Sonntag um 15 Uhr in Saarbrücken liegt Freystadt damit auf Tabellenplatz drei. Topspielerin im Aufgebot der Oberpfälzer ist die estnische Nationalspielerin Kristin Kuuba, die vergangene Saison mit 22 Siegen in 26 Einsätzen im Dameneinzel und -doppel eine der besten Bundesliga-Bilanzen überhaupt aufwies. Allerdings fehlte die 22-Jährige in der zurückliegenden Spielzeit in beiden Duelle mit dem BCB, die mit 6:1 jeweils klar an die Saarländer gingen. Im Damenbereich verpflichtete Freystadt nach dem Abgang der Engländerin Jenny Moore (nach Dänemark) deren Landsfrau Fee Teng Liew sowie die junge Österreicherin Serena Au Yeong als Ersatz für die nach langer Zeit beim TSV überraschend nach München gewechselte Annabella Jäger.
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Im Herrenbereich konnte Freystadt den österreichischen Einzelspezialisten Leon Seiwald als Neuzugang vermelden. Weiterhin zum Aufgebot der Bayern zählen Mannschaftsführer Florian Waffler, TSV-Spielertrainer Oliver Roth, der indonesische Spitzenspieler Fikri Hadmadi sowie der Engländer Max Flynn, Hannes Gerberich und Andreas Pistorius. Zudem steht Nationalspieler Johannes Pistorius nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung, und mit dem Dänen Rasmus Bonde schloss sich ein ehemaliger Spitzenspieler (Ex-Nummer 23 der Welt) den Oberpfälzern kurzfristig an. „Ich würden sagen, dass wir auch in dieser Partie der Favorit sind. Unser Minimalziel für die beiden Partien sind vier Punkte“, sagt Stine Küspert, die in Abwesenheit der weiterhin nicht richtig fitten Luise Heim sowohl gegen Neuhausen-Nymphenburg als auch gegen Freystadt für den BCB zum Schläger greifen wird. Sie hofft, ihre bisherige Bilanz von zwei Siegen in vier Auftritten mit ihrer Beteiligung (jeweils 1:1 im Einzel und Doppel) am Wochenende positiv gestalten zu können. Generell habe sie sich in Saarbrücken bereits gut eingelebt: „Alle sind sehr nett, und alles läuft soweit gut“, sagt Küspert – nach dem anstehenden Bundesliga-Doppelauftritt vor Heimkulisse soll das nur noch umso mehr gelten. dbe

Jena steht eine lange Auswärtsfahrt bevor

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Logo GutsMuths Jena
An diesem Wochenende bestreiten die Spieler der ersten Mannschaft des SV GutsMuths Jena ihre nächsten beiden Heimspiele in der 2. Badminton-Bundesliga. Die erste Begegnung führt das Team um Führungsspieler Johann Höflitz am Samstag, dem 05.10, in die Nähe Freiburgs. Im benachbarten Offenburg findet das erste Mal in der Vereinsgeschichte ein Aufeinandertreffen mit dem Offenburger Badmintonclub statt. Die Mannschaft ist einer der insgesamt drei Aufsteigern der Liga und hat sich, um den Klassenerhalt zu schaffen, international verstärkt. Ein Este und eine Estin verstärken den Kader der Baden-Württemberger seither, was sie Aufstellungstechnisch sehr flexibel und schwer ausrechenbar macht.
Am Sonntag spielt die Jenaer Mannschaft des Jahres 2017 & 18 in Kaiserslautern auf. Gegen den SV Fischbach gibt es eine Begegnung mit dem direkten Tabellennachbarn. Die Rheinland-Pfälzer haben, genau wie die Saalstädter, alle ihre bisherigen Begegnungen verloren. Dabei mussten sie jedoch jeweils auf den Einsatz zwei wichtiger Spieler verzichten. Insofern ist auch in dieser Begegnung die Aufstellung der Gegner nur schwer vorherzusehen, was eine Prognose zum Spielausgang sehr schwer macht.
Für die Saalstädter gilt es jedoch, alles in die Waagschale zu werfen, um weiter wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln und sich langsam aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten. Teammanager Stefan Wagner ist optimistisch: „Wir haben eine tolle Mannschaft, in der jeder für jeden einsteht. Das ist auch in einem Individualsport wie Badminton sehr wichtig, wenn man als Team erfolgreich sein will. Und gerade an einem Wochenende, an dem über 1100 km gefahren, und um die 12 Stunden gemeinsam im Bus verbracht werden, kann ein guter Teamspirit spielentscheidend sein.“ Moritz Predel

Heimspiel-Doppelpack für Offenburg

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Lukas und Jonas Burger im Doppel gegen Schorndorf. Foto: Sven Heise
Für den Aufsteiger aus der Ortenau stehen zwei wichtige und schwere Heimspiel an
Die Bundesligamannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) empfängt am Samstag den SV Guths Muths Jena. die Thüringer sind aktuell zwar das Schlusslicht der 2. Bundesliga, was nach den ersten drei Spielen der jungen Saison aber wenig Aussagekraft hat. “Wir wissen, das Jena in den ersten Partien die schweren Gegener der Liga und in einigen Spielen auch Pech hatte”, blickt Mannschfatsführer Lukas Burger auf die Samstagspartie. Das Kader der Gäste hat eine Qualität, die in der letzten Saison zu einem starken vierten Platz führte. für den BCO, der natürlich im Kampf um den Klassenerhalt punkten will, also eine tüchtige Aufgabe.
In der Sonntagspartie gegen Marktheidenfeld wird es nicht weniger einfach werden und mit Sicherheit genauso spannend zugehen. Aus Bayern gibt der TV Marktheidenfeld siene Visitenkarte in der Nordwesthalle ab. ein erfahrener Zweitligist mit starken Besetzungen sowohl auf Damen- als auch Herrenseite, wird versuchen die Punkte aus Offenburhg mitzunehmen und sich weiter in der Spitzengruppe der Liga festzusetzten. Die BCOler, müssen demnach an beiden Tagen Topleistungen abrufen, um Zählbares zu erreichen.
Die Spiele
Am Samstag, den 05.10.2019  15.30 Uhr BC Offenburg – SV Guths Muths Jena
Am Sonntag, den 06.10.2019 11.30 Uhr BC Offenburg – TV Marktheidenfeld
Beide Spiele finden in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt. Jürgen Burger

Doppelspieltag für Refrath auswärts in Mülheim und Trittau

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Nhat Nguyen und Sam Magee (Refrath 1) sind beide dabei. Foto: Andre Jahnke
Mit zwei Siegen und nur einer Niederlage kann der Saisonstart des TV Refrath in der 1. Bundesliga als durchaus gelungen bezeichnet werden. Bedenkt man, dass immer mindestens vier Leistungsträger fehlten, sind die vier Punkte auf dem Habenkonto bislang eine sehr gute Ausbeute.
Am kommenden Wochenende geht es nun auf Auswärtstour und diesmal mit nahezu vollständigem Kader. Lediglich Ann-Kathrin Spöri wird fehlen, da sie zeitgleich an den Jugend-Weltmeisterschaften in Kazan teilnimmt. Für Raphael Beck rückt Max Schwenger in den Kader und auch das Geschwisterpaar Chloe und Sam Magee ist wie auch Nhat Nguyen an beiden Spieltagen verfügbar. Dies ermöglicht es den Teamverantwortlichen, sehr optimistisch zu sein. Zwei Siege sollen eingefahren werden, auch wenn beide Gegner über starke Mannschaftsteile verfügen, gegen die es schwer werden wird. Auf Refrather Seite wird das Damentrio Chloe Magee, Carla Nyenhuis und Kilasu Ostermeyer auflaufen, bei den Herren vertraut man der Besetzung aus dem diesjährigen Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, bestehend aus Nhat Nguyen, Sam Magee, Lars Schänzler, Jan Colin Völker und Max Schwenger.
Betreut wird das Team von Denis Nyenhuis, der am Samstag nicht nach Mülheim, sondern nach Meerbusch fahren muss, da Mülheim sein Heimspiel (Beginn 16 Uhr) in den Großraum Düsseldorf vergeben hat. Anschließend geht es dann direkt weiter Richtung Norden, wo beide Teams am Sonntag ab 14 Uhr aufschlagen werden.

Refrath 2 beide Tage in Berlin

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Hauke Graalmann reist mit Team 2 nach Berlin. Foto: Andre Jahnke
Nach vielen Jahren hat die Bundeshauptstadt Berlin wieder zwei Bundesligavereine. Neben der SG EBT Berlin spielt auch der SV Berliner Brauereien als Aufsteiger seit dieser Saison in der zweithöchsten Deutschen Spielklasse. Logisch, dass sich diese Konstellation mit einem Doppelspieltag verbinden lässt. An beiden Tagen spielt die Bundesligareserve im Berliner Osten, gerade einmal fünf Kilometer voneinander entfernt nacheinander bei den beiden Clubs. Gerne möchte TVR 2 etwas Zählbares mit nach Hause nehmen und man ist durchaus zuversichtlich, dass dies klappen kann. Die Personalbesetzung ist durchaus ansprechend, stehen doch mit Christopher Klauer, Brian Holtschke und Anika Dörr, die drei besten Einzelakteure zur Verfügung. Auch Hauke Graalmann, Nummer Eins im Doppel, ist dabei, die fehlenden Stammspieler Denis Nyenhuis, Mark Byerly und Jenny Karnott werden durch Elias Beckmann und Janice Kaulitzky ersetzt. Interessant wird sein, ob EBT Berlin am Sonntag seinen spektakulären Neuzugang Marc Zwiebler präsentieren wird.

Beuel will am Wochenende vor heimischem Publikum punkten

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Logo Beuel
Weitere Punkte sammeln und den aktuellen, zweiten Tabellenplatz festigen: Das ist das Ziel, mit dem die Badmintonspieler des 1. BC Beuel in die beiden Heimspiele am kommenden Wochenende gehen. Am Samstag ist das Team des TSV Freystadt in der Beueler Erwin-Kranz-Halle zu Gast, tags darauf die Mannschaft des TSV Neuhausen-Nymphenburg. 
Personell gesehen hat das Beueler Team einige Ausfälle zu verkraften. Nach wie vor fallen die Schweizerin Ronja Stern und Doppelspezialist Daniel Hess verletzungsbedingt aus. Auch der schottische Neuzugang Adam Pringle wird fehlen, da er bei der Weltmeisterschaft der Altersklasse U19 in Russland antritt. Ebenfalls noch fraglich ist der Einsatz des Inders Gurusaidutt, der leicht angeschlagen ist. Freuen können sich die Beueler Zuschauer aber auf jeden Fall auf das Damendoppel mit Lisa Kaminski und Hannah Pohl. Die beiden gewannen am vergangenen Sonntag in Brno die Czech Open 2019. Dazu sagte der Beueler Vereinschef Roland Maywald: „Ich freue mich sehr für Hannah und Lisa. Ihre Leistungskurve ging schon in den vergangenen Wochen permanent nach oben. Der Turniersieg in Tschechien ist jetzt die Belohnung für ihr hartes und konsequentes Training.“
Aufgrund der personellen Situation ist zu erwarten, dass beide Partien am Wochenende jeweils knappe Angelegenheiten werden. Der Tabellendritte TSV Freystadt hat mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage einen starken Saisonauftakt hingelegt und wird mit entsprechendem Selbstbewusstsein im Gepäck nach Bonn anreisen. Dessen ist sich auch Teammanager Max Schneider bewusst: „Freystadt wird für uns ein harter Brocken werden. Ich erwarte eine sehr knappe Partie mit ungewissem Ausgang. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass wir viele spannende und sehr knappe Spiele zu sehen bekommen. Auch gegen Neuhausen-Nymphenburg kann es sehr eng werden. Obwohl die Bayern im Tabellenkeller stehen, dürfen wir keinesfalls den Fehler begehen, sie zu unterschätzen.“
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Die Beueler Spieler freuen sich also auf ein abwechslungsreiches Bundesligawochenende und die tatkräftige Unterstützung von zahlreichen Zuschauern. Die Partie gegen Freystadt beginnt am Samstag, 5. Oktober, um 18 Uhr, das Spiel gegen Neuhausen-Nymphenburg am Sonntag, 6. Oktober, um 14 Uhr. Joachim Resch

Refrath mit Heimsieg über Lüdinghausen

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Ann-Kathrin Spöri – wieder siegreich für den TVR. Foto: Georg Poluektov
Der TV Refrath hat den zweiten Heimspieltag der laufenden Saison glücklicher beendet als die Saisonpremiere gegen den BC Beuel. Mit Union Lüdinghausen war eine der stärksten Mannschaften der Liga zu Gast und am Ende freute man sich über einen 4:3 Erfolg und auch der Gegner war alles andere als unzufrieden.
Das kurzfristige Fehlen von Jan Colin Völker, der parallel das Finale bei den Belgian International bestritt, sorgte vor der Partie doch für einige Umstellungen, die sowohl beide Herrendoppel als auch das Mixed betrafen. So gingen auch ein Herrendoppel (Graalmann/Beck) und das gemischte Doppel (Graalmann/Ostermeyer) an den Gegner, zudem fand Lars Schänzler wenig Mittel gegen den angriffsstarken Holländer Fransman. Die vier Refrather Siege waren dann jedoch überzeugend. Ostermeyer/Nyenhuis und Nguyen/Schänzler siegten deutlich, ebenso Ann-Kathrin Spöri im Dameneinzel und auch Nhat Nguyen behielt die Oberhand gegen Kai Schäfer.
Nach drei personell schwierigen Spieltagen kann der TVR für den Rest der Hinrunde aus dem Vollen schöpfen und freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben, beginnend mit den Auswärtsspielen Anfang Oktober beim 1.BV Mülheim und TSV Trittau. Bei diesen und den folgenden Begegnungen haben die Verantwortlichen bei der Aufstellung der Mannschaft die Qual der Wahl, wer im Team steht und wer nicht.

Refrath 2 punktet erneut – Debüts für Marzoch und Stupplich

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Nikolaj Stupplich – Debüt in der Bundesliga mit 15. Foto: Andre Jahnke
Die „Bundesligareserve“ des TVR empfing am Samstag den starken Aufsteiger STC Solingen in der Halle Steinbreche. Nach den beiden Siegen zum Saisonstart stand Refrath 2 diesmal vor personellen Umstellungen.
Für Jenny Karnott spielte die 16-jährige Julie Marzoch, für Denis Nyenhuis der noch ein Jahr jüngere Nikolaj Stupplich. Beide machten ihre Sache sehr gut, vor allem Stupplich konnte über die gesamte Spieldauer seines Doppels mit Mark Byerly das Tempo der 2.Bundesliga mitgehen.
Dass die drei Spiele mit Beteiligung der „Youngster“ verloren gingen, überraschte wenig, etwas mehr die Niederlage im 1.Herrendoppel von Klauer/Holtschke. Beide hinterließen ebenso wie Anika Dörr in den ihren Einzeln anschließend jedoch einen starken Eindruck. Durch diese drei Siege holten sie für ihr Team trotz der 3:4 Niederlage einen verdienten Punkt und sorgten dafür, dass Refrath 2 weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz steht. Anfang Oktober geht es weiter mit einem Doppelspieltag in Berlin.

Beuels Zweite punktet trotz knapper Niederlage beim Meister

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Team 2 des BC Beuel
Am gestrigen Sonntag war die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel beim VorjahresMeister BC Hohenlimburg zu Gast. Trotz einer kämpferischen Leistung der Beueler Truppe musste sich das schwarz-gelbe Team am Ende mit 3:4 geschlagen geben. Dennoch konnte so der erste Punkt der Saison eingefahren werden. Die Mannschaft aus Südwestfalen, die sich nach dem Erfolg der vergangenen Saison gegen den Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden hatte, empfing das Beueler Team in Bestbesetzung.
Im Vergleich zur Meistersaison 2018/19 konnten sich der BC Hohenlimburg mit der Verpflichtung des Iren Joshua Magee und der Lettin Jekaterina Romanova personell weiter verstärken. Und so bestaunten die Zuschauer in der Sporthalle an der Wiesenstraße ein durchaus erstklassiges Herrendoppel zum Auftakt der Begegnung. Malte Laibacher und Joshua Magee forderten dem Beueler Duo Lukas Resch und Zach Russ alles ab. Das schnelle und spannende Duell auf Augenhöhe konnten am Ende die Gastgeber in drei knappen Sätzen für sich entscheiden.
Noch mehr Spannung bot lediglich das parallel laufende Damendoppel, in dem Katja Holenz und Vanessa Seele mit vollem Körpereinsatz alles in die Partie schmissen. Mit einem Matchball auf dem Schläger musste aber auch das Damendoppel am Ende in der Verlängerung des Entscheidungssatzes der Paarung Romanova/Fischer geschlagen geben.
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Die vielen mitgereisten Beueler Fans kamen auch im Anschluss nicht zur Ruhe, als sich die neue Formation aus Adam Pringle und Tim Fischer und das eingespielte Doppel Christian Bald und Fabian Stoppel gegenüberstanden.
Fast jeder Satz der Begegnung ging in die Verlängerung hinein und brachte somit nicht nur die Beueler Zuschauer an ihre Grenzen. Doch leider fehlte den jungen Bonnern auch hier das Quäntchen Glück zum Sieg und so zeigte der Spielstand nach den ersten Begegnungen ein ernüchterndes 0:3 an. Dennoch gab sich das Team nicht geschlagen und kämpfte auf und neben dem Feld weiter um jeden Ball. Souverän schlug Lukas Resch sein Gegenüber Magee im 1. Herreneinzel in vier Sätzen und auch Srayas P.V. lies im 2. Herreneinzel gegen Malte Laibacher nichts anbrennen. Dort gewann der junge Inder klar in drei Sätzen.
Neuer Zwischenstand: 2:3. Das junge Team wollte das Momentum aus den gewonnenen Einzeln in die parallel stattfindenden letzten Spiele der Begegnung, das Dameneinzel und das Mixed, übertragen. Im Dameneinzel bot Vanessa Seele eine kämpferische Leistung gegen die Lettin Jekaterina Romanova. Leider reichte es am Ende nicht für den Sieg, sodass das komplette Team nun hinter der Mixedpaarung Russ/Holenz stand. Ein Sieg würden die ersten Zähler auf dem Konto der 2. Mannschaft bedeuten.
Die Gegner Fabian Stoppel und Lena Fischer trieben das Spiel bis in den fünften, entscheidenden Satz, in dem die Beueler letztlich die Oberhand bewahren konnten. Am Ende gewann der Vorjahresmeister knapp mit 4:3. Unsere Zweite musste sich jedoch in keinem Spiel verstecken und hat erneut mit ihrem Kampfgeist und ihrer Leidenschaft gezeigt, dass sie definitiv in die Liga gehört! Luis Aniello La Rocca

Beuel weiterhin ungeschlagen in der Bundesliga

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Logo Beuel
Besser kann es kaum laufen: Mit drei Siegen in Folge sind die Badminton-Spieler des 1. BC Beuel in die neue Saison gestartet. Nach den beiden Auftaktsiegen eine Woche zuvor besiegte das Team am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellenführer Blau-Weiß Wittorf klar mit 5:2.
Den Auftakt der Partie bildeten das Damendoppel und das 2. Herrendoppel. Leider verletzte sich hier der Wittorfer Sebastian Schöttler zu Beginn des dritten Satzes und musste das Spiel aufgeben. So ging Beuel rasch mit 1:0 in Führung. Parallel dazu zeigten Lisa Kaminski und Hannah Pohl im Damendoppel eine starke Leistung und konnten ihre Gegnerinnen Victoria Williams und Anastasia Shapovalova in vier Sätzen bezwingen. Zu einer spannenden Partie wurde das anschließende 1. Herrendoppel von Max Weißkirchen und Peter Briggs. Letztendlich behielten sie jedoch die Oberhand und konnten ihre Gegner im entscheidenden fünften Satz mit 11:6 besiegen.
Nachdem das Dameneinzel in drei Sätzen verloren ging, konnten Max Weißkirchen und Gurusaidutt Rajah Manuri Venkata ihre Herreneinzel jeweils deutlich in drei Sätzen gewinnen. Für den Neuzugang aus Indien, der erstmals im Trikot des 1. BC Beuel aufschlug, war dies ein Auftakt nach Maß.
Im abschließenden Mixed ging es für die Beueler Erste nun darum, mit einem möglichen 6:1-Sieg über Wittorf drei Tabellenpunkte einzufahren. Dabei lieferten sich Hannah Pohl und Peter Briggs mit ihren Gegnern einen echten Krimi. Leider fehlte den beiden im Entscheidungssatz das nötige Quäntchen Glück und die Partie ging mit 8:11, 13:11, 13:11, 6:11 und 8:11 verloren. Damit konnten die Beueler zwei Punkte aus dem Spiel mit nach Hause nehmen. Die Beueler Spielerin Lisa Kaminski zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und verdient mit 5:2 gewonnen. Mit etwas mehr Glück beim abschließenden Mixed wären sogar drei Punkte drin gewesen. Toll war auf jeden Fall wieder die Unterstützung durch unsere Fans in der Halle, die für mich zu den Besten der Liga zählen.“
Die nächsten Bundesliga-Spiele finden erst am Wochenende des 5. und 6. Oktobers statt. Dann sind in der Beueler Erwin-Kranz-Halle die Teams aus Freystadt und Neuhausen-Nymphenburg zu Gast. Die Beueler Spieler nutzen die Zeit bis dahin, um ihr Können auf internationalen Turnieren unter Beweis zu stellen. So sind viele von Ihnen bereits ab Donnerstag bei den Polish International in Bierun am Start. Joachim Resch

Drei Spiele, drei Niederlagen, trotzdem nicht unzufrieden

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Johann Höflitz. Foto: Steffen Nichterlein
Die Bilanz des SV GutsMuths Jena nach den ersten drei Begegnungen in der 2. Badminton-Bundesliga sieht verheerend aus. Drei Spiele, drei Niederlagen, mit nur zwei Tabellenpunkten vorletzter Platz der zehn Mannschaften starken Liga. Doch von Unmut oder gar Resignation ist im Team nichts zu spüren: „Klar sieht die Tabellensituation für uns im Moment nicht schön aus“, so Johann Höflitz, „doch wenn man bedenkt, dass wir in den drei ersten Spielen sehr schwere Gegner hatten und in jeder der Begegnung mit ein bisschen mehr Nerven, oder Glück, sogar noch mehr drin gewesen wäre, sind wir mit dem Saisonstart eigentlich nicht unzufrieden.“
Denn auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Fun-Ball Dortelweil, den Erstligaabsteiger, konnten sich die favorisierten Gäste erst im letzten Spiel als die glücklichen Sieger fühlen. Zuvor starteten die aus der Nähe Frankfurts angereisten Gäste zwar mit zwei Siegen im ersten Herrendoppel (Pit Hofmann/Moritz Predel) und Damendoppel (Tabea Tirschmann/Lisa Geppert), doch mit dem zweiten Herrendoppel (Johann Höflitz/Lennart Notni) konnte bald aufgeschlossen werden. Im Dameneinzel musste sich Dan Puong Nyugen geschlagen geben, aber das gemischte Doppel um Pit Hofmann und Laura Adam sorgte in einem packenden und vielumjubelten Fünfsatzspiel für den erneuten Anschlusspunkt. Führungsspieler Johann Höflitz konnte mit einem Sieg im ersten Herreneinzel seinen zweiten Erfolg an diesem Tag feiern und sogar den Ausgleich zum 3-3 Zwischenstand herbeiführen. Im letzten Spiel des Tages, dem zweiten Herreneinzel, verpasste Lennart Notni die Sensation nur knapp und so siegten die Gäste am Ende in einer hochklassigen und spannenden Begegnung mit 3-4. Damit gibt es zumindest einen Tabellenpunkt für die Jenaer Badmintonspieler und die Erkenntnis, dass drei schwere Gegner hinter sich gelassen wurden.
Die nächste Auswärtsfahrt führt am 5. und 6. Oktober quer durch die Republik, denn die Gegner sind der BC Offenburg und der SV Fischbach. Moritz Predel

Rückkehr in die Erfolgsspur – und an die Spitze

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim meldet sich nach der Heimpleite gegen Refrath mit einem klaren 6:1 beim 1.BC Wipperfeld zurück
Die schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur war das Ziel – und dieses erreichten die Badminton-Asse des deutschen Meisters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit Bravour: Nach der 3:4-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen den TV Refrath meldeten sich die Saarländer am vergangenen Samstag eindrucksvoll zurück und kamen beim 1.BC Wipperfeld zu einem überlegenen 6:1-Erfolg. Trotz des Fehlens der Nationalspieler Isabel Herttrich und Marvin Seidel (beide in Asien bei Turnieren unterwegs) strich der BCB damit die volle Ausbeute von drei Punkten ein – und eroberte mit sieben Zählern aus drei Partien obendrein sogar die Tabellenspitze, obwohl der 1.BC Beuel im Topspiel gegen den bisherigen Primus Blau-Weiß Wittorf-Neumünster mit 5:2 seinen dritten Sieg im dritten Spiel einheimste. „Es war auf jeden Fall sehr gut und wichtig, dass wir dank einer geschlossen starken Teamleistung sogar die vollen drei Punkte geholt haben“, sagte BCB-Teammanager Marcel Reuter: „Wir werden in dieser Saison ja noch häufiger nicht in voller Besetzung antreten können, daher ist es für uns nur umso wichtiger, direkt am Anfang so viele Punkte wie möglich zu holen.“
Die einzige Bischmisheimer Niederlage musste in Wipperfürth Neuzugang Stine Küspert im Dameneinzel hinnehmen. Die 20-Jährige unterlag ihrer Gegnerin Miranda Wilson mit 6:11, 10:12, 8:11. Letztlich sollte aber auch Küspert einen Punkt zum Erfolg beitragen, denn sie gewann an der Seite von Olga Roj in absolut souveräner Manier das Damendoppel gegen Jie Yao und Cisita Joity Jansen – mit drei Mal 11:6 setzte sich die BCB-Paarung klar durch. Eine überzeugende Vorstellung bot erneut auch der zweite Saarbrücker Neuzugang: Daniel Nikolov wies Wipperfelds Tschechen Adam Mendrek nach verlorenem ersten Satz noch mit 7:11, 11:8, 11:6 und 11:9 in die Schranken. Für den Bulgaren war es der dritte Sieg im dritten Einzeleinsatz der Runde. „Stine hat heute zwar ihr Einzel verloren, befindet sich insgesamt aber auf einem sehr guten Weg. Beide Neuen haben sich in der kurzen Zeit bereits super bei uns eingefügt“, fand Reuter lobende Worte. Eine Bank waren in Wipperfürth einmal mehr die Bischmisheimer Herrendoppel: Peter Käsbauer und Ruben Jille besiegten Jones Ralfy Jansen und Matthew Grimley glatt mit 11:5, 11:8, 11:9. Etwas mehr Mühe hatten Michael Fuchs und Johannes Schöttler, doch auch sie lösten ihre Aufgabe gegen Mendrek und Samuel Hsiao beim 11:9, 11:9, 10:12 und 11:6 letztlich mit Bravour.
Die weiteren Zähler für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim gingen am Samstag auf das Konto des Österreichers Luka Wraber, der den Finnen Ikka Heino mit 11:9, 11:6, 11:13 und 11:6 bezwang, sowie das Mixed um Roj und Jille, die Grimley/Jansen nach verlorenem Auftaktsatz schließlich ebenfalls in vier Durchgängen 8:11, 11:5, 11:4 und 11:9 in Schach hielten. Somit hatte der BCB diesmal deutlich weniger Probleme, als in der Vorsaison beim nur knappen 4:3-Erfolg an gleicher Stelle. Die frisch eroberte Spitzenposition kann der amtierende Meister am 4. und 5. Oktober weiter untermauern, wenn gegen das bis dato punktlose Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg und den Tabellendritten TSV 1906 Freystadt zwei Heimspiele hintereinander anstehen. Ob Luise Heim dann wieder für den BCB zum Schläger greifen wird, bleibt abzuwarten. Die deutsche Einzelmeisterin der Jahre 2017 und 2018 ist laut Reuter weiterhin körperlich angeschlagen: „Luise ist noch nicht wieder zu einhundert Prozent fit. Wir wollen in ihrem Fall auch gar kein Risiko eingehen, daher ist es möglich, dass sie noch länger fehlen wird“, erläutert der BCB-Teammanager. Apropos längerer Ausfall: Für den ehemaligen deutschen Einzelmeister Fabian Roth neigt sich seine Verletzungs-Odyssee offenbar endlich dem Ende entgegen: „Fabian ist inzwischen ganz klar auf dem Weg der Besserung, wird immer fitter. Wann er genau zurückkommt, ist zwar noch nicht klar, aber ein Ende zumindest absehbar“, blickt Reuter zuversichtlich nach vorne – was auch der BCB seit vergangenem Samstag wieder in erhöhtem Maße tun kann. dbe

Überraschung für Offenburg bleibt aus

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Jonas Burger und Senja Töpfer, holen nach abgewehrtem Matchball den Anschlusspunkt zum 2:4. Foto Sven Heise
Die Offenburger unterliegen den Gästen aus Schorndorf mit 2:5 in eigener Halle Die Voraussetzungen für die Bundesligamannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) waren alles andere als optimal.
Während die Einsätze der beiden Esten von vorneherein nicht geplant war, mussten vor dem Spieltag Paloma Wich und Johannes Discher verletzungsbedingt genauso wie Simon Discher und Andreas Müller. Damit kamen Samira Schilli, Tim Armbrüster und Nicholas Schwarz zu ihre ersten Bundesligaeinsätzen; als bei Jonas Burger noch eine Schnittverletzung am Fuß dazu kam war klar, dass es eine Herkulesaufgabe für die BCOler werden würde. Zumal die Schwaben bis auf eine Dame in voller Besetzung anrückten. Trotzdem wurde den Zuschauern tolles Badminton geboten, wobei die Offenburger zunächst einem Rückstand hinterherlaufen mussten, nachdem die BCO-Damen sich im Doppel in 3 Sätzen geschlagen geben mussten. Spannend machte es das erste Herrendoppel mit Jonas und Lukas Burger, die das Schorndorfer Spitzendoppel in 5 Sätzen mit feinstem Doppelspiel besiegen konnten.
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Da kam allerdings der Lauf für die Schwaben. Das zweite Herrendoppel ging genauso an die Gäste, wie das zweite Herreneinzel in dem Tim Armbrüster zwar mit einer tollen Leistung den ersten Satz für sich entscheiden konnte, dann aber seinem Gegner das Spiel überlassen musste. Im Dameneinzel holten die Gäste sich den 4. Punkt und sicherten sich damit bereits vorzeitig den Sieg der Partie. Die Offenburger mussten nunmehr die beiden ausstehenden Spiele gewinnen, wenn sie den Bonuspunkt einer 3:4-Niederlage noch mitnehmen wollten. Zunächst musste das Mixed aber einem 0:2 Satzrückstand hinterherkämpfen und im 3. Satz bei 9:10 sogar einen Matchball der Schorndorfer abwehren. Dann konnten Sie das Spiel aber drehen und holten den 2:4-Anschlusspunkt der in der Halle nochmals Hoffnung aufkeimen ließ. Im abschließenden Herreneinzel zeigte sich der Schorndorfer gegen Lukas Burger aber als zu gut aufgelegt und erspielte den Punkt zum 5:2-Endstand für die Gäste. Damit gehen die BCOler an diesem Spieltag leer aus, konnten aber auch gegen einen der Titelaspiranten teilweise auf Augenhöhe mitspielen und hieraus das Selbstbewusstsein für die nächsten Heimaufgaben gegen Jena und Marktheidenfeld am ersten Oktoberwochenende in der Nordwesthalle ziehen. Jürgen Burger

Mülheim siegt knapp gegen Trittau

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Logo Mülheim
In einer Partie des 3. Spieltags der 1. Badminton-Bundesliga siegte am Samstag der 1. BV Mülheim beim TSV Trittau mit 4-3.
Siege für die Mülheimer Mannschaft feierten Alexander Dunn / Callum Hemming (1. Herrendoppel), Lara Käpplein / Judith Petrikowski (Damendoppel), Alexander Dunn / Lara Käpplein (gemischtes Doppel) sowie Dmytro Zavadsky im Herreneinzel. Damit rangiert der 1. BV Mülheim mit vier Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz, während der TSV Trittau punktgleich einen Rang dahinter platziert ist.
Am kommenden Spieltag empfangen die Mülheimer am 5.Oktober ab 16:00 Uhr den TV Refrath. Friederike Henze

Mülheim2 wehrt sich tapfer, kann jedoch hohe Niederlage nicht verhindern

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Logo Mülheim
Der 1. BVM 2 hat am Sonntag den BV Rot Weiß Wesel in Empfang genommen und wurde auf eine harte Probe gestellt. Leider war kein Punkt zu holen und der BVM 2 musste die Halle mit einem 0:7 verlassen.
Begonnen wurde mit den Doppeln. Zu Anfang sah alles gut aus, aber daraus hat sich ein wahrer Krimi entwickelt. Dennoch konnte kein Doppel zugunsten des BVM entschieden werden. Jeweils gingen die Spiele in fünf Sätzen an Wesel. Das Mixed verlief ähnlich zu den Doppeln. In 5 Sätzen wurde hart gekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht. Die Einzel verliefen für Wesel deutlich besser. Unsere Mülheimer Einzelspieler konnten dem leider nicht viel entgegensetzen.
Trotz dieser harten Niederlage versucht das Team die nächsten Spiele wieder anzugreifen und weiterhin Spaß am Spiel zuhaben.
Friederike Henze

Neubiberg arbeitet sich im Süden hoch

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Logo TV Marktheidenfeld
Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gelang Neubiberg in eigener Halle ein 6:1-Erfolg gegen Schlusslicht Fischbach. Die drei Punkte hievten die Bayern auf Platz drei der Tabelle. Marktheidenfeld stand dem jedoch in nichts nach und siegte gegen Aufsteiger Hofheim ebenfalls mit 6:1. Sie stehen damit punktgleich hinter Neubiberg. Das höchste Tagesergebnis lieferte hingegen Bischmisheim ab, die in Remagen mit 7:0 gewannen und weiterhin die Tabelle anführt. Mit einem Punkt dahinter ist weiterhin Schorndorf platziert, die heute beim Aufsteiger Offenburg mit 5:2 die Oberhand behielten. Zu einem Punktgewinn reichte es für Jena, die in eigener Halle gegen Erstligaabsteiger Dortelweil mit 3:4 unterlagen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Trittau vor Wesel im Norden

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Logo Trirrau
Im zweiten Teil des dritten Spieltages in der 2. Bundesliga Nord dominierte Wesel in Mülheim mit 7:0. Die drei erworbenen Punkte brachten sie auf Platz zwei der Tabelle. Spitzenreiter ist nun die Erstliga-Reserve von Trittau, die gegen Hamburg Horn mit 5:2 gewannen und damit knapp vor Wesel liegen. Hohenlimburg behielt knapp mit 4:3 gegen Beuel II die Oberhand und belegt nun aktuell Rang fünf.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

Bischmisheim wieder alleine vorne

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Logo Bischmisheim
Am dritten Spieltag der 1. Bundesliga setzte sich Titelverteidiger Bischmisheim wieder alleine an die Spitze durch einen 6:1-Sieg gegen Wipperfeld und damit als einzigstes Team an diesem Tag mit einem 3-Punkte-Erfolg. Beuel bremste vorerst den Höhenflug von Wittorf mit einem 5:2-Erfolg. Nach vorne setzte sich auch Freystadt, die gegen den Aufsteiger Neuhausen mit 5:2 gewannen. Knappe Ergebnisse gab es in Refrath, als die Gastgeber mit 4:3 gegen Lüdinghausen die Oberhand behielten. Trittau musste gar in eigener Halle durch Mülheim eine 4:3-Niederlage einstecken, konnte jedoch noch einen Punkt ergattern.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
862461824
961541527
1060611131

EBT siegt im Berliner Lokal-Duell

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Logo Refrath
Im geteilten dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord bezwang EBT Berlin den Aufsteiger Berliner Brauereien mit 5:2. Refrath mit seiner Erstliga-Reserve unterlag in eigener Halle Solingen mit 3:4.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

BCB peilt am Samstag die nächsten Zähler an

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Logo Bischmisheim
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim möchte die jüngste 3:4-Heimniederlage gegen Refrath beim 1. BC Wipperfeld rasch reparieren.
Der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison lief für die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim mit einem Sieg und einer Niederlage durchwachsen. Nach der jüngsten 3:4-Heimschlappe am vergangenen Sonntag gegen den TV Refrath peilt der amtierende deutsche Meister am Samstag beim 1. BC Wipperfeld (15 Uhr) nun eine schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur an. Obwohl der Gegner mit einem 3:4 bei Union Lüdinghausen und dem 2:5 gegen den 1. BV Mülheim schwach gestartet ist, dürfte auf den BCB im Bergischen Land alles andere als ein Selbstläufer warten. Das bislang letzte Saarbrücker Gastspiel in Wipperfürth sollte jedenfalls als warnendes Beispiel herhalten: Im Januar diesen Jahres waren die Saarländer bei ihrem schwer erkämpften 4:3-Erfolg gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen. Der BCB musste seinerzeit auf mehrere Leistungsträger verzichten – so, wie es auch diesmal wieder der Fall sein wird: Die Nationalspieler Isabel Herttrich und Marvin Seidel sind momentan bei den Vietnam Open international gefordert und werden daher wie bereits im Heimspiel gegen Refrath nicht zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite müssen aber auch die Gastgeber mit Mark Lamsfuß auf einen ihrer Topspieler verzichten. Der 25-Jährige ist der internationale Partner sowohl von Herttrich wie auch von Seidel und daher ebenfalls in Asien unterwegs. Im Herrendoppel war für die an Position zwei gesetzten Lamsfuß und Seidel im Achtelfinale gegen ein südkoreanisches Duo in drei Sätzen Endstation. Im Mixed ereilte die topgesetzten Herttrich/Lamsfuß im Achtelfinale knapp das Aus gegen die Indonesier Pia Zebadiah Bernadet und Ricky Karandasuwardi (23:21, 21:23 und 16:21). Besser lief es für die beiden Bischmisheimer jeweils mit Linda Efler (Union Lüdinghausen) als Partnerin. Im Damendoppel und im gemischten Doppel stand für Herttrich und Seidel zumindest schon mal der Sprung ins Viertelfinale.
In der Bundesliga müssen dagegen andere die Kohlen aus dem Feuer holen. Wer dann gegen den 1. BC Wipperfeld letztlich zum Zug kommt, bleibt abzuwarten. Für den Gegner ist es die dritte Bundesliga-Spielzeit, in der Vorsaison fehlte Wipperfeld am Ende nur ein einziges Pünktchen zum sechsten Platz und damit zum Erreichen der Play-Offs. Zu den Leistungsträgern zählen weiterhin der deutsche Nationalspieler Jones Ralfy Jansen, der finnische Meister Ikka Heino und der deutsche Einzel-Vizemeister Samuel Hsiao. Auch das schottische Nachwuchstalent Matthew Grimley konnte gehalten werden. Neu in der Mannschaft ist der mehrfache tschechische Junioren-Meister und Einzelspezialist Adam Mendrek. Außerdem sind im Bereich der Damen zwei überaus erfahrene ehemalige Olympia-Teilnehmerinnen zum Aufgebot hinzugekommen: Cheng Wen Hsing aus Taiwan bereichert ebenso das Wipperfelder Team, wie die gebürtige Chinesin und später für die Niederlande startende Yao Jie. Eine Option für Doppel und Mixed bleibt in Wipperfürth die Finnin Jenny Nyström. Im Gegensatz zum knappen Auswärtsspiel war der Heimauftritt des BCB in der Vorsaison eine mehr als klare Angelegenheit: 7:0 hieß es seinerzeit für die Saarländer – am Samstag zählt in erster Linie mal die Rückkehr in die Erfolgsspur. dbe

Beuel2 geht auf Punktejagd in Hohenlimburg

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Logo Beuel
Am Sonntag, 15. September, steht der dritte Spieltag der 2. Bundesliga Nord an. Für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel geht es dann zum BC Hohenlimburg.
Eine Woche ist seit dem letzten Einsatz vergangen, die Kraftreserven wurden aufgefrischt und das Team ist bereit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Jetzt wollen die Beueler die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren.
Als Meister der vergangenen Saison und mit bereits drei Punkten aus den ersten zwei Spieltagen geht die Heimmannschaft des BC Hohenlimburg als klarer Favorit ins Spiel. Die vergangenen Aufeinandertreffen zeigen aber, dass auch gegen diesen Gegner wichtige Punkte für den Fortlauf der Saison zu holen sind.
Von einer offenen und spannenden Begegnung ist vor allem deshalb auszugehen, weil sich die Zusammensetzung beider Mannschaften mit der neuen Saison geändert hat. So schlägt neuerdings Joshua Magee für den BC Hohenlimburg auf – ein alter Bekannter aus der 1. Bundesliga, der zuvor für den TV Refrath aktiv war.
Auch das Beueler Team ist für die Begegnung gut aufgestellt: Mit Verstärkung aus der 1. Bundesligamannschaft und der wie immer hochmotivierten Stammbesetzung der Zweiten ist das Team bestrebt, die Position in der Tabelle zu ändern. Die Beueler freuen sich auf ein nervenaufreibendes Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter. Lennart Konder

Hauptstadtderby zur Heimspielpremiere

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Das Team der Berliner Brauereien, v. l.: Saruul Shafiq, Bennet Köhler, Daniela Wolf, Philipp Salow, Lena Reder, Florian Kaminski, Timo Ayush

Für den SV Berliner Brauereien (SVBB) geht es in der 2. Bundesliga mit dem ersten Heimspiel weiter. Morgen kommt es gleich zu Saisonbeginn zum Derbykracher gegen EBT Berlin. Nach den ersten beiden Spieltagen, die knapp verloren wurden, ist die Motivation in der Mannschaft groß, gegen den direkten Tabellenkonkurrenten (8. Platz SVBB, 9. Platz EBT) den ersten Sieg einzufahren.
Kein leichtes Unterfangen, wie die Personalsituation des Gegners verdeutlicht: Im Gegensatz zum SVBB, dessen erste Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison personell unverändert in die 2. Liga gestartet ist, hat sich EBT Berlin mit zwei Spieler*innen aus Irland verstärkt. Nach Einschätzung des Mannschaftskapitäns Timo Ayush wird es ein hart umkämpftes Spiel: “Man kann die Mannschaft von EBT aufgrund der veränderten Personalsituation noch nicht so richtig einordnen. Es wird spannend und in unserer Heim Halle muss man uns erstmal schlagen.”
Der SVBB hat die Möglichkeit, aus den Erfahrungen der letzten Woche zu lernen: Das sogenannte 11er-System, bei denen die Sätze nur verkürzt bis 11 gespielt werden, erfordert eine konzentrierte Spielweise von Anfang an.
Wo man letzte Woche in den entscheidenden Spielsituationen noch zu straucheln begann, wird die Mannschaft vor heimischer Kulisse alles daransetzen, das Ende für sich zu entscheiden. Spannende Spiele sind vorprogrammiert, kommt vorbei! Wann? Samstag, 14.09. |14:00 Uhr Wo? Smetanastr. 31, 13088 Berlin Robert Mauer

Aufwärtstrend gegen Trittau fortsetzen

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Thakur Siddharath. Foto: Marc Pastoors
Holperig startete der 1. BV Mülheim in die neue Bundesligasaison 2019/20. Nach der deftigen 1-6 Heimniederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, dem 1. BC Bischmisheim, gelang dem deutschen Rekordmeister am Folgetag mit dem 5-2 Auswärtssieg in Wipperfeld die Widergutmachung. Um den Aufwärtstrend fortzusetzen, tritt die Truppe um Teammanager Jonathan Rathke am Samstag die Reise in den hohen Norden zum TSV Trittau an.
Gegen den Vorjahresachten soll nun der zweite Saisonsieg eingefahren werden. „Wir peilen gegen Trittau schon einen Sieg an. Mit einem 4-3 wäre ich zufrieden. Ein höherer Sieg wäre eine Zugabe“, so der Teammanager. Das die beiden Partien der letzten Spielzeit vom BVM mit jeweils 4-3 gewonnen wurden, kann als gutes Omen gewertet werden. Aber die Fahrt nach Trittau wird alles andere als ein Spaziergang. Zu schwer wiegen auf Mülheimer Seite die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers, Johanna Goliszewski und Alexander Roovers. Zwar wurde für Roovers kurzfristig Thakur Siddharath verpflichtet, jedoch verließ der Inder am letzten Wochenende zweimal als Verlierer das Spielfeld. Dennoch ist Rathke von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: „Thakur hat in seinen Spielen noch unter einer Zerrung gelitten und konnte somit seine volle Leistung nicht abrufen. Ich bin aber absolut von seinem Potential überzeugt. Er wird noch für Aufsehen sorgen“.
Den TSV Trittau schätzt der Mülheimer Teammanager stärker als in der letzten Saison ein. Insbesondere das Dameneinzel wird schwer zu gewinnen sein. Aber ganz chancenlos ist man auch dort nicht, hat doch die erst 17-Jährige Britin Rachel Sugden am letzten Wochenende mit zwei Siegen für den BVM für Aufsehen gesorgt. Hingegen sieht Rathke seine Mannschaft in den beiden Herrendoppeln und im Mixed in der Favoritenrolle, während im Damendoppel und in den beiden Herreneinzeln die Erfolgschancen eher bei 50:50 liegen.
Unter dem Strich werden sich am Samstag ab 15:00 Uhr, wie schon in der letzten Saison, zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, hoffentlich erneut mit dem glücklicheren Ende für den 1. BV Mülheim. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, sondern ebenso dafür, dass das Saisonziel nicht in Gefahr gerät. Dazu noch einmal Jonathan Rathke: “Unser Saisonziel ist trotz der Verletzungsausfälle ganz klar das Erreichen des Play-Off-Viertelfinales“. Und dazu muss man am Ende der Punkterunde mindestens Platz 6 erreichen. Ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Trittau würde dazu helfen. Kai Kulschewski

Mülheim II hofft auf Punktgewinn

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Der erste Doppelspieltag der Saison liegt erfolgreich hinter der zweiten Mannschaft des 1.BV Mülheim. Kommenden Sonntag, den 15.09.2019, steht nun das nächste Heimspiel an. Um 12.00 Uhr wird in der Harbecke-Halle Saarn der Vizemeister des Vorjahres erwartet, der sich gegen einen Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden hat.
Der BV RW Wesel hat, ebenso wie die Mülheimer Reserve, bereits drei Punkte auf dem Konto. “Auch wenn die Weseler Mannschaft nicht mehr ganz die aus der letzten Saison ist, hat sie sich sehr stark am ersten Doppelspieltag präsentiert”, so Teamcaptain Jonathan Rathke. “Vielleicht sind sie noch stärker als letztes Jahr. Wir müssen alle an unser Leistungslimit gehen, um gegen Wesel gewinnen zu können.”
Und so ist das Ziel für das Mülheimer Team am kommenden Sonntag, alles aus sich rauszuholen, den zahlreich erwarteten Mülheimer Fans spannende Spiele zu zeigen und einen Punkt aus der schwierigen Begegnung mitzunehmen. Friederike Heinze

Jena trifft auf den Erstligaabsteiger aus Dortelweil

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Pit Hofmann (re.) und Johann Höflitz (li.) in der letztjährigen Begegnung des SV GutsMuths Jena gegen den SV Fun-Ball Dortelweil 2. Foto: Moritz Predel
Erst im letzten Punktspielwochenende der letzten Saison hat es sich entschieden, dass der SV Fun-Ball Dortelweil wieder in die zweite Badminton-Bundesliga absteigt. Daraus folgte auch, dass die zweite Mannschaft, mit welcher sich die Jenaer Badmintonspieler letztes Jahr maß, aus der zweiten Liga in die Regionalliga zwangsabsteigen musste. Kein Verein darf zwei Mannschaften in einer der beiden Bundesligen starten lassen.
Und so steht den Jenaern mit einem Erstligaabsteiger in der dritten Begegnung der Saison erneut ein schwerer Gegner gegenüber. In den gegnerischen Reihen befindet sich unter anderem Patrick Kämnitz, welcher ebenfalls lange Zeit am Sportgymnasium in Jena trainiert und vor einigen Jahren sogar die deutsche Rangliste angeführt hat. Der breite Kader der in Bad Vilbel, bei Frankfurt, ansässigen Mannschaft wird nach dem Abstieg trotz zahlreicher Abgänge von weiteren erstligaerfahrenen Akteuren wie Thomas Legleitner, Peter Lang, David Peng, Sandro Kulla, Theresa Wurm und der Dänin Emilie Juul Möller besetzt.
Nichtsdestotrotz freuen sich die Saalstädter auf das erste Heimspiel der Saison vor heimischem Publikum. Spielstart ist der 15.09., 11:00 Uhr in der Halle des Sportgymnasiums Jena. Das Ziel der Begegnung ist es, der schnellsten Rückschlagsport der Welt alle Ehre zu machen und mindestens einen Punkt, den es bei einer knappen Niederlage mit drei, von insgesamt sieben Spielen pro Begegnung, an der Saale zu lassen. Alle Schaulustigen und Sportinteressierten sind herzlich zum Heimspielauftakt des SV GutsMuths Jena eingeladen. Moritz Predel

Der erste Heimsieg für Refrath soll her

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Nhat Nguyen ist wieder an Bord. Foto: Andre Jahnke
Am kommenden Samstag möchte der TV Refrath den bisher ganz gut verlaufenen Saisonstart mit dem ersten Heimsieg noch deutlich verbessern. Um 18 Uhr ist mit Union 08 Lüdinghausen ein starker Gegner zu Gast, der nicht nur in der letzten Saison Vierter wurde, sondern auch mit voller Kraft auf eine weitere Playoff-Saison zusteuern möchte.
Lüdinghausen ist von allen Bundesligateams vermutlich am meisten von der Olympia Qualifikation betroffen, denn vier Leistungsträger wollen 2020 nach Tokio. Dies ist auch der Grund, warum mit Lina Efler und Yvonne Li die beiden besten Damen und Asien statt in Refrath spielen werden.
Doch natürlich verfügt Union darüber hinaus noch über eine konkurrenzfähige Mannschaft, die zwar auch noch auf Josche Zurwonne verzichten muss, aber sonst alle Leistungsträger an Bord haben wird. Der TV Refrath tritt noch ein letztes Mal ohne die Geschwister Magee und Max Schwenger an, dafür ist jedoch Nhat Nguyen im 1.Herreneinzel wieder an Bord. Ein knapper Sieg für Refrath liegt im Bereich des Möglichen und soll nach der Heimniederlage gegen Beuel nun eine Siegesserie weiterführen, die beim Auswärtserfolg in Bischmisheim am vergangenen Sonntag begonnen hat.

Starker Aufsteiger kommt nach Refrath

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Logo Refrath
Mit dem STC Solingen ist am Samstag (14 Uhr Halle Steinbreche) ein sehr starker Zweitligaaufsteiger in Refrath zu Gast. STC konnte aus den ersten beiden Spielen drei Punkte ergattern, einen weniger als Refrath. Erwartet wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem keins der 7 Spiele zu einer klaren Angelegenheit werden dürfte.
Auf Refrather Seite ist Anika Dörr wieder an Bord und wird mit Jenny Karnott gegen das starke Solinger Damendoppel antreten. Ein knapper Gesamtsieg für den TV Refrath sollte möglich sein.

Glänzender Auftakt für Schorndorf

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Simon Kramer siegte im Doppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Zweitligist SG Schorndorf ist glänzend in die Saison gestartet. Nach zwei Heimsiegen gegen den TV Marktheidenfeld (4:3) und den SV GutsMuths Jena (5:2) stehen die Daimlerstädter auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Schorndorfer Mannschaft hat die Bewährungsprobe gegen zwei starke Gegner hervorragend bestanden.
Daran hatte auch das neu formierte Frauendoppel Xenia Kölmel/Kerstin Wagner seinen guten Anteil. In beiden Partien landete das Schorndorfer Doppel glatte Dreisatzsiege. Gegen Marktheidenfeld mit 11:7, 11:3, 11:8. Mit dem Sieg von David Kramer/Benjamin Wahl im ersten Doppel war das ein starker Einstieg in die Partie. Doch die Franken kamen zurück. Tim Specht/Christopher Ames setzten sich mit 11:9 im dritten Satz gegen Marco Weese/Andreas Geisenhofer durch. Und auch die TV-Spielerin Brid Stepper kam zu einem Viersatz-Erfolg gegen die Schorndorferin Xenia Kölmel. Im Mixed spielten Benjamin Wahl/Kerstin Wagner das 3:2 für die SG Schorndorf heraus gegen Fabian Specht/Theresa Redelbach.
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Nach der 1:3-Satzniederlage von David Kramer gegen Tim Specht musste das 2. Einzel über den Sieg entscheiden. Simon Kramer und Christopher Ames kämpften leidenschaftlich um jeden Punkt. Der Schorndorfer Simon Kramer holte im fünften Satz mit 11:9 den umjubelten Punkt zum 4:3-Endstand für die SG Schorndorf. Der Schorndorfer Spielauftakt in den Doppeln gegen den SV GutsMuths Jena war ebenfalls stark. David Kramer/Benjamin Wahl setzten sich mit 14:12 im vierten Satz gegen Moritz Predel/Pit Hofamnn durch. Xenia Kölmel/Kerstin Wagner besiegten Laura Adam/Lisa Geppert mit 12:10, 11:8, 11:5.
Andreas Geisenhofer/Marco Weese schrammten im zweiten Doppel knapp am Sieg vorbei: 8:11 im fünften Satz. Xenia Kölmel gab gegen Dan Puong Nguyen den zweiten Satz mit 4:11 ab. In Satz Zwei und Drei holte die Baden-Württembergische Meisterin aber die 3:1-Führung mit 11:6, 11:9. Die Entscheidung fiel dann erneut im zweiten Einzel. Simon Kramer setzte sich gegen Lennart Notni mit 12:10 im vierten Satz durch – 4:1. David Kramer legte im ersten Einzel gegen Johann Höflitz nach mit 11:6, 11:2, 11:3. Die letzte Partie ging an die Gäste: Benjamin Wahl/Kerstin Wagner unterlagen im Mixed Pit Hofmann/Laura Adam in fünf Sätzen. Endstand 2:5. Ulrich Kolb

Beuel startet mit zwei Auswärtssiegen in die Bundesliga-Saison

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Logo Beuel
Mit zwei Siegen ist die 1. Mannschaft des BC Beuel hervorragend in die neue Saison der Badminton-Bundesliga gestartet. Bereits am Freitagabend hat das Team das Lokalderby beim Deutschen Vizemeister TV Refrath mit 5:2 für sich entschieden. Am Sonntag folgte dann ein 4:3-Sieg in Lüdinghausen Mit einem Blitzstart eröffnete die Beueler Erste am Freitag die Begegnung in Refrath: Mit 2:0 ging das Team nach dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel in Führung. Max Weißkirchen und Peter Briggs setzten sich klar in drei Sätzen mit 12:10, 11:6 und 11:4 gegen Raphael Beck und Lars Schänzler durch. Parallel dazu besiegten Hannah Pohl und Lisa Kaminski das Refrather Damendoppel Carla Nyenhuis und Ann-Kathrin Spöri in vier Sätzen 11:8, 11:8, 7:11 und 11:8.  Zu einem Krimi entwickelte sich das 2. Herrendoppel. Hier konnten sich die beiden Nachwuchstalente Lukas Resch und der Schotte Adam Pringle am Ende im entscheidenden fünften Satz mit 11:4 gegen ihre Gegner durchsetzen. Die weiteren Beueler Punkte holten Max Weißkirchen mit einem klaren Dreisatzsieg im 1. Herreneinzel sowie Hannah Pohl und Peter Briggs, die in einem hochklassigen Mixed am Ende in fünf Sätzen die Oberhand behielten. Lediglich Lisa Kaminski im Dameneinzel und Lukas Resch im 2. Herreneinzel mussten ihre Spiele in drei bzw. vier Sätzen verloren geben.
Tolle Unterstützung erhielt die Mannschaft von zahlreichen Beueler Fans, die ihr Team nach Refrath begleitet hatten. Beuels Nummer Eins, Max Weißkirchen, sagte nach dem Spiel: „Wir sind im Vorfeld davon ausgegangen, dass es hier in Refrath eine ganz enge Partie wird. Dass wir am Ende so deutlich gewonnen haben, freut uns natürlich sehr“. Mit dem Auftaktsieg gegen Refrath und entsprechendem Selbstbewusstsein im Gepäck trat das Team dann am Sonntag bei Union Lüdinghausen an.
Mit einer starken Leistung wurden direkt zu Beginn sowohl die beiden Herren- als auch das Damendoppel klar gewonnen. Dabei kam erstmals der Engländer Zach Russ zum Einsatz. An der Seite von Lukas Resch feierte er im 2. Herrendoppel seinen ersten Sieg im Beueler Trikot. Für die 4:0-Führung sorgte schließlich Lisa Kaminski. Sie gewann in drei Sätzen mit 11:7, 11:5 und 12:10 gegen Eva Janssens. Nachdem Max Weißkirchen im 1. Herreneinzel verletzungsbedingt aufgeben musste und sowohl das Mixed als auch das 2. Herreneinzel verloren gingen, stand am Ende ein 4:3-Erfolg für den 1. BC Beuel zu Buche. Mit den vier Punkten zum Saisonauftakt ist man beim 1. BC Beuel hochzufrieden. Schön war es auch zu sehen, dass die beiden Neuzugänge, Zach Russ und Adam Pringle, sich hervorragend in das Team integriert haben und ihre Spiele jeweils gewannen.
Am kommenden Samstag, 14. September, hat die Erste ihr erstes Saisonspiel vor heimischem Publikum. Um 18 Uhr empfängt das Team dann in der Erwin-Kranz-Halle in Beuel die Mannschaft von Blau-Weiß Wittorf. Die Norddeutschen sind aktuell Tabellenführer, punktgleich mit dem 1. BC Beuel. Joachim Resch

Beuels Zweite verpasst erste Saisonpunkte knapp

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Die Zweite von Beuel. Foto: BC Beuel
Die Zweite startete dieses Wochenende mit einem Doppelspieltag in die neue Saison. Leider liefen die Partien gegen den BV Rot-Weiß Wesel und den 1. BV Mülheim 2 nicht ganz wie erhofft.
Am Samstagmorgen machte sich das Beueler Zweitliga-Team voller Tatendrang auf den Weg zum ersten Saisonspiel in Wesel. Lukas Resch und Zach Russ aus der 1. Mannschaft verstärkten die Stammbesetzung der Zweiten. Mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel wurde die Partie eröffnet. Hochmotiviert starteten SchwarzGelben in die Spiele und Lukas und Zach gelang es, den Auftakt perfekt zu machen. In knappen drei Sätzen konnten sie sich gegen das Weseler Doppel Marijn Put und Jan Felix Matulat durchsetzen. Auf Damenseite legten Kati und Vanessa einen guten Start hin. Mit 2:1 in Sätzen gingen sie nach dem dritten Satz in Führung, mussten sich am Ende jedoch im Entscheidungssatz mit 5:11 geschlagen geben.
Das 2. Herrendoppel versprach von Beginn an, ein spannendes und auch spielentscheidendes Match zu werden. Der Neuzugang der Zweiten, Adam Pringle, und Tim Fischer sahen sich mit Rowan Scheurkogel und Jona van Nieuwerke mit zwei Weseler Neuzugängen konfrontiert. Am Ende hieß das Ergebnis leider 12:10 im Entscheidungssatz für die Heimmannschaft. Auch fast alle weiteren Spiele verliefen leider nicht zugunsten der Beueler. Sowohl Anke Fastenau als auch Lennart Konder mussten sich im Dameneinzel bzw. 2. Herreneinzel in drei Sätzen geschlagen geben. Im Gemischten Doppel legten Adam und Vanessa eine beeindruckende Leistung hin. Doch auch in diesem Spiel ging der Punkt nach vier Sätzen an die Mannschaft aus Wesel.
Lukas Resch sorgte allerdings noch für einen Zähler: Im 1. Herreneinzel spielte er grandios auf und schaffte es, den in der vergangenen Saison ungeschlagenen Marijn Put in vier Sätzen zu bezwingen. Somit verabschiedete sich die Beueler Truppe mit einer 2:5-Niederlage aus Wesel und verpasste knapp den ersten Punkt der Saison.
Am nächsten Morgen hieß der Gegner dann 1. BV Mülheim 2. Nach dem knapp verpassten Punkt am Vortag war das Ziel für diesen Tag klar: Mindestens einen Punkt mit nach Hause bringen, wenn nicht sogar mehr. Die Partie startete mit dem 2. Herrendoppel und dem Damendoppel. Das Damendoppel bestritten Kati und Vanessa und spielten gegen Katharina Altenbeck und Judith Petrikowski. Trotz starker, kämpferischer Leistung holten sich die Mülheimer in drei Sätzen den ersten Punkt. Ebenso verlief es auch im 2. Herrendoppel: Luis und Lennart fanden nach deutlich verlorenem ersten Satz gegen Christopher Skrzeba und Marvin Datko zwar den Weg ins Spiel, zogen jedoch nach zwei weiteren Sätzen in der Verlängerung den Kürzeren. Tim und Adam gelang es, im 1. Herrendoppel gegen Pasquale Czeckay und Martin Kretzschmar in vier Sätzen den ersten Punkt für die Heimmannschaft zu holen. Danach nahm das Spiel so richtig Fahrt auf: Im Dameneinzel zwang Anke Katharina Altenbeck mit einer kämpferischen Glanzleistung in den Entscheidungssatz. Leider gewann Katharina am Ende die Oberhand und sicherte mit einem 11:8 im fünften Satz den dritten Punkt für ihr Team.
Parallel lief das 1. Herreneinzel, wo sich Lennart und René Rother gegenüberstanden. Nach einem souveränen Start auf Beueler Seite kämpfte René sich zurück ins Spiel und somit ging auch dieses Einzel in den entscheidenden fünften Satz. Nach langem Hin und Her und einigen grauen Haaren auf der Zuschauerseite konnte Lennart beim Stand von 14:14 den letzten Punkt für sich entscheiden und somit auf ein 2:3 verkürzen.
Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung in der Halle schon sehr am Kochen, jedoch sollte es noch dramatischer werden. Mit dem Ziel vor Augen, den dritten Spielpunkt und damit den ersten Tabellenpunkt der Saison einzufahren. starteten Vanessa und Adam in das Gemischte Doppel gegen Marvin Datko und Judith Petrikowski. Es folgte ein sehr offenes und spannendes Match auf Augenhöhe. Aber auch in diesem Spiel setzten sich die Gäste am Ende mit 11:9, 10:12, 11:6 und 11:9 durch.
Daraufhin folgte wohl das lauteste Spiel des Abends. Tim Fischer traf im 2. Herreneinzel auf Pasquale Czeckay. Nach einem 15:14-Erfolg im ersten Satz standen die Karten gut, noch einen Punkt aus diesem Spiel mitzunehmen. Jedoch zeigten sich nach den nächsten zwei Sätzen (9:11; 6:11) erste Ermüdungserscheinungen auf Beueler Seite. Doch mit der Gelben Wand im Rücken und motiviert durch die laute Unterstützung seiner Mannschaft und der Fans legte Tim nochmal alles in das Spiel und gewann den vierten Satz 14:12. Im Entscheidungssatz zeigte Pasquale starke Nerven und beendete das Spiel mit 11:8 im dritten Satz. Somit hieß der Endstand, wie auch bereits am Vortag, 2:5 aus Sicht der Beueler Mannschaft. Die knapp verlorenen Spiele zeigen aber, dass das Team durchaus Siegpotenzial hat – und das wollen die Beueler beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 15. September, beim BC Hohenlimburg ausschöpfen.
Lennart Konder

Zwei Punkte zum Auftakt der Saison für den TV Refrath

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Brian Holtschke/ Lars Schänzler. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem Sieg und einer Niederlage startete der TV Refrath in seine elfte Bundesligasaison. Bereits am Freitag eröffnete die Heimpartie gegen den 1.BC Beuel die neue Spielzeit, in dem sich der TVR den Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Ziel gesetzt hat.
Wie bereits in den beiden Jahren zuvor setzte es zu Saisonbeginn direkt eine Heimniederlage. Beuel war personell besser aufgestellt und nutzte die Gunst der Stunde. Drei verlorene Doppel zu Beginn brachten das Refrather Team direkt fast aussichtslos in Rückstand und auch Lars Schänzler hatte im 1.Herreneinzel diesmal keine Siegchance. Mit den gezeigten Leistungen zeigten sich die Refrather Verantwortlichen jedoch sehr zufrieden, nutzten doch drei der vier Neuzugänge die Gelegenheit, sich einem zahlreichen Heimpublikum zu präsentieren. Ann-Kathrin Spöri spielte mit Carla Nyenhuis ein gutes Doppel und holte sich anschließend einen ungefährdeten Sieg im Dameneinzel. Brian Holtschke überzeugte genau wie Hauke Graalmann im 2.Herrendoppel, bevor er gegen den gleichaltrigen dreifachen Deutschen Jugendmeister Lukas Resch auf Beueler Seite knapp gewinnen konnte. Auch Raphael Beck zeigte sich trotz Trainingsrückstand in guter Form, war jedoch mit Lars Schänzler im 1.Herrendoppel gegen starke Gegner ein ganzes Stück vom Sieg entfernt.
Ein wenig trauerte die Mannschaft dem dritten gewonnenen Spiel hinterher, denn zwischenzeitlich schöpften alle TVR-Fans die Hoffnung, dass das neu gebildete Mixed Graalmann/Nyenhuis vielleicht gewinnt. Letztlich reichte es jedoch nicht ganz zum Sieg und Beuel fuhr mit einem 5:2 Erfolg nach Hause. Mit großer Freude auf die gerade noch rechtzeitig aus der Ukraine zurückgekehrten Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker fuhr man am Sonntag nach Saarbrücken zum Spiel gegen den Deutschen Meister 1.BC Bischmisheim. Durch seinen Halbfinaleinzug in der Ukraine musste leider der fest eingeplante Nhat Nguyen für die Begegnung passen und Brian Holtschke kam zu seinem zweiten Erstligaeinsatz.
Aufstellungstechnisch entschied man sich vor der Partie, die beiden Doppelspezialisten Beck/Völker und die Einzelspieler Holtschke/Schänzler aufs Feld zu schicken, parallel kam es zur Premiere des Damendoppels Nyenhuis/Ostermeyer. Das alle drei Paare an diesem Tag so gut harmonierten, überraschte so gut wie jeden in der Halle. Es kam zu zwei gutklassigen, spannenden Fünfsatzkrimis bei den Herren und einem Viersatzmatch bei den Damen, allesamt mit den Refrather Doppeln als Sieger. Somit war Kilasu Ostermeyers Einstand geglückt, hatte sie doch die gesamte Nacht im Flugzeug bzw. auf dem Flughafen in Istanbul verbracht, um rechtzeitig zum Spiel zurück zu sein. Zudem hatte Lars Schänzler eindrucksvoll bewiesen, dass es den Begriff „reiner Einzelspieler“ in dieser Form wohl nicht mehr geben sollte.
Drei Erfolge in drei Doppeln in Bischmisheim – das war dem TV Refrath selbst beim 6:1 Erfolg im Vorjahr an gleicher Stelle nicht gelungen. In seiner Paradedisziplin hing Schänzler noch fünf Sätze hintendran und bezwang den Österreicher Wraber im 1.Herreneinzel zum Zwischenstand von 4:0. Anschließend war sich Carla Nyenhuis im 168. Bundesligaspiel für ihren Verein nicht zu schade, erstmals im Dameneinzel aufzulaufen. Eine zweite Karriere unter neuem Namen in neuer Disziplin ist aber wohl nach eigener Aussage ausgeschlossen.
Für sie war Stine Küspert jedoch noch zu stark, genau wie Daniel Nikolov für Brian Holtschke, der in seinem sechsten Wochenendspiel nach 23 gespielten Sätzen keine Energie mehr fand, dem Bulgaren Paroli zu bieten. Der 4:3 Erfolg in Bischmisheim entschädigte vollends für die Niederlage gegen Beuel und steigerte die Vorfreude auf den kommenden Samstag, wenn beim Heimspiel gegen Lüdinghausen (18 Uhr, Halle Steinbreche) endlich auch Nhat Nguyen wieder im Team stehen wird.

Schöne Siege gegen den Meister und Vizemeister des Vorjahres

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Team2 des TV Refrath. Foto: Heinz Kelzenberg
Mit einem überzeugenden 4:3 Erfolg über den BC Hohenlimburg startete die 2. Mannschaft des TV Refrath in ihre Zweitligasaison. Dabei war niemand geringeres zu Gast, als der Meister des Vorjahres, der BC Hohenlimburg.
Die beiden Herrendoppel konnten unterschiedlicher nicht sein: Graalmann/Holtschke gelang fast alles und sie fuhren einen erfreulichen Sieg ein. Klauer/Nyenhuis spielten ebenfalls sehr gut, gewannen aber noch nicht einmal einen Satz. Parallel fuhr das Refrather Damendoppel Spöri/Karnott einen recht lockeren Sieg ein. Ann-Kathrin Spöri hatte gar keine Probleme mit der Lettin Romanova und Brian Holtschke gewann 3:2 gegen Malte Laibacher. Damit stand der Sieg fest und anschließend lieferten sich Chris Klauer und Josh Magee noch einen harten, langen Kampf bis zum Ende des 5. Satzes, den der Ire schließlich gewann. Das abschließende Mixed mit Graalmann/Karnott harmonierte super, unterlag jedoch in 2:3 Sätzen, so dass Hohenlimburg einen Zähler mitnehmen konnte, der TV Refrath jedoch mit 4:3 den ersten Saisonsieg feiern durfte.
Ohne Brian Holtschke, der ins 1.Team aufrücken musste, reiste man am Sonntag zum BV Wesel RW, dem Vizemeister des Vorjahres. Mit an Bord war auch Mark Byerly, der tags zuvor nur als Coach aktiv gewesen war. Etwas unerwartet lag der TV Refrath nach den verlorenen Doppeln von Graalmann/Klauer und Spöri/Karnott mit 0:2 zurück, bevor Denis Nyenhuis und Mark Byerly deutlich mit 3:0 ein erstes Ausrufezeichen setzten. Es folgten zwei beeindruckende Einzel, in denen sowohl Christopher Klauer den in der letzten Saison stärksten Spieler der Liga, Marijn Put aus Belgien, ohne Satzverlust bezwang, als auch Ann-Kathrin Spöri souverän mit 3:0 gegen Ella Diehl die Oberhand behielt.
Beim Stand von 3:2 war es dem Mixed Graalmann/Karnott vorbehalten, den Siegpunkt zu holen. Parallel kämpfte sich Routinier Denis Nyenhuis gegen seinen 10 Jahre jüngeren belgischen Gegner durchs 2. Herreneinzel, in dem er hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz verlor.
Vier Punkte aus zwei Spielen gegen die vermeintlich besten Teams der Liga sind mehr als ein guter Start für die 2.Mannschaft des TV Refrath. Am kommenden Samstag trifft man bereits beim nächsten Heimspiel (14 Uhr, Halle Steinbreche) auf den starken Aufsteiger STC Solingen, der auch schon 3 Punkte aus den ersten beiden Spielen geholt hat. Mit an Bord ist dann auch wieder Anika Dörr.

Titelverteidiger mit gemischter Bilanz zum Rundenauftakt

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Dem Top-Start in der Fremde folgt die Ernüchterung zuhause
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Badminton-Bundesligist 1.BC Saabrücken-Bischmisheim siegt zum Einstand klar in Mülheim, verpatzt aber das Heimdebüt gegen Vizemeister Refrath
Der amtierende deutsche Badminton-Meister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim ging am Sonntag nach dem 6:1-Auftaktsieg vom Vortag beim 1. BV Mülheim eigentlich mit Rückenwind in die Neuauflage des vergangenen Final-Four-Endspiels gegen den TV Refrath – sollte man meinen. Doch die anfängliche Euphorie war im ersten Heimauftritt der neuen Bundesliga-Saison dann ganz schnell verflogen. Der BCB setzte den Auftakt in der Joachim-Deckarm-Halle komplett in den Sand. Bereits nach den ersten vier Duellen des Tages war die erste Saisonniederlage für den Titelverteidiger besiegelt, am Ende hatte Refrath in Saarbrücken mit 4:3 die Nase vorne. „Das kommt eben dabei raus, wenn die halbe Mannschaft in Sachen Olympia-Qualifikation unterwegs ist“, sagte Clubchef Frank Liedke, als das Geschehen am Sonntag noch in vollem Gang war. Im Vergleich zum Spiel in Mülheim musste der BCB beim Heimdebüt ohne die zu Turnieren nach Asien aufgebrochenen Isabel Herttrich und Marvin Seidel auskommen. Auch Luise Heim war gegen Refrath nicht dabei, ebenso wenig Peter Käsbauer und Altmeister Michael Fuchs, der am Vortag in Mülheim noch zum Auftaktsieg beigetragen hatte. Durch die vielen Ausfälle mussten die Saarländer im ersten Heimspiel improvisieren – was aber nicht mit dem erhofften Erfolg einherging.
Im Herrendoppel unterlagen Johannes Schöttler und Patrick Scheiel trotz einer starken kämpferischen Leistung zum Auftakt in fünf Sätzen Refraths Lars Schänzler und Brian Holtschke (9:11, 12:10, 10:12, 11:5 und 9:11). Das Damendoppel entschieden die Gäste in vier Durchgängen für sich: Kilasu Ostermeyer und Carla Nyenhuis erwiesen sich beim 15:13, 11:3, 9:11 und 15:13-Erfolg über Olga Roj (geb. Konon) und BCB-Neuzugang Stine Küspert im entscheidenden Moment als das kaltschnäuzigere Paarung. „Von der Nervosität her ging es eigentlich. Ich war jetzt nicht unbedingt mehr aufgeregt als sonst“, sagte Küspert nach ihrem Debüt für den neuen Verein. Nur wenige Augenblicke danach stand schon fest, dass ihr zweiter Auftritt des Tages allenfalls noch für Ergebniskosmetik gut sein würde: Ruben Jille und der zweite BCB-Neuzugang Daniel Nikolov blieben im zweiten Herrendoppel für ihren großen Kampf unbelohnt. Dabei sah es im Match gegen Refraths Jan Colin Völker und Raphael Beck für die neu zusammengestellte Bischmisheimer Paarung zwischenzeitlich sehr gut aus. Nach einem 9:11 im ersten Satz drehten die Saarländer die Partie, gewannen die Sätze zwei und drei mit 11:8 und 11:4. Im vierten Durchgang lagen Jille/Nikolov mit 7:6 vorne, als die Netzkante für den Gegner rettend eingreifen musste – es war der Wendepunkt im Spiel. Danach behaupteten sich Beck/Völker mit 11:8, 11:9 und brachten den Sieg der Gäste aus Bergisch-Gladbach vorzeitig unter Dach und Fach, nachdem unmittelbar zuvor Luka Wraber sein Herreneinzel ebenfalls in fünf Durchgängen abgegeben hatte. Der Österreicher in BCB-Diensten fand gegen Schänzler nie richtig zu seinem Spielrhythmus und zog nach einer leistungsmäßigen Achterbahnfahrt mit 9:11, 11:9, 3:11, 11:7 und 9:11 den Kürzeren.
„So gut der Start gestern in Mülheim auch war – heute ist es das glatte Gegenteil“, lautete das ernüchternde Zwischenfazit von BCB-Boss Liedke. Hinten raus gelang den Gastgebern gegen Refrath zumindest noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss der Heimpremiere: Küspert behielt in ihrem Bundesliga-Einzeldebüt gegen Carla Nyenhuis klar mit 11:8, 11:6 und 11:2 die Oberhand. Nikolov siegte im Herreneinzel ebenso glatt mit 11:7, 11:4, 11:6 gegen Holtschke. Und das gemischte Doppel um Roj und Jille rang Völker/Ostermeyer 13:11, 11:13, 11:4 und 15:14 nieder – gleichbedeutend mit dem 3:4-Endstand und wenigstens einem Zähler für die Tabelle. Im Tableau reiht sich der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim mit vier Punkten vorerst auf Rang drei ein, nachdem der Titelverteidiger am Samstag zum Saisonstart mit einem 6:1 beim 1. BV Mülheim die optimale Ausbeute eingefahren hatte. Beim letztjährigen Meisterschaftsdritten von der Ruhr legte der neue Bulgare Nikolov ein starkes Debüt hin: Der Neuzugang vom SV Fun-Ball Dortelweil gewann an der Seite von Nationalspieler Seidel das erste Herrendoppel gegen Siddharath Thakur und Dmytro Zavadsky überaus souverän mit 11:2, 11:5, 11:3. Später geriet Nikolov auch im Einzel gegen den Ukrainer Zavadsky nie in Gefahr und siegte überlegen in drei Sätzen (11:8, 11:5, 11:6). Ebenfalls glatte Siege feierten Bischmisheims Damendoppel um Herttrich und Roj mit ihrem 11:7, 11:3 und 11:4-Erfolg über Rachel Sugden und Lara Käpplein sowie das gemischte BCB-Doppel. Jille/Roj bezwangen Käpplein und den Schotten Alexander Dunn mit 11:9, 12:10 und 11:7. Etwas mehr Mühe hatten das zweite Herrendoppel und Luka Wraber im Herreneinzel: Der Österreicher verlor gegen den Inder Thakur den ersten Durchgang mit 7:11, ehe Wraber das Geschehen komplett an sich riss und mit drei Mal 11:5 keinerlei Zweifel aufkommen ließ. Mit heftiger Gegenwehr sahen sich anfangs Michael Fuchs und Jille im Duell mit den Mülheimern Dunn und Marvin Datko konfrontiert, ehe sie sich mit 15:13, 7:11, 11:5 und 11:6 durchsetzten. Die einzige Niederlage des Tages kassierte in Mülheim Luise Heim. Sie unterlag der jungen Schottin Rachel Sugden in einer umkämpften Partie in vier Sätzen 11:13, 8:11, 13:11 und 6:11.
Das nächste Bundesliga-Spiel führt den BCB am kommenden Samstag um 15 Uhr zum 1. BC Wipperfeld, der mit zwei Niederlagen bei Union Lüdinghausen und zuhause gegen Mülheim nur mäßig in die Runde gestartet ist. Ähnlich wie der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim muss auch der nächste Gegner aus Wipperfürth auf einen absoluten Topspieler verzichten. Mark Lamsfuß ist der international Spielpartner sowohl von Herttrich als auch von Seidel und daher aktuell ebenfalls in Asien unterwegs. dbe

Zwei bittere Niederlagen zum Saisonbeginn für Jena

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Die Mannschaft von Jena, v.l.n.r.: Johann Höflitz, Laura Adam, Moritz Predel, Lisa Geppert, Pit Hofmann, Dan Puong Nguyen, Stefan Wagner, Lennart Notni. Foto: D. Nguyen
Es war von vornherein klar, dass die ersten Saisonspiele gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920 und die SG Schorndorf nicht einfach werden würden. Beide Mannschaften sind perspektivisch im oberen Mittelfeld einzuordnen und gehören nicht zu den akuten Abstiegskandidaten. Und so geht die Ausbeute von insgesamt nur einem Punkt aus diesen zwei Spielen wohl in Ordnung- wenn da nicht so viel mehr drin gewesen wäre.
Gegen den Münchener TSV starteten die Saalstädter sehr gut. Die neuformierte Paarung aus Lisa Geppert und Laura Adam brachten die GutsMuthser im Damendoppel in Führung. Im ersten Herrendoppel mit Pit Hofmann und Moritz Predel konnte beinahe nachgelegt werden- denkbar knapp wurde dieses Spiel im Entscheidungssatz mit 11-13 verloren. Dan Phuong Nguyen, erst 17 Jahre jung, spielte ein starkes Dameneinzel, aber auch dieser Punkt blieb mit nur zwei Punkten Differenz im Entscheidungssatz bei der Heimmannschaft. Johann Höflitz und Lennart Notni konnten jedoch ungefährdete Siege in den Herreneinzeln einfahren, so dass es an Laura Adam und Pit Hofmann war, mit dem Mixed die Entscheidung über Sieg und Niederlage herbeizuführen. Mit zwei Sätzen im Rücken und insgesamt drei Satz-, Match- und Siegpunkten konnten sie die Führung nicht über die Linie bringen. In dieser Saisonauftaktsbegegnung waren die Thüringer dem Sieg zum Greifen nah, mussten sich aber mit einer 4-3 Niederlage und einem Tabellenpunkt zufrieden geben.
Die Begegnung am Sonntag, gegen die Stuttgarter SG Schorndorf verlief ähnlich. Auch hier wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, doch die Baden-Württemberger nutzen ihren Heimvorteil aus, gewannen die knappen Spiele und waren mit einem Endstand von 5-2 die etwas bessere Mannschaft. Gegen diese starken Auftaktgegner so knapp zu verlieren- trotz allem lässt sich Positives daraus ziehen: „Wir haben gesehen, dass wir das Potential haben nicht nur mitzuspielen, sondern solch schwierige Begegnungen auch zu gewinnen. Nun müssen wir mit unserer zum Großteil noch sehr jungen Mannschaft dieses Potential nur noch nutzen“, so Teammanager Stefan Wagner,
Das nächste Punktspiel wird allerdings nicht leichter. Mit dem SV Fun-Ball Dortelweil kommt am Sonntag, dem 15.09, der Absteiger der ersten Liga in die Halle des Sportgymnasiums. Um Punkte an der Saale zu halten, braucht die Jenaer Mannschaft des Jahres 2017 & 2018 möglichst große Unterstützung des Publikums, wenn ab 11:00 Uhr der Federball angeschlagen wird. Moritz Predel

Zum Ligaauftakt drei Punkte für Aufsteiger

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Das Bundesligateam des BC Offenburg. Foto Jochen Berger
Der BC Offenburg startet in seine erste Bundesligasaison mit einem 5:2-Sieg und einer 3:4-Niederlage 
Bei den brisanten Duellen gegen die beiden diesjährigen Mitaufsteiger lieferten sich die Offenburger gleich zwei heiße Duelle.Erst im sechsten Spiel der spannenden Partie, dem Mixed, fiel die Entscheidung zu Gunsten des BCO als Jonas Burger und Senja Töpfer nach fünf Sätzen den Punkt zum 4:2 erkämpft hatten.Im abschließenden ersten Herreneinzel konnten die Ortenauer dann ebenfalls nach fünf Sätzen auf 5:2 erhöhen.Mit zwei Punkten ein gelungener Einstieg in die neue Saison.
In der Sonntagspartie beim TV Hofheim hatten die Offenburger den schlechteren Start. Sowohl das erste Herrendoppel, als auch das Damendoppel gingen an die Hessen.Der BCO verkürzte zwar mit dem zweiten Herrendoppel auf 1:2, musste dann aber nach dem Dameneinzel und dem Mixed einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen. Im ersten Herreneinzel konnte Karl Kert in drei3 Sätzen auf 2:4 verkürzen und damit die Hoffnung auf den Bonuspunkt für den BCO aufrechterhalten.Das 2 Herreneinzel entwickelte sich zu einem dramatischen 5-Satz-Match. Im fünften. Satz konnte Lukas Burhger mit einer enormen Nerven- und Energieleisitung den zweiten Matchball zum 15:14 für den BCO verwandeln und unter dem Jubel der mitgereisten Offenburger Fans den wichtigen Bonuspunkt erkämpfen.
“Ein nervenaufreibendes Wochenende mit allem was Bundesligabadminton und das Spielsystem zu bieten hat. Aber wir sind mit unseren drei Punkten für den Einstieg in die 2. Liga zufrieden und haben gesehen, was wir können, dass es aber auch noch ein hartes Stück Arbeit wird, den Klassenerhalt zu schaffen“, zieht Teammanager Jürgen Burger das Fazit für den Auftakt des Zweitligisten. Der Blick geht nun zum ersten Heimspiel der Offenburger am kommenden Sonntag, den 15.09. in der Nordwesthalle. Jürgen Burger

Starkes schottisches Debüt bei Mülheim

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Lara Käpplein (Hintergrund) und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Dass sich das neuformierte Bundesligateam des 1. BV Mülheim erst noch finden müsste, war den Verantwortlichen vor Saisonbeginn klar. Insbesondere war bewusst, dass es ein schwerwiegendes Unterfangen wird, die zum Saisonbeginn verletzten bzw. erkrankten Stammkräfte Alexander Roovers, Johanna Goliszewski und Tom Wolfenden zu ersetzen.
Deshalb verwundert es auch niemanden, dass zu Saisonbeginn am Samstag in der heimischen innogy-Halle eine deutliche 1-6 Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister, den 1. BC Bischmisheim Saarbrücken eingefahren wurde, zumal die Gäste aus dem Saarland in ihrer momentan stärksten Besetzung an die Ruhr reisten. Neben den erwähnten Ausfällen kam auch noch hinzu, dass der eingeplante Russe Konstantin Abramov seinen Flug von Moskau verpasste und so erst kurz vor Ende des Spieles in der Halle eintraf. Ihn ersetzte kurzfristig der Neuzugang der 2. Mülheimer Mannschaft Marvin Datko, der an der Seite des Schotten Alex Dunn unverhofft zu seinem Erstligadebüt kam und eine beeindruckende Leistung zeigte. Das Mülheimer Duo gewann gegen den starken Niederländer Ruben Jille an der Seite des „Altmeisters“ Michael Fuchs den zweiten Satz, unterlag im 1. Satz nach vergebenen Satzbällen erst in der Satzverlängerung und leistet auch in den letzten Sätzen drei und vier massive Gegenwehr. Lichtblicke an diesem durchwachsenden Samstagnachmittag waren zudem die beiden schottischen Neuzugänge Alex Dunn und insbesondere die erst 17 jährige Rachel Sugden, die ihr Dameneinzel gegen die frühere deutsche Meisterin Luise Heim sicherlich etwas überraschend in vier Sätzen für sich entschied und so für das einzige Mülheimer Erfolgserlebnis sorgte.
Dass ein Findungsprozess manchmal schneller erfolgt als viele denken, zeigte sich bereits am darauffolgenden Sonntag, als das Team eine beeindruckende Leistung beim Gastspiel beim 1. BC Wipperfeld zeigte und mit einem 5-2 Erfolg die Rückreise in das Ruhrgebiet antrat. Erneut überzeugten unsere beiden schottischen Neuzugänge. Rachel Sugden siegte zunächst knapp in fünf Sätzen im Damendoppel an der Seite von Lara Käpplein, die ebenfalls eine starke Vorstellung im bergischen Land zeigte und gewann auch ihr 2. Dameneinzel in der 1. Badminton Bundesliga, in dem sie die Niederländerin Yao Jie ebenfalls in fünf Sätzen besiegte. Dunn harmonierte im 1. Herrendoppel bereits sehr gut mit Konstantin Abramov und ließ dem Dreisatz- Erfolg im 1. Herrendoppel einen ebensolchen an der Seite von Lara Käpplein im Mixed folgen. Einen deutlichen Anteil am sonntäglichen Sieg hat jedoch auch Dymtro Zavadsky, der den ersten Satz gegen den Deutschen Samuel Hsiao knapp verlor und im zweiten Satz bereits nahezu aussichtslos mit 1: 8 zurücklag. Ab diesem Moment spielte der Ukrainer, der nunmehr bereits im achten Jahr für den 1. BV Mülheim im Einsatz ist, seine ganze Routine aus, gewann die nächsten zehn Spielpunkte in Folge und somit den zweiten Satz. Trotz aufopferungsvoller Gegenwehr seines Wipperfelder Kontrahenten sicherte sich Zavadsky mit Spielfreude auch die darauffolgenden Sätze drei und vier.
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Einzig der indische Neuzugang Siddharath Thakur zeigte noch Eingewöhnungsschwierigkeiten. In den jeweiligen Auftaktsätzen des Herrendoppel am Sonntag sowie seinem Einzel am Samstag zeigte „Sid“ jedoch, welches Potenzial in ihm steckt. Teammanager Rathke ist deshalb von seinem Schützling überzeugt und geht davon aus, dass der junge Inder für sein Team zukünftig die erhoffte Verstärkung darstellt. Mit dem Auftakt, der erwarteten Niederlage gegen den deutschen Serienmeister aus Saarbrücken sowie einem etwas deutlicheren Sieg als erwartet beim 1. BC Wipperfeld war Rathke, der aufgrund seiner beruflichen Abwesenheit die Spiele am Liveticker verfolgte, sehr zufrieden und hofft, dass sich dieser positive Trend auch in den nächsten Spielen fortsetzt. Frank Thiemann

Horner TV auf Anhieb wieder Spitze

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Matthias Kicklitz. Foto: Pernilla Flato
Auch dieses Jahr steht der Horner TV in der 2. Bundesliga nach den ersten zwei Spieltagen an der Tabellenspitze. Zum Auftakt der 2. Bundesliga startete das Team vom Horner TV mit der Besetzung Mats Hukriede, Matthias Kicklitz, Alexander Semrau, Ciar Pringel, Annika Schreiber und Weronika Krawiec vor heimischer Kulisse durch. Am Samstag gegen SG EBT Berlin stand es nach den Doppeln 2:1 für die Hamburger. Aber auch beide Herreneinzel konnten die Hanseaten souverän für sich entscheiden. Als dann auch der Mixed-Punkt nach Hamburg ging, mussten die Berliner vom Brandenburger Tor sich 2:5 geschlagen geben. Am Sonntag gegen die SV Berliner Brauereien stand es nach dem Damendoppel und dem 1. Herrendoppel 1:1. Das 2. Herrendoppel war noch gar nicht beendet, als Matthias Kicklitz das 1. Herreneinzel bereits in 3 Sätzen für den Horner TV entschieden hatte. Das 2. Herrendoppel ging an Berlin. Das 2. Herreneinzel und das Mixed konnten am Ende des Tages erneut 2 Punkte für das Team sichern. Mit insgesamt 4 Punkten und einem sehr starken Auftritt von Matthias Kicklitz sowohl im Einzel, als auch im Doppel, ist dies ein wirklich gelungenes erstes Spielwochenende. “Mit diesem Start sind wir sehr glücklich, zumal wir auf Thuc Phuong Nguyen, die bei den Jugendeuropameisterschaften Deutschland vertrat, verzichten mussten. Das gab uns die Gelegenheit Weronika Krawiec zu ermöglichen, erste Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln.”, freut sich Thorsten Flato nah dem 2. Spieltag. Marianne Flato

Drei Punkte für Mülheim2 am Wochenende

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Katharina Altenbeck. Foto: Marc Pastoors
Für die zweite Mannschaft des 1.BVM startete die Saison am Samstag gegen den Aufsteiger STC BW Solingen in der Innogy-Halle in Mülheim.
Allerdings war dieses Spiel ein holpriger Start für die Zweite. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Sowohl das zweite Herrendoppel, das Dameneinzel als auch das Damendoppel gingen an die Heimmannschaft, wohingegen das erste Herrendoppel, das erste Herreneinzel und das Mi der Gegner für sich gewinnen konnte. Somit musste das zweite Herreneinzel von Pasquale Czeckay gegen Steffen Becker über Sieg oder Niederlage entscheiden. Trotz einer 2:0-Satzführung konnte der BVM´ler das Spiel nicht nach Hause bringen. Der letzte Punkt ging damit an den STC, welcher das Spiel letztendlich mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Die zweite Mannschaft des BVM ging trotzdem positiv mit einem Punkt aus diesem Spieltag, denn schon am nächsten Tag folgte die zweite Herausforderung.
In dem zweiten Spiel des Wochenendes traten die Mülheimer auswärts gegen die zweite Mannschaft des 1.BC Beuel an. Auch hier entwickelten sich die Spiele auf Augenhöhe, wobei der BVM sich das Damendoppel und das zweite Herrendoppel in glatten drei Sätzen holen konnten. Auch das Mixed, das Dameneinzel und das zweite Herreneinzel konnte Mülheim für sich gewinnen. Ein unfassbares Match lieferte sich im ersten Herreneinzel unser Einzelspezialist René Rother. Er sowie sein Gegner Lennart Konder boten den Zuschauern der Bonner Halle ein nervenzerreißendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Leider konnte sich René am Ende nicht belohnen und verlor im fünften Satz denkbar knapp mit 14:15.
Der BVM beendete den ersten Ligadoppelspieltag der Saison demnach mit einem hart erkämpften 5:2 Sieg gegen den 1.BC Beuel 2. Insgesamt ist die Mannschaft mit ihrer Leistung sowohl auf dem Feld als auch hinter dem Feld zufrieden und kann positiv gestimmt in die nächsten Spieltage gehen. Judith Petrikowski

Aufsteiger schlagen sich passapel im Süden

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Logo Bischmisheim
Nach dem zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd steht die Bundesliga-Reserve von Bischmisheim an der Spitze, nachdem sie heute beim Erstliga-Absteiger Dortelweil mit 4:3 gewannen. Schorndorf siegt souverän gegen Jena, die sich am Tabellenende wieder finden. Schlusslicht Fischbach muss sich Aufsteiger Remagen mit 2:5 beugen. Knapp ging es hingegen im Duell der beiden Aufsteiger Hofheim und Offenburg zu, dass die Gastgeber Hofheim mit 4:3 für sich entschieden. In eigener Halle musste hingegen Neubiberg eine 3:4-Niederlage gegen Marktheidenfeld hinnehmen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Bischmisheim erlebt Desaster in eigener Halle

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Logo Wittorf
Titelverteidiger Bischmisheim musste zu Hause am zweiten Spieltag der 1. Bundesliga viel einstecken. Gegen Refrath wurden die Saarländer auf dem falschen Fuß erwischt und lagen plötzlich 0:4 zurück. Mit dem Gewinn der letzten drei Spiele sicherten sie sich das 3:4 und noch einen Punkt. Team der Stunde ist derweil Wittorf, die beim Aufsteiger und Schlusslicht Neuhausen den zweiten Sieg mit 5:2 einfuhren und damit neuer Spitzenreiter sind. Beuel siegte in Lüdimghausen knapp mit 4:3 und nimmt den dritten Rang vor Bischmisheim ein. Mülheim unterlag in eigener Halle gegen Mülheim mit 2:5.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
862461824
961541527
1060611131

Hamburger neuer Spitzenreiter im Norden

Ein neues Bild in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord gab es am zweiten Spieltag. Wesel rutschte mit einer 3:4-Niederlage in eigener Halle gegen Refrath II auf Platz fünf ab. Ihren Platz nahm nun der Der Hamburg Horner TV ein, die gegen den Aufsteiger Berliner Brauereien mit 4:3 gewannen. Danach folgen die Bundesligareserven von Refrath und Trittau. Auf Rang vier folgt nun Mülheim II, die in Beuel II überlegen 5:2 gewannen.

Tabelle 2. Bundesliga Nord

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651133111
2Trittau651112715
3642112517
4Hohenlimurg642112418
5Solingen63362220
6Horner TV63361527
762461824
8Mülheim62461824
9EBT Berlin63351626
1060621223

Bischmisheim und Offenburg vorne im Süden

Nach dem ersten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd gelang Aufsteiger Offenburg der erste Sieg gegen Mitaufsteiger Remagen mit 5:2. Damit stehen sie punktgleich mit der Bundesliga-Reserve von Bischmisheim, die heute in Hofheim ebenfalls mit 5:2 siegten. Schorndorf, Neubiberg und Dortelweil gelang je ein 4:3-Sieg, bei dem die Gegner auch je einen Punkt mit nach Hause nahmen.

Tabelle 2. Bundesliga Süd 19/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim550143012
2Neubiberg541122616
3SG Schorndorf642102517
4Dortelweil64292220
5Jena64292319
663371923
762472023
862461824
962441428
10Fischbach60631329

Bischmisheim wieder auf Erfolgsspur

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Logo Bischmisheim
Seine herausragende Form bewies am ersten Spieltag der 1. Bundesliga wieder Titelverteiger Bischmisheim. In Mülheim gab es einen 6:1-Erfolg und damit der einzige Drei-Punkte-Sieg an diesem Tag. Trittau und Beuel folgen auf den Plätzen mit einem 5:2-Erfolg. Ebenfalls siegen konnten Wittorf und Lüdinghausen, die jedoch gegen ihre Gegner Freystadt und Wipperfeld beim 4:3 einen Punkt abgaben.

1. Bundesliga 2019/20

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1651143111
2651132814
3651102418
463392220
563362220
663362121
763361824
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